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	<title>Cheikh Anta Diop - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Yen Zotto: HC: Ergänze Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)</title>
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		<updated>2026-04-05T22:08:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Physiker_(20._Jahrhundert)&quot; title=&quot;Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)&quot;&gt;Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cheikh Anta Diop, late 1940s.jpg|mini|hochkant|Cheikh Anta Diop (1940er-Jahre)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cheikh Anta Diop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Dezember]] [[1923]] in [[Thieytou]], [[Region Diourbel]]; † [[7. Februar]] [[1986]] in [[Dakar]]) war ein [[senegal]]esischer [[Historiker]], [[Anthropologe]] und [[Physiker]],&amp;lt;ref&amp;gt;François-Xavier Fauvelle-Aymar: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Afrique de Cheikh Anta Diop. Histoire et idéologie.&amp;#039;&amp;#039; Karthala: Centre de recherches africaines, Paris 1996, ISBN 2-86537-667-2, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ibrahima Sakho: &amp;#039;&amp;#039;Nuclear Physics 2, Radiochronometers and radiopharmaceuticals&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Waves series.&amp;#039;&amp;#039;). ISTE / John Wiley &amp;amp; Sons, Hoboken (NJ) / London 2024, ISBN 978-1-78630-733-0, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Panafrikanismus|panafrikanischer]] Politiker und Autor. Er forschte und veröffentlichte vor allem zu den antiken und präkolonialen Zivilisationen Afrikas. Diop war Begründer der [[Afrozentrismus|afrozentrischen]] [[Ägyptologie]], die in Fachkreisen umstritten ist. Am Institut Fondamental d’Afrique Noire gründete er 1963 ein Labor für [[Radiokarbondatierung]], die er für Erkenntnisse über die afrikanische [[Ur- und Frühgeschichte]] nutzte. Er lehrte ab 1960 an der [[Universität Dakar]], ab 1981 als Professor für Geschichte. Die Universität trägt seit 1987 seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Diop wurde 1923 in eine muslimische [[Wolof (Volk)|Wolof]]-Familie hineingeboren. Er war ein begabter Schüler und erlangte 1945 das [[Baccalauréat]] in Mathematik und Philosophie an Schulen in Senegal. Im darauffolgenden Jahr reiste er nach [[Paris]], wo er eine mathematische [[Classe préparatoire|Vorbereitungsklasse]] absolvierte, zunächst mit dem Ziel, Luftfahrtingenieur zu werden. Dann schrieb er sich aber an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der [[Pariser Universität]] für Philosophie ein, wo er insbesondere Lehrveranstaltungen von [[Gaston Bachelard]] besuchte. Ab 1947 unternahm er auch linguistische Studien zu den in seiner Heimat gesprochenen Sprachen Wolof und [[Serer (Sprache)|Serer]]. Im Jahr darauf erschien sein erster Artikel zu den Ursprüngen der [[Wolof (Sprache)|Wolof-Sprache]] und des gleichnamigen Volkes in der von [[Alioune Diop]] begründeten panafrikanischen Kulturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Présence Africaine&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cheikhantadiop.net/cheikh_anta_diop_biograph.htm Cheikh Anta Diop – &amp;#039;&amp;#039;Jalons biographiques et bibliographiques.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;cheikhantadiop.net&amp;#039;&amp;#039;; zuletzt abgerufen am 13. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Willie F. Page, R. Hunt Davis: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of African history and culture. Vol. 4, The colonial era (1850 to 1960).&amp;#039;&amp;#039; Revised edition. Facts On File, New York (NY) 2005, ISBN 0-8160-5199-2, S. 116–117, Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Diop, Cheikh Anta.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Licence]] in Philosophie schrieb er sich 1948 auch an der naturwissenschaftlichen Fakultät ein, wo er 1950 Zertifikate in allgemeiner und angewandter Chemie erwarb. Diop studierte auch [[Physik]], [[Geschichte]], [[Ägyptologie]], [[Anthropologie]], [[Ökonomie]] und [[Soziologie]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Catherine Coquery-Vidrovitch]]: &amp;#039;&amp;#039;Cheikh Anta Diop, Antériorité des civilisations nègres: Mythe ou vérité historique?, 1967.