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	<title>Charles de Foucauld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T17:53:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Charles_de_Foucauld&amp;diff=272407&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Melchior2006: ÖHL &quot;Belege&quot; entfernt, da genügend andere, bessere</title>
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		<updated>2026-01-23T08:15:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ÖHL &amp;quot;Belege&amp;quot; entfernt, da genügend andere, bessere&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Charles de Foucauld.jpg|miniatur|Charles de Jésus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charles Eugène [[Vicomte]] de Foucauld de Pontbriand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Charles de Jésus&amp;#039;&amp;#039;, im Deutschen auch Bruder &amp;#039;&amp;#039;Karl von Jesus&amp;#039;&amp;#039;, (* [[15. September]] [[1858]] in [[Straßburg]]; † [[1. Dezember]] [[1916]] in [[Tamanrasset]], [[Algerien]]) war ein [[Frankreich|französischer]] Forscher, [[Offizier]] im [[2e régiment de hussards|2&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; régiment de hussards]], [[Priester (Christentum)|Priester]], [[Mönchtum|Mönch]] und [[Eremit]]. Er wurde während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] vor seiner [[Klause (Religion)|Klause]] von [[Sanusiya|Senussi]] ermordet und am 15. Mai 2022 von Papst [[Franziskus (Papst)|Franziskus]] [[Heiligsprechung|heiliggesprochen]]. Nach seinem Tod wurden elf [[Ordensgemeinschaft]]en und acht weitere Gemeinschaften und Säkularinstitute gegründet, die sich auf Charles de Foucauld berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit, Jugend und frühes erwachsenes Leben ===&lt;br /&gt;
Charles de Foucauld wurde am 15. September 1858 in [[Straßburg]] als älteres von zwei Kindern des Vicomte de Foucauld de Pontbriand in eine der reichsten Familien Frankreichs geboren. 1863 scheiterte die Ehe seiner Eltern, 1864 starb der Vater an [[Tuberkulose]] und im selben Jahr kurz darauf die Mutter im [[Wochenbett]]. Foucauld kam daraufhin gemeinsam mit seiner Schwester Marie in die Obhut seines Großvaters mütterlicherseits nach [[Wissembourg]] im nördlichen [[Elsass]]. Während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] floh die Familie 1870 vor den Deutschen über die Schweiz nach [[Nancy]], wo Foucauld das Gymnasium besuchte. 1874 wechselte er an das [[Jesuiten]]gymnasium in [[Paris]]; von diesem 1875 wegen „Faulheit und asozialem Benehmen“ relegiert, legte er 1876 an einer staatlichen Schule das Abitur ab. Im selben Jahr trat er in die [[Militärschule Saint-Cyr]] ein, die er 1878 als [[Unterleutnant]] verließ. Während der zweijährigen Offiziersausbildung in Saint-Cyr erhielt er 45 Strafen wegen Ungehorsams, Faulheit und Nachlässigkeit. Das Examen bestand er mit Mühe als einer der letzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Armeedienst und Forschungsreisen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rabbi Mordechai 1870s.jpg|mini|Rabbiner Mordechai Abi Serur (1826–1886), Fremdenführer von Charles de Foucauld in Marokko]]&lt;br /&gt;
