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	<title>Chasseral - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:25:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chasseral&amp;diff=163781&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jesi: + WL-Hinweis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chasseral&amp;diff=163781&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-26T16:50:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ WL-Hinweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt die Bergkette und einen Berg im Schweizer Jura. Zum Pass über diese Bergkette siehe [[Col du Chasseral]].}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis|Gestler|Zu Personen siehe [[Kestler]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME             = &lt;br /&gt;
|BILD             = Le Chasseral (BE).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Der Gipfel des Chasseral mit dem Hôtel Chasseral und dem Sendeturm&lt;br /&gt;
|HÖHE             = 1606.2&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG       = CH&lt;br /&gt;
|LAGE             = [[Kanton Bern]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE          = [[Jura (Gebirge)|Jura]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD      = 47/08/5/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD       = 7/03/40/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO       = CH-BE&lt;br /&gt;
|DOMINANZ         = 49.5&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE     = 1606-936&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG   = [[Pfyffe]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE          = [[Les Verrières]]&lt;br /&gt;
|TYP              = &lt;br /&gt;
|GESTEIN          = [[Kalkstein]]&lt;br /&gt;
|ALTER            = &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG   = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN   = höchste Erhebung im Berner Jura; [[Liste der Triangulationspunkte der Schweizer Landesvermessung|Triangulationspunkt 1.&amp;amp;nbsp;Ordnung]]&lt;br /&gt;
| TOPO-KARTE      = [[Landeskarte der Schweiz #1125|Landeskarte 1:25&amp;#039;000 Blatt 1125 &amp;#039;&amp;#039;Chasseral&amp;#039;&amp;#039;]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;LK1125&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chasseral&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit {{Höhe|1606|CH|link=true}} die höchste Erhebung im [[Berner Jura]] und der vierthöchste Berg des Schweizer Jurabogens. Der langgestreckte Bergkamm liegt im Nordwesten des [[Kanton Bern|Kantons Bern]] zwischen dem Gebiet des [[Bielersee]]s im Südosten und dem [[Vallon de St-Imier]] im Nordwesten. Der frühere deutsche Bergname &amp;#039;&amp;#039;Gestler&amp;#039;&amp;#039; wird in der Region teilweise noch verwendet, ist jedoch in der übrigen Schweiz kaum bekannt. Seit November 2022 wird die Region des Berner Juras als «Grand Chasseral» bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rts.ch/info/regions/berne/13552694-le-jura-bernois-veut-modifier-son-image-avec-la-marque-grand-chasseral.html |titel=Le Jura bernois veut modifier son image avec la marque Grand Chasseral |werk=RTS |datum=2022-11-19 |sprache=fr |abruf=14.01.2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80 Meter östlich des Berggipfels steht die [[Sendeturm Nods Chasseral|Sendeanlage Nods Chasseral]], etwas mehr als einen Kilometer westlich davon befindet sich seit 1880 das Hôtel-Restaurant Chasseral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chasseral war ab 1803 der erste zentrale Vermessungspunkt der Schweiz, um die Höhen (Niveau) des Landes festzulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Swisstopo |url=https://www.swisstopo.admin.ch/de/chasseral-niveau-20160806 |titel=Chasseral - Wie die Schweiz ihr Niveau fand |werk=Swisstopo / Admin.ch |datum=2016-08-06 |sprache=de |abruf=2025-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berg ist die dominierende Landform des Naturparks &amp;#039;&amp;#039;[[Parc régional