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	<title>Charles Meryon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T10:17:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Charles_Meryon&amp;diff=2818337&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luna Moonshine: /* Leben */ +link</title>
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		<updated>2024-01-19T12:59:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; +link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Félix Bracquemond, Charles Meryon, 1853, NGA 5260.jpg|alt=A painting of Meryon seated in a chair|mini|Porträt Meryons, 1853, Radierung von [[Félix Bracquemond]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charles Meryon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charles Méryon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[23. November]] [[1821]] in [[Paris]]; † [[17. Februar]] [[1868]] in [[Charenton-le-Pont]], [[Département Val-de-Marne]]) war ein [[Frankreich|französischer]] [[Grafik|Radierer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Meryon war der uneheliche Sohn von Pierre-Narcisse Chaspoux, genannt „Gentil“, einer ehemaligen Operntänzerin, und dem britischen Arzt und Reiseschriftsteller [[Charles Lewis Meryon]]. Bei seiner Geburt wurde er unter dem Namen Charles Chaspoux eingetragen, aber 1824 erkannte ihn sein Vater offiziell an. Er interessierte sich für die Marine und bestand im Oktober 1837 die Prüfung an der [[École navale]]. Erst bei seiner Einschreibung in der Schule erfuhr er, dass er ein unehelicher Sohn war. Nach dem Abschluss der Schule ging er an Bord des Schiffes &amp;#039;&amp;#039;Alger&amp;#039;&amp;#039; und heuerte anschließend auf der &amp;#039;&amp;#039;Montebello&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;Loÿs Delteil: &amp;#039;&amp;#039;Le peintre graveur illustré (XIXe et XXe siècles).&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Charles Meryon, Paris 1907.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1842 war er [[Fähnrich]] an Bord der [[Korvette]] &amp;#039;&amp;#039;Le Rhin&amp;#039;&amp;#039; und bereiste die Welt. Erst 1846 kehrte er nach Frankreich zurück. Während seiner Reise fertigte er zahlreiche Zeichnungen und Skizzen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 wurde ihm aus gesundheitlichen Gründen ein sechsmonatiger Urlaub gewährt, nach dessen Ablauf er im Rang eines Fähnrichs aus der Marine ausschied, um sich künstlerischen Studien zu widmen. Dabei stellte er fest, dass er [[Farbenblindheit|farbenblind]] war. Er verzichtete auf die Malerei und wandte sich der Radierung zu. Charles Meryon war einer der ersten Künstler des 19. Jahrhunderts, der ausschließlich als Radierer gearbeitet hat. Er lernte die Technik unter der Anleitung von [[Eugène Bléry]] (1805–1886), der als Maler dem Stil der [[Schule von Barbizon]] nahe stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charles Meryon litt unter erheblichen psychischen Problemen wie Depressionen und Verfolgungswahn. Er war abergläubisch und begeisterte sich für okkulte Wissenschaften. So tragen seine Radierungen gelegentlich kryptische Zeichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Philippe Junod: &amp;#039;&amp;#039;Chemins de traverse. Essais sur l&amp;#039;histoire des arts.&amp;#039;&amp;#039; Gollion, Infolio édition, 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund seiner psychischen Störungen wurde er ab 1858 in das [[Hospiz zu Charenton]] eingewiesen, wo er 1868 starb. Er wurde daher auf dem Friedhof von [[Saint-Maurice (Val-de-Marne)|Saint-Maurice]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schülerin und Assistentin war die Künstlerin Gabrielle Niel (1831–1919), mit deren Vater Meryon befreundet war und die später selbst mit Radierungen bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Charles Meryon ist vor allem für seine Ansichten von Paris bekannt. Wie viele seiner Zeitgenossen war er bestrebt, das mittelalterliche Paris, das durch die Stadtplanungen von [[Georges-Eugène Haussmann]] zunehmend verschwand, festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meryons Stil zeichnet sich durch einen sehr detaillierten, festen, präzisen Strich aus und durch kontrastreiche Anlage der Flächen. Die topografischen Ansichten, die er mithilfe einer [[Camera Lucida]] aufzeichnete, wurden für die Radierungen neu zusammengesetzt, um den monumentalen Charakter zu betonen oder eine dramatische Stimmung zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schuf zahlreiche Zustandsdrucke seiner Platten, die er immer wieder (bis zu einem dutzendmal, wie bei „Le pont au Change“) überarbeitete, indem er die Dunkelheiten vertiefte und Details hinzufügte. Im Zuge dessen tauchte Fantastisches und Übernatürliches in seinen Bildern auf. Meryon bevölkerte den Himmel seiner Pariser Ansichten mit fliegenden Figuren und Ballons, die bei der Herstellung der für den Handel bestimmten Auflage meist wieder entfernt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Victor Hugo]], die [[Edmond und Jules de Goncourt|Brüder Goncourt]] und [[Charles Baudelaire]] brachten unter anderem ihre Bewunderung für Meryons Radierungen zum Ausdruck. Baudelaire, der 1859 auf Meryons Werke aufmerksam wurde, traf sich im darauffolgenden Jahr mit dem Künstler, um gemeinsam eine Sammlung Radierungen mit Ansichten von Paris zu erstellen, für die er kurze Gedichte verfassen wollte. Meryons Krankheit verhinderte jedoch, dass das Projekt verwirklicht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Antoine Compagnon: &amp;#039;&amp;#039;Baudelaire. L’irréductible.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Flammarion, 2021, S. 291–303.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot; caption=&amp;quot;Radierungen von Charles Meryon&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charles Meryon, The Petit Pont, Paris.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Le Petit Pont&amp;#039;&amp;#039;, 1850, [[Metropolitan Museum of Art]], [[New York City|New York]].&lt;br /&gt;
Charles Meryon, The Vampire, 1853.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Le Stryge&amp;#039;&amp;#039;, 1853, Metropolitan Museum of Art, New York.&lt;br /&gt;
Charles Meryon, The Morgue, 1854.jpg|&amp;#039;&amp;#039;La Morgue&amp;#039;&amp;#039;, 1854, Metropolitan Museum of Art, New York.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Banne des Dunkels. Charles Meryon und die französische Radierbewegung. Werke aus der Sammlung Hegewisch und dem Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Andreas Stolzenburg und Jonas Beyer, Hamburg: Hamburger Kunsthalle, 2012. ISBN 978-3-938002-41-4.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Herding]]: &amp;#039;&amp;#039;Finster, lauernd, ungreifbar – die vertraute Altstadt als Hort des Unheimlichen bei Charles Meryon,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Orte des Unheimlichen. Die Faszination verborgenen Grauens in Literatur und bildender Kunst,&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von Klaus Herding, Göttingen: Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, 2006. ISBN 3-525-45176-8, S. 192–233.&lt;br /&gt;
* Richard S. Schneiderman: &amp;#039;&amp;#039;The catalogue raisonné of the prints of Charles Meryon.&amp;#039;&amp;#039; London: Garton, 1990. ISBN 0-906030-23-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hamburger-kunsthalle.de/ausstellungen/im-banne-des-dunkels Im Bann des Dunkels – Charles Méryon in seiner Zeit], Ausstellung in der [[Hamburger Kunsthalle]] vom 11. November 2012 bis 3. März 2013, abgerufen am 30. November 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118783440|LCCN=n/50/36922|VIAF=71573863}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meryon, Charles}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radierer (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meryon, Charles&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Méryon&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Maler und Graveur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. November 1821&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 1868&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Charenton-le-Pont]], Département Val-de-Marne&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luna Moonshine</name></author>
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