Nach der Militärschule begann er 1878 beim 4. [[Husaren]]regiment in [[Saumur]] seinen Dienst. 1879 nach [[Pont-à-Mousson]] versetzt, folgte im Dezember 1880 die Verlegung nach [[Algerien]], wo er am 20. März 1881 wegen anstößigen Benehmens und Ungehorsams unehrenhaft aus der Armee entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während der Schulzeit führte Charles de Foucauld einen ausschweifenden Lebenswandel, der zu Skandalen Anlass gab. Nachdem 1878 sein Großvater De Morlet gestorben war, erbte Foucauld 840.000 [[Französischer Franc|Goldfranken]], die er in wenigen Jahren bei [[Prostitution|Prostituierten]] und mit nahezu täglichen Trink- und Essorgien mit Freunden vergeudete. Seine Favoritin Mimi, die er sogar in die [[Kaserne]] eingeschmuggelt haben soll, begleitete ihn auch nach Algerien, wo diese Beziehung schließlich seine Entlassung als Offizier nach sich zog. Nach dreimonatiger Algerienrundreise mit Mimi las Foucauld in der Zeitung von einem Aufstand, woraufhin er seine Geliebte verließ und in Paris die Zustimmung für seine dienstliche Reaktivierung durchsetzte. Im Gegensatz zu seinem bisherigen Verhalten erwies er sich nun als tapferer Soldat und erwarb sich erstmals Achtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Soldatenzeit in Algerien brachte ihn mit der arabischen Welt und dem [[Islam]] in Berührung und weckte seinen Entschluss, [[Marokko]], Algerien und [[Tunesien]] zu erforschen. Als sein Ersuchen um Studienurlaub abgelehnt wurde, verließ er am 28. Januar 1882 auf eigenen Wunsch die Armee und begann [[Hebräische Sprache|Hebräisch]] zu lernen. Zusammen mit dem [[Rabbiner]] [[Mordechai Abi Serur]], der eine ähnlich bewegte Vergangenheit wie Foucauld hinter sich hatte, begann er nun Marokko zu erforschen. Am 25. Juni 1883 überquerten die beiden die Grenze zum damals für Christen verbotenen Marokko. Nachdem Juden die Einreise gestattet war, gaben sich die beiden als Abgesandte aus Palästina aus, die im Auftrag von [[Jeschiwa|Rabbinerschulen]] in [[Jerusalem]] Geld zur Ausbildung von Rabbinern im [[Maghreb]] sammeln würden. Foucauld gab sich dabei als russischer Jude namens „Joseph Aleman“ aus. Über [[Fès]] und [[Meknes]] kamen die beiden am 6. September in die Pilgerstadt [[Boujad]], die nicht im Einflussbereich des Sultans lag, sondern vom [[Marabout]] eines [[Sufismus|Sufi]]-Ordens, Sidi Ben Daud, beherrscht wurde. Foucauld liefert ein detailliertes Bild von den sozialen Verhältnissen in den besuchten Städten. Er schildert, wie sie vom Marabout herzlich empfangen und in einem jüdischen Haus in der Stadt untergebracht wurden. Nach ihrer Weiterreise am 17. September gelangten sie über [[Beni-Mellal]] nach Süden in unsichere, von kleinen [[Berber]]-Stämmen kontrollierte Gebiete in den [[Hoher Atlas|Hohen Atlas]]. Allein mit [[Sextant]] und [[Kompass]] als technischer Ausrüstung ausgestattet, fertigten sie erstmals [[Augenscheinkarte|Kartenskizzen]] des [[Atlas (Gebirge)|Atlas-Gebirges]] an, das bis dahin nur ein weißer Fleck auf den Landkarten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach elfmonatiger Reise kehrte Foucauld im Mai 1884 nach Paris zurück und schrieb mit Unterstützung des berühmten Saharareisenden [[Henri Duveyrier]] über seine Erlebnisse das Werk &amp;#039;&amp;#039;Forschungsreise durch Marokko&amp;#039;&amp;#039;, das ihn berühmt machte. Die Französische Geographische Gesellschaft verlieh ihm 1885 für die Ergebnisse seiner Arbeit die Goldmedaille, die englische Presse war voll des Lobes über Foucaulds Leistungen. Als angesehener Forscher arbeitete er in den folgenden Jahren in [[Algier]] und Paris in Bibliotheken. Seine Familie, die ihn wegen seines früheren skandalösen Lebenswandels am 12. Juni 1882 gerichtlich hatte entmündigen lassen, machte diese Anordnung aber erst im Januar 1889 wieder rückgängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ordensleben und Priestertum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoggar.jpg|mini|Blick vom Assekrem-Plateau, wo sich die Einsiedelei de Foucaulds befand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eremitage Foucauld (1991).jpg|mini|Die 1911 auf dem Assekrem-Plateau im Süden Algeriens von Charles de Foucauld erbaute Einsiedelei]]&lt;br /&gt;