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;History of Humanities.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, 2024, Nr. 2, S. 311–318, hier S. 312–313.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er meldete 1949 bei der Universität sein Disserationsvorhaben zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Die kulturelle Zukunft des afrikanischen Denkens&amp;#039;&amp;#039; an, betreut von Gaston Bachelard. Da das [[Doctorat d’État]] in Frankreich damals zwei Qualifikationsschriften &amp;#039;&amp;#039;(thèses)&amp;#039;&amp;#039; erforderte, arbeitete er ab 1951 an einer zweiten Doktorarbeit, betreut vom Ethnologen und Afrikanisten [[Marcel Griaule]], über die Identität der [[Prädynastik|prädynastischen]] Ägypter (siehe unten). Neben seinem Doktoratsstudium in Paris betätigte er sich als politischer Aktivist. Er wurde 1950 Mitglied des [[Rassemblement Démocratique Africain]] (RDA) und war von 1951 bis 1953 Generalsekretär von dessen Studentenorganisation &amp;#039;&amp;#039;Association des Étudiants du RDA&amp;#039;&amp;#039; (AERDA) in Paris. In dieser Funktion war er Mitorganisator des ersten panafrikanischen Studenten-Kongresses. Diop heiratete 1953 die Französin Louise Marie Maes, mit der er vier Kinder bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr nahm er Studien der Kernphysik bei [[Frédéric Joliot-Curie]], dem Schwiegersohn [[Marie Curie]]s, an dessen Labor am [[Collège de France]] auf, wo er 1957 wissenschaftlicher Mitarbeiter wurde. Dort erkannte er die Bedeutung der [[Radiokarbonmethode]] (C14-Datierung) für die prähistorische Archäologie und übersetzte Fragmente aus [[Albert Einstein]]s [[Relativitätstheorie]] ins Wolof.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Coquery24_315&amp;quot;&amp;gt;Catherine Coquery-Vidrovitch: &amp;#039;&amp;#039;Cheikh Anta Diop, Antériorité des civilisations nègres: Mythe ou vérité historique?, 1967.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;History of Humanities.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, 2024, Nr. 2, S. 311–318, hier S. 315.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem unterrichtete er ab 1956 Physik und Chemie an zwei Pariser Lycées. Nachdem seine Arbeit zur ägyptischen Vorgeschichte abgelehnt worden und sein Doktorvater Griaule 1956 gestorben war, musste er sein Dissertationsthema wechseln. Mit dem Prähistoriker [[André Leroi-Gourhan]] als neuem Betreuer und einer Arbeit über die Verteilung der Zonen der Matrilinearität und Patrilinearität im Altertum wurde er 1960 schließlich zum &amp;#039;&amp;#039;docteur ès lettres&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Die [[Disputation]] dauerte mehrere Stunden, schließlich bestand er mit &amp;#039;&amp;#039;mention honorable&amp;#039;&amp;#039;, also einer lediglich befriedigenden Note.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Coquery24_315&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend kehrte Diop nach Senegal zurück, wo er ab 1960 als wissenschaftlicher Assistent an der [[Universität Dakar]] lehrte. Ab 1963 leitete er Afrikas erstes Labor für Radiokarbondatierung am [[Institut Fondamental d’Afrique Noire]] in Dakar. Im Labor wurden verschiedene archäologische Funde aus ganz Afrika datiert, was Diops [[Hypothese]]n teilweise bestärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 gründete Diop die Oppositionspartei [[Bloc des Masses Sénégalaises]] (BMS), welche von der Regierung [[Leopold Senghor]]s verboten und aufgelöst wurde. 1963 gründete er die [[Front national sénégalais]] (FNS), die ebenfalls aufgelöst wurde. 1976 gründete er das [[Rassemblement national démocratique (Senegal)|Rassemblement national démocratique]] (RND; Nationale Demokratische Sammlung), welches wiederum unter Senghor verboten wurde. Diop zog sich daraufhin enttäuscht aus der Politik zurück und unternahm auch keinen neuen Versuch, als Senghors Nachfolger [[Abdou Diouf]] nach 1981 Oppositionsparteien zuließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim ersten [[World Festival of Black Arts|Weltfestival der schwarzen Künste]] 1966 in Dakar wurde Diop neben [[W. E. B. Du Bois]] zu einem der bedeutendsten schwarzen Autoren des 20. Jahrhunderts gekürt. 