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	<title>Charles Cabos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:50:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Charles_Cabos&amp;diff=2229077&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-18T20:43:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Charles Cabos 1912.jpg|mini|Werbung von Charles Cabos mit Darstellung der Fabrik im 13. Wiener Gemeindebezirk (1912)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Charles Cabos 1900.PNG|mini|Katalogsseite von Charles Cabos für &amp;#039;&amp;#039;Theebäckerei-Specialitäten&amp;#039;&amp;#039; (um 1900)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien Biscuits Charles Cabos.png|mini|Werbung von Charles Cabos im [[Jugendstil]] (um 1900)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charles Cabos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[österreich]]isches [[Keks]]- und [[Kleingebäck]]unternehmen mit Sitz in [[Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1864 gründete der aus [[Preußen]] stammende Carl Immanuel Cabos († 1885) in [[Gumpendorf]] eine Firma, die später auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Erste Wiener Cakes- und Biscuits-Fabrik Charles Cabos&amp;#039;&amp;#039; lautete. Nach seinem Tod übernahm sein Adoptivsohn Christian Mörzinger-Cabos († 1. 1922) das Unternehmen. Cabos wurde sehr erfolgreich und konnte im Gebiet der [[Österreich-Ungarn|Doppelmonarchie]] Verkaufserfolge erzielen. Cabos war Teilnehmer der [[Erste Wiener Kochkunstausstellung 1884|Ersten Wiener Kochkunstausstellung 1884]] in Wien. Das Unternehmen expandierte und Ende des 19. Jahrhunderts sollte eine neue Fabrik erbaut werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wehdorn&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Wehdorn, Ute Georgeacopol-Winischhofer |Titel=Baudenkmäler der Technik und Industrie in Österreich |Band=Band I: &amp;#039;&amp;#039;Wien, Niederösterreich, Burgenland&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Böhlau |Ort=Wien |Datum=1984 |ISBN=3-205-07202-2 |Online=&lt;br /&gt;
  {{Google Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = 2zNGA0KPB3gC&lt;br /&gt;
  | Seite    = 66-67&lt;br /&gt;
  | Linktext = Süßwarenfabrik&lt;br /&gt;
  | Land     = US&lt;br /&gt;
  }}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zweck erwarb Christian Mörzinger-Cabos im Jahre 1898 an der Hernstorferstraße 27 in [[Unterbaumgarten (Wien)|Unterbaumgarten]] ein umfangreiches Areal. Am 28. Februar wurde die Erlaubnis erteilt, das Areal für ein Verwaltungsgebäude, Werkshauptgebäude, Kessel- und Maschinenhaus und mehrere Nebentrakte zu verbauen. Der Architekt [[Franz Fröhlich (Architekt)|Franz Fröhlich]] wurde mit der Planung beauftragt, die [[Baumeister]]arbeiten führte Alois Rous im Auftrag von Ingenieur [[Karl Stigler]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.architektenlexikon.at/de/624.htm architektenlexikon.at, Karl Stigler]&amp;lt;/ref&amp;gt; durch. Die Eisenkonstruktionen stammten vom Max Wahlberg und der Dampfschornstein von Ludwig Gussenbauer. Gesonderte Baubewilligungen wurden für die einzelnen Objekte eingeholt. Am 9. November 1903 wurde die Fabrik fertiggestellt und 1910 mit einem zweigeschoßigen Zubau mit einem Verbindungstrakt zum Werkshauptgebäude erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wehdorn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fabrik in [[Mariahilf]] war an der [[Gumpendorfer Straße]] 45. Niederlagen gab es [[Am Hof]] 5 und an der [[Kärntner Straße]] 27. Um 1900 erhielt Charles Cabos um die 24 Gold- und Silbermedaillen auf Ausstellungen. Christian Mörzinger-Cabos wurde als Firmeninhaber zum [[k.u.k. Hoflieferant]]en für Wein-, Tee- und Dessertbäckereien ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Ebay]] |url=http://cgi.ebay.de/Uralter-Katalog-Charles-Cabos-Baeckerei-Kekse-Wien-1900-/110625614797 |titel=Originaler Katalog, um 1900 erschienen. Charles Cabos K.K. Hoflieferant, Wien |datum=2010-12-25 |zugriff=2011-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde nach dem Tod von Christian Mörzinger-Cabos, auf seine damalige Anweisung, in eine [[Aktiengesellschaft (Österreich)|Aktiengesellschaft]] umgewandelt. Das Unternehmen ging in den Besitz der &amp;#039;&amp;#039;Vonwiller Walzmühle&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Getreide AG&amp;#039;&amp;#039; über. Die fachmännische Leitung übernahm einige Jahre später die in Lobositz, Nord-Böhmen stammenden &amp;#039;&amp;#039;Deli&amp;#039;&amp;#039;-Werke. Der Firmenwortlaut wurde in &amp;#039;&amp;#039;Cabos-Deli AG&amp;#039;&amp;#039; umgeändert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wehdorn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf wurde das Unternehmen im Jahre 1928 an die [[Länderbank]] in Wien verkauft. Die [[Weltwirtschaftskrise]] der 1930er Jahre brachte auch &amp;#039;&amp;#039;Cabos&amp;#039;&amp;#039; in Bedrängnis. Das Werk übernahm im Jahre 1934 die Erzeugung der damals berühmten &amp;quot;Koestlinmarken&amp;quot;. Die &amp;#039;&amp;#039;Koestlin-VertriebsGmbH&amp;#039;&amp;#039; wurde 1939 in &amp;#039;&amp;#039;Cabos&amp;#039;&amp;#039; eingegliedert. Durch den Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] und der veränderten politischen und wirtschaftlichen Situation kam &amp;#039;&amp;#039;Cabos&amp;#039;&amp;#039; als selbständiger Betrieb unter das Dach des &amp;#039;&amp;#039;[[Julius Meinl]]&amp;#039;&amp;#039;-Konzerns.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wehdorn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges wurde ein Teil der alten [[Shedhalle]]n (Werkshauptgebäude) im Jahre 1972 durch eine neue Tragkonstruktion beziehungsweise durch Deckenverstärkungen ausgewechselt. Für die Firma &amp;#039;&amp;#039;Brüder Kunz&amp;#039;&amp;#039; wurde im gleichen Jahre auf dem noch freien Grund an der [[Hütteldorf]]er Straße ein Verkaufsgebäude errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wehdorn&amp;quot; /&amp;gt; Die Cabos GmbH bestand noch bis in die 1980er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fabriksgebäude ==&lt;br /&gt;
Die Süßwarenfabrik an der Hernstorferstraße stand auf einem rechteckigen Grundstück, das von vier Straßen umschlossen war. Das größte Gebäude war das Werkshauptgebäude. Es bestand aus zwei eingeschoßigen, unterkellerten Hallen mit ungefähr 60 × 40 Meter Grundfläche. Dabei war die Sheddachkonstruktion optisch das bestimmende Element von draußen. Die Außenmauern bestanden hauptsächlich aus Ziegeln. Die Decken wurden von schmiedeeisernen Unterzügen und Ständern getragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wehdorn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Firmengeschichte der Cabos AG.&lt;br /&gt;
* M. Paul: &amp;#039;&amp;#039;Technischer Führer durch Wien&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1910, S. 592.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.197637|EW=16.288028|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cabos, Charles}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:K.u.k. Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Feinen Backwaren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Kakao- und Schokoladenwaren (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst in den 1980er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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