Bereits 1873, im Alter von fünfzehn Jahren, hatte Foucauld nach eigenem Bekunden jeglichen Glauben an Gott und die Kirche verloren. Im Laufe seines bisherigen Lebens hatte er die beiden anderen monotheistischen Religionen [[Judentum]] und Islam genau studiert. In Nordafrika begegnete er oftmals tiefgläubigen Muslimen, die fünfmal am Tag auf die Erde [[Niederknien|niederknieten]] und beteten. Seitdem ließ ihn die Frage nach Gott nicht mehr los. In Paris ging er immer wieder in die Kirche von [[St-Augustin (Paris)|Saint-Augustin]] und wiederholte denselben Satz: „Mein Gott, wenn es dich gibt, dann lass mich Dich erkennen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kleine Schwestern Jesu|Kleine Schwester]] Waltraud Irene von Jesus: [https://www.charlesdefoucauld.de/images/img/wir/Eucharistie_Anbetung_071104.pdf &amp;#039;&amp;#039;Eucharistie und Anbetung im Leben von Charles de Foucauld.&amp;#039;&amp;#039;] 1. September 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. Oktober 1886 vollzog sich bei ihm ein weiterer radikaler Wandel, er wandte sich dem katholischen Glauben endgültig wieder zu. An diesem Tag begegnete er [[Abbé]] [[Henri Huvelin]], der erkannte, dass bei Foucauld eine existentielle Entscheidung anstand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Knapp]]: &amp;#039;&amp;#039;Nazaret ist überall. Soldat, Abenteurer, Mönch: Das Leben von Charles de Foucauld (1858–1916) bietet Stoff für Romane und Filme.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Christ in der Gegenwart]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 74 (2022), Nr. 20, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor Abbé Huvelin legte Foucauld eine [[Beichte|Generalbeichte]] über sein bisheriges Leben ab, mit ihm blieb Foucauld bis an sein Lebensende befreundet und durch ihren Briefwechsel verbunden. Fortan prägte der Glaube sein Leben mehr und mehr. Am 16. Januar 1890 trat er in den [[Ordensgemeinschaft|Orden]] der [[Trappisten]] ein und bekam zur [[Einkleidung]] den [[Ordensname]]n &amp;#039;&amp;#039;Marie-Albéric&amp;#039;&amp;#039;. Von der [[Abtei]] &amp;#039;&amp;#039;Notre-Dame des Neiges&amp;#039;&amp;#039; in [[Saint-Laurent-les-Bains]] ließ er sich im Juni desselben Jahres nach [[Syrien]] in die Abtei &amp;#039;&amp;#039;Notre-Dame du Sacré-Cœur&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Midan Akbes&amp;#039;&amp;#039; (Maydan Akbes) im Bezirk [[Afrin]] entsenden und am 10. September 1896 nach Algerien in das dortige Kloster &amp;#039;&amp;#039;Staoueli&amp;#039;&amp;#039; in der [[Provinz Algier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Trappisten einer der [[Askese|asketischsten]] Orden der katholischen Kirche sind, beklagte sich Foucauld nach wenigen Monaten im Kloster Akbes beim Abt, das Leben im Kloster sei ihm nicht hart genug. Am 2. Februar 1897 verließ Charles de Foucauld das Kloster, um einer Berufung zu folgen, und lebte unter ärmlichsten Verhältnissen ein [[eremit]]isches Leben als Klosterknecht bei den [[Klarissen|Armen Klarissen]] in [[Nazaret]] und [[Jerusalem]]. Dort wurde ihm nahegelegt, die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] anzustreben. So begab er sich wieder ins Kloster Akbes, um sich auf die Weihen vorzubereiten, und wurde am 9. Juni 1901 im Alter von 43 Jahren in Frankreich zum [[Priester (Christentum)|Priester]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin ging er nach [[Béni Abbès]] in der algerischen [[Provinz Bechar]], wo es kaum Priester gab. Hier errichtete