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	<title>Charles Linsmayer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Charles_Linsmayer&amp;diff=1216133&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tobi Hoffmann: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-23T16:20:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Charles Linsmayer P6A0387.jpg|mini|Charles Linsmayer (2015)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charles Linsmayer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Mai]] [[1945]] in [[Kilchberg ZH|Kilchberg bei Zürich]]) ist ein [[Schweiz]]er [[Germanistik|Germanist]], [[Publizist]], [[Literaturkritiker]] und [[Schriftsteller]]. Er lebt in [[Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Charles Linsmayer studierte in Zürich und Berlin Literaturwissenschaft und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] in Zürich bei [[Wolfgang Binder (Germanist)|Wolfgang Binder]] mit einer [[Dissertation]] über [[Hans Henny Jahnn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst arbeitete er als Gymnasiallehrer, dann wurde er Verlagslektor und Journalist. Er spezialisierte sich auf die Kultur- und Literaturgeschichte der Schweiz und gab von 1980 bis 1983 im [[Ex Libris (Schweizer Unternehmen)|Ex Libris]]-Verlag, Zürich, die Edition &amp;#039;&amp;#039;Frühling der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; heraus. Überdies betreute er Neuausgaben von [[Lore Berger]], [[Alfred Fankhauser (Schriftsteller)|Alfred Fankhauser]], [[Heinrich Federer]], [[Friedrich Glauser]], [[Cécile Ines Loos]] und weiteren Autoren. Seit 1987 macht er unter dem Label &amp;#039;&amp;#039;Reprinted by Huber&amp;#039;&amp;#039; Werke von [[Walter Ackermann (Schriftsteller)|Walter Ackermann]], [[Charles-Albert Cingria]], [[Edmond Fleg]], [[Otto Frei]], [[Guido Looser]], [[Hugo Marti]], [[Werner Renfer]], [[Alice Rivaz]], [[Annemarie Schwarzenbach]], [[Regina Ullmann]], [[Gertrud Wilker]] und anderen Schweizer Autoren neu zugänglich. Ausserdem vermittelt er als Herausgeber und Biograph die Werke von frankophonen Autoren der Schweiz wie [[S. Corinna Bille]], [[Maurice Chappaz]] oder [[Jeanne Hersch]]. Für seine &amp;#039;&amp;#039;Literarischen Kalenderblätter&amp;#039;&amp;#039; erhielt er 1987 den Preis des Schweizer Buchhandels. Seit 1988 gibt er auch die gesammelten Werke des Schriftstellers [[Kurt Guggenheim]] heraus. Für den [[Suhrkamp Verlag]] betreute er das 35-bändige &amp;#039;&amp;#039;Weisse Programm Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Seine Arbeit als Herausgeber wurde von den [[Solothurner Literaturtage]]n im Jahr 1999 mit einer Ausstellung unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Den Büchern eine zweite Chance geben&amp;#039;&amp;#039; gewürdigt, die anschliessend in Bern, Zürich und Luzern gezeigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 bis 2002 wirkte er als Literaturredaktor beim Berner &amp;#039;&amp;#039;[[Der Bund|Bund]]&amp;#039;&amp;#039;, in welcher Funktion er auch eine intensive Theaterberichterstattung betrieb. Von Mai 2002 bis 2009 setzte er die Arbeit für den &amp;#039;&amp;#039;Bund&amp;#039;&amp;#039; als Autor im Status eines Redaktors fort, danach bis 2018 als freier Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2003 zeigte er in Genf, Solothurn und Zürich die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;4x1=1****&amp;#039;&amp;#039; über literarische Übersetzungen in der Schweiz. Im Dezember 2007 erhielt er von der Literaturkommission der Stadt Zürich ein halbes Werkjahr zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2012 bis 2024 führte er unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hottinger Literaturgespräche&amp;#039;&amp;#039; Abende mit Schweizer Schriftstellern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 kuratierte er im Zürcher Literaturmuseum [[Strauhof]] die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre ,Alles in Allem‘. Zürich im Spiegel von Kurt Guggenheims Romanchronik und von weiteren literarischen Werken des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2022 veröffentlichte er den Sammelband &amp;#039;&amp;#039;20/21 synchron&amp;#039;&amp;#039;. Bekannte Autoren wie [[Lukas Bärfuss]], [[Dana Grigorcea]], [[Lukas Hartmann]], [[Thomas Hürlimann]], [[Ruth Schweikert]], [[Peter Stamm]] und [[Raphael Urweider]] verfassten dafür auf Einladung Linsmayers neue Beiträge. Als Herausgeber schrieb er je eine Kurzbiographie und eine persönliche Einschätzung. Das Buch umfasst 86 Texte aus der Deutsch-, 36 aus der Westschweiz, 8 aus dem Tessin und 5 aus der rätoromanischen Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Reichenau |url=https://journal-b.ch/artikel/der-schatztaucher/ |titel=Journal B |datum=2022-01-21 |sprache= |abruf=2022-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfangreiche Briefsammlung Linsmayers befindet sich im [[Schweizerisches Literaturarchiv|Schweizerischen Literaturarchiv]] in [[Bern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1985: Ehrengabe der [[Martin Bodmer (Privatgelehrter)|Martin Bodmer Stiftung]] für seine «Verdienste um Wiederbelebung vergessener Schweizer Literatur»&lt;br /&gt;
* 1987: [[Preis des Schweizer Buchhandels]]&lt;br /&gt;
* 2005: [[Ehrendoktor]] der Historisch-Philosophischen Fakultät der [[Universität Basel]]&lt;br /&gt;
* 2007: [[Deutscher Sprachpreis]]&lt;br /&gt;