Chasseral]]&amp;#039;&amp;#039;. Die nähere Landschaft rund um den Chasseral ist im [[Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]] (BLN) verzeichnet; das BLN-Gebiet umfasst eine Fläche von 21,6 Quadratkilometern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/landschaft/fachinformationen/landschaftsqualitaet-erhalten-und-entwickeln/landschaften-von-nationaler-bedeutung/bundesinventar-der-landschaften-und-naturdenkmaeler-von-national.html Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung, Objekt Nr. 1002: &amp;#039;&amp;#039;Chasseral&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Chasseral ist der höchste Abschnitt einer etwa 20&amp;amp;nbsp;Kilometer langen [[Antiklinale]] des [[Faltenjura]]s, die im Norden durch das Tal von [[Saint-Imier]], im Osten durch die [[Klus (Tal)|Klusen]] der [[Schüss]] ({{FrS|Suze}}), im Süden durch den Bielersee und im Westen durch das [[Val de Ruz]] begrenzt wird. Im Westen liegt der Bergvorsprung &amp;#039;&amp;#039;[[Chasseral Ouest]]&amp;#039;&amp;#039;, der den höchsten Punkt des [[Kanton Neuenburg|Kantons Neuenburg]] bildet. Das Gebiet beim Chasseralgipfel liegt in den bernischen Gemeinden [[Villeret BE|Villeret]], [[Cormoret]] und [[Nods BE|Nods]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bergmassiv entstand während der Entstehung der Alpen durch die Aufwölbung von [[Kalkstein|Kalkschichten]]. Die Chasseralkette besteht aus drei teilweise übereinander geschobenen Antiklinalen, deren Aufbau an mehreren Stellen in Seitentälern und Steinbrüchen zu sehen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Michel Guélat: &amp;#039;&amp;#039;Géologique du Parc Jurassien de la Combe-Grède.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Coup d’oeil sur la Combe-Grède et Chasseral.&amp;#039;&amp;#039; Saint-Imier 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südhang des Chasseral liegt auf durchschnittlich {{Höhe|800|CH}} das ausgedehnte Hochplateau des [[Tessenberg (Schweiz)|Tessenbergs]] mit mehreren Ortschaften. Nach Nordwesten zum Tal von Saint-Imier erstreckt sich die &amp;#039;&amp;#039;[[Combe Grède]]&amp;#039;&amp;#039;, eine steile Schlucht, die heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pronatura.ch/de/naturschutzgebiet-combe-grede Naturschutzgebiet Combe-Grède] auf &amp;#039;&amp;#039;pronatura.ch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Krete des Chasseral aus sind auf den nördlichen Bergplateaus zahlreiche [[Doline]]n zu sehen, die sich in dem [[Karst|verkarsteten]] Kalkgestein gebildet haben. Das Niederschlagswasser versickert grösstenteils im Berginnern, und so entspringen am Bergmassiv nur in einzelnen Bereichen Oberflächengewässer, so wie der Bach &amp;#039;&amp;#039;[[Bez (Schüss, Villeret)|Bez]]&amp;#039;&amp;#039;, der durch die &amp;#039;&amp;#039;Combe Grède&amp;#039;&amp;#039; gegen Norden fliesst, und der &amp;#039;&amp;#039;Ruz Chasseran&amp;#039;&amp;#039; im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Chasseral sind mehrere Höhlen bekannt, die sich im Winter mit Schnee und [[Eis]] füllen und früher für die Lebensmittelindustrie als Kühllager beziehungsweise für den Abbau von Kühleis dienten. Die bekannteste davon ist der {{Coordinate|NS=47.15357|EW=7.07809|type=landmark|region=CH-BE|text=Creux de Glace|name=Creux de Glace}}.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.outdooractive.com/de/naturdenkmal/neuenburg-jura-berner-jura/creux-de-glace/7131066/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Für die [[Normalperiode]] 1991–2020 beträgt die [[Jahresmitteltemperatur]] 4,3&amp;amp;nbsp;°C, wobei im Februar mit −2,8&amp;amp;nbsp;°C die kältesten und im August mit 12,1 °C die wärmsten Monatsmitteltemperaturen gemessen werden. Im Mittel sind hier rund 147 [[Frosttag]]e und 62 [[Eistag]]e zu erwarten. Ein [[Sommertag]] tritt statistisch gesehen in zwei von drei Jahren auf. [[Heißer Tag|Hitzetage]] wurden auf dem Chasseral bisher keine aufgezeichnet. Die Messstation von [[MeteoSchweiz]] liegt auf einer Höhe von {{Höhe|1594|CH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE = &lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR = rechts&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE = 250&lt;br /&gt;
