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	<title>Charlotte Teuber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:11:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Charlotte_Teuber&amp;diff=1605232&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GT1976: Kategorie:Vereinsfunktionär (Österreichische Gesellschaft für Politikwissenschaft)</title>
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		<updated>2023-06-12T06:43:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Vereinsfunktion%C3%A4r&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Vereinsfunktionär (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Vereinsfunktionär&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=%C3%96sterreichische_Gesellschaft_f%C3%BCr_Politikwissenschaft&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Österreichische Gesellschaft für Politikwissenschaft (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Österreichische Gesellschaft für Politikwissenschaft&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charlotte M. Teuber-Weckersdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1923]] in [[Wien]]; † [[16. Februar]] [[1998]]) war eine [[österreich]]ische Politologin und Kunstwissenschaftlerin. Sie war an der Mädchenpfadfinderei in Österreich maßgeblich beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornbacher Friedhof - Oskar Teuber.jpg|miniatur|Grabmal der Familie Teuber auf dem [[Dornbacher Friedhof]]]]&lt;br /&gt;
Charlotte Teuber entstammte einer katholisch-konservativen, gegen den [[Nationalsozialismus]] eingestellten Familie. Ihr Vater, der Offizier [[Wilhelm Teuber-Weckersdorf]], und ihr Onkel [[Emmerich Teuber]] waren Pioniere der Pfadfinderbewegung in Österreich. Nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ 1938 wurde Charlotte Teuber vom NS-Regime durch Schulausschluss diskriminiert, so dass ihr auch ein Hochschulstudium verwehrt war. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] arbeitete sie als Schwester beim [[Österreichisches Rotes Kreuz|Roten Kreuz]], nach dem Ende des Krieges, 1945, absolvierte sie die speziell für politisch Verfolgte eingeführte [[Berufsreifeprüfung (Österreich)|Berufsreifeprüfung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie studierte [[Archäologie]] und [[Kunstgeschichte]] in [[Innsbruck]] und wurde 1956 mit einer Dissertation über die Ursprünge des antiken [[Wachstafel|Diptychons]] promoviert. Anschließend nahm sie ein Studium der [[Politikwissenschaften]] an der [[Harvard University]] auf. Sie erwarb dort 1960 ein Masters Degree und wurde 1978 unter [[Stanley Hoffmann]] mit einer Arbeit zum Thema &amp;#039;&amp;#039;A pragmatic approach to world politics: the policies of nonalignment&amp;#039;&amp;#039; promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund guter Arbeitskontakte in Wien, unter anderem zu [[Bruno Kreisky]], folgte sie 1982 der Einladung zu einer unbefristeten Gastprofessur an das Institut für Politikwissenschaft der [[Universität Wien]], wo sie bis zu ihrem Ruhestand als Universitätsprofessorin wirkte. Obwohl ihre letzten Lebensjahre durch gesundheitliche Probleme, nämlich die Folgen einer [[Malaria]]erkrankung und ein schweres [[Krebs (Medizin)|Krebsleiden]], belastet waren, blieb sie bis zuletzt wissenschaftlich und politisch aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teuber verband ihre politikwissenschaftliche Arbeit mit einem politischen Engagement, das von ihrem Herkunftsmilieu und den Erfahrungen der NS-Zeit, aber auch durch den amerikanischen [[Liberalismus]] geprägt war. Ihre Kritik an der Palästinapolitik [[Israel]]s ging einher mit strikter Ablehnung des [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemitismus]], in der [[Waldheim-Affäre]] nahm sie gegen das Verdrängen und Vergessen in der österreichischen Gesellschaft Stellung, im Kampf gegen [[Fremdenfeindlichkeit]] gehörte sie zu den Initiatoren der „Plattform gegen Fremdenhass“. Als Universitätslehrerin zeichnete sie sich durch ein besonderes persönliches Engagement für die Belange ihrer Studenten, insbesondere Studenten aus Ländern der [[Dritte Welt|Dritten Welt]], aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 nahm Teuber an einem Treffen der Führung des [[Geschichte Ugandas|ugandischen]] [[National Resistance Movement]] (NRM) im [[Unterolberndorf]]er [[Gasthof zum grünen Jäger (Unterolberndorf)|Dorfwirtshaus „Zum grünen Jäger“]] teil. Man kam zu einer konspirativen Sitzung und dem Ausarbeiten eines politischen Programmes für das befreite [[Uganda]] zusammen. Ziel war der Sturz des damals amtierenden Präsidenten [[Milton Obote]], der Ende Juni 1985 von Armeechef [[Tito Okello]] gestürzt wurde. Der NRM liegt das „Unterolberndorfer Manifesto“,&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=kreuttal.at |url=http://www.kreuttal.at/Vereine/ProjektUganda/ |wayback=20050922031149   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der die heutige [[Politisches System Ugandas|Verfassung von Uganda]] beruht, zugrunde.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Bossert, Christian Sager: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.kas.de/wf/de/33.956/ Ugandas neue Verfassung]&amp;#039;&amp;#039;, Konrad-Adenauer-Stiftung – Auslandsinformationen, 1. Januar 1996, PDF-Version vom 16. Oktober 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:en:Constitution of the Republic of Uganda|Constitution of the Republic of Uganda]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfadfindertätigkeit ==&lt;br /&gt;
