<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Charmoille_JU</id>
	<title>Charmoille JU - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Charmoille_JU"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Charmoille_JU&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T20:03:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Charmoille_JU&amp;diff=217890&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AnBuKu am 4. Januar 2025 um 00:29 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Charmoille_JU&amp;diff=217890&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-04T00:29:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|JU|Jura|Charmoille}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt eine Ortschaft und ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz; für den deutsch-türkischen Fußballspieler siehe [[Ömer Faruk Kalmış]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Charmoille&lt;br /&gt;
| BILD = La Baroche Charmoille 062.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Charmoille&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = GW-JU-Charmoilles.png&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-JU&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Porrentruy (Bezirk)|Porrentruy]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = La Baroche&lt;br /&gt;
| BFS = 6779&lt;br /&gt;
| PLZ = 2947&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.425006&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.206963&lt;br /&gt;
| HÖHE = 515&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 9.20&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 344&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2007&lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Charmoille 2007.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charmoille&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Französische Sprache|frz.]] [{{IPA|ʃaʀˈmwaj}}], im [[Franc-Comtois|einheimischen Dialekt]] [{{IPA|ʧɛ̝rmwaj/(ɛ) ʧɛrˈmwɛj}}]; dt. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalmis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Galmis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;fc&amp;quot;&amp;gt;Florence Cattin, &amp;#039;&amp;#039;Charmoille JU (Porrentruy)&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire toponymique des communes suisses – [[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]] – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG)&amp;#039;&amp;#039;, Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p.&amp;amp;nbsp;234.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine Ortschaft und eine ehemalige [[politische Gemeinde]] im [[Porrentruy (Bezirk)|Distrikt Porrentruy]] des [[Kanton Jura|Kantons Jura]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Charmoille liegt auf {{Höhe|515|CH}}, zehn Kilometer östlich des Bezirkshauptorts [[Porrentruy]] (Luftlinie). Das ehemalige Strassenzeilendorf erstreckt sich an der oberen [[Allaine]] am Ostrand der [[Ajoie]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Elsgau&amp;#039;&amp;#039;), am Fuss des [[Faltenjura|Kettenjuras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 9,2&amp;amp;nbsp;km² grossen ehemaligen Gemeindegebiets umfasst das Quellgebiet der Allaine in der Hügellandschaft des nördlichen [[Jura (Gebirge)|Juras]] zwischen den Höhen von &amp;#039;&amp;#039;Les Aidjolats&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|787|CH}}) im Süden sowie &amp;#039;&amp;#039;Mont Perrou&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|765|CH}}), &amp;#039;&amp;#039;Morimont&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|751|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Mont de Miserez&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|658|CH}}) im Norden. Diese Höhen bilden die [[Wasserscheide]] zwischen den [[Einzugsgebiet]]en von [[Rhein]] und [[Rhone]]. In seinem westlichen Abschnitt reicht das Gemeindegebiet in die intensiv bewirtschaftete Ebene der östlichen Ajoie. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 4 % auf Siedlungen, 54 % auf Wald und Gehölze und 42 % auf Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Charmoille gehören das ehemalige [[Priorat]] [[Miserez]], {{Höhe|508|CH}} in der Ebene am Südfuss des Mont de Miserez gelegen, der Weiler &amp;#039;&amp;#039;La Touilère&amp;#039;&amp;#039; im Tal der Allaine östlich von Charmoille sowie mehrere Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Charmoille waren [[Pleigne]], [[Pleujouse]], [[Fregiécourt]] und [[Miécourt]] im Kanton Jura sowie [[Levoncourt (Haut-Rhin)|Levoncourt]], [[Oberlarg]] und [[Lucelle (Haut-Rhin)|Lucelle]] im angrenzenden [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf wird 1136/39 als &amp;#039;&amp;#039;C(h)almillis&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, 1173 als &amp;#039;&amp;#039;Charmayles&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname geht wohl auf eine [[Deminutiv]]bildung *&amp;#039;&amp;#039;calmicula&amp;#039;&amp;#039; zu [[spätlatein]]isch &amp;#039;&amp;#039;calmis&amp;#039;&amp;#039; ‚unbebautes/unfruchtbares Land‘ zurück.