er eine [[Einsiedelei]], betreute seelsorglich die dort stationierten französischen Soldaten und pflegte Kontakt zur einheimischen Bevölkerung. Auf Einladung von General [[François-Henry Laperrine]], Befehlshaber des französischen &amp;#039;&amp;#039;Kamelreiter-Korps&amp;#039;&amp;#039;, übersiedelte Foucauld am 13. Januar 1914 nach [[Tamanrasset]], um als Vermittler zwischen den dort lebenden [[Tuareg]] und den Franzosen zu wirken. Einige Zeit später errichtete er etwa 70&amp;amp;nbsp;Kilometer von Tamanrasset entfernt auf dem Plateau des [[Assekrem]] (2804&amp;amp;nbsp;m), eines Gipfels des [[Ahaggar]]-Gebirges, in 2700&amp;amp;nbsp;m Höhe eine neue Einsiedelei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:De Foucauld - Dictionnaire touareg–français, vol 1 p. 247.jpg|miniatur|Eine Seite aus Foucaulds Wörterbuch Tuareg-Französisch]]&lt;br /&gt;
Er lernte [[Tuareg (Sprache)|Tamahaq]], die Sprache der Tuareg, erstellte ein 2.000 Seiten umfassendes Wörterbuch dieser Sprache und sammelte auf 800 Seiten die Gedichte und Fabeln dieses Volkes. Seine Forschungen zur Literatur und Sprache der &amp;#039;&amp;#039;Kel Ahaggar&amp;#039;&amp;#039; zählen noch heute zu den wertvollsten Arbeiten aus der Frühzeit der wissenschaftlichen Afrikanistik. Eine tiefe Freundschaft verband ihn mit [[Moussa ag Amastan]], dem [[Amenokal]] (König) der Tuareg, ebenso half er bei der Schlichtung von Streitigkeiten. [[Mission (Christentum)|Mission]] betrieb Foucauld nicht, sondern widmete sich in seiner kargen Freizeit der eigenen spirituellen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1916, während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], der auch die [[Sahara]] nicht verschonte, wurde seine von ihm in Tamanrasset errichtete Klause von plündernden Tuareg und aufständischen [[Sanussiya|Senussi]] besetzt. Foucauld sollte verschleppt werden, um zu verhindern, dass er militärisch wertvolle Information an die Armee leitete. Als in einiger Entfernung Reiter auftauchen, die für &amp;#039;&amp;#039;Méharisten&amp;#039;&amp;#039; (arabische Söldner in französischen Diensten) gehalten wurden, geriet einer der Bewacher in Panik und erschoss den Gefangenen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Rintelen: &amp;#039;&amp;#039;Dieser Tod war nicht gewollt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Charles de Foucauld heute. Zum 100. Todestag von Charles de Foucauld&amp;#039;&amp;#039; (Themenheft von &amp;#039;&amp;#039;Mitten in der Welt&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 54 (2016), Heft 205), S. 6–10, hier S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Klause und Leichnam wurden [[Plünderung|geplündert]] zurückgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foucaulds nackter Leichnam wurde in einem Graben neben seiner Hütte verscharrt. Am 26. April 1929 überführte man seine sterblichen Überreste in die Oase [[El Meniaa]] zu einem für ihn errichteten Grabmal auf dem Friedhof nahe der dortigen &amp;#039;&amp;#039;Kirche Saint-Joseph&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die geistliche Familie Charles de Foucaulds ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave of Charles de Foucauld.jpg|miniatur|Grabstätte von de Foucauld bei [[El Meniaa]]]]&lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Während Foucaulds Zeit bei den Trappisten in Syrien tauchte in seinen Briefen zum ersten Mal der Gedanke einer neuen Gemeinschaft auf. In &amp;#039;&amp;#039;Beni Abbes&amp;#039;&amp;#039; baute er diesen Gedanken aus und brachte ihn bei den Tuareg zu Klarheit. In einer neuen geistlichen Familie, die in kleinen Gruppen mitten