Ihr Vater [[Wilhelm Teuber-Weckersdorf]] arbeitete als Lehrer an einer Militär-Erziehungsanstalt als erster in Österreich mit der Pfadfindermethode von [[Robert Baden-Powell]]. Der Onkel [[Emmerich Teuber]] leitete einen der ersten Pfadfindertrupps in Wien-[[Erdberg (Wien)|Erdberg]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete ihr Vater gemeinsam mit [[Alexej Stachowitsch]] die [[Pfadfindergeschichte im deutschsprachigen Raum#Österreich|Österreichischen Pfadfinder]] in [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charlotte Teuber-Weckersdorf hat die Geschichte der Pfadfinderinnen in Österreich maßgeblich mitgestaltet. Nach 1945 leitete sie die Wiedererstehung der Mädchenpfadfinder in Salzburg,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pribich&amp;quot;&amp;gt;Kurt Pribich: &amp;#039;&amp;#039;Logbuch der Pfadfinderverbände in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Eigenverlag der Pfadfinder-Gilde Österreichs, Wien 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; dann in ganz Österreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichert&amp;quot;&amp;gt;Monika Reichert: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf für Lotte Teuber: Sie hat ihre Aufgabe erfüllt und ist nach Hause gegangen.&amp;#039;&amp;#039; PPÖ-Brief 1/1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1946 veranstaltete sie den ersten Führerinnen-Kurs und im April 1949 wurde sie Österreichs Ausbildungs-Chefin und Internationaler Kommissar. Von 1951 bis 1957 war sie Verbandsführerin der Österreichischen Pfadfinderinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pribich&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Fux: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der österreichischen Pfadfinderbewegung. Von den Anfängen bis zum „Jamboree der Einfachheit“ (1912–1951).&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Loidl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des kirchenhistorischen Instituts der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien.&amp;#039;&amp;#039; Wiener Dom Verlag, Wien 1970, ISBN 3-85351-037-X, S.&amp;amp;nbsp;254.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Weltkonferenz anlässlich des [[7. World Scout Jamboree 1951|7.&amp;amp;nbsp;Weltjamborees]] 1951 in [[Bad Ischl]] traf sie in Salzburg mit [[Olave Baden-Powell]] zusammen. Nach dem [[Ungarn-Aufstand|Ungarischen Volksaufstand]] 1956 organisierte sie die Hilfstätigkeit der Pfadfinderinnen im [[Flüchtlingslager Traiskirchen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Weinzierl: &amp;#039;&amp;#039;Teuber-Weckersdorf, Charlotte M.&amp;#039;&amp;#039; In: Brigitta Keintzel, [[Ilse Korotin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben – Werk – Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2002, ISBN 3-205-99467-1, S. 734–735.&lt;br /&gt;
* Manfred Fux: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der österreichischen Pfadfinderbewegung. Von den Anfängen bis zum „Jamboree der Einfachheit“ (1912–1951).&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Loidl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des kirchenhistorischen Instituts der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien.&amp;#039;&amp;#039; Wiener Dom Verlag, Wien 1970, ISBN 3-85351-037-X.&lt;br /&gt;
* Kurt Pribich: &amp;#039;&amp;#039;Logbuch der Pfadfinderverbände in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Eigenverlag der Pfadfinder-Gilde Österreichs, Wien 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Pelinka]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.uibk.ac.at/gfpa/ablage/mitglieder/teuber.htm Charlotte Teuber].&amp;#039;&amp;#039; Nachruf der Universität Innsbruck (letzter Aufruf 16. März 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Teuber, Charlotte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Pfadfinderbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Teuber, Charlotte&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Teuber-Weckersdorf, Charlotte M.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Politologin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Februar 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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