&amp;lt;ref name=fc/&amp;gt; Funde von Resten einer gallorömischen Villa bei Miserez deuten auf eine frühe Besiedlung des Gemeindegebiets hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Familie der Edlen von Charmoille stammte Hugues, der zu den Gründern des Klosters Lucelle in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts gehört. Charmoille teilte die wechselvolle Geschichte der Ajoie, die 1271 zum ersten Mal an das [[Fürstbistum Basel]] kam. Das Dorf gehörte vom 16. bis zum 18. Jahrhundert zum Meieramt [[Alle JU|Alle]]. Während des [[Dreissigjähriger Krieg|Dreissigjährigen Krieges]] wurde das Dorf teilweise zerstört. Von 1793 bis 1815 gehörte Charmoille zu [[Frankreich]] und war anfangs Teil des [[Département Mont-Terrible|Département du Mont-Terrible]], ab 1800 mit dem [[Département Haut-Rhin]] verbunden. Durch den Entscheid des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort 1815 an den [[Kanton Bern]] und am 1. Januar 1979 an den neu gegründeten Kanton Jura. Die Gemeinde wurde mit Wirkung auf den 1. Januar 2009 mit [[Asuel]], [[Fregiécourt]], [[Miécourt]] und [[Pleujouse]] zur neuen Gemeinde [[La Baroche]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit 344 Einwohnern (Ende 2007) gehörte Charmoille zu den kleineren Gemeinden des Kantons Jura. Von den Bewohnern sind 89,0 % französischsprachig, 8,9 % deutschsprachig und 1,2 % italienischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Charmoille belief sich 1850 auf 599 Einwohner, 1900 auf 512 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts nahm die Einwohnerzahl kontinuierlich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Charmoille ist dank der fruchtbaren Böden in der Umgebung immer noch [[landwirtschaft]]lich geprägt. Von Bedeutung ist auch der Obstbau, insbesondere die Kirschen&amp;lt;ref&amp;gt;fructus.ch: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Obst- und Beerensorten-Inventarisierung Schweiz&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.fructus.ch/nap_projekte/02-23/Schlussbericht_Inventarisierung.pdf |wayback=20071008052807 |format=PDF; 3,14&amp;amp;nbsp;MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, aus denen der Kirschschnaps von Charmoille hergestellt wird. Im Weiteren gibt es noch einige Arbeitsplätze im lokalen Kleingewerbe. Viele Erwerbstätige sind aber Wegpendler und arbeiten in der Regionen Porrentruy oder Delémont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bushaltestelle Charmoille-Douane, Charmoille JU 20231012-jag9889.jpg|mini|links|Bushaltestelle Charmoille-Douane]]&lt;br /&gt;
Charmoille liegt an der internationalen Strasse von Porrentruy via [[Lucelle JU|Lucelle]] nach [[Laufen BL|Laufen]]. Auf der Passhöhe zwischen Charmoille und Lucelle befindet sich die Abzweigung der Strasse nach [[Ferrette]] im [[Elsass]]. Durch zwei Postautokurse ist das Dorf an den öffentlichen Verkehr angebunden, der eine verkehrt von Porrentruy nach [[Asuel]], der andere von Porrentruy nach Lucelle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in La Baroche}}&lt;br /&gt;
[[Datei:La Baroche Charmoille Eglise 054.jpg|mini|links|Kirche Saint-Étienne in Charmoille]]&lt;br /&gt;
Die Kirche Saint-Etienne stammt von 1760, wurde später aber mehrmals renoviert. Die Pfarrei Charmoille, die auch den Namen &amp;#039;&amp;#039;La Baroche&amp;#039;&amp;#039; trägt, wurde als erste der Ajoie 1779 direkt dem Bischof von Basel unterstellt. Die ehemalige Schule, ein Bau von 1854, repräsentiert den [[Neoklassizismus (Kunst)|neoklassizistischen]] Stil und ist mit einem Walmdach und Turm ausgestattet. Im Dorf gibt es noch charakteristische Bauernhäuser aus dem 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Charmoille|Charmoille JU}}&lt;br /&gt;
* [http://www.juranet.ch/localites/communes/ajoie/Charm.htm Informationen über Charmoille]&lt;br /&gt;
* {{HLS|2982|Charmoille|Autor=Dominique Prongué}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|12234|Miserez|Autor=André Chèvre}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2352|Charmoille (La Baroche)|Abruf=|Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Porrentruy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7689120-3|VIAF=246331167}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:La Baroche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AnBuKu</name></author>
	</entry>
</feed>