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	<title>Chauvinismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T03:51:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chauvinismus&amp;diff=488341&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chhelp: Belege spendiert</title>
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		<updated>2026-04-10T20:56:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Belege spendiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chauvinismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ʃovi&amp;#039;nɪsmʊs}}] ist der Glaube an die Überlegenheit der eigenen [[soziale Gruppe|Gruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chauvinismus im ursprünglichen Sinn ist ein häufig aggressiver [[Nationalismus]], bei dem sich Angehörige einer [[Nation]] gegenüber Menschen anderer Nationen überlegen fühlen und sie abwerten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christiane Toyka-Seid, Gerd Schneider |url=https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320033/chauvinismus/ |titel=Chauvinismus |hrsg=Bundeszentrale für politische Bildung |datum=04.03.2026 |sprache=de |abruf=2026-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff wird in der [[Soziologie]] häufig auch zur Charakterisierung anderer Überlegenheitseinstellungen verwendet, wie des sozial- oder [[Gender|genderspezifischen]] Chauvinismus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Das Wort leitet sich vom Namen des [[Legende|legendären]], übertrieben [[Patriotismus|patriotischen]] Rekruten [[Nicolas Chauvin]] her, der in der Armee von [[Napoléon Bonaparte]] gedient hatte&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.britannica.com/EBchecked/topic/108120/Nicolas-Chauvin &amp;#039;&amp;#039;Nicolas Chauvin, derivation of chauvinism&amp;#039;&amp;#039;], [[Encyclopædia Britannica]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und 17-mal [[Verwundung|verwundet]] worden sein soll. Sein übersteigerter [[Idealismus (Philosophie)|Idealismus]] wurde in der Figur &amp;#039;&amp;#039;Nicolas Chauvin&amp;#039;&amp;#039; im französischen Lustspiel &amp;#039;&amp;#039;[[La Cocarde tricolore]]&amp;#039;&amp;#039; (1831, [[Paris]]) der [[Brüder Cogniard]] verewigt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://m.politik-lexikon.at/chauvinismus/ |titel=Chauvinismus - Politiklexikon für junge Leute |werk=Politiklexikon |hrsg=Verlag Jungbrunnen im Auftrag des österreichischen Bildungsministeriums |datum=2026 |sprache=de |abruf=2026-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in zahlreichen [[Vaudeville]]s [[Karikatur|karikiert]], wodurch der Begriff des Chauvinismus geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staatlicher Chauvinismus ==&lt;br /&gt;
Aus unterschiedlichen Gründen kann der Chauvinismus nicht nur die [[öffentliche Meinung]] beherrschen, sondern auch als [[Politik|politische]] und ganz besonders auch [[staat]]liche [[Propaganda]] betrieben werden. Er resultiert nicht selten in Formen des National[[hass]]es (so zum Beispiel im 19. und 20. Jahrhundert in der sogenannten [[Deutsch-französische Erbfeindschaft|deutsch-französischen Erbfeindschaft]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
Als Voraussetzung für das Entstehen von radikalem Nationalismus in einem Nationalstaat wird eine Krise des nationalen Selbstbewusstseins angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/500768/chauvinismus/ |titel=Chauvinismus {{!}} Rechtsextremismus |hrsg=Bundeszentrale für politische Bildung |sprache=de |abruf=2026-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehört eine außerordentliche Bedrohung von außen oder eine Gefahr für die Existenz der Nation, oder ein Ereignis, das das nationale Selbstwertgefühl verletzt hat, beispielsweise eine [[militär]]ische, [[wirtschaft]]liche oder politische Niederlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Soziologen [[Eugen Lemberg]] zufolge tritt die Gefahr für die nationale Existenz immer dann ein, wenn die Integrationskraft für den Fortbestand der Nation schwindet, weil sie dann auf die Gefahr der Desintegration mit dem radikalen Nationalismus antwortet. Als Beleg führt er den deutschen Nationalismus nach 1918 in der [[Weimarer Republik]] aufgrund der militärischen Niederlage im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser stellte sich in radikaler Form als Erneuerer der Nation dar und suchte Schuldige für den Ausgang des Krieges. Der militärische Zusammenbruch führte zu der Umdeutung der Kriegsniederlage als „Ende des [[Monarchie|monarchischen]] Systemes“, während das [[Volk]] keine Niederlage erfahren hätte (vgl. [[Dolchstoßlegende]]). Deswegen führte der Zusammenbruch zur Betonung der „kulturellen Sendung“ der Deutschen, wobei aus dem Glauben an die Nation der Wiederaufstieg ermöglicht werden sollte. Dazu gehörte auch der politische Aspekt des „[[Vertragsrevisionismus|Diktats von Versailles]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wurzeln und Organisationen ===&lt;br /&gt;
Die übersteigerte Form des Nationalismus gilt als ein Merkmal der sogenannten verspäteten Nationen, bei denen zwischen der Idee, sich als Nation zu konstituieren, und der Bildung des Nationalstaates in gesicherten Grenzen ein größerer Zeitraum liegt. Dies führt zu einer großen zeitlichen Distanz zwischen Idee und Realisierung, wobei frühere Ideen verworfen, radikalisiert und verfälscht werden. Sie können populärer und emotionalisierter werden, was die Gefahr einer instrumentalisierenden Steuerung (=&amp;amp;nbsp;Propaganda) erhöht. So werden Minderwertigkeitsgefühle des [[Kollektives Gedächtnis|kollektiven Gedächtnisses]] in aggressiver, übersteigerter Form kompensiert. Macht[[elite]]n und ihnen zugehörige Politiker benutzen den radikalen Nationalismus oft, um auf Machtausübung gerichtete Ziele besser erreichen zu können. Notwendigerweise wird dazu meistens [[Fremdenfeindlichkeit]] propagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So existierten im Deutschen Reich zahlreiche „nationale Verbände“, die an frühere Traditionen anschließen. Hier sei der [[Alldeutscher Verband|Alldeutsche Verband]] (1891 bis 1939) als wichtigster Vertreter genannt. Mit der [[Partito Socialista Italiano|PSI]] (gegründet 1892) zeichnete sich in [[Italien]] eine ähnliche Entwicklung bis hin zu [[Mussolini]] ab, wie auch in der [[Zweite Polnische Republik|Zweiten Polnischen Republik]] seit 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
Der Aspekt der biologischen Zusammengehörigkeit, des [[Sozialdarwinismus]], eines [[Volk]]es ist ein besonderes Merkmal des radikalen Nationalismus, da er die bisherigen emotionalen Bindungen in Form eines [[Nationalbewusstsein]]s vertieft. [[Verwandtschaftsbeziehung|Verwandtschaften]] werden von der eigenen [[Familie (Soziologie)|Familie]] und [[Sippe]] auf eine weitaus größere Gruppe erhöht. Zwischen dieser vergrößerten [[Ethnie|ethnischen]] Abstammung und anderen kulturellen Werten wird nun eine Beziehung vermutet, womit ein höherer Identifikationsgrad geschaffen wird – quasi die Verwandtschaft mit dem gesamten Volk. Ein Beispiel für staatliche Maßnahmen waren in Deutschland die [[Nürnberger Gesetze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese enge, [[emotion]]ale und ethnische Bindung wird innerhalb der Propaganda im radikalen Nationalismus als naturgegeben bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genderspezifischer Chauvinismus ==&lt;br /&gt;
Von der [[Frauenbewegung]] wurde in den 1970er Jahren der Begriff &amp;#039;&amp;#039;male chauvinism&amp;#039;&amp;#039; ([[Englische Sprache|englisch]] für „männlicher Chauvinismus“, auch „Misogyn-Chauvinismus“; umgangssprachlich „Chauvi“ für einen Chauvinisten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Chauvi &amp;#039;&amp;#039;Chauvi&amp;#039;&amp;#039;], [[Duden]]&amp;lt;/ref&amp;gt;) geprägt und in verschärfter Form als Schimpfwort „MCP“ (&amp;#039;&amp;#039;male chauvinist pig&amp;#039;&amp;#039;) verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.thesaurus.com/browse/male-chauvinist-pig thesaurus.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bezeichnet [[Patriarchat (Soziologie)|patriarchalisch]] geprägte bzw. sich so verhaltende Männer, die glauben, allein aufgrund ihres [[Geschlechterrolle|Geschlechts]] einen Überlegenheitsanspruch gegenüber Frauen herleiten zu können (siehe auch [[Macho|Machismus]]). Reiner Frauenhass wird als [[Misogynie]] bezeichnet. [[Androzentrismus]] dagegen bezeichnet eine gesellschaftlich/überindividuell praktizierte Denk-, Sicht- und Orientierungsweise (z.