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	<title>Chanel Nº 5 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chanel_N%C2%BA_5&amp;diff=537840&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jossi2: /* Bekanntheit */ Auch wenn es nur eine BKS ist, sollte der Begriff verlinkt werden, da er im Deutschen außerhalb der Parfum-Fachsprache völlig ungebräuchlich ist und auf der BKS zumindest eine Definition gegeben wird</title>
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		<updated>2026-03-05T11:28:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bekanntheit: &lt;/span&gt; Auch wenn es nur eine BKS ist, sollte der Begriff verlinkt werden, da er im Deutschen außerhalb der Parfum-Fachsprache völlig ungebräuchlich ist und auf der BKS zumindest eine Definition gegeben wird&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:CHANEL No5 parfum.jpg|mini|hochkant|Flakon »Chanel Nº 5«&amp;lt;br&amp;gt;Eau de Parfum (1924)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chanel Nº&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Damen-[[Parfüm]] aus dem Hause [[Chanel]], das die französische [[Modeschöpfer]]in [[Coco Chanel]] 1921 in [[Paris]] auf den Markt brachte und das seither von dem Modeunternehmen verkauft wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tilar J. Mazzeo |Titel=Chanel No. 5: Die Geschichte des berühmtesten Parfums der Welt |Verlag=HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH |Datum=2012 |ISBN=978-3-455-85054-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chanel Nº&amp;amp;nbsp;5 ist das erste in einer Reihe von Parfüms, die das Haus Chanel über die Jahre lancierte, und gilt als der erfolgreichste Damenduft aller Zeiten. Auch heute noch ist &amp;#039;&amp;#039;Chanel Nº&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; weltweit in den Top 10 der meistverkauften Parfüms auf den vordersten Plätzen vertreten. &amp;#039;&amp;#039;Parfums Chanel&amp;#039;&amp;#039; schätzt, dass weltweit alle 30 Sekunden ein [[Flakon]] verkauft wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/media/2004/oct/15/advertising.uknews &amp;#039;&amp;#039;Kidman reprises Moulin Rouge role for Chanel&amp;#039;&amp;#039;], The Guardian, 15. Oktober 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kreiert wurde der Duft, der sich durch eine Überdosis eines 1:1:1 Akkords der [[Aldehyde]] C-10 ([[Decanal]]), C-11 ([[Undecanal]]) und C-12 ([[Dodecanal]]) auszeichnet, von dem französischen Chemiker und ehemaligen [[Parfümeur]] am [[Russisches Kaiserreich|russischen Zarenhof]], [[Ernest Beaux]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Duft ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den in Zeiten des [[Fin de Siècle]] gängigen Parfüms besteht Chanel No. 5 nicht aus dem Duft einer einzelnen Blume, sondern ist eine komplexe Komposition aus ursprünglich genau 31 Parfüm-Rohstoffen (Basen nicht aufgeschlüsselt), auch wenn von Chanel selbst und in der Literatur immer wieder von über 80 oder gar 250 Bestandteilen berichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Parfüm#Duftnoten|Kopfnote]] wird geruchlich vom strahlend-frischen, leicht metallisch-wachsig-rauchigen Aldehyd-Komplex C-10/C-11/C-12 (1:1:1, 0,6 %) dominiert, mit seinen typischen Anklängen an wachsige Rosenblätter und Orangenschalen. Die hespridisch-zitrusartigen Facetten werden durch [[Bergamotte (Zitrusfrüchte)|Bergamottöl]], [[Linalool]] und [[Petitgrain]]öl aufgenommen und unterstrichen. Die [[Herznote]] wird von den Dufteckpfeilern [[Echter Jasmin|Jasmin]], [[Rosa centifolia|Rose]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin-visavis.de/node/203Berlin: |titel=Vis à vis: Der Jahrhundertduft |offline=1 |abruf=2023-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Maiglöckchen]] (Hydroxycitronellal), [[Schwertlilien|Iris]]-Butter und [[Ylang-Ylang-Öl]] aufgespannt. Schon in den ersten Adaptionsversuchen von Beaux’ Parfüm &amp;#039;&amp;#039;Bouquet de Catherine&amp;#039;&amp;#039;, das er noch 1912 in Russland zu Ehren der Zarin [[Katharina II.