| QUELLE = MeteoSchweiz, Normalperiode 1991–2020&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meteoschweiz.admin.ch/product/output/climate-data/climate-diagrams-normal-values-station-processing/CHA/climsheet_CHA_np9120_d.pdf |titel=Klimanormwerte Chasseral. Normperiode 1991–2020 |werk=meteoschweiz.admin.ch |hrsg=Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz |abruf=2022-01-19 |format=PDF |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Überschrift = &lt;br /&gt;
| Ort = Chasseral&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Höchsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hmjan = 0.3&lt;br /&gt;
| hmfeb = −0.1&lt;br /&gt;
| hmmär = 2.3&lt;br /&gt;
| hmapr = 5.8&lt;br /&gt;
| hmmai = 10.1&lt;br /&gt;
| hmjun = 13.7&lt;br /&gt;
| hmjul = 15.8&lt;br /&gt;
| hmaug = 15.6&lt;br /&gt;
| hmsep = 11.7&lt;br /&gt;
| hmokt = 8.4&lt;br /&gt;
| hmnov = 3.7&lt;br /&gt;
| hmdez = 1.2&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niedrigsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lmjan = −4.7&lt;br /&gt;
| lmfeb = −5.2&lt;br /&gt;
| lmmär = −3.0&lt;br /&gt;
| lmapr = −0.3&lt;br /&gt;
| lmmai = 3.5&lt;br /&gt;
| lmjun = 7.0&lt;br /&gt;
| lmjul = 8.9&lt;br /&gt;
| lmaug = 9.3&lt;br /&gt;
| lmsep = 5.9&lt;br /&gt;
| lmokt = 3.0&lt;br /&gt;
| lmnov = −1.3&lt;br /&gt;
| lmdez = −3.8&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Temperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| avjan = −2.3&lt;br /&gt;
| avfeb = −2.8&lt;br /&gt;
| avmär = −0.5&lt;br /&gt;
| avapr = 2.5&lt;br /&gt;
| avmai = 6.4&lt;br /&gt;
| avjun = 10.0&lt;br /&gt;
| avjul = 12.0&lt;br /&gt;
| avaug = 12.1&lt;br /&gt;
| avsep = 8.4&lt;br /&gt;
| avokt = 5.5&lt;br /&gt;
| avnov = 1.1&lt;br /&gt;
| avdez = −1.4&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niederschlagsmenge für den jeweiligen Monat in mm --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nbjan = 96&lt;br /&gt;
| nbfeb = 92&lt;br /&gt;
| nbmär = 97&lt;br /&gt;
| nbapr = 104&lt;br /&gt;
| nbmai = 134&lt;br /&gt;
| nbjun = 134&lt;br /&gt;
| nbjul = 136&lt;br /&gt;
| nbaug = 142&lt;br /&gt;
| nbsep = 117&lt;br /&gt;
| nbokt = 122&lt;br /&gt;
| nbnov = 110&lt;br /&gt;
| nbdez = 113&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Anzahl täglicher Sonnenstunden für den jeweiligen Monat in h/d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| shjan = 3.2&lt;br /&gt;
| shfeb = 3.7&lt;br /&gt;
| shmär = 4.5&lt;br /&gt;
| shapr = 5.2&lt;br /&gt;
| shmai = 5.3&lt;br /&gt;
| shjun = 6.0&lt;br /&gt;
| shjul = 6.5&lt;br /&gt;
| shaug = 6.1&lt;br /&gt;
| shsep = 5.0&lt;br /&gt;
| shokt = 4.2&lt;br /&gt;
| shnov = 3.1&lt;br /&gt;
| shdez = 2.7&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Wassertemperatur (Meere, Seen u.ä.) für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wtjan = &lt;br /&gt;
| wtfeb = &lt;br /&gt;
| wtmär = &lt;br /&gt;
| wtapr = &lt;br /&gt;
| wtmai = &lt;br /&gt;
| wtjun = &lt;br /&gt;
| wtjul = &lt;br /&gt;
| wtaug = &lt;br /&gt;
| wtsep = &lt;br /&gt;
| wtokt = &lt;br /&gt;
| wtnov = &lt;br /&gt;
| wtdez = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Regentage für den jeweiligen Monat in d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rdjan = 11.1&lt;br /&gt;
| rdfeb = 9.9&lt;br /&gt;
| rdmär = 10.7&lt;br /&gt;
| rdapr = 11.2&lt;br /&gt;
| rdmai = 13.9&lt;br /&gt;
| rdjun = 12.7&lt;br /&gt;
| rdjul = 12.5&lt;br /&gt;
| rdaug = 12.1&lt;br /&gt;
| rdsep = 10.7&lt;br /&gt;
| rdokt = 12.7&lt;br /&gt;
| rdnov = 11.3&lt;br /&gt;
| rddez = 12.5&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Luftfeuchtigkeit für den jeweiligen Monat in % --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lfjan = 75&lt;br /&gt;
| lffeb = 76&lt;br /&gt;
| lfmär = 79&lt;br /&gt;
| lfapr = 79&lt;br /&gt;
| lfmai = 82&lt;br /&gt;
| lfjun = 82&lt;br /&gt;