1970 bat ihn die [[UNESCO]], an ihrer umfangreichen &amp;#039;&amp;#039;General History of Africa&amp;#039;&amp;#039; mitzuwirken. In den 1970ern war Diop als Experte und Sprecher in verschiedenen internationalen Komitees tätig. 1981 veröffentlichte er das einflussreiche Buch &amp;#039;&amp;#039;Civilisation ou Barbarie&amp;#039;&amp;#039;, die Krönung seiner lebenslangen Forschungsarbeit. Im selben Jahr ernannte ihn die geisteswissenschaftliche Fakultät der Universität Dakar zum Professor für Geschichte. Nach seinem Tod im Jahr 1986 wurde diese [[Université Cheikh Anta Diop de Dakar|Universität nach ihm benannt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Willie F. Page, R. Hunt Davis: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of African history and culture. Vol. 5, Independent Africa (1960 to present).&amp;#039;&amp;#039; Revised edition. Facts On File, New York (NY) 2005, ISBN 0-8160-5201-8, S. 123–124, Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Diop, Cheikh Anta.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Miniature portrait head of egyptian pharaoh probably Cheops 01 (cropped).jpg|mini|hochkant|Pharao [[Cheops]], laut Diop ein [[Schwarzafrikaner]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Menkaure and Chamerernebti II.jpg|mini|hochkant|Pharao [[Mykerinos]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Thutmose III Head.jpg|mini|hochkant|Pharao [[Thutmosis III.]], laut Diop ein Sudanese]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 begann Diop seine Dissertation ([[Thèse d’État]]) an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität von Paris. Darin entwickelte er die Hypothese, dass die [[Altes Ägypten|alten Ägypter]] ursprünglich eine [[Schwarzafrikaner|schwarzafrikanische]] [[Hochkultur (Geschichtswissenschaft)|Hochkultur]] gewesen seien. Solche Hypothesen hatte der akademische Beirat der Universität zuvor mehrmals abgelehnt, doch Diop arbeitete neun Jahre lang an seiner Dissertation, brachte neue und bessere Belege und erhielt schließlich 1960 den Doktorgrad. Der französische Ägyptologe [[Jean Yoyotte]] bezeichnete Diop noch 2007 als Hochstapler: „Ein Ägyptologe, der nicht in der Lage war, eine einzige Hieroglyphe zu lesen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Catherine Coquery-Vidrovitch: &amp;#039;&amp;#039;Cheikh Anta Diop, Antériorité des civilisations nègres: Mythe ou vérité historique?, 1967.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;History of Humanities.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, 2024, Nr. 2, S. 311–318, hier S. 313.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1955 hatte er die Dissertation unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Nations nègres et culture&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Schwarze Nationen und Kultur&amp;#039;&amp;#039;) als Buch veröffentlicht. Dies machte ihn zu einem der umstrittensten Historiker seiner Zeit. Diop argumentierte mit eigenen Beobachtungen, zitierte [[Herodot]] und [[Constantin François Volney]], und widersprach den etablierten Ansichten [[Jacques-Joseph Champollion]]s zur ethnischen Zuordnung der alten Ägypter. Ähnliche Ansichten vertraten auch andere afrozentrische Historiker, etwa [[William Leo Hansberry]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehungen zwischen Ägypten und [[Antikes Griechenland|Griechenland]] bildeten einen Schwerpunkt seiner Forschung. Demnach waren viele griechische Wissenschaftler, wie beispielsweise [[Pythagoras]], in Ägypten, um [[Mathematik]] zu lernen. Pythagoras soll sich 22&amp;amp;nbsp;Jahre lang in Afrika aufgehalten haben. Die [[Debatte]] zwischen Cheikh Anta Diop und seinen damaligen [[Kontrahent]]en wird mittlerweile in der [[Black Athena|Black-Athena]]-Debatte über die umstrittenen Thesen des britischen Historikers [[Martin Bernal]]s weitergeführt, der einen Einfluss Ägyptens auf die Kultur