|Katharina die Große]] entwickelt hatte und die er Chanel nun präsentierte, hatte Beaux aus Preisgründen den Anteil an echter Rosenessenz und echtem Jasminabsolut zurücknehmen müssen, da der Duft sonst unerschwinglich geworden wäre. Da Mademoiselle Chanel auf der Intensität der Jasminkomponente bestand, tat er dies mit der kommerziellen Jasmin-Base &amp;#039;&amp;#039;Jasmophore&amp;#039;&amp;#039; und einer eigenen Rosen-Base &amp;#039;&amp;#039;Rose E.B.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;E.B.&amp;#039;&amp;#039; für Ernest Beaux). Nuanciert wird das blütig-blumige Herz durch [[Jonon]]e (Iralia) mit ihrer pudiert-voluminösen [[Veilchen]]note, die das Iris-Thema aufgreifen und verlängern. Weitere Bestandteile sind [[Rosa centifolia|Mairose]], [[Neroli]]-Essenz und brasilianische [[Tonkabaum|Tonkabohnen]]. Würzige Akzente von [[Süße Akazie|Cassia]] und [[Isoeugenol]] setzen Spannungspunkte und leiten zum [[Hintergrund|Fond]] der Komposition über. Ungewöhnlich ist hier für einen Damenduft die [[Vetiver-Öl|Vetiver]]-Note &amp;#039;&amp;#039;(Qualität Java)&amp;#039;&amp;#039;, die einen maskulinen Kontrapunkt am Anfang der [[Basisnote]] setzt und so von Beaux’ Handschrift zeugt. Nuanciert wird diese Holznote durch [[Sandelholzöl]] und [[Patchouli]]öl. [[Vanillin]], [[Coumarin]] und [[Storaxbäume|Storax]] leiten dann zum betont sinnlichen Moschus-Komplex über, der im Schlussakt der Komposition das Thema bestimmt und im Original von 1921 aus echter [[Moschus]]- und [[Zibet]]-Infusion im Zusammenspiel mit den Nitro-Moschuskörpern &amp;#039;&amp;#039;[[Moschus-Keton]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Moschus Ambrette]]&amp;#039;&amp;#039; bestand, die fast unmerklich von [[Eichenmoos]] und [[Zimtrinde]] umspielt wurden. Da aus Artenschutz-Gründen etwa echter Moschus verboten und die Nitro-Moschusse wegen ihrer [[Phototoxizität]] limitiert sind, ist die Formel im Laufe der Zeit immer wieder adaptiert und an neue Sicherheits-Normen angepasst worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des Duftes ==&lt;br /&gt;
Ernest Beaux kam Ende 1919 als einer der letzten früheren Angestellten des russischen Parfümherstellers und Hoflieferanten des Zaren, &amp;#039;&amp;#039;Alphonse Rallet &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;, von Moskau nach [[Frankreich]] in die [[Cannes|Canner]] Niederlassung des französischen Parfümherstellers &amp;#039;&amp;#039;Chiris&amp;#039;&amp;#039; aus [[Grasse]], der das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Rallet&amp;#039;&amp;#039; gekauft hatte. Um die Formel von Beaux’ &amp;#039;&amp;#039;Bouquet de Catherine&amp;#039;&amp;#039;, das 1914 in &amp;#039;&amp;#039;Rallet N°1&amp;#039;&amp;#039; umbenannt worden war, den französischen Parfümrohstoffen anzupassen, nahm er die Arbeit an &amp;#039;&amp;#039;Rallet Nº&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039; in Cannes wieder auf. So entstanden Serien von Adaptionsversuchen, aus denen Coco Chanel später die Nº&amp;amp;nbsp;5 für ihr eigenes Parfüm auswählte. Da Beaux damals bei &amp;#039;&amp;#039;Chiris&amp;#039;&amp;#039; angestellt war, bevor er 1924 zur neugegründeten &amp;#039;&amp;#039;Parfums Chanel&amp;#039;&amp;#039; wechselte, war das &amp;#039;&amp;#039;Mitnehmen&amp;#039;&amp;#039; der Formel, die eigentlich mit dem &amp;#039;&amp;#039;Bouquet de Catherine&amp;#039;&amp;#039; sogar noch auf das Unternehmen