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	<title>Charter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Charter&amp;diff=80494&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krassdaniel: /* Schiffscharter */Typo</title>
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		<updated>2025-07-15T00:18:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schiffscharter: &lt;/span&gt;Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|Vertrag}}) ist ein [[Anglizismus]] für die befristete Überlassung eines [[Gegenstand]]es gegen die Entrichtung eines [[Nutzungsentgelt]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Das Wort Charter ist international begrenzt auf die [[Transportmittel]] der [[Flugzeug]]e und [[Schiff]]e&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=YtidCgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA82&amp;amp;dq=charter+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiogP7gwvvpAhUM0aYKHZikC20Q6AEIMDAB#v=onepage&amp;amp;q=charter%20lexikon&amp;amp;f=false Gerd W. Goede, &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of International Trade&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 82]&amp;lt;/ref&amp;gt; und wird meist als die Abkürzung für den [[Charterverkehr]] oder Chartervertrag verwendet. Chartern ist das [[Mobiliarmiete|Mieten]] oder [[Pachtvertrag (Deutschland)|Pachten]] von Flugzeugen oder Schiffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag Dr. Th. Gabler (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gablers Wirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1984, S. 925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im deutschsprachigen Raum ist auch das Chartern von Zügen möglich, siehe [[Charterzug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Charter bezweckt mithin, dass bestimmte Transportmittel für einen bestimmten Zeitraum von anderen als den [[Eigentümer]]n genutzt werden sollen. Geht es um das Chartern von [[Segelboot|Segel-]] und [[Motorboot]]en für [[Urlaub]] oder [[Regatta|Regatten]], bezeichnet man dies gemeinhin als [[Yachtcharter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden ist nach Inhalt und Umfang sowie nach dem eingesetzten Transportmittel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhalt und Umfang ===&lt;br /&gt;
Bei &amp;#039;&amp;#039;Vollcharter&amp;#039;&amp;#039; wird die gesamte [[Kapazität (Wirtschaft)|Kapazität]] des Transportmittels, bei &amp;#039;&amp;#039;Teilcharter&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Raumcharter&amp;#039;&amp;#039;) nur ein Teil der Kapazität für den Transport mit [[Personal]] gemietet oder gepachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=pEj3BQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA112&amp;amp;dq=Charterverkehr+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj57pmS3ezoAhXNDOwKHYBLC7oQ6AEITDAE#v=onepage&amp;amp;q=Charterverkehr%20lexikon&amp;amp;f=false Georg Walldorf (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Auslands-Geschäfte&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 112]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das gilt für sämtliche [[Transportweg]]e zu [[Wasserweg|Wasser]] und in der [[Luftkorridor|Luft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transportmittel ===&lt;br /&gt;
Je nach Transportmittel gibt es den [[Charterflug]], [[Charterzug]] oder die Schiffscharter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugzeugcharter ====&lt;br /&gt;
[[Reiseveranstalter]] nutzen [[Sitzplatz]]kontingente (&amp;#039;&amp;#039;Teilcharter&amp;#039;&amp;#039;) bei [[Fluggesellschaft]]en oder ganze Flugzeuge (&amp;#039;&amp;#039;Vollcharter&amp;#039;&amp;#039;) für [[Flugreise]]n. Für den Laien ist oft der Charterflug von einem [[Linienflug]] kaum zu unterscheiden. Besonders [[Billigfluggesellschaft]]en wie beispielsweise [[EasyJet]], [[Eurowings]] oder [[Ryanair]] fliegen bestimmte, touristisch bedeutsame [[Destination (Tourismus)|Destinationen]] täglich oder mehrmals täglich regelmäßig an, sind aber dennoch &amp;#039;&amp;#039;Charterfluggesellschaften&amp;#039;&amp;#039;. Das hat zur Folge, dass die Fluggesellschaft vom Flug auch [[Rücktritt (Zivilrecht)|zurücktreten]] kann ({{enS|cancelled}}), wenn keine oder zu wenig [[Flugbuchung]]en vorliegen. Ein Linienflug muss unter diesen Bedingungen wegen der [[Beförderungspflicht]] nach {{§|21|luftvg|juris}} Abs. 2 [[LuftVG]] trotzdem durchgeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Lexikon_der_Luftfahrt/eycmBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=linienflug+ohne+passagiere&amp;amp;printsec=frontcover#spf=1624358732402 Niels Klußmann/Arnim Malik, &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Luftfahrt&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 160]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Flugzeugcharterverkehr setzt sich aus dem &amp;#039;&amp;#039;Pauschalflugreiseverkehr&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;Tramp&amp;#039;&amp;#039;- und dem &amp;#039;&amp;#039;Anforderungsverkehr&amp;#039;&amp;#039; zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schiffscharter ====&lt;br /&gt;
Im internationalen Seeverkehr werden Bareboat-, Zeit- und Reisecharter unterschieden,&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Stahl, &amp;#039;&amp;#039;Das IPR der Charterverträge (Reise-, Zeit- und Bareboat-Charter).&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift „Transportrecht“ (TranspR), 2010, S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso im deutschen Seehandelsrecht im 5. Buch des HGB, §§ 553–569, die Reisecharter in §§ 527–535.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|Bareboat-Charter}} &amp;#039;&amp;#039;Bareboat-Charter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Es wird das unbemannte Schiff für eine einzelne Reise oder einen definierten Zeitraum dem Charterer überlassen. Der Charterer hat selbst für die [[Bereederung]] zu sorgen und trägt während des Nutzungszeitraumes die Kosten für [[Wartung]], [[Reparatur]]en und [[Betriebsstoff]]e. International üblich wird eine Bareboat-Charter&amp;lt;ref&amp;gt;Im deutschen [[Seehandelsrecht (Deutschland)|Seehandelsrecht]] ist der Bareboat-Charter als Schiffsmiete mit Wirkung seit dem 25.&amp;amp;nbsp;April 2013 nunmehr in den §§ 553 ff. des deutschen [[Handelsgesetzbuch]]es geregelt.&amp;lt;/ref&amp;gt; in US$ pro Kalendertag vereinbart und berechnet. Kann das Schiff während dieser Zeit z.&amp;amp;nbsp;B. aufgrund eines technischen Defekts nicht genutzt werden, hat der Charterer dieses Risiko zu tragen. Bareboat-Charter spielt eine wichtige Rolle bei der [[Ausflaggung]], da diese Form unter Anwendung des {{§|7|flaggrg|juris}} [[Flaggenrecht|FlaggRG]] ermöglicht, unter fremder Flagge zu fahren, ohne das deutsche [[Schiffsregister]] zu verlassen. So waren im Juli 2011 3166 Schiffe mit 67.994.048 [[Schiffsmaße#Brutto- und Nettoraumzahl (BRZ, NRZ)|BRZ]] vorübergehend ausgeflaggt. Nach Anzahl der Schiffe waren die beliebtesten fremden Flaggen [[Liberia]] sowie [[Antigua und Barbuda]] mit 1194 bzw. 1086 Fahrzeugen. Liberia führte dabei nach Tonnage mit 40.432.091 BRZ die Liste mit weitem Abstand an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bsh.de/de/Schifffahrt/Berufsschifffahrt/Deutsche_Handelsflotte/Statistik_BBC.pdf |wayback=20120505154124 |text=Bestand der nach §7 FIRG ausgeflaggten Schiffe ab BRZ 100}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bareboat-Charterer wird &amp;#039;&amp;#039;Ausrüster&amp;#039;&amp;#039; (s.a, § 477 HGB) genannt, wenn er das gecharterte Schiff mit Treibstoff, [[Proviant]], Trinkwasser sowie technischem Schiffsbedarf ausrüstet und mit einer eigenen Besatzung inklusive eines Kapitäns betreibt. Vereinbart der Bareboat-Charterer jedoch eine „management agreement“-Klausel, in der dem Eigner des Schiffes die Ausrüstung inklusive Reparaturen und die Besatzung inklusive eines Kapitäns übertragen wird ({{enS|to demise}}), so wird er &amp;#039;&amp;#039;Demise-Charterer&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= | Herausgeber=Verband Deutscher Reeder | Titel=Güterverkehr über See | Auflage= | Verlag=Stern Verlag | Ort=Lüneburg | Jahr=1993 | ISBN=3-923603-00-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Zum Bareboat-Charter von [[Sportboot]]en siehe [[Yachtcharter]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|Time Charter}} &amp;#039;&amp;#039;Zeitcharter&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|Time Charter}})&lt;br /&gt;
