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	<title>Chau Say Tevoda - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:54:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chau_Say_Tevoda&amp;diff=1648001&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jed am 10. Dezember 2021 um 20:18 Uhr</title>
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		<updated>2021-12-10T20:18:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Chao Say Tevoda.jpg|mini|Das Westtor des Chau Say Tevoda ist sorgfältig restauriert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chau Say Tevoda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Khmer-Sprache|Khmer]] {{lang|km|ប្រាសាទចៅសាយទេវតា}}) ist ein kompakter, ursprünglich [[Hinduismus|hinduistischer]] Flachtempel in unmittelbarer Nachbarschaft der historischen Stadtanlage [[Angkor Thom]] ([[Kambodscha]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich Thommanon – Chau Say Tevoda ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karta AngkorWat.PNG|mini|Der Thommanon und der Chau Say Tevoda liegen unmittelbar östlich von Angkor Thom.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Angkor Thom durch das „Siegestor“ verlässt, liegen zwei Tempel wie Zwillinge links und rechts der zum [[Ta Keo]] führenden „Siegesallee“: der [[Thommanon]] und der Chau Say Tevoda. Der Thommanon wurde vermutlich im frühen 12. Jahrhundert errichtet, der Chau Say Tevoda wenige Jahrzehnte später. Sowohl Thommanon als auch Chau Say Tevoda zeigen stilistisch enge Verwandtschaft zu [[Angkor Wat]], eine Datierung beider Tempel in die Regierungszeit des [[Khmer (Volk)|Khmer]]-Königs Suryavarman II. (1113 bis etwa 1150) ist also plausibel.&amp;lt;ref&amp;gt;Freeman und Jacques S. 124 und 128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich des Chau Say Tevoda führt ein steinerner Steg über eine kreuzförmige Terrasse zum [[Siem Reap|Siem-Reap]]-Fluss. Die Platten des Stegs ruhen auf dreireihig angeordneten achteckigen Säulen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zieger&amp;quot;&amp;gt;Zieger S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt; Steg und Terrasse sind jünger als der Tempel und entstanden vermutlich unter König Jayavarman VIII. (Regierungszeit etwa 1243 bis 1295).&amp;lt;ref name=&amp;quot;F&amp;amp;J S. 129&amp;quot;&amp;gt;Freeman und Jacques S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er-Jahren wurden der Thommanon und das Westtor des Chau Say Tevoda sorgfältig restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Freeman und Jacques S. 124 und 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2002 finden Restaurierungsarbeiten auch an den übrigen, vergleichsweise verfallenen Bauten des Chau Say Tevoda statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zieger&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zum Thommanon ist der Chau Say Tevoda etwas kleiner. Die anders als beim Thommanon noch gut erkennbare Umfassungsmauer aus [[Laterit]] rahmt eine 50 × 40&amp;amp;nbsp;m messende Fläche. Wie beim Thommanon sind vier [[Sandstein]]-Gebäude von Ost nach West aufgereiht: der östliche [[Gopura]] (Torturm), der [[Mandapa]] (Versammlungshalle), der [[Prasat (Bauform)|Prasat]] (Tempelturm), schließlich der westliche Gopura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Chao Say Tevoda, Angkor, Camboya, 2013-08-16, DD 12.JPG|mini|Chau Say Tevoda.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chao Say Tevoda, Angkor, Camboya, 2013-08-16, DD 08.JPG|mini|hochkant|Die zum Prasat führende Türflucht.]]&lt;br /&gt;
Allerdings besitzt der Chau Say Tevoda nicht nur zwei Gopura, sondern deren vier (vom Prasat aus gesehen genau in den [[Himmelsrichtung|Haupthimmelsrichtungen]]), und nicht nur eine so genannte Bibliothek oder Sakristei, sondern deren zwei (eine nördlich, die andere südlich des Mandapa). Der östliche Gopura ist dreitorig; sein mittleres Tor hat einen kreuzförmigen Grundriss mit kleinen Vorhallen und Seitenkammern. Die anderen drei Gopura sind lediglich eintorig; der westliche verfügt über Seitenkammern, der nördliche und der südliche verfügen über kleine Vorhallen. Die flachen steinernen Stege, die vom Prasat zu den Gopura verlaufen, sind wohl wie der Steg im Osten der Anlage spätere Ergänzungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;F&amp;amp;J S. 129&amp;quot;/&amp;gt; Die beiden Bibliotheken sind, anders als die eine Bibliothek des Thommanon, stark verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten der ausgezeichneten [[Relief]]s haben unter den Jahrhunderten und unter [[Vandalismus]] sehr gelitten. Gut erhalten sind immerhin zwei Illustrationen des [[Ramayana]] auf der Südseite des Osttors: der Kampf zwischen dem Affenkönig Vali und seinem Halbbruder Sugriva und der Tod des Vali.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Michael Freeman und Claude Jacques: &amp;#039;&amp;#039;Ancient Angkor&amp;#039;&amp;#039;. River Books, Bangkok 1999, ISBN 974-8225-27-5.&lt;br /&gt;
* Luca Invernizzi Tettoni und Thierry Zéphir: &amp;#039;&amp;#039;Angkor. A Tour of the Monuments&amp;#039;&amp;#039;. Archipelago Press, Singapur 2004, ISBN 981-4068-73-X.&lt;br /&gt;
* Nick Ray: &amp;#039;&amp;#039;Cambodia&amp;#039;&amp;#039;. Lonely Planet Publications, Victoria 2005, ISBN 1-74059-525-4.&lt;br /&gt;
* Johann Reinhart Zieger: &amp;#039;&amp;#039;Angkor und die Tempel der Khmer in Kambodscha&amp;#039;&amp;#039;. Silkworm Books, Chiang Mai 2006, ISBN 974-9575-60-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Chao Say Tevoda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{coordinate|NS=13/26/43/N|EW=103/52/40/E|region=KH|type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduistischer Tempel in Kambodscha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Kambodscha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduistischer Tempel in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbe Angkor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Angkor)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jed</name></author>
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