unter den Menschen leben sollte, sah er die Verwirklichung seines Lebensideals, der [[Nachfolge Jesu]]. Dieses Konzept eines Mönchsordens, dessen Mitglieder mitten in der Welt lebten, stellte das damalige Ordensideal der katholischen Kirche völlig in Frage. Tief erfüllte Foucauld der Wunsch nach wenigstens &amp;#039;&amp;#039;einem&amp;#039;&amp;#039; Gefährten, der sein Werk fortsetzen könnte, zu seinen Lebzeiten aber blieb er allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charles de Foucauld suchte beim [[Heiliger Stuhl|Heiligen Stuhl]] um die Genehmigung seines Ideals einer Gemeinschaft nach, erhielt aber niemals Antwort. Mehrere Vorsprachen bei französischen Bischöfen blieben ebenso erfolglos. Erst 17 Jahre nach seinem Tod, 1933, entstand in Algerien die erste Gemeinschaft nach seinem Vorbild. Maßgeblich beteiligt war der 1929 zum Priester geweihte [[René Voillaume]]. Nachdem dieser in [[Tunis]] zwei Jahre lang [[Arabische Sprache|Arabisch]] gelernt hatte, zog er mit vier jungen Priestern in die Oase [[El Abiodh Sidi Cheikh]] in der Sahara und richtete dort 1933 als [[Kleine Brüder Jesu|Kleinen Brüder Jesu]] die erste Gemeinschaft in Anlehnung an die Regeln ein, die Foucauld bereits in Grundzügen ausgearbeitet und vorgelebt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Frische: &amp;#039;&amp;#039;Spiritualität der Liebe.&amp;#039;&amp;#039; AufAtmen 3/1999, S. 44–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ordensgründungen ===&lt;br /&gt;
* 1907: [[Kleine Schwestern vom Heiligsten Herzen]]&lt;br /&gt;
* 1909: [[Union Sodalität Charles de Foucauld]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Kleine Brüder Jesu]], in der Sahara gegründet durch [[René Voillaume]], 1968 kirchenrechtlich anerkannt&lt;br /&gt;
* 1939: [[Kleine Schwestern Jesu]], in der Sahara gegründet durch [[Magdeleine Hutin]]&lt;br /&gt;
* 1950: [[Fraternité séculière Charles de Foucauld]], gegründet auf Anstoß von Marie Barrat&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mario von Galli]]: &amp;#039;&amp;#039;Die « Fraternité séculière Charles de Jésus »&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Orientierung (Zeitschrift)|Orientierung]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 25 (1961), S. 249–251, hier S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1952: [[Fraternität Jesus Caritas]] für Frauen, als [[Säkularinstitut]] in Frankreich gegründet&lt;br /&gt;
* 19XX: [[Gruppe Charles de Foucauld]]&lt;br /&gt;
* 19XX: [[Gemeinschaften „Charles de Foucauld“]] (auch als „Kontemplative missionarische Bewegung ‚Charles de Foucauld&amp;#039;“ bekannt)&lt;br /&gt;
* 1955: [[Priestergemeinschaft Jesus Caritas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 entstand die „Geistliche Familie Charles de Foucauld“ durch den Zusammenschluss von acht [[Institut des geweihten Lebens|Instituten des geweihten Lebens]] aus der spirituellen Tradition Charles de Foucaulds&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.charlesdefoucauld.org/de/presentation.php Geistliche Familie Charles de Foucauld]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Gründungsmitglieder: [[Union Sodalität Charles de Foucauld]], [[Gruppe Charles de Foucauld]], [[Kleine Schwestern vom Heiligsten Herzen]], [[Kleine Brüder Jesu]], [[Kleine Schwestern Jesu]], [[Priestergemeinschaft Jesus Caritas]], [[Fraternität Jesus Caritas]] sowie die [[Gemeinschaften „Charles de Foucauld“]]). Die „Geistliche Familie Charles de Foucauld“ versteht sich als eine Gemeinschaft, die sich auf Bruder Karl beruft und deren Mitglieder ihr Leben innerhalb dieser Gemeinschaft nach seinen geistlichen Vorgaben und deren Inspiration gestalten wollen. Bis 2007 schlossen sich der „Geistlichen Familie Charles de Foucauld“ weitere Gemeinschaften an. Hierzu gehören:&amp;lt;ref&amp;gt;Piccoli Fratelli di Jesus Caritas: [https://www.jesuscaritas.it/wordpress/?page_id=1801 &amp;#039;&amp;#039;Famiglia Spirituale&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 14. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1968: [[Kleine Schwestern vom Evangelium]] (gegründet 1963)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Kleine Brüder vom Evangelium]] (gegründet 1956)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Kleine Schwestern von Nazaret]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[Comunitat de Jesús]]&lt;br /&gt;
* 1984: [[Piccoli Fratelli di Jesus Caritas]] (gegründet 1969)&lt;br /&gt;
* 1985: [[Petits Frères de L’Incarnation]] (Kleine Brüder von der Inkarnation, gegründet 1976 in Haiti)&lt;br /&gt;
* 1986: [[Kleine Brüder vom Kreuz]]&lt;br /&gt;
* 1987: [[Kleine Schwestern vom Herzen Jesu]]&lt;br /&gt;
* 1992: [[Frauengemeinschaft Charles de Foucauld]] (gegründet 1991)&lt;br /&gt;
* 1994: [[Petites Sœurs de L’Incarnation]] (Kleine Schwestern von der Inkarnation, gegründet 1985 in Haiti)&lt;br /&gt;
* 1997: [[Missionare vom Diener Jesu]]&lt;br /&gt;
* 2007: [[Discepole del Vangelo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der „Geistlichen Familie Charles de Foucauld“&amp;lt;ref&amp;gt;Internationale Website „Association Famille Spirituelle Charles de Foucauld“ [http://www.charlesdefoucauld.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; wirken heute weltweit etwa 13.000 Mitglieder, die in 20 Instituten des geweihten Lebens vertreten sind. Es gibt auch eine Evangelisch-Lutherische Gemeinschaft Charles de Foucauld.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mitten in der Welt, Charles de Foucauld heute&amp;#039;&amp;#039;, Gemeinschaften Charles de Foucauld e. V. (Hrsg.), Lochham, ISSN 0176-7577 (enthält Adressverzeichnis aller Gemeinschaften)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selig- und Heiligsprechung ==&lt;br /&gt;
Nachdem Papst [[Benedikt XVI.]] die [[Seligsprechung]] in einem apostolischen Schreiben&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle |url=https://www.vatican.va/content/benedict-xvi/en/apost_letters/documents/hf_ben-xvi_apl_20051113_beatification.html |titel=Apostolic Letter by which the Supreme Pontiff has raised to the glory of the altars the Servants of God: Charles de Foucauld, Maria Pia Mastena, Maria Crocifissa Curcio (November 13, 2005) {{!}} BENEDICT XVI |abruf=2022-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bestätigt hatte, wurde Charles de Foucauld am 13. November 2005 gemeinsam mit den Ordensschwestern [[Maria Pia Mastena]] und [[Maria Crocifissa Curcio]] in [[Rom]] beatifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/speeches/2005/november/documents/hf_ben_xvi_spe_20051113_beatifications.html |titel=Grußworte nach der Seligsprechung der Diener Gottes Charles De Foucauld, Maria Pia Mastena und Maria Crocifissa Curcio (13. November 2005) {{!}} BENEDIKT XVI. |abruf=2022-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/csaints/documents/rc_con_csaints_doc_20051113_beatificazioni_fr.html |titel=Béatification des serviteurs de Dieu: Charles De Foucauld, Maria Pia Mastena e Maria Crocifissa Curcio |abruf=2022-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An dem von [[José Saraiva Martins|José Kardinal Saraiva Martins]] geleiteten Gottesdienst nahmen auch mehrere Angehörige von Tuareg-Stämmen teil. Charles de Foucaulds [[Gedenktag]] in der [[Liturgie]] der katholischen Kirche ist der 1. