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	<title>Charles Remington - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T07:49:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Charles_Remington&amp;diff=1043777&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ckhl: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert</title>
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		<updated>2022-01-04T16:39:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charles Lee Remington&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Januar]] [[1922]] in [[Reedville (Virginia)|Reedville]], [[Virginia]]; † [[31. Mai]] [[2007]] in [[Hamden (Connecticut)|Hamden]], [[Connecticut]]) war ein weltweit bekannter [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Insektenkunde|Entomologe]] (Insektenforscher), „Vater“ der modernen [[Schmetterlinge|Lepidopterologie]] (Schmetterlingskunde) sowie Mitbegründer der &amp;#039;&amp;#039;[[Lepidopterists’ Society]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Charles Lee Remington wurde 1922 als Sohn des Grundschul-Direktors P(ardon) Sheldon Remington und dessen Ehefrau Maud in Reedville (Virginia) geboren. Seine Familie zog nach [[St. Louis]] ([[Missouri]]), wo Remington aufwuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater war ein begeisterter Schmetterlingssammler und so wurde auch das Interesse des jungen Charles Remington für diesen Bereich der Tierwelt geweckt. Nach dem Schulabschluss studierte Remington am [[Principia College]] in Elsah ([[Illinois]]), wo er im Jahre 1943 seinen B.S. ([[Bachelor]] of Science) machte. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente er in der US-Armee auf dem pazifischen Kriegsschauplatz als medizinischer Entomologe. Insbesondere auf den [[Philippinen]] untersuchte er durch Insektenstiche verursachte Epidemien, auch Bisse des [[Hundertfüßer]]s, von denen zahlreiche amerikanische Soldaten betroffen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs studierte er an der [[Harvard University]]. Hier untersuchte er beim renommierten Entomologen [[Frank M. Carpenter]] (1902–1994) die Systematik von [[Zottenschwänze|Thysanura]]  und anderer primitiver [[Gliederfüßer|Arthropoden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947, noch während seiner Studentenzeit, gründete er zusammen mit seinem Studienfreund, [[Harry Kendon Clench]] (1925–1979) die &amp;#039;&amp;#039;[[Lepidopterists’ Society]]&amp;#039;&amp;#039;, die derzeit mehr als 10000 Mitglieder hat – die Mehrzahl in den USA und Kanada. Zusammen mit Clench gab er auch die wissenschaftliche Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Lepidopterists’ Society&amp;#039;&amp;#039; heraus. 1948 schloss er sein Studium mit dem Doktortitel ([[Ph. D.]]) ab und wurde im selben Jahr Professor an der Fakultät für Biologie der [[Yale University]]. Obwohl Yale bereits über einen exzellenten Lehrkörper für das Fach [[Biologie]] verfügte, war Remington der erste Entomologe in dieser Fakultät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958/59 erhielt er ein [[Guggenheim-Stipendium]] für die [[University of Oxford|Universität Oxford]], wo er unter anderem mit dem renommierten britischen Gen-Forscher [[E. B. Ford]] zusammenarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Remington blieb der Yale University die gesamte Dauer seiner Lehrtätigkeit über treu und lehrte 44 Jahre an dieser Universität, sowie den angegliederten &amp;#039;&amp;#039;[[Peabody Museum of Natural History]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Yale School of Forestry &amp;amp; Environmental Studies]]&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;[[Institute for Social &amp;amp; Policy Studies]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Remington verfügte über ein enzyklopädisches Wissen, seine Forschung und Lehrtätigkeit war dementsprechend weitgefächert, fachübergreifend und umfasste: [[Ökologie]], [[Evolution]], [[Genetik]], [[Bioethik]], die sich ständig verringernde [[Artenvielfalt]], wobei seine Lieblingsthemen die [[Entomologie]] und die Biologie von terrestrischen Gliederfüßern blieben. Ein weiterer Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit war die Erforschung der Entstehung neuer Spezies in isolierten Lebensräumen („Insel-Biologie“). Er konnte dabei auf Beobachtungen zurückgreifen, die er während des Zweiten Weltkriegs gemacht hatte, als er mehr als 75 Inseln der Philippinen untersuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Remington vertrat unter anderem die These, dass es auf der Welt geographische Zonen – von ihm als „suture zones“ bezeichnet – gäbe, in denen verschiedene Spezies von Pflanzen, Insekten und Säugetieren dazu tendierten, sich mit engen Verwandten zu vermischen („hybridize“). Von der wissenschaftlichen Welt wurde diese These zunächst als unhaltbar betrachtet, allerdings in neuerer Zeit wieder aufgegriffen.&lt;br /&gt;
