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	<title>Cheng Han - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nere am 2. März 2024 um 22:36 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cheng Han&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=成漢|v=成汉|p=Chéng Hàn}}) war einer der zahlreichen chinesischen Kleinstaaten während der Periode der [[Sechzehn Reiche]]. Er wurde im Jahre [[306]] von [[Li Xiong]] (李雄) gegründet und im Jahre [[347]] von einem General der [[Östliche Jin-Dynastie|Östlichen Jin-Dynastie]] vernichtet. Sein Territorium befand sich hauptsächlich in der heutigen chinesischen Provinz [[Sichuan]], die Hauptstadt war [[Chengdu]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Weiers |Titel=Geschichte Chinas: Grundzüge einer politischen Landesgeschichte |Verlag=W. Kohlhammer Verlag |Ort= |Datum=2009 |ISBN=978-3-17-018872-3 |Seiten=56–57 |Online=[https://books.google.de/books?id=QXQ2OIZq5GAC&amp;amp;pg=PA56#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in seiner größten Ausdehnung umfasste er auch Gebiete im heutigen [[Yunnan]] und [[Guizhou]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Die Führungsschicht in Cheng-Han bestand aus zwei Gruppen sehr unterschiedlicher Herkunft. Die erste Gruppe (inklusive der späteren Kaiserfamilie) bestand aus Einwanderern aus dem chinesischen Kernland (heutige Provinzen [[Shaanxi]], [[Shanxi]] und [[Hunan]]). Sie waren vor den Unruhen am Ende der [[Westliche Jin-Dynastie|Westlichen Jin]] nach Sichuan geflohen. Die zweite Gruppe bestand aus lokalen Großfamilien, die in Sichuan ansässig waren und dort traditionell Einfluss und Ansehen besaßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursache der Unruhe, an deren Ende sich die Region für selbstständig erklärte, waren die Bemühungen der lokalen Beamten, die Spannungen zwischen den Einwanderern und den Ansässigen zu lösen, indem sie eine Frist setzten, bis zu der die Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren mussten, oder sie würden zwangsdeportiert. Da die Lage in Zentralchina sich nicht gebessert hatte – die Zentralregierung war immer noch von Wirren geplagt und so schwach wie eh und je – war es selbstverständlich, dass eine Zwangsdeportation von den Flüchtlingen als Todesurteil angesehen wurde. 301 rebellierten sie unter der Führung von [[Li Te]] (李特) gegen die Maßnahme. Die Rebellion war eine Verzweiflungstat, die zunächst wenig Aussicht auf Erfolg hatte. Li Te starb in einer Schlacht gegen eine Armee aus regulären Jin-Soldaten und [[Paramilitär|paramilitärischen]] Verbänden der lokalen Grundbesitzer. Sein Bruder und Nachfolger [[Li Liu]] (李流) starb kurz darauf an einer Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
303 eroberten die Aufständischen die Provinzhauptstadt Chengdu. Im Jahr darauf rief sich Li Xiong zum König von Chengdu aus. Zwei Jahre später rief er sich dann zum Kaiser von Cheng aus. 338 wurde [[Li Shou]] (李寿), ein Enkel von Li Te, der neue Führer und änderte den Namen des Staates von Cheng auf Han (weswegen die gesamte Dynastie Cheng-Han genannt wird). 347 begann [[Huan Wen]] (桓温) ein General der östlichen Jin-Dynastie einen Eroberungsfeldzug gegen Cheng-Han. Sichuan galt von jeher wegen seines gebirgigen Geländes als schwer einzunehmen. Letztlich kam er bis zur Chengdu. Die Jin-Soldaten konnten das Tor der Stadt besetzen und so in die Stadt einmarschieren. Der letzte Cheng-Han-Kaiser flüchtete und kapitulierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.chinaknowledge.de/History/Division/rulers-chenghan.html |autor=Ulrich Theobald |hrsg=chinaknowledge.de |titel=Cheng-Han Dynasty 成漢 |sprache=en |offline= |zugriff=2016-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaiser der Cheng-Han ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Ehrenname&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Der Ehrenname ist der Name des Kaisers, den er nach seinem Tod zur Ehrung erhalten hat. Das ist auch der geläufige Name des Kaisers, den die meisten Chinesen kennen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Name&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Der richtige Name (sozusagen der bürgerliche Name) des Kaisers. Diesen Namen kennt man relativ selten. Nach chinesischer Tradition steht hier der Familienname an der ersten Stelle, gefolgt vom Vornamen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
