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	<title>Change Agent - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T03:47:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Change_Agent&amp;diff=93057&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-03-06T12:03:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Change Agent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder Change-Management-Berater; etwa: &amp;#039;&amp;#039;Erneuerer, Betreiber des Wandels&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Experte]] für die konstruktive Herbeiführung von Klärungen in [[Entscheidung]]s- und [[Konflikt]]situationen sowie von [[Innovation]]en bzw. Neuerungen und Veränderungen im persönlichen, organisatorischen, wirtschaftlich-technologischen oder politisch-sozialen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bewirkt dies entweder durch absichtsvolles Handeln zur direkten Einwirkung auf das Verhalten anderer Personen oder als mittelbare Auslösung von Reaktionen auf die Art seines Verhaltens oder auf dazu herbeigeführte Ereignisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunktmäßig wird hier der &amp;#039;&amp;#039;Change Agent im engeren Sinn&amp;#039;&amp;#039; behandelt. Das Aufgreifen des Begriffs durch Beratungsunternehmen führte zu [[#Begriff|Ausweitungen seiner Bedeutung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielsetzung und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
Das Ziel eines Change Agents ist, das Zustandekommen und die Nachhaltigkeit von &amp;#039;&amp;#039;Entscheidungen&amp;#039;&amp;#039; und ihrer &amp;#039;&amp;#039;Umsetzungen&amp;#039;&amp;#039; auf psycho-sozialer Ebene abzusichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Change Agent sorgt im günstigsten Fall für geeignete Rahmensituationen, die ein &amp;#039;&amp;#039;natürliches Heranreifen&amp;#039;&amp;#039; quasi-autonomer Entscheidungen und ihrer Umsetzungen fördern.&lt;br /&gt;
* So bewirkt er die Identifikation der Beteiligten und Betroffenen mit deren eigenem Verhalten,&lt;br /&gt;
* gibt ihnen Zuversicht in ihr eigenes Können und in die Lösbarkeit der Aufgabe und&lt;br /&gt;
* verleiht ihnen Zufriedenheit mit den eigenen Anteilen an dem Entwicklungs- bzw. Veränderungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklungsszenarien ===&lt;br /&gt;
Für Klärungen in &amp;#039;&amp;#039;Entscheidungs-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Konfliktsituationen&amp;#039;&amp;#039; beschreibt ein Change Agent, welche Rahmensituationen geeignet sind, das Zustandekommen erforderlicher Entscheidungen zu fördern. Darüber hinaus beschreibt er, welche Ereignisse zu diesen Situationen führen und auf welchen Wegen diese auszulösen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &amp;#039;&amp;#039;Innovationen&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Neuerungen&amp;#039;&amp;#039; beschreibt ein Change Agent die zu erfüllenden &amp;#039;&amp;#039;Anforderungen&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Bedarf&amp;#039;&amp;#039;, der diesen zugrunde liegt. Gegebenenfalls schildert er, wie bzw. durch welche Ereignisse dieser Bedarf geweckt werden kann, und welche Lösungsansätze zur Befriedigung des Bedarfs er sieht. Schließlich erläutert er, mit welcher &amp;#039;&amp;#039;Einführungsstrategie&amp;#039;&amp;#039; die Innovationen bzw. Neuerungen zum Erfolg geführt werden können.&lt;br /&gt;
Der Change Agent beeinflusst die Diffusion (Verbreitung) einer Innovation positiv oder negativ und ist hierbei nicht unbedingt Mitglied des Sozialen Systems, in dem sich die Neuerung verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &amp;#039;&amp;#039;Veränderungen&amp;#039;&amp;#039; beschreibt ein Change Agent Leistungs- und Entwicklungshindernisse und -reserven. Er konzipiert „Auslöser“, die in der Regel bestehende organisatorische Schwächen bis zur Übertreibung – im günstigsten Fall bis zur Lächerlichkeit – überzeichnen. So fordert er die Beteiligten dazu heraus, quasi „kopfschüttelnd“ oder „lachend über sich selbst“, gelegentlich auch nach einem „heilsamen Schreck“, selber die nötigen Änderungen zu verlangen. Die daraus folgende Umgehung einer Oppositionshaltung wesentlich Beteiligter führt in der anschließenden Projektarbeit zu einer beträchtlichen Minimierung von Reibungsverlusten und zu einer hochgradigen Eigenmotivation, wie sie durch direkte Einwirkung Dritter nicht erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umsetzungsprojekte ===&lt;br /&gt;