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im anschließenden Heiligsprechungsverfahren erkannte Papst [[Franziskus (Papst)|Franziskus]] am 26. Mai 2020 ein seiner Fürsprache zugeschriebenes [[Wunder#Wunder im Christentum|Wunder]] als letzte Voraussetzung für die Heiligsprechung an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2020/05/27/0303/00685.html |titel=Promulgazione di Decreti della Congregazione delle Cause dei Santi |hrsg=[[Presseamt des Heiligen Stuhls]] |werk=Tägliches Bulletin |datum=2020-05-27 |abruf=2020-05-28 |sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 3. Mai 2021 gab Papst Franziskus im [[Konsistorium#Römisch-katholische Kirche|öffentlichen Konsistorium]] die bevorstehende Heiligsprechung bekannt. Wegen der [[COVID-19-Pandemie]] fand diese am 15. Mai 2022 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2021/11/09/0733/01550.html |titel=Comunicato Stampa della Congregazione delle Cause dei Santi |hrsg=Presseamt des Heiligen Stuhls |werk=Tägliches Bulletin |datum=2021-11-09 |abruf=2021-11-12 |sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.katholisch.de/artikel/34274-das-sind-die-zehn-neuen-heiligen-der-katholischen-kirche |titel=Das sind die zehn neuen Heiligen der katholischen Kirche |werk=katholisch.de |datum=2022-05-15 |abruf=2022-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehung zu den Tuareg ==&lt;br /&gt;
P. Charles de Foucauld wird immer wieder in Zusammenhängen mit den [[Tuareg]] erwähnt. Dabei geht es nicht nur um das bis heute bedeutende Wörterbuch. Seine freundschaftliche Vermittlerrolle, seine Freundschaft zu den Tuareg blieb diversen Stämmen in Erinnerung. Beispielhaft sei erwähnt die Autobiographie [[Mano Dayak]]s (†&amp;amp;nbsp;1995), &amp;#039;&amp;#039;Geboren mit Sand in den Augen: Die Autobiographie des Führers der Tuareg-Rebellen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;deutsche Erstausgabe 1997 im Unionsverlag Zürich&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reconnaissance au Maroc 1883–1884&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1888, 2 Bde. Neuaufl. Paris 1995 ISBN 2-7307-0262-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chants touaregs. Recueillis et traduits par C. de. Foucauld.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Dominique Casajus, Paris 1997. [http://etudesafricaines.revues.org/document19.html]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire touareg-francais.&amp;#039;&amp;#039; René Basset (Hrsg.) Paris 1951–52, 4 Bände.&lt;br /&gt;
* mit Adolphe de Calassanti-Motylinski: &amp;#039;&amp;#039;Textes touaregs en prose.&amp;#039;&amp;#039; René Basset (Hrsg.), Paris 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Textes touaregs en prose.&amp;#039;&amp;#039; Chaker, H. Claudot, M. Gast (Hrsg.), Aix-en-Provence 1984 (wiss. kommentierte Ausgabe des Werks von 1922, herausgegeben von drei führenden Tuaregfachleuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* René Bazin: &amp;#039;&amp;#039;Charles de Foucauld: Explorateur du Maroc, ermite au Sahara&amp;#039;&amp;#039;. Montrouge 2004 (zuerst 1921 und 1948) ISBN 2-85313-441-5; (Englische Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Charles de Foucauld: Hermit and explorer.&amp;#039;&amp;#039; 1923, [http://www.archive.org/details/charlesdefoucaul00bazi Online bei Archive.org])&lt;br /&gt;
* Kurt Benesch: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des Charles de Foucauld.&amp;#039;&amp;#039; Styria, Graz / Wien / Köln 1985, ISBN 3-222-11636-9.&lt;br /&gt;