Rallet zurückging, nicht gerne gesehen. Nach den ersten Erfolgen von &amp;#039;&amp;#039;Chanel Nº&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; beauftragte  daher &amp;#039;&amp;#039;Chiris&amp;#039;&amp;#039; auch den Parfümeur &amp;#039;&amp;#039;Vincent Roubert&amp;#039;&amp;#039;, der Beaux’ Stelle übernommen hatte, 1926 mit einer Kopie auf Basis des ursprünglichen &amp;#039;&amp;#039;Bouquet de Catherine&amp;#039;&amp;#039;. Das Resultat war &amp;#039;&amp;#039;L’&amp;amp;nbsp;Aimant&amp;#039;&amp;#039; (Coty, 1926), das tatsächlich anfangs den Erfolg von &amp;#039;&amp;#039;Chanel Nº&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; zu gefährden drohte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihren Anfangszeiten als Modeschöpferin hatte Coco Chanel Parfüm noch strikt abgelehnt: „Frauen parfümieren sich nur, wenn sie schlechte Gerüche zu verbergen haben.“ Parfüms mögen für sie ein Inbegriff der Abhängigkeit gewesen sein, wie [[Spitze (Stoff)|Spitze]] und [[Perle]]n, und so machte sie ihrem Mode-Rivalen [[Paul Poiret]] auch keine Konkurrenz, als dieser mit den &amp;#039;&amp;#039;Parfums de Rosine&amp;#039;&amp;#039; 1911 die ersten Designerdüfte auf den Markt brachte. Dies änderte sich erst mit Chanels neuem Liebhaber, dem Großherzog [[Dmitri Pawlowitsch Romanow|Dmitri]], der sie mit [[Ernest Beaux]] und vermutlich auch mit dem &amp;#039;&amp;#039;Bouquet de Catherine&amp;#039;&amp;#039;, das Dmitris Schwester benutzte, bekannt machte. Im Spätsommer 1920 trafen Coco und Dmitri bei einem Ausflug nach [[Cannes]] Ernest Beaux in dessen Labor, wo er ihnen seine Werke vorstellte. Eigentlich nur als ein Weihnachtsgeschenk für ihre besten Kundinnen gedacht und zunächst auf 100 Flakons limitiert, entschied sich Chanel für die fünfte Duftprobe der zwei Serien, die Beaux präsentierte und mit 1–5 bzw. 20–24 beziffert hatte. Als dieser sie fragte, wie sie das Parfüm nennen wolle, antwortete sie: „Ich lanciere meine Kollektion immer am fünften Tag des fünften Monats, die Fünf scheint mir Glück zu bringen – daher will ich es &amp;#039;&amp;#039;Nº&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; taufen“. Ihr Parfüm sollte ein „Parfum für eine Frau mit dem Duft einer Frau“ sein. Als die beschenkten Kundinnen nach Nachschub verlangten, wurde &amp;#039;&amp;#039;Chanel Nº&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; offiziell 1922 zum Verkauf angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Coco Chanel bekämpfte zeitweise ihre eigene Duftikone, denn sie fühlte sich von ihren Geschäftspartnern Theophilus Bader und Ernest Wertheimer, denen sie 1924 mit der Gründung von &amp;#039;&amp;#039;Parfums Chanel&amp;#039;&amp;#039; alle Rechte an ihren Düften abgetreten hatte, benachteiligt. So lancierte sie mit Beaux’ Hilfe 1946 &amp;#039;&amp;#039;Mademoiselle Chanel Nº&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039; in ihren eigenen Boutiquen, in dem statt der Aldehyd-Überdosis der Iris-Veilchen-Akkord in den Vordergrund trat. Obwohl ihr in Frankreich der Verkauf eigener Chanel-Düfte auf Betreiben ihrer Partner gerichtlich untersagt wurde, konnte sie über ihre Filialen in den USA, wo Kunden verunsichert reagierten, Wertheimer doch dazu zwingen, ihre Anteile zu erhöhen und letztlich ab 1954 so auch ihr Comeback als Couturier finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Extrait Parfum]] von Chanel No. 5 enthält als eines der letzten Parfüms noch Jasmin und Mairose aus Chanel-eigener Produktion in [[Grasse]], welche die blumige Herznote bilden. Das [[Eau de Toilette]] und das [[Eau de Parfum]] (1986 von Jacques Polge kreiert) unterscheiden sich in ihrer Komposition vom &amp;#039;&amp;#039;Extrait Parfum&amp;#039;&amp;#039; und werden maschinell produziert und abgefüllt. Seit 2008 gibt es eine neue, leichtere Variation, das &amp;#039;&amp;#039;Nº&amp;amp;nbsp;5 Eau Première&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legenden um die Entstehung ==&lt;br /&gt;
