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	<title>Charles Renard - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T16:42:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Charles_Renard&amp;diff=39589&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fachwart: Link</title>
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		<updated>2024-08-09T22:21:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Charles Renard.jpg|mini|Charles Renard]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lamarche (5).JPG|mini|Wohnhaus der Familie Renard in [[Lamarche]] mit Erinnerungstafel an die Brüder Charles und Paul. Die Straße wurde später zu Charles Ehren umbenannt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis Marie Joseph Charles Renard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. November]] [[1847]] in [[Damblain]], [[Département Vosges]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL29-35&amp;quot; /&amp;gt; † [[13. April]] [[1905]] in Chalais-[[Meudon]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL1-35&amp;quot; /&amp;gt;) war ein [[Frankreich|französischer]] Ingenieur, [[Berufsoffizier]], Erfinder und Erbauer von [[Luftschiff]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charles Renard stammte aus wohlhabendem Haus. Seine Eltern waren der [[Friedensrichter]] und Grundbesitzer &amp;#039;&amp;#039;Athanase Joseph Romain Renard&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Charlotte Joséphine, geb. Burel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL29-35&amp;quot; /&amp;gt; Die Familie lebte zunächst in einem Haus an der &amp;#039;&amp;#039;Rue des Récollets&amp;#039;&amp;#039; und später in [[Lamarche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärkarriere ==&lt;br /&gt;
1866 bestand er die Aufnahmeprüfung an die [[École polytechnique]] in [[Paris]], nahm aber das Studium an der Militärakademie &amp;#039;&amp;#039;École d’application de l’artillerie et du génie&amp;#039;&amp;#039; in [[Metz]] auf. Am 1. Oktober 1868 wurde er als [[Unterleutnant|Sous-Lieutenant]] der [[Genietruppe]]n brevetiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL33-35&amp;quot; /&amp;gt; Während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] [[1870]]/[[1871|71]] diente er im 3. Genie-Regiment in der [[Armée de la Loire]]. Die Beförderung zum [[Leutnant]] erfolgte am 1. Oktober 1870.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL33-35&amp;quot; /&amp;gt; Renard war danach an den Gefechten von [[Gefecht bei Artenay|Artenay]] und [[Cercottes]], der [[Schlacht von Orléans|Verteidigung von Orléans]] und an der [[Schlacht bei Le Mans]] beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL33-35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in Friedenszeiten erfolgte am 13. April 1872 die Beförderung zum [[Oberleutnant]] und am 27. Oktober 1873 zum &amp;#039;&amp;#039;[[Hauptmann (Offizier)|Capitaine]]&amp;#039;&amp;#039; de 2ième classe à l’état Major du Génie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL33-35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Renard-Serie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Renard-Serie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renard untersuchte die erforderliche Festigkeit von Halteseilen für Ballone. Dabei stellte er fest, dass die Armee dazu 425 Kabel mit unterschiedlichen [[Durchmesser]]n verwendete, aber 17 verschiedene ausreichen würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AuFil_Renard&amp;quot; /&amp;gt; Aus dieser Erkenntnis entwickelte er die Grundlagen für das System der Normzahlen (Renard-Reihen, [[Renard-Serie]]), die auf dezimalgeometrisch gestuften Zahlenfolgen beruhen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SizesPreferred&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wann Renard die Reihe entwickelt hat, ist unklar. Im [[Renard-Serie|Artikel]] wird 1877 genannt und belegt; nach Darstellung von Janine Tissot erarbeitete Renard das System bereits im Alter von 23 Jahren, also 1870. Dieses Jahr wird bei &amp;#039;&amp;#039;Au fil des mots et de l’histoire&amp;#039;&amp;#039; bestätigt und mit Details ergänzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952, also Jahrzehnte später, bildeten Renards Erkenntnisse die Grundlage der Norm [[ISO 3]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tissot_ChRenard&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aérostation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hangar y-5.JPG|mini|Blick in den &amp;#039;&amp;#039;Hangar Y&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Luftfahrt und die Entwicklung von [[Luftschiff]]en und deren militärischen Nutzen interessierte sich Renard schon während der Studienzeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AuFil_Renard&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem er ein funktionstüchtiges Modell eines &amp;#039;&amp;#039;Dirigible&amp;#039;&amp;#039; vorweisen konnte, erhielt er 200.000 [[Franc]] aus der Staatskasse. 