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	<title>Charles Mannay - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T03:06:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Charles_Mannay&amp;diff=665134&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Franzjosefhelmut: /* Einzelnachweise */ Link</title>
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		<updated>2025-08-20T16:27:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Charles Mannay Trier.jpg|mini|Bischof Charles Mannay]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rennes (35) Métropole Saint-Pierre Armes de Charles Mannay.jpg|mini|Wappen von Bischof Charles Mannay in der Kathedrale Saint-Pierre in Rennes]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charles Mannay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Karl Mannay&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Oktober]] [[1745]] in [[Champeix]], [[Auvergne]]; † [[5. Dezember]] [[1824]] in [[Rennes]]), war promovierter französischer [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] [[Theologe]], [[Kleriker]], und [[Bischof von Trier]] (1802–1816) unter der Herrschaft [[Napoléon Bonaparte]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Mannay war der letzte einer Reihe von Trierer Bischöfen französischer Herkunft, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Adalberon von Munsterol|Albéron de Montreuil]], [[Jakob I. von Sierck]] u. a.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er studierte zunächst [[Philosophie]] und [[katholische Theologie]] am [[Priesterseminar St. Sulpice (Paris)|Seminar St. Sulpice, Paris]]. Dort erhielt er auch am 30. März 1770 seine [[Priesterweihe]]. Am 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1780 wurde er [[Kanoniker]] und am 26. Februar 1787 [[Generalvikar]] unter [[Erzbischof]] [[Jean-Charles de Coucy]] im [[Erzbistum Reims]]. 1783 erlangte er die [[Promotion (Doktor)|Promotion]] in Theologie an der [[Sorbonne]]. Als 1789 die [[französische Revolution]] ausbrach, emigrierte er nach [[England]], dann [[Schottland]], und kehrte erst nach Unterzeichnung des [[Konkordat von 1801|Konkordats von 1801]] (s.&amp;amp;nbsp;u.) nach Frankreich zurück. Durch Vermittlung von [[Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord]], dessen Hauslehrer er gewesen war, wurde Mannay durch Napoleon direkt eingesetzt und von Papst [[Pius VII.]] bestätigt. Am 18. Juli 1802 erhielt er dazu aus den Händen von Antoine-François-Xavier Mayneaud de Pancemont, [[Liste der Bischöfe von Vannes|Bischof von Vannes]], unter Assistenz der [[Bischof von Digne|Bischöfe von Digne]] und [[Liste der Bischöfe von Nizza|Nizza]] die [[Bischofsweihe]]. Dies geschah auf der Grundlage des Konkordates zwischen Kaiser und Papst vom 15. Juli 1801 und des [[Friede von Lunéville|Friedens von Lunéville]] von 1801, der auch das Territorium des ehemaligen [[Fürstbistum]]s neu gestaltete. Als Teil der linksrheinischen Politik Napoleons wurde zeitgleich auch das [[Bistum Aachen]] neu gegründet und sein [[Bischof]] [[Marc-Antoine Berdolet]] eingesetzt. Im Rest des ehemaligen [[Erzbistum Mainz|Erzbistums Mainz]] wurde [[Joseph Ludwig Colmar]] als Bischof von Napoleons Gnaden eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bischof von Trier ==&lt;br /&gt;
Mit Mannays Antritt gab es zwei Bistümer Trier, einen [[linksrheinisch]]en und einen [[rechtsrheinisch]]en Teil. Die bischöflichen Funktionen im rechtsrheinischen Teil des Erzbistums Trier wurden von [[Festung Ehrenbreitstein|Ehrenbreitstein]] aus durch Bischof [[Johann Michael Josef von Pidoll]] als Vertreter des nach [[Augsburg]] geflohenen [[Fürstbischof]]s [[Clemens Wenzeslaus von Sachsen]] ausgeübt. Mannay sprach anfangs kein [[Deutsche Sprache|Deutsch]], versuchte aber, sich in [[Trier]] zu integrieren. Bei seiner Ankunft musste er zunächst Grundlagen für seine Wirkungsmöglichkeiten schaffen, so war z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Trierer Dom]] als Lagerhalle „umgenutzt“ worden. Seine guten Verbindungen nach [[Paris]] und auch zur lokalen Verwaltung erlaubten eine rapide Verwirklichung seiner Wünsche. Eine seiner ersten Amtshandlungen als Bischof von Trier war die Weihe der [[Kloster Springiersbach|Springiersbacher]] [[Klosterkirche|Kloster-]] zur [[Bengel (Mosel)|Bengeler]] [[Pfarrkirche]], was den Erhalt des [[Gotteshaus]]es bewirkte. Die Reorganisation und der Neuaufbau seiner [[Diözese]] in einer so schwierigen Zeit war eines seiner Hauptverdienste von bleibendem Charakter. Er führte u. a. Institutionen wie [[Ordinariat (Behörde)|Generalvikariat]], Priesterseminar, [[Knabenseminar]], [[Écoles normales supérieures|Normalschule]] für die Ausbildung der Lehrkräfte im [[Bistum]] ein, weiterhin sorgte er durch geschickte und erfolgreiche Verhandlungen für die Rückgabe des Stiftungsvermögens von Dom und weiteren, nicht veräußerten Gütern. Während seiner Amtszeit war die von ihm veranlasste Rückführung des [[Heiliger Rock|Heiligen Rocks]] von Augsburg nach Trier, der kostbaren und berühmten Reliquie, von besonderer Bedeutung. 