Um die Entstehung des Duftes ranken sich zahlreiche Legenden, zu denen Coco Chanel und Ernest Beaux maßgeblich selbst beitrugen:&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Edwards: &amp;#039;&amp;#039; Perfume Legends: French Feminine Fragrances&amp;#039;&amp;#039;, HM Éditions, Levallois, France, 1996, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach einer Legende soll die 0,6 % Überdosis des Aldehyd-Akkords auf einen Mischfehler von Beaux’ Assistentin zurückgehen, welche die Aldehyde pur statt in 10%iger Verdünnung einsetzte. Dies erscheint jedoch unwahrscheinlich, da der Rosen-Jasmin-Akkord perfekt gegen den Aldehyd-Komplex ausbalanciert ist. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass die Komposition das Resultat systematischer Studien ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach einer anderen Legende hatte Beaux die Idee zu diesem Duft, als er im [[Russischer Bürgerkrieg|Russischen Bürgerkrieg]] von 1917 bis 1919 auf der [[Halbinsel Kola]] in der Oblast [[Murmansk]] diente und ihn der extrem frische Duft der Seen und Flüsse im Licht der arktischen Mitternachtssonne an Aldehyde erinnerte. Auch dies ist unwahrscheinlich, da Beaux selbst schon 1913 Aldehyde in seinem Duft &amp;#039;&amp;#039;Bouquet de Catherine&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt hatte, inspiriert durch den Erfolgsduft &amp;#039;&amp;#039;Quelques Fleurs&amp;#039;&amp;#039; des französischen Parfümeurs &amp;#039;&amp;#039;Robert Bienaimés&amp;#039;&amp;#039; (1876–1960) für den Parfümhersteller [[Houbigant]] im Jahr 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am wahrscheinlichsten ist, was Beaux’ Parfümeur-Kollegen &amp;#039;&amp;#039;Jean Carles&amp;#039;&amp;#039; [&amp;#039;&amp;#039;Ma Griffe&amp;#039;&amp;#039; (Carven, 1946)] und &amp;#039;&amp;#039;Edmond Roudnitska&amp;#039;&amp;#039; [&amp;#039;&amp;#039;Femme&amp;#039;&amp;#039; (Rochas, 1944), &amp;#039;&amp;#039;Eau Sauvage&amp;#039;&amp;#039; (Dior, 1966)]&amp;lt;ref&amp;gt;Edmond Roudnitska: &amp;#039;&amp;#039;The Art of Perfumery&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Perfumes: Art, Science and Technology&amp;#039;&amp;#039;, P. M. Müller, D. Lamparsky; Hrsg., Elsevier Science Publishers, Barking, England, 1991, S. 5–6.&amp;lt;/ref&amp;gt; berichteten, nämlich dass &amp;#039;&amp;#039;Chanel Nº&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; eine Neuauflage von Beaux’ &amp;#039;&amp;#039;Bouquet de Catherine&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Buket Ekaterina&amp;#039;&amp;#039;) bzw. &amp;#039;&amp;#039;Rallet Nº&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039; war.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Laukenmann: &amp;#039;&amp;#039;Es riecht nach Remake. Chanel Nº&amp;amp;nbsp;5 ist aus einem gefloppten russischen Parfüm entstanden&amp;#039;&amp;#039;, SonntagsZeitung vom 30. September 2007, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flakon ==&lt;br /&gt;