1877 erfolgte die Versetzung an das &amp;#039;&amp;#039;Établissement Central de l’Aérostation Militaire&amp;#039;&amp;#039; unter &amp;#039;&amp;#039;[[Oberst|Colonel]] de Génie Laussedat&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Chalais&amp;#039;&amp;#039; bei [[Meudon]], dem er bis zu seinem Tod angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier arbeitete er mit seinem Bruder [[Paul Renard|Paul]] (1854–1933) am [[Dirigible]] „[[La France (Luftschiff)|La France]]“. Ab 1878 wurden sie unterstützt vom &amp;#039;&amp;#039;Capitaine de Génie&amp;#039;&amp;#039; [[Arthur Constantin Krebs]] (1850–1935), der für den Antrieb des Luftschiffs verantwortlich war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AuFil_Renard&amp;quot; /&amp;gt; Neben der bestehenden Werkstätte wurde eine [[Luftschiffhalle]] gebaut. Sie gilt als erste ihrer Art&amp;lt;ref name=&amp;quot;AuFil_Renard&amp;quot; /&amp;gt; und entstand unter Verwendung von Elementen einer Eisenkonstruktion, die der Architekt [[Henri de Dion]] (1828–1878) für die Maschinenhalle der [[Weltausstellung Paris 1878|Weltausstellung 1878]] in Paris geschaffen hatte. Dieses als [[Hangar Y]] bekannte Bauwerk ist als geschütztes Gebäude erhalten. 1879 löste Charles Renard Oberst Laussedat als Kommandant der Einrichtung ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seherr-Thoss(2005)134&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Nach anderer Darstellung bei Au fil des mots et de l’histoire: &amp;#039;&amp;#039;Charles RENARD – Pionnier de l’aviation.&amp;#039;&amp;#039; gründete Renard die Anlage 1877.&amp;lt;/ref&amp;gt; Krebs konstruierte einen Elektroantrieb für das Luftschiff. Dazu wurde ein Motorenlabor eingerichtet, das ebenfalls als erstes seiner Art gilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krebs_CV&amp;quot; /&amp;gt; Zu dieser Zeit, am 27. Oktober 1879, erhielt er sein Brevet als &amp;#039;&amp;#039;Capitaine 1er Classe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL33-35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftschiff „La France“ ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Gartenlaube (1884) b 683.jpg|mini|Dirigible „La France“ in einer zeitgenössischen Darstellung.]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|La France (Luftschiff)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der &amp;#039;&amp;#039;La France&amp;#039;&amp;#039; erfolgte in Konkurrenz zu ähnlichen Versuchen von [[Henri Giffard]] wie auch der Brüder &amp;#039;&amp;#039;Albert&amp;#039;&amp;#039; und [[Gaston Tissandier]] (1843–1899), die etwa zeitgleich ebenfalls ein elektrisch betriebenes Luftschiff bauten. Gaston Tissandier war Gründer und Herausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;La Nature&amp;#039;&amp;#039;, für die auch Arthur Krebs einschlägige Beiträge verfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Luftschiff &amp;#039;&amp;#039;La France&amp;#039;&amp;#039; war 52 Meter lang und hatte einen [[Elektromotor]] mit 8½ PS (6,25 kW) Leistung. Der erste freie Flug mit Krebs, Charles Renard und [[Adrien Duté-Poitevin]] gelang bereits am 26. November 1878,&amp;lt;ref name=&amp;quot;AuFil_Renard&amp;quot; /&amp;gt; wobei die Landung angeblich im Schlosspark des Grafen Curial erfolgte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krebs_CV&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nature&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:La france 1884.png|mini|„La France“ am 9. August 1884 über dem [[Hangar Y]] im &amp;#039;&amp;#039;Parc de Chalais&amp;#039;&amp;#039;, [[Meudon]]]]&lt;br /&gt;