Fremdbestimmten Umsetzungsaktivitäten verleiht ein &amp;#039;&amp;#039;Change Agent&amp;#039;&amp;#039; [[Akzeptanz]]. [[Toleranz]] reicht nicht aus, da sie unterschwelligen Widerstreit nicht ausschließt. Dies erreicht er durch [[positives Denken]] und konstruktive Teilnahme an den psycho-sozialen Prozessen, die infolge der Veränderung auftreten, in der Rolle als Mitbetroffener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbestimmten Umsetzungsaktivitäten verschafft er [[Inspiration|Anregung]] und fördert die [[Eigeninitiative|Initiative]] der Beteiligten. Dies erreicht er durch engagiertes Mitwirken an den Konzeptions- und Umsetzungsprozessen zur Mitgestaltung der Veränderung, in der Rolle als Beteiligter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
In der [[Diffusionsforschung]] wird der Begriff „Change Agents“ insbesondere von Everett M. Rogers (Diffusion of Innovations) verwandt. „Change Agents“ nutzten hierbei u.&amp;amp;nbsp;U. Meinungsführer („Opinion Leaders“), um eine Innovation zu verhindern oder durchzusetzen. Der Begriff war in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften bereits eingeführt, als er auch an anderer Stelle aufgegriffen wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1994]] tauchte der Begriff im Zusammenhang mit Unternehmensorganisation auf. Eine Beibehaltung des englischen Begriffs im Deutschen ist sinnvoll, da bei der Übertragung zu viel Prägnanz verloren ginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unternehmen in den USA ließen untersuchen, warum Änderungen in der [[Unternehmenspolitik]] so selten erfolgreich vom Management bis zu den Ausführenden durchdringen konnten, und wie die rühmlichen Ausnahmen zu erklären waren.&lt;br /&gt;
* Dabei fielen einige wenige Schlüsselpersonen auf, die auch ohne speziellen Auftrag oder entsprechende Kompetenzen, eher aus der zweiten Reihe heraus, durchaus etwas bewegen konnten.&lt;br /&gt;
* An statistisch erfassbaren Unterschieden waren sie kaum zu erkennen, ein paar besondere Eigenschaften und Fähigkeiten hatten sie jedoch gemeinsam, z.&amp;amp;nbsp;B.:&lt;br /&gt;
** Sie lehnten höhere Führungsaufgaben ab, wenn sie dadurch nicht mehr in der Nähe der „Praxisfront“ arbeiten konnten, weil sie überzeugt waren, dass dort über den Erfolg des Unternehmens entschieden wird.&lt;br /&gt;
** In den Führungsmethoden waren sie sehr variabel: Obwohl sie einen liberalen Umgang mit den Mitarbeitern eindeutig bevorzugten, gingen sie in ähnlichen Situationen durchaus unterschiedlich mit ihnen um, abhängig von deren Persönlichkeit, und konnten, wenn nötig, auch recht autoritär auftreten.&lt;br /&gt;
* Als Suchkriterien, um weiteres Potential an „Change Agents“, an „Betreibern des Wandels“, zu finden, erschienen diese Erkenntnisse nicht besonders ergiebig.&lt;br /&gt;
** Die Trefferquote blieb gering; fast ausschließlich Frauen waren darunter, vermutlich dank ihrer höheren Sozial- und Sprachkompetenzen, aber wohl auch wegen ihres geringeren Karrierestrebens (s.&amp;amp;nbsp;o.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begriffsverwendung ===&lt;br /&gt;
Das Auftauchen des Begriffs löste Mitte der [[1990er]] Jahre in der [[Beratung]]sbranche einen [[Hype-Zyklus|Hype]] aus. Ihre [[Marketing]]experten erkannten, dass der Wirtschaft, die allgemein unter scharfem Veränderungsdruck stand, mit diesem Begriff die Beherrschung besonders wirkungsstarker Methoden nahegelegt werden konnte, wenn ihn eine Unternehmensberatung in der Beschreibung ihrer Vorgehensweise verwandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erläuterungen dieses Artikels reflektieren diesen Hype und die damit verbundene Ausdehnung der Begriffsbedeutung nicht. Große Beratungsgesellschaften verzichten meist auf seine Verwendung. Sie sprechen im Rahmen der [[Organisationsentwicklung]] (OE) von der Methodik des [[Veränderungsmanagement]]s (&amp;#039;&amp;#039;change management&amp;#039;&amp;#039;), die jedoch anders zu verstehen ist als die eines Change Agents:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während „Change Manager“ wohl den Einsatz eines „Change Agents“ eher als Sonderfall für einen Ausschnitt aus ihrer Methodik ansähen, neigten „Change Agents“ wohl eher zu der Ansicht, wer einen „Change Agent“ habe, brauche kein „Change Management“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Change Agents in Organisationen und Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Change Agents im Bereich des [[Management]]s sind Individuen oder Gruppen, die dafür verantwortlich sind, Veränderungen in Form von Projekten oder vollständigen Programmen zu initiieren, durchzuführen und zu koordinieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Raymond Caldwell |Titel=Models of Change Agency: A Fourfold Classification |Sammelwerk=British Journal of Management |Band=14 |Nummer=2 |Datum=2003 |Seiten=131-142}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fred.C. Lunenburg |Titel=Managing Change: The Role of the Change Agent |Sammelwerk=International Journal of Management, Business, and Administration |Band=13 |Nummer=1 |Datum=2010 |Seiten=1-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit sind sie proaktive Vertreter der [[Transformation (Betriebswirtschaft)|Transformation]] und des Kulturwandels.