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	<title>Chaptalisation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T22:45:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chaptalisation&amp;diff=73300&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cú Faoil: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2023-08-23T15:15:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chaptalisieren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chaptalisation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Französische Sprache|Französisch]] &amp;#039;&amp;#039;la chaptalisation&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man eine nach dem französischen [[Chemiker]] [[Jean-Antoine Chaptal]] (1756–1832) benannte [[Weinherstellung|kellertechnische]] Maßnahme zur Erhöhung des endgültigen Alkoholgehalts von [[Wein]] durch Zugabe von [[Zucker]] zum [[Traubensaft]] oder [[Most (Getränk)|Most]] vor bzw. während der [[Gärung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese auch als Trockenzuckerung bekannte Maßnahme diente ursprünglich dazu, die Qualität schwacher Jahrgänge anzuheben, um damit das wirtschaftliche Überleben der betroffenen Winzer zu garantieren. Angewandt werden kann es von allen europäischen [[Weinbaugebiet]]en, es gibt von der [[Europäische Union|EU]] festgelegte zulässige Maximalmengen, die abhängig von der Lage des Weinbaugebietes sind. Maximal dürfen zwischen zwei und vier Volumenprozent Alkohol durch Chaptalisieren gewonnen werden – in Abhängigkeit von der Weinbauzone der EU, in der das Weinbaugebiet liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings reglementiert das nationale Weinbaurecht einiger Mitgliedsstaaten das Chaptalisieren strenger, als die EU es tut. In Deutschland dürfen nur Weine bis zur Stufe „[[Qualitätswein]]“ dieser Maßnahme unterzogen werden, bei [[Prädikatswein]]en, also zum Beispiel Kabinett oder Spätlese, ist das Chaptalisieren nicht erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weinbauländern außerhalb Europas ist das Chaptalisieren meist nicht erlaubt (dort ist im Schnitt meist mehr Sonneneinstrahlung vorhanden), jedoch ist dort vor allem die &amp;#039;&amp;#039;Azidifikation&amp;#039;&amp;#039; erlaubt und verbreitet. Die Azidifikation ist eine Methode, um dem Wein mehr Säure zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt wurde das Chaptalisieren, um Jahrgangsschwankungen auszugleichen, und im 19. Jahrhundert sprachen die [[Winzer]] gerne von der „Sonne aus dem Sack“. In Deutschland wurde um die Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Trierer Chemiker [[Ludwig Gall]] unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Naßzuckerung&amp;#039;&amp;#039; ein anderes Verfahren eingeführt, nachdem in den Weinbaugebieten an der Mosel viele Winzer infolge mehrerer schlechter Ernten hintereinander den Weinbau aufgeben mussten. Bei diesem Verfahren wurde dem Wein der Zucker in Wasser gelöst zugegeben, um mit diesem Behandlungsschritt auch die Säure zu verdünnen. In Rheinland-Pfalz war dieses Verfahren noch bis zum 30. Juni 1979 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zusetzen von Zucker, Traubenmost, Traubenkonzentrat oder [[Rektifiziertes Traubenmost-Konzentrat|rektifiziertem Traubenmostkonzentrat]] (RTK) wird mit dem Sammelbegriff &amp;#039;&amp;#039;Anreicherung&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Verbesserung&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle deutschen Anbaugebiete, mit Ausnahme Badens, sind Teil der Europäischen [[Weinbauzone]] A und dürfen um max. 24 Gramm Alkohol (entspricht ca. 60&amp;amp;nbsp;g Zucker) pro Liter Most anreichern. Das Weinanbaugebiet Baden liegt in Weinbauzone B. Dort darf nur um max. 16 Gramm Alkohol pro Liter Most angereichert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vitipendium.de/Anreicherung |titel=Anreicherung – Vitipendium |abruf=2022-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Önologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cú Faoil</name></author>
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