Mit einem Aufstieg am [[9. August]] [[1884]] gelang es Renard und Krebs, einen vollends gelenkten Flug durchzuführen, bei dem das Luftschiff erstmals wieder am Ausgangspunkt landete. Es stieg beim &amp;#039;&amp;#039;Hangar Y&amp;#039;&amp;#039; auf und fuhr einen Kreis von ca. 7,6 km, der die Ortschaft [[Villacoublay]] einschloss. Die Rundfahrt dauerte 23 Minuten und &amp;#039;&amp;#039;La France&amp;#039;&amp;#039; erreichte dabei 19,8 km/h. Die Bevölkerung reagierte begeistert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AuFil_Renard&amp;quot; /&amp;gt; Bis 1885 wurden weitere erfolgreiche Rundflüge durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krebs_CV&amp;quot; /&amp;gt; Damit war der Nachweis erbracht, dass der Bau und Betrieb eines lenkbaren Luftschiffes möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luftschiffe wurden von der französischen Armee bereits 1884 in der [[Tonkin-Kampagne]] während des [[Chinesisch-Französischer Krieg|Chinesisch-Französischen Krieges]] und 1900 während der [[China-Expedition]] verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AuFil_Renard&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Luftfahrtprojekte ==&lt;br /&gt;
Bereits 1873 beschäftigte sich Renard mit einem Gerät, das er &amp;#039;&amp;#039;Dirigible parachute&amp;#039;&amp;#039; (lenkbarer Fallschirm) nannte. Es bestand aus einer eiförmigen Kapsel, an der in mehrere Reihen übereinander bewegliche, schmale Gleitflügel angeordnet waren. Abgeworfen aus großer Höhe, sollte es ein kontrolliertes, gesteuertes Absinken zum Boden ermöglichen. Es wurde an der [[Weltausstellung 1889]] gezeigt. Es gibt keine Hinweise auf eine praktische Erprobung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CenturyOfFlight&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über viele Jahre befasste sich Renard auch mit den mathematischen Grundlagen der Konstruktion von Hubschrauberrotoren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;flightglobal1920&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Train Renard ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Renard btrp.jpg|mini|Train Renard (Patentzeichnung, 1903)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TrainsRenardAd.jpg|mini|Anzeige der &amp;#039;&amp;#039;Société Francaise des Trains Renard&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trains Renard 1907.jpg|mini|Aktie über 100 Francs der Société Francaise des Trains Renard SA vom 29. Januar 1907]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charles und Paul Renard arbeiteten an einem „Zug für die Straße“, einem innovativen Nutzfahrzeug, das in der Lage sein sollte, schwere Lasten auch auf engen Straßen zu transportieren. Zunächst beabsichtigten sie eine militärische Nutzung. Das Konzept sah eine Komposition vor mit einem „Zugfahrzeug“, genannt &amp;#039;&amp;#039;Locomotrice&amp;#039;&amp;#039; das mit einem übergroßen Motor die Antriebskraft generierte und von dem aus gelenkt wurde. Es folgten mehrere „Anhänger“ mit je zwei oder drei Achsen. Jeweils eine war als Lenk- und eine als Antriebsachse konstruiert. Letztere waren hintereinander über eine [[Kardanwelle]] mit dem Motor der &amp;#039;&amp;#039;Locomotrice&amp;#039;&amp;#039; verbunden. Weil auch diese über eine angetriebene Achse verfügte, war sie das einzige Element der Komposition, das alleine fahren konnte. Jedes Transportelement verfügte zudem über einen mit dem jeweils vorderen Fahrzeug verbundenes Gestänge, das die Lenkbewegung des vorderen Transportelements auf die eigene Lenkachse übertrug, sodass es exakt in dessen Spur fuhr. Ein Patent darauf erhielt Charles Renard 1903. Das Interesse war zunächst groß, und es gelangten einzelne Fahrzeuge nach Übersee (Kanada, USA, Südamerika) und Russland. Die Armee war mäßig interessiert, kaufte aber, wie auch die preußische Armee, einige Exemplare an. Frühe &amp;#039;&amp;#039;Trains Renard&amp;#039;&amp;#039; entstanden bei [[Darracq]], eine Lizenzproduktion erfolgte bei der [[Daimler Motor Company]] in Großbritannien, wo etwa 200 Fahrzeuge hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die kommerzielle Anwendung blieb hinter den Erwartungen zurück, weil solche Fahrzeuge sehr teuer waren und hohe Verkehrssteuern erhoben wurde. Ein beschränkter Nutzen ergab sich aus dem Einsatz als „Überland-Tram ohne Schienen“ mit Personenanhängern. So setzten kleinere Gemeinden &amp;#039;&amp;#039;Trains Renard&amp;#039;&amp;#039; als öffentliche Verkehrsmittel ein. Hier konnten sie den Vorteil ausspielen, dass sie keine Schienen benötigten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GournayHailsham&amp;quot; /&amp;gt; Weil Personen- und Transportelemente kombiniert werden konnten, war eine sehr flexible Nutzung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906, knapp ein Jahr nach Renards Tod, kam es in Paris zur Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Société francaise des Trains Renard&amp;#039;&amp;#039;. Der Sitz des mit 1,75 Mio. Francs kapitalisierten Unternehmens war an der &amp;#039;&amp;#039;Rue Lafayette 11&amp;#039;&amp;#039;. Es scheint, dass auch Fahrzeuge im Busliniendienst betrieben wurden. Das Unternehmen musste 1911 schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Späteres Leben ==&lt;br /&gt;