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Raymond Caldwell |Titel=The Changing Roles of Personnel Managers: Old Ambiguities, New Uncertainties |Sammelwerk=Journal of Management Studies |Band=40 |Nummer=4 |Datum=2003 |Seiten=983-1004}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgaben ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn stellen Change Agents sicher, dass die Organisation bereit für Veränderungen ist und bereiten darauf aufbauend Change-Prozesse vor, um das Risiko für Konflikte und Schwierigkeiten im Nachhinein zu minimieren und die Situation eine Chance für Entwicklung und Fortschritt darstellen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jonathan H. Westover |Titel=Managing organizational change: Change agent strategies and techniques to successfully managing the dynamics of stability and change in organizations |Sammelwerk=International Journal of Management and Innovation |Band=2 |Nummer=1 |Datum=2010 |Seiten=45-50}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie planen die Strategie und die Schritte des Change-Prozesses, diagnostizieren Probleme und entwickeln Pläne für den Umgang mit diesen. Darüber hinaus zählt auch die Klärung von auftretenden Konflikten sowie der Umgang mit kritischen Reaktionen gegenüber Veränderungen zu ihren Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Katalin Pádár, Béla Pataki &amp;amp; Zoltán Sebestyén |Titel=Bringing project and change management roles into sync. |Sammelwerk=Journal of Organizational Change Management |Band=30 |Nummer=5 |Datum=2017 |Seiten=797-822}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei stehen sie im Dialog mit Mitarbeitenden und kommunizieren Änderungen, um Verständnis auf Seite der Mitarbeitenden zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Choi S. Long, Wan K. Wan Ismail &amp;amp; Salmiah M. Armin |Titel=The role of change agent as mediator in the relationship between HR competencies and organizational performance |Sammelwerk=The International Journal of Human Resource Management |Band=24 |Nummer=10 |Datum=2013 |Seiten=2019-2033}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Formen ===&lt;br /&gt;
Change Agents können sowohl intern als Manager oder Mitarbeitende als auch extern in Form von Beratern beauftragt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Interne&amp;#039;&amp;#039; Change Agents, wie Mitarbeitende oder Manager der Organisation, sind für die Generierung und Umsetzung von neuen Prozessen und Innovationen sowie für die Anpassung an die eigene Organisation von Bedeutung. &amp;#039;&amp;#039;Externe&amp;#039;&amp;#039; Change Agents, wie Berater, Wissenschaftler oder andere [[Stakeholder]], bringen hingegen eher ihre Expertise und eine neue Perspektive ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael J. Mol &amp;amp; Julian Birkinshaw |Titel=The role of external involvement in the creation of management innovations |Sammelwerk=Organization Studies |Band=35 |Nummer=9 |Datum=2014 |Seiten=1287-1312}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henk W. Volberda, Frans A. J. Van den Bosch, Oli R. Mihalache |Titel=Advancing Management Innovation: Synthesizing Processes, Levels of Analysis, and Change Agents |Sammelwerk=Organization Studies |Band=35 |Nummer=9 |Datum=2014 |Seiten=1245-1264}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hauptunterschied zwischen diesen beiden Formen ist das Fehlen eines tiefen Verständnisses der Organisationskultur auf Seiten des externen Change Agents, was einerseits bei der Prozessumsetzung hinderlich sein kann, darüber hinaus einen weitaus offeneren Blick auf die Organisation ermöglicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus lassen sich verschiedene Subtypen unterscheiden, mit denen unterschiedliche Rollen und Aufgaben einhergehen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthew J. Monnot |Titel=Organizational Change Agent Influence: A Conditional Process Model of Key Individual Psychological Resources |Sammelwerk=Journal of Change Management |Band=17 |Nummer=3 |Datum=2017 |Seiten=268-295}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Change Agents können durch Teams, bestehend aus Mitgliedern der Organisation aus verschiedenen Hierarchieebenen, repräsentiert werden. Der Change-Prozess stellt dabei einen Teamprozess anstelle einer individuellen Aufgabe dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein anderer Ansatz zielt darauf ab, alle Mitarbeitenden der Organisation als Change Agents zu erachten. Dabei tragen Mitarbeitende die Verantwortung für Veränderungen und deren Umsetzung in der Organisation.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Allen Barclay |Titel=Employee Change Agents: The Foundation for Effective Organizational Change Sammelwerk=International Business Research |Band=2 |Nummer=4 |Datum=2009 |Seiten=3-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Möglich sind hierbei auch unwissentliche Change Agents, also Personen, die die Veränderung ohne ausdrückliche Intention vorantreiben und sich ihrer Wirkung als Change Agents nicht bewusst sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard N. Ottaway |Titel=The Change Agent: A Taxonomy in Relation to the Change Process |Sammelwerk=Human Relations |Band=36 |Nummer=4 |Datum=1983-04 |ISSN=0018-7267 |Seiten=361–392 |DOI=10.1177/001872678303600403}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