* Barbara Bürkert-Engel: &amp;#039;&amp;#039;Charles de Foucauld, Christliche Präsenz unter Muslimen. Analyse und kritische Auseinandersetzung mit einer Islamrezeption in Biographie und Nachlass.&amp;#039;&amp;#039; Lit, Münster 2000, ISBN 3-8258-4873-6. (= &amp;#039;&amp;#039;Christentum und Islam im Dialog.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, zugleich [[Dissertation]] an der [[Universität Hamburg]] 2000).&lt;br /&gt;
* Dominique Casajus: &lt;br /&gt;
** [http://halshs.archives-ouvertes.fr/halshs-00426237/fr/ &amp;#039;&amp;#039;Charles de Foucauld. Moine et savant&amp;#039;&amp;#039;, CNRS Editions, Paris 2009], ISBN 978-2-271-06631-2.&lt;br /&gt;
** [http://terrain.revues.org/index3167.html Charles de Foucauld et les Touaregs, Rencontre et malentendu, &amp;#039;&amp;#039;Terrain&amp;#039;&amp;#039; 28, 1997 : 29–42] (französisch)&lt;br /&gt;
* Reinhard Frische: &amp;#039;&amp;#039;Wasser aus der Wüste.&amp;#039;&amp;#039; Brunnen, Basel 1995.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20110128204141/http://www.bautz.de/bbkl/f/foucauld_c_e_v.shtml |band=33|spalten=455-472|autor=Joachim Kittel|artikel=Foucauld, Charles-Eugène Vicomte de}}&lt;br /&gt;
* [[Jean-Edern Hallier]], &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Evangile du fou : Charles de Foucauld, le manuscrit de ma mère morte&amp;#039;&amp;#039;, Paris, 1986.&lt;br /&gt;
* Patrick Levaye: &amp;#039;&amp;#039;Charles de Foucauld. Repères pour aujourd&amp;#039;hui&amp;#039;&amp;#039;. Éditions Première partie, Paris 2016, ISBN 978-2-36526-128-9.&lt;br /&gt;
* Paul Pandolfi: [http://etudesafricaines.revues.org/document19.html &amp;#039;&amp;#039;Chants touaregs. Recueillis et traduits par Charles de Foucauld&amp;#039;&amp;#039;. Paris, Albin Michel, 1997] (französisch)&lt;br /&gt;
* Jean-François Six: &lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Charles de Foucauld – Bruder aller Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 1977, ISBN 3-451-17964-4.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Charles de Foucauld: Mit Leidenschaft und Entschlossenheit&amp;#039;&amp;#039;, Don Bosco, München 2008, ISBN 978-3-7698-1676-1.&lt;br /&gt;
* Hans Conrad Zander: &amp;#039;&amp;#039;Gottes unbequeme Freunde, Heilige für unsere Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Gruner + Jahr, Hamburg 1982, ISBN 3-570-04724-5, S. 196–220.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118534521}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/005410}}&lt;br /&gt;
* [http://www.charlesdefoucauld.org/ Internationale Webseite über Charles de Foucauld] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.charlesdefoucauld.de/ Website über Charles de Foucauld] (deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118534521|LCCN=n/79/32820|NDL=00439917|VIAF=71391094}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Foucauld, Charles de}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikaforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ordensgründer (römisch-katholisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trappist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Foucauld, Charles de&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Foucauld, Charles de Jésus; Karl von Jesus; Foucauld, Charles Eugène Vicomte de (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Priestermönch, Eremit, Ordensgründer und Märtyrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Straßburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Dezember 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tamanrasset]], [[Algerien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Melchior2006</name></author>
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