des Griechenlands der klassischen Antike festgestellt haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zivilisationsdebatte führte seiner Auffassung nach dazu, dass viele Wissenschaftler begannen, den afrikanischen [[Kontinent]] als &amp;#039;&amp;#039;Tabula rasa&amp;#039;&amp;#039; anzusehen oder die [[Rassismus|rassistische]] [[Hamitentheorie]] aufzustellen. Nach Anta Diop hätten die Schwarzafrikaner nicht nur [[Zivilisation]]en ([[Königreich Benin]], [[Reich von Kusch]], [[Malireich|Mali]], [[Songhai]], [[Reich von Ghana|Ghana]], [[Swahili (Gesellschaft)|Swahili]], [[Groß-Simbabwe]], [[Aksumitisches Reich|Aksum]], [[Kanem-Bornu]] und insbesondere Ägypten) hervorgebracht, sondern beherrschten sehr früh die Technik der [[Metallurgie|Metallgewinnung und -verarbeitung]] und hätten dadurch eine fortschreitende [[Urbanisierung]] bewirkt und auch eine fortschrittliche Verwaltung entwickelt. Städte wie [[Benin City|Benin]] oder [[Oyo (Nigeria)|Oyo]] schickten sogar Studenten und Botschafter nach [[Portugal]]. Die Situation hätte sich mit der [[Entdeckung Amerikas 1492]] und dem [[Atlantischer Sklavenhandel|Sklavenhandel]] dramatisch geändert. Laut Anta Diop wären die afrikanischen Kulturen durch die [[Kolonialismus|Kolonialisierung]] und den Sklavenhandel nach und nach zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diop zufolge begann der Kontakt zwischen [[Subsahara-Afrika]] und [[Europa]] nicht erst im [[18. Jahrhundert]], sondern bereits Jahrhunderte vorher, unter anderem sei die Anwesenheit afrikanischer Gelehrter in Europa bereits sehr früh belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nations nègres et culture: de l’Antiquité nègre égyptienne aux problèmes culturels de l’Afrique noire d’aujourd’hui.&amp;#039;&amp;#039; Éditions africaines, Paris 1954. (4. Auflage, Présence africaine, Paris / Dakar 2003, ISBN 2-7087-0688-8).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L’Unité culturelle de l’Afrique noire.&amp;#039;&amp;#039; Présence Africaine, Paris 1959. (2. Auflage, Paris / Dakar 1982, ISBN 2-7087-0406-0).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L’Antiquité africaine par l’image.&amp;#039;&amp;#039; Présence africaine, Paris (2. Auflage, Présence africaine, Paris / Dakar 1998, ISBN 2-7087-0659-4).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L’Afrique noire précoloniale. Étude comparée des systèmes politiques et sociaux de l’Europe et de l’Afrique noire de l’Antiquité à la formation des États modernes.&amp;#039;&amp;#039; (2. Auflage, Présence africaine, Paris / Dakar 1987, ISBN 2-7087-0479-6).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alerte sous les tropiques: articles 1946-1960: culture et développement en Afrique noire.&amp;#039;&amp;#039; Présence africaine, Paris / Dakar 1990, ISBN 2-7087-0548-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les Fondements culturels, techniques et industriels d’un futur État fédéral d’Afrique noire.&amp;#039;&amp;#039; Présence Africaine, Paris / Dakar 1960 ; réédité par Présence africaine sous le titre &amp;#039;&amp;#039;Les fondements économiques et culturels d’un État fédéral d’Afrique Noire.&amp;#039;&amp;#039; Présence africaine, Paris 2000, ISBN 2-7087-0535-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antériorité des civilisations nègres: mythe ou vérité historique?&amp;#039;&amp;#039; Présence Africaine, Paris / Dakar 1967, ISBN 2-7087-0562-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parenté génétique de l’égyptien pharaonique et des langues négro-africaines.&amp;#039;&amp;#039; Nouvelles éditions africaines, Dakar/Abidjan 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Civilisation ou Barbarie.&amp;#039;&amp;#039; Présence africaine, Paris / Dakar 1981, ISBN 2-7087-0394-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nouvelles recherches sur l’égyptien ancien et les langues africaines modernes.&amp;#039;&amp;#039; Présence africaine, Paris / Dakar 1988, ISBN 2-7087-0507-5 (ouvrage posthume).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilm ==&lt;br /&gt;