![[Tempelname]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Der Tempelname wird einem Kaiser posthum verliehen, wenn er als Ahne im kaiserlichen Ahnentempel aufgestellt wird. Nicht alle Cheng-Han-Kaiser haben einen Tempelnamen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
!Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wu&amp;lt;br /&amp;gt;(武帝)|| [[Li Xiong]]&amp;lt;br /&amp;gt;(李雄)|| Ahne Tai&amp;lt;br /&amp;gt;(太宗)|| 304–334&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tan Koon San |Titel=Dynastic China. An Elementary History |Verlag=The Other Press |Datum=2014 |ISBN=978-983-9541-88-5 |Seiten=158 |Fundstelle=Tabelle Sixteen Kingdoms |Sprache=en |Online=[https://books.google.de/books?id=bnCMBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA158#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 304 rief sich Li Xiong zum König von Chengdu aus. Ab November 306 nannte er sich Kaiser.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ai&amp;lt;br /&amp;gt;(哀帝)|| [[Li Ban]]&amp;lt;br /&amp;gt;(李班)|| || 334&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Victor Cunrui Xiong |Titel=LI BAN |Sammelwerk=Historical Dictionary of Medieval China |Verlag=Rowman &amp;amp; Littlefield |Ort=Lanham, Md. |Datum=2009 |ISBN=978-0-8108-6053-7 |Seiten=292 |Sprache=en |Online=[https://books.google.de/books?id=UD8Nvn7Ca18C&amp;amp;pg=PA292#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || Älterer Bruder von Li Xiong, wurde von Li Qi getötet, war weniger als ein halbes Jahr auf dem Thron.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||[[Li Qi]]&amp;lt;br /&amp;gt;(李期)|| || 334–338&amp;lt;ref name=&amp;quot;QiShi&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Victor Cunrui Xiong |Titel=LI QI und LI SHI |Sammelwerk=Historical Dictionary of Medieval China |Verlag=Rowman &amp;amp; Littlefield |Ort=Lanham, Md. |Datum=2009 |ISBN=978-0-8108-6053-7 |Seiten=301 |Sprache=en |Online=[https://books.google.de/books?id=UD8Nvn7Ca18C&amp;amp;pg=PA301#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sohn von Li Xiong, tötete Li Ban und setzte sich selbst als Kaiser ein. Wurde von Li Shou abgesetzt und zum Herzog degradiert, wenig später ermordet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zhao Wen&amp;lt;br /&amp;gt;(昭文帝) || [[Li Shou]]&amp;lt;br /&amp;gt;(李寿)|| Ahnen Zhong&amp;lt;br /&amp;gt;(中宗)|| 338–343&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Victor Cunrui Xiong |Titel=LI QI |Sammelwerk=Historical Dictionary of Medieval China |Verlag=Rowman &amp;amp; Littlefield |Ort=Lanham, Md. |Datum=2009 |ISBN=978-0-8108-6053-7 |Seiten=302 |Sprache=en |Online=[https://books.google.de/books?id=UD8Nvn7Ca18C&amp;amp;pg=PA302#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || Li Shou war ein Cousin von Li Qi. Nach Li Qis Thronbesteigung wurde er zum König von Han ernannt. Er nutzte die Isolation von Li Qi aus, die Li Qi selbst durch seine Schreckensherrschaft erzeugt hatte und setzte Li Qi ab. Er änderte den Namen des Staates in Han.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||[[Li Shi]]&amp;lt;br /&amp;gt;(李势) || || 343–347&amp;lt;ref name=&amp;quot;QiShi&amp;quot; /&amp;gt; || Nach kurzem Widerstand musste Li Shi 347 gegenüber den östlichen Jin kapitulieren. Er wurde zur Hauptstadt der Jin nach [[Nanjing]] gebracht und starb dort im Jahre 361&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der chinesischen Dynastien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Piero Corradini&lt;br /&gt;
   |Titel=The Barbarian States in North China&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Central Asiatic Journal&lt;br /&gt;
   |Band=50&lt;br /&gt;
   |Nummer=2&lt;br /&gt;
   |Datum=2006-01-01&lt;br /&gt;
   |Seiten=163–232&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |JSTOR=41928429}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bulgari-istoria-2010.com/booksBG/16_VARVAR_DV.pdf &amp;#039;&amp;#039;Шестнадесетте варварски държави.&amp;#039;&amp;#039; (Die sechzehn barbarischen Reiche)] auf bulgari-istoria-2010.com (PDF, ab S. 24, mit Karte, Quelle: {{Literatur |Autor=Lu Caiquan |Titel=Chéng hàn 成漢 |Sammelwerk=Zhongguo Da Baike Quanshu. Zhongguo Lishi. |Verlag=Chubanshe |Ort=Peking / Schanghai |Datum=1992 |ISBN=7-5000-0347-1 |Seiten=99–100}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sechzehn Reiche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sechzehn Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinesische Dynastie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nere</name></author>
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