Der weitgefasste Begriff des Change Agents sowie die kontextspezifischen Change-Prozesse führen dazu, dass sich keine konkreten Kompetenzen festlegen lassen, die für die Arbeit als Change Agent unbedingt notwendig sind. Eine Vielzahl an &amp;#039;&amp;#039;Meta-Kompetenzen&amp;#039;&amp;#039; kann jedoch von Vorteil sein, um Change-Prozesse zu initiieren und zu begleiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; In der Forschung zeigte sich, dass Menschen mit einer stärker ausgeprägten [[Resilienz (Psychologie)|Resilienz]] bereiter sind, Veränderungen anzunehmen und umzusetzen. Die individuelle Bereitschaft für Veränderungen sowie offene Einstellungen gegenüber Veränderungen können bei der Auswahl von Mitarbeitenden zu Change Agents berücksichtigt werden, um die Basis für einen erfolgreichen Change-Prozess zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ioannis Nikolaou, Athanasios Gouras, Maria Vakola, Dimitris Bourantas |Titel=Selecting Change Agents: Exploring Traits and Skills in a Simulated Environment |Sammelwerk=Journal of Change Management |Band=7 |Nummer=3–4 |Datum=2007 |Seiten=291-313}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anknüpfend daran zeigte sich, dass [[Psychologisches Kapital]] eine Ressource sein kann, die Change Agents darin unterstützt, Veränderungen zu verfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Untersuchungen befassen sich&lt;br /&gt;
* mit der Erforschung der bei einem Change Agent wirksamen (eher bewussten) &amp;#039;&amp;#039;Techniken&amp;#039;&amp;#039; und der (eher unbewussten) &amp;#039;&amp;#039;Situations- und Verhaltensmuster&amp;#039;&amp;#039; sowie&lt;br /&gt;
* mit der praktischen &amp;#039;&amp;#039;Anwendbarkeit&amp;#039;&amp;#039; der gefundenen Mechanismen, um bestimmte Veränderungen gezielt herbeizuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Stanford Persuasive Technology Lab&amp;#039;&amp;#039; wählt man einen weitergehenden Ansatz: &amp;quot;Alles, was zu Verhaltensveränderungen führt, könnte als Change Agent funktionieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
: Dort werden die Beeinflussungsmöglichkeiten durch alle Arten interaktiver Computerprodukte untersucht. - Dieser Forschungszweig wird &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Captology&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Wortspiel, etwa: „Einvernahme-“ oder „Vereinnahmungs-Technologie“) genannt.&lt;br /&gt;
Weiterhin wird der Einfluss des Change Agents, ebenso wie weiteren Faktoren und Akteuren im [[Veränderungsmanagement]], auf die Akzeptanz von Veränderungsmaßnahmen bei Mitgliedern einer Organisation untersucht. Beispielsweise zeigte sich, dass das [[Vertrauen]] in den Change Agent seitens der Mitglieder einer Organisation einen moderierenden Effekt auf die [[Ambivalenz]] der Personen gegenüber einer Veränderungsmaßnahme aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Shaul Oreg, Noga Sverdlik |Titel=Ambivalence toward imposed change: The conflict between dispositional resistance to change and the orientation toward the change agent. |Sammelwerk=Journal of Applied Psychology |Band=96 |Nummer=2 |Datum=2011 |ISSN=1939-1854 |Seiten=337–349 |DOI=10.1037/a0021100}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Veränderungsmanagement]] (Change Management)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=B.J. Fogg&lt;br /&gt;
   |Titel=Persuasive Technology. Using Computers to Change What We Think and Do.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Morgan Kaufmann Publishers&lt;br /&gt;
   |Ort=San Francisco&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=1-55860-643-2&lt;br /&gt;
   |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Everett M. Rogers&lt;br /&gt;
   |Titel=Diffusion of innovations&lt;br /&gt;
   |Verlag=Free Press&lt;br /&gt;
   |Ort=New York&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-7432-2209-1&lt;br /&gt;
   |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://captology.stanford.edu/ Captology, Stanford Persuasive Technology Lab] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://credibility.stanford.edu/ The Web Credibility Project] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berufliche Funktion (Management)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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