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	<title>Chemieprogramm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T02:52:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chemieprogramm&amp;diff=346518&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:3100:A0FC:5900:1F63:545:CED6:A9C9: /* Umsetzung */ +wikilinks</title>
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		<updated>2024-11-30T21:28:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Umsetzung: &lt;/span&gt; +wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Infolge des V. Parteitages der [[SED]] wurde vom 3.–[[4. November]] [[1958]] in den [[Leunawerke]]n unter Leitung des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Zentralkomitee|Zentralkomitees der SED]] und der [[Staatliche Plankommission|Staatlichen Plankommission]] eine zentrale Chemiekonferenz abgehalten. Als Ergebnis wurde ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chemieprogramm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verabschiedet, das eine Verdoppelung der Chemischen Produktion bis in das Jahr [[1965]] vorsah.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutschlandradio Kultur: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/vor-50-jahren-ulbrichts-offensive.984.de.html?dram:article_id=153428 Vor 50 Jahren: Ulbrichts Offensive – Visionen von Sozialismus und Wohlstand auf dem V. Parteitag der SED 1958] vom 16. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umsetzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vockerode Plaste und Elaste Leuchtreklame DDR (cropped).png|mini|hochkant|Leuchtreklame für &amp;#039;&amp;#039;[[Plaste und Elaste aus Schkopau]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Buna-Werke|VEB Buna]]]]&lt;br /&gt;
Das Motto des Programms: &amp;#039;&amp;#039;Chemie gibt Brot, Wohlstand und Schönheit&amp;#039;&amp;#039; wurde DDR-weit propagiert. Ziel war eine Produktionssteigerung bei Werkstoffen für die verarbeitende Industrie. Die Chemieindustrie sollte nach dem [[Maschinenbau]] zweitgrößter [[Industrie]]zweig werden. In Abstimmung mit dem [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe]] (RGW) wurden die Vorhaben&lt;br /&gt;
* [[PCK_Raffinerie|Erdölverarbeitungswerk Schwedt]]&lt;br /&gt;
* [[Leunawerke|Leuna 2]]&lt;br /&gt;
* [[VEB Chemiefaserwerk Guben|Chemiefaserwerk Guben]]&lt;br /&gt;
* Gipsschwefelsäurewerk Coswig/Anhalt&lt;br /&gt;
* PVC-Fabrik im [[VEB Elektrochemisches Kombinat Bitterfeld|Elektrochemischen Kombinat Bitterfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Buna-Werke|VEB Buna]], [[Schkopau]], Ausbau der Produktion auf Kohle-Karbid-Basis&lt;br /&gt;
als vorrangig erklärt. Der Ausbau der Petrolchemie in anderen sozialistischen Ländern mit Hilfe der DDR wurde in das Chemieprogramm einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Das Chemieprogramm folgte dem [[Kohle]]-Energieprogramm und hatte eine Stabilisierung der DDR-Wirtschaft unter gleichzeitiger &amp;#039;&amp;#039;[[Störfreimachung]]&amp;#039;&amp;#039; der Produktion zur Aufgabe. D. h. Ziel der Maßnahme war es, die DDR vor dem Hintergrund des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] von Importen aus dem [[Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet|nicht-sozialistischen Wirtschaftsgebiet]] (NSW) unabhängig zu machen. Ein weiterer Aspekt war, das Konsumgüterangebot im Osten Deutschlands zu steigern und den westdeutschen Lebensstandard aus ideologischen Gründen zu übertreffen. Das in den Siebenjahresplan eingebettete Chemieprogramm konnte im geplanten Umfang ebenso wenig wie der Siebenjahresplan erfüllt werden. Dennoch war das Chemieprogramm eine bedeutende Weichenstellung in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uwe Fraunholz: &amp;#039;&amp;#039;Mobilisierung der „Produktivkraft Wissenschaft“? Die Hochschulen und das Chemieprogramm der DDR in den 1950er und 1960er Jahren&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Beiträge zur Geschichte der Technikwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 28, 2003, S. 33–70, {{URN|nbn:de:bsz:14-qucosa-139014}} (freier Volltext).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Rainer Karlsch]], Raymond Stokes&lt;br /&gt;
   |Titel=Faktor Öl: die Mineralölwirtschaft in Deutschland 1859–1974&lt;br /&gt;
   |Verlag=C. H. Beck&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-406-50276-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://plaste-erhalten.web.fh-koeln.de/wiki/doku.php?id=chemieprogramm |wayback=20140714160017 |text=Chemieprogramm – &amp;#039;&amp;#039;DDR Plaste Projekt DokuWiki&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://plaste-erhalten.web.fh-koeln.de/wiki/doku.php?id=chemiekonferenz |wayback=20140714120123 |text=Chemiekonferenz in Leuna 1958}}&lt;br /&gt;
* Spiegel online: [https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/kunst-geschichte-nylon-perlon-dederon-a-19842.html Kunst-Geschichte: Nylon, Perlon, Dederon] vom 28. April 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
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