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	<title>Chanterelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:15:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chanterelle&amp;diff=2100485&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-05-12T17:33:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Chanterelle als Saite oder Pfeife eines Musikinstrumentes.&amp;lt;br /&amp;gt;Zur gleichnamigen französischen Gemeinde siehe [[Chanterelle (Cantal)]]. &amp;#039;&amp;#039;Chanterelle&amp;#039;&amp;#039; ist auch das englische Wort für [[Pfifferling]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chanterelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Französische Sprache|französisch]] &amp;#039;&amp;#039;chanter&amp;#039;&amp;#039; „singen“) ist die höchste [[Saite]] eines [[Saiteninstrument]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Chanterelle ist das gebräuchliche, aus dem Französischen stammende [[Synonymie|Synonym]] für &amp;#039;&amp;#039;cantino&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch) oder &amp;#039;&amp;#039;Sangsaite&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt; Don Michael Randel: &amp;#039;&amp;#039;The Harvard Dictionary of Music&amp;#039;&amp;#039;. 4. Aufl., Cambridge MA 2003 S. 144&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Quintsaite&amp;#039;&amp;#039; (deutsch). Seit dem 16. Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cnrtl.fr/etymologie/chanterelle Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales]&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Deutschen mindestens seit dem 18. Jahrhundert bezeichnet Chanterelle die höchste Saite der [[Violine]], wird aber auch für [[Laute]]n, [[Theorbe]]n, [[Banjo]]s und andere Saiteninstrumente verwendet:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Chanterelle, f.f., Die Quinte, die dünste und klärste Saite auf einer Geige, Laute oder auf einem andern Saiten-Instrument.&amp;lt;ref&amp;gt;C.F. Schwan: &amp;#039;&amp;#039;Nouveau Dictionnaire de la langue Françoise at allemande&amp;#039;&amp;#039;. Mannheim 1787, S. 413&amp;lt;/ref&amp;gt;}} In der deutschen Lautenmusik des 16. Jahrhunderts heißt die höchste Saite jedoch nur &amp;#039;&amp;#039;Quintsaite&amp;#039;&amp;#039;, die Sangsaite war der zweite Chor&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Neusidler: &amp;#039;&amp;#039;Ein newgeordent künstlich Lautenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Nürnberg 1536, Teil 1, fol. 4a&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ansonsten [[Saitenchor|doppelchörig]] gestimmten Instrumenten wie Laute und Theorbe wurde die Chanterelle meist einfach ausgeführt. So wird in der [[Allgemeine Musikalische Zeitung|Allgemeinen Musikalischen Zeitung]] 1831 die klassische Laute beschrieben: {{Zitat|Die tieferen Saiten, meistens von der dritten anfangend, sind verdoppelt, theils im Unison, theils in der Octave zusammengestimmt. Einen solchen Bezug nennt man einen Chor; eine Benennung, die aber endlich ohne Unterschied auch bey der Zählung der Chorden für die einfachen gebraucht wird. man sagt daher z.B.: die Laute ist eilfchörig, wobey die oberste (chanterelle) und die ebenfalls einfache zweytfolgende mitgerechnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Lauten-Tabulatur&amp;#039;&amp;#039;. Allgemeine Musikalische Zeitung, Nr. 9, 2. März 1831, S. 134&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ähnlicher Form beschreibt Wilhelm Schneider 1834 die klassische Ausführung der Theorbe: {{Zitat|Die Theorbe [...] war eine große Art Laute, und hieß auch Baßlaute. Sie hatte im Baß 8 starke und beinah 2 mal längere Saiten als die Laute außerhalb des Griffbretes; die übrigen Baßsaiten waren zweichörig und das 2te Chor war gewöhnlich in die Oberoctave gestimmt. Die höheren Saiten waren ebenfalls, ausgenommen die Chanterelle oder Quinte, zweichörig, aber im Einklang gestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-technische Beschreibung der musicalischen Instrumente&amp;#039;&amp;#039;. Neiße und Leipzig, 1834, S. 84&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim fünfsaitigen Banjo heißt Chanterelle die kürzeste Saite, die seitlich am Griffbrett endet und einen hohen Bordunton erzeugt. Bei indischen Saiteninstrumenten wie [[Sitar]], [[Vina]], [[Mayuri vina]] und [[Gottuvadyam]] ist Chanterelle die höchste und stets am meisten gespielte Melodiesaite.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Chanterelle.&amp;#039;&amp;#039; In: P. Sambamurthy: &amp;#039;&amp;#039;A Dictionary of South Indian Music and Musicians.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 1 (A–F), The Indian Music Publishing House, 2. Auflage, Madras 1984, S. 75f (1. Auflage 1954)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutungsumfeld ==&lt;br /&gt;
Neben der beschriebenen Bedeutung bezeichnet heute im Französischen &amp;#039;&amp;#039;chanterelle&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;chanter&amp;#039;&amp;#039;, wie auch im Englischen) außerdem alle oder die höchste Spielpfeife von [[Sackpfeife (Musikinstrument)|Sackpfeifen]]. In Heidelberg wurde 1979 der Chanterelle Verlag gegründet, der seit 2013 als &amp;#039;&amp;#039;Edition Chanterelle&amp;#039;&amp;#039; im Allegra Musikverlag, zu dem auch der [[Musikverlag Zimmermann]] gehört, weitergeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.musikverlag-zimmermann.de/geschichte &amp;#039;&amp;#039;Geschichte. Gründungsdaten und Entwicklung der Verlagsgruppe.&amp;#039;&amp;#039;] Musikverlag Zimmermann&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere höchste Saite eines Saiteninstruments im [[Türkische Sprache|Türkischen]] heißt &amp;#039;&amp;#039;[[Zil (Instrument)|zil]] teli&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;zil&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „hoch“ und &amp;#039;&amp;#039;tel,&amp;#039;&amp;#039; „Saite“). &amp;#039;&amp;#039;Zil&amp;#039;&amp;#039; geht auf das [[Persische Sprache|persische]] und [[Arabische Sprache|arabische]] Wort &amp;#039;&amp;#039;zīr&amp;#039;&amp;#039; für „höchste Saite“ oder „hohe Stimme“ zurück und kommt noch im [[Georgische Sprache|Georgischen]] für die kurze Saite der Laute &amp;#039;&amp;#039;[[tschonguri]]&amp;#039;&amp;#039; vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteil (Saiteninstrument)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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