&amp;amp;nbsp;B. von Institutionen), nach der eine Überlegenheit von [[Gender|Männlichkeit]] nicht direkt behauptet, sondern eine männlichkeitsorientierte Perspektive unhinterfragt in den Mittelpunkt gestellt wird. Das gesellschaftlich dem „[[Gender|Weiblichen]]“ Zugeschriebene wird hingegen als Abweichung vom vermeintlich Normalen aufgefasst, bis dieses somit – ähnlich wie bei anderen „-zentrismen“ – erst indirekt, verdeckt und schließlich auch praktisch zu etwas Unterlegenem wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Male chauvinism&amp;#039;&amp;#039;, in: Bonnie G. Smith (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Encyclopedia of Women in World History,&amp;#039;&amp;#039; Band 4. Oxford University Press, 2008, S.&amp;amp;nbsp;153&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Negativpreis „Chauvi des Jahres“ ===&lt;br /&gt;
Von 1988 bis in die 1990er Jahre wurde von der Gleichstellungsstelle der [[SPD Berlin|Berliner SPD-Fraktion]] der [[Liste von Negativpreisen|Negativpreis]] „Chauvi des Jahres“ verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=■ SPD: »Chauvi des Jahres« gesucht |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=1991-07-11 |ISSN=0931-9085 |Seiten=28 |Online=https://taz.de/Chauvi-des-Jahres-gesucht/!1711743/ |Abruf=2022-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Trophäe war eine [[Schürze]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gettyimages.ca/detail/news-photo/die-berliner-spd-parlamentarierin-ulrike-neumann-h%C3%A4lt-am-14-news-photo/1213489525 |titel=Die Berliner SPD-Parlamentarierin Ulrike Neumann hält am 14.6.1996 im... |sprache=en-gb |abruf=2022-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Preisträger waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1988: [[Wolfram Engels]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Strauss, Ulrike Hass, Gisela Harras |Titel=Brisante Wörter von Agitation bis Zeitgeist: ein Lexikon zum öffentlichen Sprachgebrauch |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=1989 |ISBN=978-3-11-012078-3 |Seiten=108 |Online=https://books.google.de/books?id=8AxZH0ECemwC&amp;amp;pg=PA108&amp;amp;dq=%22chauvi+des+jahres%22+spd&amp;amp;hl=de&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwi4lK-Trpv1AhXHSfEDHUW2ATkQ6AF6BAgJEAI#v=onepage&amp;amp;q=%22chauvi%20des%20jahres%22%20spd&amp;amp;f=false |Abruf=2022-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1989: [[Elmar Pieroth]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=kordula doerfler |Titel=Wo steckt Elmar Pieroth? |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=1990-06-02 |ISSN=0931-9085 |Seiten=33 |Online=https://taz.de/Wo-steckt-Elmar-Pieroth/!1765639/ |Abruf=2022-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990: Holger Fuß&lt;br /&gt;
* 1991: [[Philip Tägert|FIL]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Detlef Kuhlbrodt |Titel=Drittelironisch komisch |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=1998-06-12 |ISSN=0931-9085 |Seiten=30 |Online=https://taz.de/Drittelironisch-komisch/!3203610/ |Abruf=2022-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1992: Horst-Dieter Keitel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=ute scheub |Titel=Horst läßt Frauenherzen hüpfen |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=1992-11-12 |ISSN=0931-9085 |Seiten=24 |Online=https://taz.de/Horst-laesst-Frauenherzen-huepfen/!1644030/ |Abruf=2022-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1993: Klaus-Jürgen Schwahn&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der „Chauvi“ des Jahres 1993 |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=1994-01-21 |ISSN=0931-9085 |Seiten=20 |Online=https://taz.de/Der-Chauvi-des-Jahres-1993/!1580964/ |Abruf=2022-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1994: [[Georg Gafron]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ute Scheub |Titel=Der Frosch, der gern ein Prinz wäre (beim kleinen König) |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=1995-02-24 |ISSN=0931-9085 |Seiten=21 |Online=https://taz.de/Der-Frosch-der-gern-ein-Prinz-waere-beim-kleinen-Koenig/!1519177/ |Abruf=2022-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995: [[Lothar Gall]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ute Scheub |Titel=Die großen deutschen Machos |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=1996-06-15 |ISSN=0931-9085 |Seiten=44 |Online=https://taz.de/Die-grossen-deutschen-Machos/!1452323/ |Abruf=2022-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1998: [[Günter Rexrodt]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zitty&amp;#039;&amp;#039;, 21/1998, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Formen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialchauvinismus ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sozialchauvinismus}}&lt;br /&gt;