Charles Renard bekleidete den Rang eines [[Oberstleutnant]]s, als er im Juli 1898 die Ernennung zur [[Ehrenlegion]] erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL3-35&amp;quot; /&amp;gt; Später wurde er zum Oberst befördert, sah sich in späteren Jahren jedoch vielen Widerständen ausgesetzt. Nach seinem Tod wurde in einem Nachruf angedeutet, dass er von Vorgesetzten fallen gelassen wurde und das Kommando über die &amp;#039;&amp;#039;Aérostation&amp;#039;&amp;#039; abgeben musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL5-35&amp;quot; /&amp;gt; Er blieb Technischer Direktor der Einrichtung und war Präsident der Ständigen Internationalen Kommission für Aeronautik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL7-35&amp;quot; /&amp;gt; Er erfuhr aber kaum Unterstützung für seine eigenen Projekte und er sah es als große Enttäuschung, dass ihm die Aufnahme in die [[Académie des sciences]] verwehrt blieb. Mehrere Quellen sind sich darin einig, dass er seinem Leben selber ein Ende setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Trauerfeier fand am 17. April 1905 in der Kirche [[St-Sulpice (Paris)|St-Sulpice]] in Paris statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL7-35&amp;quot; /&amp;gt; Charles Renard ist auf dem alten Friedhof seines Geburtsorts Damblain bestattet. 1933 wurde sein Bruder Paul neben ihm beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Commemorative portrait of balloonists Charles Renard, Dupuy de Lôme, and Arthur Krebs, inventors and military officers who were charged with developing a navigable balloon during the Siege of Paris LCCN2002724814.tif|mini|Zeitgenössische Darstellung der Ballonfahrer Charles Renard, [[Henri Dupuy de Lôme]] und [[Arthur Constantin Krebs]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ritter der [[Ehrenlegion]] (12. Juli 1880)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL27-35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Offizier der Ehrenlegion (10. Juli 1895)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL13-35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kommandeur der Ehrenlegion (11. Juli 1898)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL3-35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des &amp;#039;&amp;#039;[[Aéro-Club de France]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL7-35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des &amp;#039;&amp;#039;Aeronautique Club de France&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL7-35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kommandeur des [[Ritterorden von Avis|Ordens des heiligen Benedikt von Avis]] (Portugal)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL7-35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kommandeur des [[Wasaorden|Königlichen Wasaordens]] ([[Schweden]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL7-35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kommandeur des [[Sankt-Stanislaus-Orden]]s ([[Zarenreich Russland]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL7-35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Offizier des [[Russischer Orden der Heiligen Anna|Ordens der Heiligen Anna]] (Zarenreich Russland)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL7-35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Elternhaus der Renards in Damblain und am späteren Wohnhaus der Familie in Lamarche wurden Erinnerungstafeln angebracht. Nach Charles Renards Tod wurde in beiden Orten die Straße, in der sie gewohnt hatten, umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;Rue du Commandant Renard&amp;#039;&amp;#039;. Zudem ist er seit 1960 Namensgeber für den [[Renard-Gletscher]] in der Antarktis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* G. Schmitt, W. Schwipps: &amp;#039;&amp;#039;Pioniere der frühen Luftfahrt.&amp;#039;&amp;#039; Gondrom-Verlag, Bindlach 1995, ISBN 3-8112-1189-7.&lt;br /&gt;
