<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Charles_Nodier</id>
	<title>Charles Nodier - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Charles_Nodier"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Charles_Nodier&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T18:36:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Charles_Nodier&amp;diff=263569&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Bibliothekar; Ergänze Kategorie:Bibliothekar (Frankreich)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Charles_Nodier&amp;diff=263569&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-27T15:25:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Bibliothekar&quot; title=&quot;Kategorie:Bibliothekar&quot;&gt;Kategorie:Bibliothekar&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bibliothekar_(Frankreich)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bibliothekar (Frankreich) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bibliothekar (Frankreich)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Charles Nodier, Carnavalet.jpg|mini|Charles Nodier]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charles Nodier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. April]] [[1780]] in [[Besançon]]; † [[27. Januar]] [[1844]] in [[Paris]]) war ein [[Frankreich|französischer]] [[Schriftsteller]] der [[Französische Romantik|Romantik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nodier war unehelicher, aber legitimierter Sohn eines unter der [[Französische Revolution|Revolution]] zum Bürgermeister von [[Besançon]] und zum hohen Richter aufgestiegenen Anwalts, der nach 1794 jedoch ins politische Abseits geriet. Nodier erhielt eine gute Bildung und war in seiner Heimatstadt früh politisch engagiert, allerdings auf der antirevolutionären Seite. So wurde er 1799 polizeiauffällig, als er ein pro-royalistisches Stück verfasste. 1804 kam er wegen eines satirischen Gedichts gegen [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] kurz ins Gefängnis. 1805 beteiligte er sich sogar an einer Verschwörung gegen den frisch zum Kaiser ausgerufenen und gekrönten Diktator. Er hatte allerdings jeweils das Glück, von einflussreichen Bekannten seines Vaters vor härteren Strafen bewahrt zu werden und irgendwo fern von Besançon untertauchen und abwarten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin trieb er in diesen turbulenten Jahren intensive insektenkundliche, sprachwissenschaftliche und literarische Studien, schriftstellerte und heiratete auch (1808). 1812 wurde er trotz seiner Vergangenheit als Oppositioneller zum Kaiserlichen Bibliothekar der neu annektierten französischen [[Illyrische Provinzen|illyrischen Provinzen]] berufen und verbrachte ein Jahr in Laibach ([[Ljubljana]], heute Hauptstadt von [[Slowenien]]) – ein Aufenthalt, der ihn sehr prägte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem raschen Verlust der illyrischen Provinzen 1813 siedelte sich Nodier in [[Paris]] an, wo er bisher nur besuchsweise gewesen war und wo er nun von seiner Feder zu leben versuchte. Denn als Literat war er längst kein Unbekannter mehr: So hatte er z.&amp;amp;nbsp;B. 1803 den kleinen Roman &amp;#039;&amp;#039;Le Peintre de Salzbourg, journal des émotions d’un cœur souffrant&amp;#039;&amp;#039; und 1804 den Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Essais d&amp;#039;un jeune barde&amp;#039;&amp;#039; publiziert. Mit dem Essay &amp;#039;&amp;#039;Les Tristes ou Mélanges tirés des tablettes d’un suicidé&amp;#039;&amp;#039; verfasste er [[Literaturjahr 1806|1806]] eine der ersten Abhandlungen zum [[Suizid]]. 1808 und 1810 war er mit zwei sprachwissenschaftlichen Schriften hervorgetreten. Daneben hatte er sich früh und regelmäßig in [[Zeitschrift]]en als [[Literaturkritiker]] betätigt (der auch nach [[England]] und nach [[Deutschland]] schaute). Ab 1814 war er zudem als politischer Journalist aktiv, wobei er sich endlich auf der für ihn richtigen Seite einsetzen konnte, d.&amp;amp;nbsp;h. für die Sache der angestammten französischen Monarchie.&lt;br /&gt;
[[Datei:Charles Nodier Père Lachaise.jpg|mini|hochkant|Nodiers Grab auf dem Friedhof [[Cimetière du Père-Lachaise|Père-Lachaise]]]]&lt;br /&gt;