* 2008: [[Oertli-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2017: [[Schweizer Literaturpreise|Schweizer Literaturpreis]]: Spezialpreis Vermittlung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eidgenössisches Departement des Innern EDI |url=https://www.edi.admin.ch/edi/de/home/dokumentation/mm.msg-id-65589.html |titel=Medienmitteilung |datum=2017-02-16 |zugriff=2017-02-16 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024: Literarische Auszeichnung der Stadt Zürich für die Herausgeberschaft von &amp;#039;&amp;#039;20/21 Synchron&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;19/21 Synchron global&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/ueber_das_departement/medien/medienmitteilungen/2024/10/kulturelle-auszeichnungen-der-stadt-zuerich-2024.html |titel=Kulturelle Auszeichnungen der Stadt Zürich 2024 |hrsg=Stadt Zürich |sprache=de |abruf=2024-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Monographien ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Todesproblem bei Hans Henny Jahnn.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Zürich, Blasaditsch, Augsburg 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Literaturszene Schweiz. 157 Kurzportraits von [[Jean-Jacques Rousseau|Rousseau]] bis [[Gertrud Leutenegger]].&amp;#039;&amp;#039; Unionsverlag, Zürich 1989.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlaglichter. 200 weltliterarische Kürzestporträts.&amp;#039;&amp;#039; Cosmos, Muri 2006, ISBN 978-3-305-00375-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Traumgestalten. Das Exlibris-Werk von [[Gregor Rabinovitch]].&amp;#039;&amp;#039; (Hg. v. Stefan Hausherr). Limmat, Zürich 2006, ISBN 978-3-85791-515-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein geistiges Rütli für die Schweizer Jugend. 75 Jahre [[Schweizerisches Jugendschriftenwerk]].&amp;#039;&amp;#039; SJW, Zürich 2007, ISBN 978-3-7269-0528-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Annemarie Schwarzenbach. Ein Kapitel tragische Schweizer Literaturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Huber, Frauenfeld 2008, ISBN 978-3-7193-1486-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schreib oder stirb. 129 Schicksale von Ciro Alegría bis Stefan Zweig.&amp;#039;&amp;#039; elfundzehn, Eglisau 2014, ISBN 978-3-905769-31-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesichter der Schweizer Literatur. 150 Kurzporträts von Melinda Nadj Abonji bis Albin Zollinger.&amp;#039;&amp;#039; elfundzehn, Zürich 2015, ISBN 978-3-905769-40-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausgebertätigkeit (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Umgang mit der Schweiz. Nichtschweizer über die Schweiz und ihre Erfahrungen mit ihr.&amp;#039;&amp;#039; Nachwort von Charles Linsmayer. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1990.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 1994.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Für den Tag schreiben. Journalismus und Literatur im Zeitungsland Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Eine Anthologie, mit einer Einleitung von [[Hugo Loetscher]]. Weltwoche-ABC, Zürich 1999.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;20/21 Synchron, ein Lesebuch zur Literatur der mehrsprachigen Schweiz von 1920 bis 2020&amp;#039;&amp;#039;, mit Texten und Kurzbiographien von 135 Autorinnen und Autoren …, ausgewählt und hrsg. von Charles Linsmayer; Th. Gut Verlag, Zürich 2022 (&amp;#039;&amp;#039;Reprinted by Huber&amp;#039;&amp;#039; Nr. 40); ISBN 978-3-85717-291-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;19/21 Synchron global, ein weltliterarisches Lesebuch von 1870 bis 2020&amp;#039;&amp;#039;, mit Originalbeiträgen von 135 Autorinnen und Autoren… ausgewählt, hrsg. und mit Kurzbiographien versehen von Charles Linsmayer; Th. Gut Verlag, Zürich 2024 (&amp;#039;&amp;#039;Reprinted by Huber&amp;#039;&amp;#039; Nr. 41); ISBN 978-3-85717-299-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die andere Schweizer Literatur. Die Highlights von Charles Linsmayers biographisch-editorischer Tätigkeit. Ein Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; Illustrationen von Claudio Fedrigo. Th. Gut Verlag, Zürich 2025, ISBN 978-3-85717-307-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;»Blutgeld vom ersten bis zum letzten Rappen…«.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Thomas Buomberger]], [[Guido Magnaguagno]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schwarzbuch Bührle. Raubkunst für das Kunsthaus Zürich?&amp;#039;&amp;#039; Rotpunktverlag, Zürich 2015, ISBN 978-3-85869-664-9, S. 129–147.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13559426X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.linsmayer.ch/ Eigener Webauftritt von Charles Linsmayer]&lt;br /&gt;
* {{ADS|1077}}&lt;br /&gt;
* Christoph Reichenau: &amp;#039;&amp;#039;[https://journal-b.ch/artikel/der-schatztaucher/ Der Schatztaucher]&amp;#039;&amp;#039;, Journal B, 21. Januar 2022&lt;br /&gt;
* [https://www.helveticarchives.ch/detail.aspx?id=1182369 Briefsammlung Charles Linsmayer] in der Datenbank HelveticArchives bzw. als [https://ead.nb.admin.ch/html/linsmayer.html Online-Inventar] (EAD) des [https://www.nb.admin.ch/snl/de/home/ueber-uns/sla.html Schweizerischen Literaturarchivs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13559426X|LCCN=n/80/29637|VIAF=10465937}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linsmayer, Charles}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Basel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Linsmayer, Charles&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Germanist, Publizist, Literaturkritiker und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Mai 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kilchberg ZH]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tobi Hoffmann</name></author>
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