* [[Hans Christoph von Seherr-Thoss]]: &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of famous personalities in the Automobile World.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Ivy House Publishing, Raleigh NC, USA 2005, ISBN 1-57197-333-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Charles Renard (aviation pioneer)|Charles Renard}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Janine Tissot: [http://www.janinetissot.fdaf.org/jt_renard_charles.htm &amp;#039;&amp;#039;Charles Renard.&amp;#039;&amp;#039;] (französisch) (abgerufen am 11. November 2016)&lt;br /&gt;
* [https://sizes.com/numbers/preferred_numbers.htm Sizes.com: &amp;#039;&amp;#039;Preferred Numbers; Internationally Standardized Series.&amp;#039;&amp;#039;] (englisch) (abgerufen am 12. November 2016)&lt;br /&gt;
* [http://aufildesmotsetdelhistoire.unblog.fr/2009/03/01/charles-renard-pionnier-de-laviation/ Au fil des mots et de l’histoire: &amp;#039;&amp;#039;Charles RENARD – Pionnier de l’aviation.&amp;#039;&amp;#039;] (französisch) (abgerufen am 11. November 2016)&lt;br /&gt;
* [http://rbmn.free.fr/Krebs_CV.html rbnm.free.fr; Website zu Arthur Constantin Krebs: &amp;#039;&amp;#039;Chronologie et Archives.&amp;#039;&amp;#039;] (französisch) (abgerufen am 11. November 2016)&lt;br /&gt;
* [http://cnum.cnam.fr/CGI/fpage.cgi?4KY28.23/197/100/432/0/0 cnum.cnam.fr: &amp;#039;&amp;#039;L’Aérostat dirigible électrique&amp;#039;&amp;#039;], erschienen am 30. August 1884 in „La Nature“ (französisch) (abgerufen am 11. November 2016)&lt;br /&gt;
* [http://www.century-of-flight.freeola.com/Aviation%20history/to%20reality/Charles%20Renard.htm Century of Flight: &amp;#039;&amp;#039;Charles Renard (1847–1905).&amp;#039;&amp;#039; (Dirigible Parachute)] (englisch) (abgerufen am 12. November 2016)&lt;br /&gt;
* [http://www.flightglobal.com/pdfarchive/view/1920/1920%20-%201217.html Flight vom 25. November 1920: &amp;#039;&amp;#039;THE PROBLEM OF THE HELICOPTER.&amp;#039;&amp;#039;] (englisch) (abgerufen am 11. November 2016)&lt;br /&gt;
* [http://gournay.hailsham.free.fr/FR/Histoire_05.htm Comité de Jumelage Gournay-en-Bray – Hailsham: &amp;#039;&amp;#039;Le Train Renard, légende de la Belle Epoque.&amp;#039;&amp;#039;] (französisch) (abgerufen am 12. November 2016)&lt;br /&gt;
* [http://www.culture.gouv.fr/public/mistral/leonore_fr Französisches Nationalarchiv: &amp;#039;&amp;#039;Liste Lenore: Louis Marie Joseph Charles Renard.&amp;#039;&amp;#039;] (französisch) (abgerufen am 11. November 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;AuFil_Renard&amp;quot;&amp;gt;[http://aufildesmotsetdelhistoire.unblog.fr/2009/03/01/charles-renard-pionnier-de-laviation/ Au fil des mots et de l’histoire: &amp;#039;&amp;#039;Charles RENARD – Pionnier de l’aviation.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seherr-Thoss(2005)134&amp;quot;&amp;gt;Seherr-Thoss: &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of famous personalities in the automobile World.&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tissot_ChRenard&amp;quot;&amp;gt;Janine Tissot: [http://www.janinetissot.fdaf.org/jt_renard_charles.htm &amp;#039;&amp;#039;Charles Renard.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SizesPreferred&amp;quot;&amp;gt;[https://sizes.com/numbers/preferred_numbers.htm Sizes.com: &amp;#039;&amp;#039;Preferred Numbers; Internationally Standardized Series.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krebs_CV&amp;quot;&amp;gt;[http://rbmn.free.fr/Krebs_CV.html rbnm.free.fr; Website zu Arthur Constantin Krebs: &amp;#039;&amp;#039;Chronologie et Archives.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nature&amp;quot;&amp;gt;[http://cnum.cnam.fr/CGI/fpage.cgi?4KY28.23/197/100/432/0/0 cnum.cnam.fr: &amp;#039;&amp;#039;L’Aérostat dirigible électrique&amp;#039;&amp;#039;, erschienen am 30. August 1884 in „La Nature“.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130524425|LCCN=n/2002/69002|VIAF=4920766}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Renard, Charles}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftschiffer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Renard, Charles&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Luftfahrtpionier, Erbauer von Luftschiffen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. November 1847&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Damblain]], [[Département Vosges]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. April 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fachwart</name></author>
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