Seinen Durchbruch als Erzähler erzielte Nodier 1818 mit dem in [[Slowenien]] spielenden Räuberroman &amp;#039;&amp;#039;Jean Sbogar&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Eine erste vollständige deutsche Übersetzung des Romans wurde 2024 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Jean Sbogar. Ein romantischer Räuberroman&amp;#039;&amp;#039; im [[Flur Verlag]] veröffentlicht. ISBN 978-3-98965-101-2&amp;lt;/ref&amp;gt;, der tragisch endenden Geschichte eines sozial engagierten, edlen Banditen. Zwar schrieb er hiernach noch vier weitere Romane, doch verbindet sich sein Name in der Literaturgeschichte vor allem mit den zahlreichen Novellen, die er in den 1820er und 1830er Jahren verfasste, darunter viele Grusel-Novellen nach englischen und deutschen Vorbildern (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Smarra ou les Démons de la nuit&amp;#039;&amp;#039;, 1821; &amp;#039;&amp;#039;Trilby&amp;#039;&amp;#039;, 1822; &amp;#039;&amp;#039;La Fée aux miettes&amp;#039;&amp;#039;, 1832), mit denen er die „schwarze Romantik“ der Gespenster- und [[Schauerliteratur|Schauergeschichten]] in [[Frankreich]] einführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Ernennung zum Direktor der Pariser [[Bibliothèque de l’Arsenal]] (1824) unterhielt Nodier in seiner Dienstwohnung einen [[Literarischer Salon|literarischen Salon]], der zum wichtigsten Treffpunkt der ersten Romantikergeneration wurde, d.&amp;amp;nbsp;h. der etwas jüngeren Autoren um [[Victor Hugo]]. Deren baldigen politischen Schwenk vom Royalismus zum [[Republikanismus]] und [[Liberalismus]] vollzog er jedoch nicht mit, was 1833 seine Aufnahme in die [[Académie française]] sehr erleichterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nodier gehört zwar nur der zweiten Reihe der größeren französischen Autoren an, spielte jedoch eine wichtige Rolle als Mitbegründer der [[Romantik]] in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Winfried Wehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Subjekt. Von der Geburt ästhetischer Anthropologie aus dem Leiden an Modernität – Nodier, Chateaubriand&amp;#039;&amp;#039;. In: Fetz, Hagenbüchle, Schulz (Hgg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Vorgeschichte der modernen Subjektivität.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1998, Bd. II, S. 901–941 ([http://edoc.ku-eichstaett.de/3923/1/Kunst_und_Subjekt.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Jörn Steigerwald: &amp;#039;&amp;#039;Flüchtige Visionen: Charles Nodiers „Les proscrits“&amp;#039;&amp;#039;. In: Rudolf Behrens, Jörn Steigerwald (Hgg.): &amp;#039;&amp;#039;Räume des Subjekts um 1800. Zur imaginativen Selbstverortung des Individuums zwischen Spätaufklärung und Romantik&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden 2010, S. 221–243.&lt;br /&gt;
* Oskar Wiese:&amp;lt;ref&amp;gt;Pseudonym von Otto Oskar Heinrich (*&amp;amp;nbsp;1878)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Kritische Beiträge zur Geschichte der Jugend und Jugendwerke Nodiers (1780–1812).&amp;#039;&amp;#039; Diss. Kiel, Druck: Oldenburg 1904 ([https://archive.org/details/kritischebeitrg00wiesgoog/page/n7/mode/2up online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Marie Ménessier-Nodier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Auteur:Charles Nodier|Charles Nodier|lang=fr}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118735594}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118735594}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|444}}&lt;br /&gt;
* {{SUDOC|027048934}}&lt;br /&gt;
* {{Acadfr|charles-nodier}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pinkernell.de/romanistikstudium Artikel in „Namen, Titel und Daten der franz. Literatur“] (Quelle für den Abschnitt „Leben und Schaffen“)&lt;br /&gt;
* [http://www.cahiers-nodieristes.fr &amp;#039;&amp;#039;Cahiers d’Études Nodiéristes&amp;#039;&amp;#039;] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118735594|LCCN=n/50/6985|VIAF=64009895|NDL=00451404}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nodier, Charles}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler der Romantik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Novelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Académie française]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliophiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Besançon)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1780]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nodier, Charles&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. April 1780&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Besançon]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Januar 1844&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
	</entry>
</feed>