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	<title>Chava Lifshitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T19:28:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chava_Lifshitz&amp;diff=2796861&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bonnlander: /* Familie */ stylo</title>
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		<updated>2025-03-01T17:31:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familie: &lt;/span&gt; stylo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chava Lifshitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geboren als &amp;#039;&amp;#039;Eva Wolf&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1936]] in [[Wien]]; † [[1. März]] [[2005]] in [[Jerusalem]]) war eine österreichisch-israelische [[Chemikerin]], die besonders für ihre Beiträge zur [[Massenspektrometrie]] und zur [[Gasphasenchemie]] von Ionen bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lifshitz wurde als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eva Wolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in eine Familie des gehobenen Bürgertums geboren; ihr Vater, Salomon Wolf (später Shlomo Wolf) war Anwalt in Wien. Nach dem „[[Anschluss Österreichs|Anschluss]]“ Österreichs an [[NS-Staat|Nazi-Deutschland]] im Jahr 1938 gelang es ihrer Familie, nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] auszuwandern, das seinerzeit britisches Mandatsgebiet war. Dort hebräisierte&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wiktionary.org/wiki/hebr%C3%A4isieren&amp;lt;/ref&amp;gt; sie ihren Vornamen von „Eva“ zu „Chava“. Chava Lifshitz war eine begabte Schülerin; sie wuchs auch in Israel nach europäischen Traditionen auf, inklusive Klavierstunden durch den israelischen Komponisten [[Paul Ben-Haim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1953 studierte Chava Lifshitz Chemie an der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität Jerusalem]]; dies geschah im Rahmen eines israelischen Programms, das ein Studium mit der Ableistung des Militärdienstes verband. Sie absolvierte ihren Master-Abschluss im Jahr 1958 und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1961 zum Ph.&amp;amp;nbsp;D. mit einer Dissertation zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Isotope Effects in the Radiation Chemistry of Aqueous Solutions&amp;#039;&amp;#039; unter der Anleitung von G. Stein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Academictree |chemistry |81150|Name=Chava Lifshitz|Datum=8. März  2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Hebräischen Universität lernte sie ebenfalls ihren Mann [[Assa Lifshitz]] kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend verbrachte sie zwei prägende Jahre an der [[Cornell University]] bei dem Massenspektrometrie-Pionier Franklin Asbury Long. 1963 kehrte sie wieder an die Hebräische Universität Jerusalem zurück, wo sie Karriere machte und im Alter von 40 Jahren zur Professorin berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Mit ihrem Mann Assa Lifshitz hatte sie drei Kinder, den Sohn Ron und die Töchter Donna und Orna. Das Paar hatte etwa ein halbes Dutzend Enkelkinder. Chava Lifshitz starb an einem langjährigen Krebsleiden. Die ersten Prognosen der Ärzte hatte sie aber lange Zeit überlebt; ihre Tochter Orna berichtete bei einer Trauerfeier, dass sie fünf Jahre alt gewesen sei, als Ärzte Chava Lifshitz noch eine Lebenszeit von fünf Jahren gaben. Sie habe diese Prognose um mehr als zwei Jahrzehnte überlebt und war bis zuletzt aktiv. Noch zwei Monate vor ihrem Tod erhielt sie eine Zusage für eine Forschungsförderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Arbeiten ==&lt;br /&gt;
Chava Lifshitz und ihre Arbeitsgruppe leisteten wichtige Beiträge in der [[Massenspektrometrie]] als Messtechnik (ebenso zur Elektrospray-Ionisation und zur Laser-Desorptionsspektrometrie) aber auch zur Gasphasenchemie von Ionen (Reaktionsdynamik, Elektronen- und Photoionisation, Gasphasenchemie von Clustern und Fullerenen und zuletzt von kleinen Peptiden). Eine langjährige Kooperation verband sie unter anderem mit dem deutschen Chemiker [[Helmut Schwarz (Chemiker)|Helmut Schwarz]] von der TU Berlin. Sie war Autorin von etwa 250 wissenschaftlichen Originalarbeiten, die in führenden Zeitschriften erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise ==&lt;br /&gt;
* Kolthoff Prize (Technion 1985),&lt;br /&gt;
* [[Max-Planck-Forschungspreis]] 1991, gemeinsam mit [[Helmut Schwarz (Chemiker)|Helmut Schwarz]]&lt;br /&gt;
* Preis der israelischen chemischen Gesellschaft 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akademische Ämter an der Hebräischen Universität und in Israel ==&lt;br /&gt;
* Leiterin der „Chemistry Studies Division“ (1972–1976)&lt;br /&gt;
* Leiterin des „Tenure Committee in the Experimental Sciences“ (1984–1985)&lt;br /&gt;
* Mitglied des israelischen „Council for Higher Education“ (Israel, 1986–1991)&lt;br /&gt;
* Leiterin des Physical Chemistry Department (1989–1992)&lt;br /&gt;
* Mitglied des „High Committee for Science and Technology“ (die sogenannte „Harari Commission“, 1991–1992)&lt;br /&gt;
* Leiterin des „Institute of Chemistry“ (1994–1997)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
* Chava Lifshitz Festschrift of the International Journal of Mass Spectrometry and Ion Processes; Foreword by Profs. Robert C. Dunbar and Tilmann Märk (1997)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cornelius Klots: &amp;#039;&amp;#039;Chava Lifshitz: an appreciation&amp;#039;&amp;#039;, Int. J. Mass Spectrom. Ion Proc. 167, xi-xii (1997).&lt;br /&gt;
* [[Tilmann Märk]]: &amp;#039;&amp;#039;Eulogy to Chava Lifshitz 1936–2005&amp;#039;&amp;#039;, in: Mass Spectrometry Reviews (2005), 24, S. 769–771.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
* Chava Lifshitz, Julia Laskin: &amp;#039;&amp;#039;Principles of Mass Spectrometry Applied to Biomolecules&amp;#039;&amp;#039;, Wiley-Interscience Series on Mass Spectrometry, 1. Edition October 2006, ISBN 978-0-471-72184-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133914925}}&lt;br /&gt;
* [https://theochem.weizmann.ac.il/chava.html Website über das Chava Lifshitz Memorial Symposium 2006 (Seite des Weizmann-Instituts, Rehovot)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133914925|LCCN=n2006019746|VIAF=25806968}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lifshitz, Chava}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massenspektrometriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Max-Planck-Forschungspreisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hebräische Universität Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lifshitz, Chava&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wolf, Eva (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-israelische Chemikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. März 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jerusalem]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bonnlander</name></author>
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