Von 1950 bis in die 1980er Jahre hinein reiste er mit seinen Studenten in den Sommermonaten regelmäßig zum &amp;#039;&amp;#039;[[Rocky Mountain Biological Laboratory]]&amp;#039;&amp;#039;, in der Nähe von Gothic ([[Colorado]]), um die Ökosysteme der verschiedenen Höhenzonen zu studieren. Die verschiedenen [[Biotop]]e in großen Gebirgshöhen sind ähnlich isoliert wie diejenigen auf Inseln und daher mit diesen vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Remington betreute über achtzig Doktoranden, mehrere Generationen von heranwachsenden Wissenschaftlern und seine Begeisterung für dieses Fachgebiet führte viele junge Menschen an diesen Forschungszweig heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Remingtons Leitung wurde die über eine Million Insekten umfassende Insektensammlung des &amp;#039;&amp;#039;[[Peabody Museum of Natural History]]&amp;#039;&amp;#039; der Yale University angelegt. 2001 befanden sich in dieser Sammlung mehr als 270 000 [[Tagfalter|Tag-]] und [[Nachtfalter]], darunter die auf der Welt wohl größte Sammlung von Insekten, die teils männlich, teils weiblich, als [[Gynander|gynandromorph]] bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 [[Emeritierung|emeritierte]] er von der Yale University, Lehrstuhl Ökologie &amp;amp; Evolutionäre Biologie sowie der &amp;#039;&amp;#039;Yale School of Forestry &amp;amp; Environmental Studies&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Gründung der &amp;#039;&amp;#039;[[Lepidopterists’ Society]]&amp;#039;&amp;#039; förderte Remington die Gründung der &amp;#039;&amp;#039;[[Connecticut Entomological Society]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Xerces Society]]&amp;#039;&amp;#039;. Remington war Mitbegründer der Organisation &amp;#039;&amp;#039;[[Zero Population Growth]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Nullwachstum&amp;#039;&amp;#039;/seit dem Jahre 2002 nennt sich diese Organisation &amp;#039;&amp;#039;[[Population Connection]]&amp;#039;&amp;#039;), deren Ziel es war die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Problem der [[Überbevölkerung]] zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1970 organisierte er in [[Chicago]] zusammen mit dem ehemaligen Gouverneur von Colorado [[Richard Lamm]] und seinem Forscherkollegen [[Paul R. Ehrlich]] (Autor von &amp;#039;&amp;#039;Die Bevölkerungsbombe&amp;#039;&amp;#039;) die Konferenz &amp;#039;&amp;#039;Convention on Optimal Population and Environment&amp;#039;&amp;#039; – Initiale für viele weitere Konferenzen und Veranstaltungen zum Thema [[Bevölkerungswachstum]] beziehungsweise Überbevölkerung und deren Auswirkungen auf die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charles Lee Remington starb am 31. Mai 2007 im Alter von 85 Jahren in Hamden (Connecticut).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Charles Lee Remington war in erster Ehe mit Jeanne Remington verheiratet. Aus dieser Ehe gingen die drei Kinder Eric, Sheldon und Janna hervor. Eine zweite Ehe schloss er mit Ellen Mahoney.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.yale.edu/opa/v35.n30/story23.html Nachruf der Yale University] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.personalbee.com/1548/14623474 Nachruf] in Boston Herald.com (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.yale.edu/opa/v30.n4/story2.html Bericht über das Peabody Museum of Natural History / Division of Entomology] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1131741536|VIAF=302149485941293422274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Remington, Charles}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entomologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lepidopterologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Remington, Charles&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Remington, Charles Lee (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Entomologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Januar 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Reedville (Virginia)|Reedville]], [[Virginia]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Mai 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamden (Connecticut)|Hamden]], [[Connecticut]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ckhl</name></author>
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