Der Schiffseigentümer ([[Reederei|Reeder]]) stellt das betriebsbereite, ladefähige und bemannte Schiff dem Charterer für einen definierten Zeitraum, aber auch für bestimmte Arten der Ladung und Reisegebiete, zur Verfügung. International üblich wird eine Zeitcharter&amp;lt;ref&amp;gt;Im deutschen Seehandelsrecht ist die Zeitcharter mit Wirkung seit dem 25.&amp;amp;nbsp;April 2013 nunmehr in den §§ 557 ff. des deutschen Handelsgesetzbuches geregelt.&amp;lt;/ref&amp;gt; in US$ pro Nutzungstag vereinbart und berechnet. Der Charterer zahlt neben der vereinbarten Charter auch alle durch den von ihm bestimmten Einsatz bedingten variable Kosten wie den benötigten Treibstoff sowie die Kosten für Hafenanläufe, Kanalpassagen u.&amp;amp;nbsp;ä. Der Zeitvercharterer bezahlt alle fixen Kosten wie Besatzungskosten, Versicherung usw. Der Eigentümer bleibt für den technischen Zustand des Schiffes verantwortlich und hat das Schiff während des Zeitraumes instand zu halten. Er kann die Bereederung selbst ausführen oder einem Dritten übertragen, dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Vertragsreeder&amp;#039;&amp;#039;. Kann das Schiff während des Nutzungszeitraumes z.&amp;amp;nbsp;B. aufgrund einer Dockung oder eines technischen Defekts nicht genutzt werden, wird das Schiff &amp;#039;&amp;#039;off-hire&amp;#039;&amp;#039; gestellt, d.&amp;amp;nbsp;h. der Charterer zahlt für diesen Zeitraum keine Charter. Bei dieser Art einer Charters ist das Risiko von Verspätungen auf Seiten des Charterers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reisecharter&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|Voyage Charter}})&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Zeitcharter stellt der Schiffseigentümer dem Charterer das Schiff für eine bestimmte [[Reise]] und nicht für einen entsprechenden Zeitraum zur Verfügung. Der Charterbetrag wird deshalb nicht nach Zeit, sondern nach der Ladung berechnet. Die Reisecharter ist der typische Frachtvertrag in der [[Trampschifffahrt]]. In der Regel gibt es für die [[Liegezeit (Schifffahrt)|Lade- und/oder Entladezeit]] ({{enS|laytime}}) einen festgelegten Zeitraum, der nach Stunden oder Tagen bestimmt ist. Wird dieser Zeitraum überschritten, beginnt die &amp;#039;&amp;#039;[[Überliegezeit]]&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|[[Demurrage (Seefahrt)|Demurrage]]}}). Hierfür ist im Chartervertrag regelmäßig eine feste Rate pro Stunde oder Tag zusätzlich zu zahlen. Im umgekehrten Fall kann, wenn dies vereinbart wird, der Schiffseigentümer dem Charterer einen bestimmten Betrag zahlen, wenn der Charterer unterhalb der &amp;#039;&amp;#039;laytime&amp;#039;&amp;#039; bleibt, das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Eilgeld&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|dispatch}} &amp;#039;&amp;#039;money&amp;#039;&amp;#039;); häufig ist das die Hälfte des Demurrage-Betrages. Das Risiko für [[Verspätung]]en trägt hier der Schiffseigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Internationale [[Rechtsgrundlage]] des Charters ist ein &amp;#039;&amp;#039;Chartervertrag&amp;#039;&amp;#039;, der zwischen dem [[Verfrachter]] und dem [[Befrachter]] geschlossen wird. Die Einordnung des Zeitchartervertrags in die Vertragstypen des [[Schuldrecht (Deutschland)|deutschen Schuldrechts]] bereitet wegen der zahlreichen unterschiedlichen Ausgestaltungen Schwierigkeiten, ist aber im deutschen Seehandelsrecht des HGB definiert. Lange Zeit umstritten war, ob die Charter ein [[Beförderungsvertrag]], also [[Werkvertrag (Deutschland)|Werkvertrag]], oder aber [[Mobiliarmiete|Miete]] sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Puttfarken, &amp;#039;&amp;#039;Seehandelsrecht&amp;#039;&amp;#039;, 1997, Rz. 398&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen hat der Gesetzgeber den Zeitchartervertrag in der Schifffahrt als Vertrag „sui generis“ definiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Winfried Furnell |Titel=Das Seehandelsrecht im HGB |Verlag=BoD |Datum=2021 |ISBN=9783754374887}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;s&amp;gt;Beim Chartervertrag handelt es sich um einen Vertrag zur zeitlich begrenzten Schiffsüberlassung, welcher dem Mietvertrag ähnelt.