Der von [[Wladimir Iljitsch Lenin|Lenin]] verwendete Begriff Sozialchauvinismus bezeichnete das historische Phänomen des Nationalchauvinismus von Führern sozialdemokratischer oder sozialistischer [[Politische Partei|Parteien]] zu Beginn des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zeitgenössischen Sprachgebrauch zielt der Begriff „Sozialchauvinismus“ oder „sozialer Chauvinismus“ dagegen auf schicht-, milieu- oder klassenbezogenes Überlegenheitsdenken. Er kann als Synonym für [[Klassismus]] verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vice.com/de/article/kwyyg9/porno-fuer-lehrerkinder-772 |titel=Porno für Lehrerkinder |abruf=2021-03-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Professor Dr Dirk Jörke, Professor Dr Oliver Nachtwey |Titel=Krise der SPD: Was tun gegen Sozialchauvinismus? |Sammelwerk=FAZ.net |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/krise-der-spd-was-tun-gegen-sozialchauvinismus-15632789.html |Abruf=2021-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religiöser Chauvinismus ===&lt;br /&gt;
[[Religion|Religiöse]] Chauvinisten glauben an die [[Superiorität]] ihrer Religion und fühlen sich als Angehörige ihrer Religion den Angehörigen anderer Religionen überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachchauvinismus ===&lt;br /&gt;
Der Sprachchauvinismus ist entsprechend dem Chauvinismus die extreme Abwertung der Sprachen anderer Gebiete oder Länder verbunden mit der gleichzeitigen extremen Aufwertung der Sprache der eigenen Gruppe.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Helmut Glück (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2000, paraphrasiert nach Snježana Kordić: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.researchgate.net/profile/Snjezana-Kordic/publication/324562998_Sprache_und_Nationalismus_in_Kroatien/links/5ad5e1010f7e9b2859373fe2/Sprache-und-Nationalismus-in-Kroatien.pdf Sprache und Nationalismus in Kroatien.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studia Philologica Slavica. Festschrift für Gerhard Birkfellner zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Teilband I. Hg. v. Bernhard Symanzik, Berlin 2006, S. 337–348, hier: 341.&amp;lt;/ref&amp;gt;   Dies kann auch zur Unterdrückung oder sogar Beseitigung indigener Sprachen führen ([[Annexion]], [[Kolonialismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung gewinnt der sprachliche Chauvinismus auch bei der sog. „nationalen Wiedergeburt“ im Rahmen der [[Ethnogenese]], welche sich auf gemeinsame Sprache beruft und eine Sprachnation etablieren möchte (siehe auch: [[Kulturnation]]). Dabei begleiten den Sprachchauvinismus oft Sprachreinigungen und politische [[Kontroverse]]n zur Änderung des bisherigen Status als sprachliche Minderheit (Kontaktsprache).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friederike Habermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der unsichtbare Tropenhelm. Wie koloniales Denken noch immer unsere Köpfe beherrscht&amp;#039;&amp;#039;, thinkOya, Klein Jasedow 2013, ISBN 978-3-927369-75-7.&lt;br /&gt;
* Gottfried Mergner und Ansgar Häfner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Afrikaner im deutschen Kinder- und Jugendbuch: Untersuchungen zur rassistischen Stereotypenbildung im deutschen Kinder- und Jugendbuch von der Aufklärung bis zum Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Ergebnisse, Hamburg 1989, ISBN 3-925622-54-3.&lt;br /&gt;
* Regula Renschler und Roy Preiswerk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Gift der frühen Jahre. Rassismus in der Jugendliteratur&amp;#039;&amp;#039;, Lenos / Z-Verlag, Basel 1981, ISBN 978-3-85787-089-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4244962-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chhelp</name></author>
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