| lfjul = 81&lt;br /&gt;
| lfaug = 81&lt;br /&gt;
| lfsep = 84&lt;br /&gt;
| lfokt = 80&lt;br /&gt;
| lfnov = 78&lt;br /&gt;
| lfdez = 76&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
Bis auf eine Höhe von {{Höhe|1400|CH-m}} ist der Chasseral bewaldet, darüber befinden sich Bergweiden und Trockenrasen. Sie sind reich an alpinen [[Staude]]n, die im Sommer für bunte Blühaspekte sorgen. An den Hängen wächst in stattlicher Zahl zum Beispiel der [[Gelber Enzian|Gelbe Enzian]]. Die Felsen sind unter anderem mit [[Zwerg-Glockenblume]]n bewachsen. Mehrere Weidegebiete im Areal &amp;#039;&amp;#039;Petit Chasseral&amp;#039;&amp;#039;-&amp;#039;&amp;#039;Métairie de Saint-Jean&amp;#039;&amp;#039; sind im [[Bundesinventar der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung]] verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.geo.admin.ch/ch.bafu.bundesinventare-trockenwiesen_trockenweiden/objectsheets/2017revision/nr5426.pdf Objektblatt «Petit Chasseral»] im Bundesinventar der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank hervorragender Aufwinde ist der Chasseral ein beliebter Startplatz für [[Gleitschirmfliegen|Gleitschirmflieger]] und [[Hängegleiter|Delta-Segler]]. Auch im Winter bietet die lokale Gleitschirm-Schule Flüge vom Gipfel nach Nods an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[File:Swisstopo-000-431-742-Pfeiler und Pyramide-Chasseral.tif|thumb|left|Pfeiler und Pyramide-Chasseral, 1943]]&lt;br /&gt;
Der Gipfel des Chasseral ist seit 1803 ein Hauptpunkt der Landesvermessung der Schweiz. Von der Bergkuppe bietet sich eine Aussicht in alle Himmelsrichtungen über die [[Schweizer Alpen]]kette, das [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]] und den [[Jura (Gebirge)|Jura]] bis hin zu den [[Vogesen]] und zum [[Schwarzwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Juni 1945 wurde auf dem Berg ein erster Sendeturm der [[Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe|PTT]] in Betrieb genommen. Ab 1954 diente der Turm dem Radio- und [[Autotelefon]]-Betrieb. 1970 kam eine provisorische Sendeeinrichtung für den Fernsehempfang auf dem Bergzug zwischen [[Solothurn]] und [[Yverdon-les-Bains|Yverdon]] hinzu. Seit 1983 unterhalten die PTT und heute [[Swisscom|Swisscom Broadcast]] auf dem Chasseral einen [[Sendeturm Chasseral|120 Meter hohen Sender]], hauptsächlich im Auftrag der [[SRG SSR]]. Er wird heute fernbedient und steht zu 90 Prozent leer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hubert Droz |Titel=Visite de la SRT à l&amp;#039;antenne du Chasseral |Hrsg= |Sammelwerk=Média-tic, le journal des sociétés de radiodiffusion et de télévision de la Suisse romande |Band= |Nummer=204 |Auflage= |Verlag=RTSR |Ort=Lausanne |Datum=2018-12 |ISBN= |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sendeturm ist eines der bekanntesten und ikonischsten Gebäude des ganzen [[Jurabogen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1880 befindet sich knapp unterhalb der Bergkamms ein Gasthaus als Chalet-Hôtel. Im März 1925 brannte das Gebäude nieder, und schon im Oktober 1925 wurde das neue «Hôtel Chasseral» im Heimatstil und in einer Gestalt, die ungefähr der Form eines Jurabauernhauses nachempfunden ist, errichtet. 1979 erfolgte der Anbau eines Panorama-Speisesaals. Das ganzjährig geöffnete Hotel-Restaurant zählt zu den meistbesuchten Berggasthäusern der Schweiz, da es als eines der wenigen Schweizer Gipfel- und Panoramahotels über eine Strasse zugänglich ist. Der Parkplatz der Liegenschaft wurde in der Geschichte mehrfach für militärische Paraden genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Sowohl von Saint-Imier im Norden als auch von [[Nods BE|Nods]] auf dem Tessenberg ist die Höhe des Chasseral im Sommerhalbjahr durch eine Strasse erreichbar, welche die Bergkette am [[Col du Chasseral]] überquert. Im Sommer verkehrt von beiden Seiten her eine Buslinie (zwischen Nods und Hôtel Chasseral nur am Wochenende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1963 bis 1993 führte ein [[Sesselbahn|Sessellift]] von Nods zum Hôtel-Restaurant Chasseral westlich etwas unterhalb des Chasseral-Gipfels.