1810 konnte sie ausgestellt werden. Als Pfarrei[[visitator]] war er geschätzt und geachtet. Auf sein Betreiben kamen die [[Borromäerinnen]] aus [[Nancy]] ins Trierer Bistum. Auf dem Hintergrund der sich gleichermaßen weiter vollziehenden [[Säkularisation]] ist diese Möglichkeit zur Niederlassung besonders bemerkenswert. So konnten sie ab 1811 in Trier, mehrere &amp;#039;Hospitäler&amp;#039; zusammenfassen und ihre wirkungsreiche Tätigkeit, insbesondere die [[Krankenpflege]] ausüben. Nach Napoléons unwiderruflichem Sturz verzichtete der als Politiker hochdekorierte Mann (Mitglied der [[Ehrenlegion]] ([[Französische Sprache|frz.]] &amp;#039;&amp;#039;Membre de la Légion d&amp;#039;honneur&amp;#039;&amp;#039;), Baron des Kaiserreiches (frz. &amp;#039;&amp;#039;Baron de l&amp;#039;Empire&amp;#039;&amp;#039;), Mitglied des Staatsrates (frz. &amp;#039;&amp;#039;Membre du [[Conseil d’État (Frankreich)|Conseil d’État]]&amp;#039;&amp;#039;)) am 4. August 1816 &amp;lt;!--9. Oktober?--&amp;gt;auf das [[Bistum Trier]] aufgrund politischen Drucks seitens [[Königreich Preußen|Preußens]]. Am 11. November des gleichen Jahres schied er von seinen [[Diözesan]]en und kehrte nach [[Frankreich]] zurück. Dort wurde Charles Mannay 1817 auf Anordnung [[Ludwig XVIII.]] [[Bischof von Auxerre]] und 1820 [[Bischof von Rennes]], wo er im südlichen Querarm der Pfarrkirche Notre-Dame en Saint-Melaine begraben liegt. Am 22. Dezember 1824 wurde im Trierer Dom das [[Requiem]] gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blason Charles Mannay.svg|mini|Wappen von Charles Mannay]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]] seines Wappens: Geviert von Blau und Silber, in 1 und 4 ein goldener Löwe, in 2 und 3 drei rote Balken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Christian Lager: &amp;#039;&amp;#039;Der Trierer Bischof Charles Mannay (1802-1816)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Trierische Chronik&amp;#039;&amp;#039; Bd. 13, Trier 1917, S. 129–141 u. 163–171&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629174730/http://www.bautz.de/bbkl/m/mannay.shtml |band=5|spalten=699-702|autor=Martin Persch|artikel=Mannay, Charles}}&lt;br /&gt;
* [[Martin Persch]], [[Michael Embach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe von Trier seit 1802.&amp;#039;&amp;#039; Festgabe für Bischof Dr.&amp;amp;nbsp;Hermann Josef Spital zum 70. Geburtstag am 31. Dezember 1995. I. A. des Bischöflichen Generalvikariates (Veröffentlichungen des Bistumsarchivs Trier, Bd. 30). Paulinus Verlag, Trier 1996; ISBN 3-7902-0160-X&lt;br /&gt;
* Martin Persch, Bernhard Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg in die Moderne – Geschichte des Bistums Trier 1802-1880&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des Bistumsarchivs Trier, Bd. 4). Paulinus Verlag, Trier 2002, ISBN 3-7902-0274-6&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|58|59|Mannay, Charles Baron|Wolfgang Seibrich|116733799}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Visitationsreise des Bischofs Charles Mannay von Trier im Kanton Blieskastel vom 23. bis 30. Juli 1807&amp;#039;&amp;#039;, in: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte, Jg. 12. 1960. S. 251–271;   [http://www.rlb.de/cgi-bin/wwwalleg/regsrch.pl?db=rpb&amp;amp;recnums=0397281 Details zur Publikation]&lt;br /&gt;
* [[Leo Schwarz]], &amp;#039;&amp;#039;Charles Mannay: Ein Bischof aus Frankreich in Trier.&amp;#039;&amp;#039; Paulinus, Trier, 1998, ISBN 978-3-7902-0080-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Charles Mannay}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116733799}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|234|Mannay Charles}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste multi&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Clemens Wenzeslaus von Sachsen]]|NACHFOLGER=[[Joseph von Hommer|Josef von Hommer]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Trier|Bischof von Trier]]|ZEIT=1802–1816&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Jean-Baptiste Champion de Cicé]]|NACHFOLGER2=Antoine-Louis-Henri de La Fare, [[Liste der Erzbischöfe von Sens|Erzbischof von Sens]]|AMT2=[[Liste der Bischöfe von Auxerre|Bischof von Auxerre]]|ZEIT2=1817–1820&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER3=[[Etienne Célestin Enoch]]|NACHFOLGER3=[[Claude Louis de Lesquen]]|AMT3=[[Liste der Erzbischöfe von Rennes|Bischof von Rennes]]|ZEIT3=1819–1824&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Meyers}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116733799|LCCN=nb/99/187389|VIAF=27830381}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mannay, Charles}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Trier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Auxerre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Rennes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Mitglied der Ehrenlegion (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1745]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1824]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mannay, Charles&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mannay, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Trier, Bischof von Auxerre und Rennes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Oktober 1745&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Champeix]], Auvergne, Frankreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Dezember 1824&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rennes]], Frankreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Franzjosefhelmut</name></author>
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