&amp;lt;/s&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=AHgRvmxTM7sC&amp;amp;pg=PA49&amp;amp;dq=charter+miete+Puttfarken&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjQn8aEzcrsAhWMsKQKHRZZC8MQuwUwAXoECAQQBw#v=onepage&amp;amp;q=charter%20miete%20Puttfarken&amp;amp;f=false Andreas Maurer, &amp;#039;&amp;#039;Lex Maritima: Grundzüge eines transnationalen Seehandelsrechts&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 49]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Regel handelt es sich um einen [[Dienstvertrag (Deutschland)|Dienstvertrag]] und nicht um einen Werkvertrag. Wird das gesamte Schiff oder Flugzeug für eine bestimmte Zeit vollständig dem Charterer ohne Besatzung zur Benutzung überlassen, so liegt ein [[Mietvertrag (Deutschland)|Mietvertrag]] vor. Ist aufgrund einer &amp;#039;&amp;#039;Employment&amp;#039;&amp;#039;-[[Klausel (Recht)|Klausel]] auch die Überlassung der Mannschaft geschuldet, so kommen in der Regel die Vorschriften des [[Transportrecht]]s zur Anwendung. Überlässt der Vercharterer (z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Fluggesellschaft]]) nur ein Kontingent an Plätzen für [[Passagier]]e (z.&amp;amp;nbsp;B. an einen [[Reiseveranstalter]]), so liegt ein Werkvertrag mit der Pflicht zur Sammelbeförderung nahe. Vertragsgegenstand des Beförderungsvertrages ist stets die [[Transportgut|Ladung]], bei der Charter aber das [[Schiff]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Puttfarken, &amp;#039;&amp;#039;Seehandelsrecht&amp;#039;&amp;#039;, 1997, Rz. 331&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Handelsgesetzbuch]] (HGB) erwähnt im [[Seehandelsrecht (Deutschland)|Seehandelsrecht]] in {{§|557|hgb|juris}} HGB lediglich und rudimentär den &amp;#039;&amp;#039;Zeitcharter&amp;#039;&amp;#039;, der den „Zeitvercharterer“ verpflichtet, dem „Zeitcharterer“ zu dessen Verwendung ein bestimmtes [[Seeschiff]] mit [[Schiffsbesatzung]] auf Zeit zu überlassen und mit diesem Schiff Güter oder Personen zu befördern oder andere vereinbarte Leistungen zu erbringen. Ansonsten erwähnen Gesetze den Charter nicht. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass [[Seeschifffahrt]] immer international ist und Vertragseinzelheiten über die verschiedenen Charterverträge individuell vereinbart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;s&amp;gt;Der Verfrachter ist Eigentümer des Transportmittels oder berechtigt, für dessen Eigentümer (beispielsweise [[Reederei]]) zu handeln.&amp;lt;/s&amp;gt; Verfrachter ist derjenige, der den Beförderungserfolg zu erbringen hat. Das kann jeder sein, der sich vertraglich dazu verpflichtet, auch bspw. ein Spediteur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Personenbeförderungsgesetz (Deutschland)|Personenbeförderungsgesetz]] (PBefG) spricht vielmehr in {{§|46|pbefg|juris}} PBefG von verschiedenen [[Fahrtzweck]]en mit Kraftfahrzeugen, die nicht Linienverkehr darstellen, vom [[Gelegenheitsverkehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb gibt es den Chartervertrag als Vertragstyp nur im [[Gelegenheitsverkehr]] und bei Seeschiffen, so dass bei allen übrigen Transportmitteln Miet- oder Pachtrecht gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== International ==&lt;br /&gt;
Durch den Chartervertrag verpflichtet sich in der [[Schweiz]] der Reeder als Verfrachter, den Raumgehalt eines bestimmten Seeschiffes ganz oder teilweise für eine bestimmte Zeit (&amp;#039;&amp;#039;Zeitcharter&amp;#039;&amp;#039;) oder für eine oder mehrere bestimmte Seereisen (&amp;#039;&amp;#039;Reisecharter&amp;#039;&amp;#039;) dem Befrachter zur Verfügung zu stellen, und der Befrachter zur Leistung einer [[Entgelt|Vergütung]] ({{Art.|94|747.30|ch}} Abs. 1 Seeschifffahrtsgesetz-SSG). Verfrachter und Befrachter können verlangen, dass über den Vertrag eine schriftliche Urkunde ([[Charter-Partie]]) ausgestellt wird (Art. 94 Abs. 2 SSG). Gemäß {{Art.|100|747.30|ch}} Abs. 2 SSG bestimmt der Verfrachter den Reiseweg zwischen [[Ladeplatz|Lade-]] und [[Löschplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] bezieht sich gemäß {{§|556|UGGB|RIS-B|DokNr=NOR12022087}} [[Unternehmensgesetzbuch|UGB]] der Frachtvertrag zur Beförderung von Gütern entweder auf das Schiff im ganzen oder einen verhältnismäßigen Teil oder einen bestimmt bezeichneten Raum des Schiffes oder auf einzelne Güter (&amp;#039;&amp;#039;Stückgüter&amp;#039;&amp;#039;). Jede Vertragspartei kann nach {{§|557|UGB|RIS-B|DokNr=NOR12022088}} UGB verlangen, dass über den Vertrag eine schriftliche Urkunde (Chartepartie) errichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handelsrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transportrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seerecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiserecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schuldrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krassdaniel</name></author>
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