Diops Leben und Wirken ist das Thema des [[Dokumentarfilm]]s &amp;#039;&amp;#039;Kemtiyu. Séex Anta – Cheikh Anta&amp;#039;&amp;#039; (2016) von Ousmane William Mbaye,&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt11313104|Kemtiyu. Séex Anta – Cheikh Anta|Abruf=2020-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der auf mehreren Festivals gezeigt wurde, u. a. beim [[FESPACO]] 2017 in [[Ouagadougou]], wo er den Preis als &amp;#039;&amp;#039;Bester Dokumentarfilm&amp;#039;&amp;#039; gewann,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.africa-alive-festival.de/kemtiyu-cheikh-anta-diop/ &amp;#039;&amp;#039;Kemtiyu. Séex Anta – Cheikh Anta&amp;#039;&amp;#039;] auf der Internetseite des Festivals &amp;#039;&amp;#039;Africa Alive&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 25. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem [[International Film Festival Rotterdam]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://iffr.com/en/2018/films/kemtiyu-cheikh-anta &amp;#039;&amp;#039;Kemtiyu. Séex Anta – Cheikh Anta&amp;#039;&amp;#039;] auf der Internetseite des &amp;#039;&amp;#039;[[International Film Festival Rotterdam]]&amp;#039;&amp;#039; (englisch), abgerufen am 25. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mbaye geht in seinem Werk auf die Kontroversen um Diops Ansichten ein, verteidigt jedoch dessen Grundaussagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnold Schölzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein afrikanisches &amp;quot;Kapital&amp;quot; der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Melodie und Rhythmus]].&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 1/2018, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leonhard Harding]], [[Brigitte Reinwald]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Afrika – Mutter und Modell der Europäischen Zivilisation? Die Rehabilitierung des Schwarzen Kontinents durch Cheikh Anta Diop.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 1990, ISBN 3-496-00489-4.&lt;br /&gt;
* [[Molefi Kete Asante]]: &amp;#039;&amp;#039;Cheikh Anta Diop: An Intellectual Portrait.&amp;#039;&amp;#039; University of Sankore Press, Los Angeles 2006. ISBN 0-943412-26-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118898523}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cheikhantadiop.net/ Cheikh Anta Diop] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://biograf.hypotheses.org/279 BiogrAfrique am 2. Oktober 2015: Cheikh Anta Diop par Martin Mourre]&lt;br /&gt;
* [http://bc-club.blogspot.com/2006/10/cheikh-anta-diop-and-new-light-on.html Cheikh Anta Diop and the New Light on African History] von John Henrik Clarke (1974) (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.inst.at/trans/15Nr/plenum/bernal15DE.htm Die Schwärzung Ägyptens und die Bildung eines arischen Modells] von Martin Bernal (New York)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118898523|LCCN=n50025544|VIAF=39372050}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Diop, Cheikh Anta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prähistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikahistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthropologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ägyptologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernphysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Senegal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Senegal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Panafrikanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Senegal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für eine Universität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senegalese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diop, Cheikh Anta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=senegalesischer Historiker, Anthropologe und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Dezember 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Thieytou]], Senegal&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dakar]], Senegal&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yen Zotto</name></author>
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