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |url=http://www.bielertagblatt.ch/1993-stillgelegt-soll-der-sessellift-nods-chasseral-auf-die-expo |titel=1993 stillgelegt, soll der Sessellift Nods-Chasseral auf die Expo |werk=Bieler Tagblatt |datum=2000-07-26 |zugriff=2014-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über den Grat verläuft ein aussichtsreicher Wanderweg, der einen Abschnitt des weiten [[Jura-Höhenweg|Jurahöhenwegs]] bildet. Bei klarer Sicht bietet sich vom Chasseral aus ein Alpenpanorama, das vom [[Säntis]] bis zum [[Mont Blanc]] reicht. Auf der Nordseite sieht man über den Jura auf die Vogesen und den Schwarzwald. Für die Begehung des Jura-Höhenwegs bietet das Berghotel Chasseral eine günstig gelegene Unterkunft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schweizmobil.ch/de/wanderland/routen/nationale-routen/route-05.html Offizielle Homepage des Jura-Höhenwegs]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fernwanderweg [[Via Berna]] überquert das Chasseralgebirge von Saint-Imier nach Nods.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://map.schweizmobil.ch/?lang=de&amp;amp;photos=yes&amp;amp;logo=yes&amp;amp;detours=yes&amp;amp;season=summer&amp;amp;bgLayer=pk&amp;amp;resolution=15.02&amp;amp;E=2568413&amp;amp;N=1216482&amp;amp;layers=Wanderland ViaBerna], Route 38 auf der Karte von [[SchweizMobil]], abgerufen am 3. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Skigebiet von Les Bugnenets-Savagnières liegt auf dem Nordkamm nordwestlich des Col du Chasseral. Es verfügt über acht Skilifte für 16 Abfahrtspisten (30 Kilometer) zwischen 1090 und {{Höhe|1450|CH-m}} Höhe. Es ist auch der Ausgangspunkt für eine 25 Kilometer lange Langlaufloipe, die mit denjenigen von [[Vue des Alpes]] und [[Les Prés-d’Orvin]] verbunden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.skiresort.de/skigebiet/bugnenets-savagnieres-saint-imier/ |titel=Skifahren Bugnenets-Savagnières – Saint-Imier |abruf=2021-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch am Südhang oberhalb von Nods ist Skisport möglich. Bis 1993 war vom Hôtel Chasseral bis Nods eine Skipiste in Betrieb, heute hat es in Nods noch einen kleineren Skilift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hagneckkanal Chasseral 03 12.jpg|Der Bielersee mit dem Chasseral im Hintergrund&lt;br /&gt;
Chasseral20161112.jpg|Flugaufnahme im Winter&lt;br /&gt;
Sendeanlage Nods Chasseral 01 11.jpg|Der Sendemast am Chasseral&lt;br /&gt;
Schweiz Chasseral Dolinen St. Imier.jpg|Dolinen am Chasseral, im Hintergrund die Schlucht Combe Grède mit dem Dorf Villeret&lt;br /&gt;
Combe Grède von oberhalb Villeret.jpg|Durch die Combe Grède führt der steilste, aber auch der kürzeste Aufstieg auf den Chasseral&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Chasseral}}&lt;br /&gt;
* [https://parcchasseral.ch/de Naturpark Chasseral]&lt;br /&gt;
* [https://data.geo.admin.ch/ch.bafu.bundesinventare-bln/objectsheets/2017revision/nr1002.pdf Landschaftsschutzgebiet «Chasseral»], BLN-Objekt 1002&lt;br /&gt;
* [https://wanderland.ch/de/ort-383-chasseral Chasseral] auf wanderland.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LK1125&amp;quot;&amp;gt; {{Literatur |Autor=Schweiz. [[Bundesamt für Landestopografie]] |Titel=Chasseral |TitelErg= Montagne du Droit - Corgémont - Magglingen |Reihe=[[Landeskarte der Schweiz]] 1:25&amp;#039;000 |BandReihe=[[Landeskarte der Schweiz #1125|Blatt 1125]] |Verlag=Bundesamt für Landestopografie swisstopo |Ort=Wabern |Datum= |ISBN=978-3-302-01125-7 |Online=[[:Datei:1125 Chasseral.jpg|Digitalisat]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4090343-6|VIAF=243454009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cormoret]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nods BE]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villeret BE]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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