Den schlicht-minimalistischen Glasflakon für das Parfüm Nr. 5, der in seiner achteckigen Form an den Grundriss der [[Place Vendôme]] in Paris erinnert – wo Mademoiselle im [[Hôtel Ritz (Paris)|Hotel Ritz]] wohnte, hatte Coco Chanel selbst entworfen. Der ursprüngliche [[Flakon]] mit schmalem Flaschenhals und rundem [[Stöpsel]] war von der Glasmanufaktur &amp;#039;&amp;#039;Brosse&amp;#039;&amp;#039; nach einem Fläschchen aus dem Reise-[[Necessaire]] von Cocos verunglücktem Liebhaber Boy Chapel gefertigt worden. 1924 wurde der Flakon verbreitert und bekam einen achteckigen Stöpsel. In den 1950er und 1970er Jahren wurde der Stöpsel-Verschluss vergrößert und 1986 schließlich wieder verschmälert. Diese Flakonform wird auch für andere Parfüms aus dem Hause Chanel verwendet, beispielsweise seit 1984 für &amp;#039;&amp;#039;Coco&amp;#039;&amp;#039;. Jeder Flakon des &amp;#039;&amp;#039;Extrait Parfums Chanel No.&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; wird bis heute von Hand mit einem [[Goldschlägerhaut|Goldschlägerhäutchen]] luftdicht versiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekanntheit ==&lt;br /&gt;
Spätestens nach [[Marilyn Monroe]]s berühmter Aussage von 1952 „Zum Schlafen trage ich nur ein paar Tropfen Chanel Nº&amp;amp;nbsp;5“ war der Erfolg von &amp;#039;&amp;#039;Chanel Nº&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr zu bremsen und ist bis heute ungebrochen. Der klassisch-schlichte Flakon, der ein Markenzeichen des Unternehmens Chanel ist, wurde 1959 in die Dauerausstellung des [[Museum of Modern Art]] (MoMA) in [[New York City]] aufgenommen. Er war auch Thema einer Arbeit von [[Andy Warhol]], der 1964 eine Serie von neun [[Serigraphie]]n mit dem Abbild des Flakons in unterschiedlicher Farbkomposition schuf. In den 1960er Jahren trug der künstlerische Direktor von Chanel, Jacques Helleu, über groß angelegte Werbekampagnen massiv zum Erfolg des Duftes Chanel No. 5 bei. Ab 1968 fungierte [[Catherine Deneuve]] zunächst für den amerikanischen Markt als [[Testimonial|Werbegesicht]] für das Parfüm. 1969 entstand der erste Werbefilm für &amp;#039;&amp;#039;Chanel Nº&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zwischen 1920 und 1930 lancierte Chanel weitere Düfte, die alle von Ernest Beaux stammten, darunter &amp;#039;&amp;#039;Chanel Nº&amp;amp;nbsp;22&amp;#039;&amp;#039; (1922) und &amp;#039;&amp;#039;Cuir de Russie&amp;#039;&amp;#039; (1924), &amp;#039;&amp;#039;ardenia&amp;#039;&amp;#039; (1925), &amp;#039;&amp;#039;Bois des Îles&amp;#039;&amp;#039; (1926). 1954 trat Ernest Beaux in den Ruhestand und Henri Robert wurde sein Nachfolger. Er kreierte für Coco Chanel &amp;#039;&amp;#039;Chanel Nº&amp;amp;nbsp;19&amp;#039;&amp;#039;, welches an ihrem Geburtstag  (1970), ein Jahr vor ihrem Tod lanciert wurde, und &amp;#039;&amp;#039;Cristalle&amp;#039;&amp;#039; (1974). Nachfolger von Henri Robert wurde Jacques Polge, der unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Coco&amp;#039;&amp;#039; (1984), &amp;#039;&amp;#039;Égoïste&amp;#039;&amp;#039; (1990), &amp;#039;&amp;#039;Allure&amp;#039;&amp;#039; (1996), &amp;#039;&amp;#039;Coco Mademoiselle&amp;#039;&amp;#039; (2001) und &amp;#039;&amp;#039;Chance&amp;#039;&amp;#039; (2004) komponierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1970er Jahren bewarb das Haus Chanel seine Parfüms, insbesondere &amp;#039;&amp;#039;Chanel Nº&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039;, mit bekannten Gesichtern, darunter [[Candice Bergen]], [[Suzy Parker]], [[Ali MacGraw]], [[Lauren Hutton]], [[Carole Bouquet]], [[Estella Warren]], [[Nicole Kidman]], [[Vanessa Paradis]] und [[Audrey Tautou]]. Letztere spielte auch die Hauptrolle in dem Film &amp;#039;&amp;#039;Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Coco avant Chanel&amp;#039;&amp;#039;). Mit [[Brad Pitt]] stand 2012 erstmals ein Mann als Werbegesicht für den Duft Chanel No. 5 vor der Kamera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrzehnte hat Chanel mehrere Varianten und [[Flanker]] von No. 5 herausgebracht, darunter Eau de Toilette, Parfum und limitierte Editionen. Trotz unterschiedlicher Konzentrationen und Präsentationen blieb der charakteristische aldehydisch-florale Kern des Duftes erhalten. Zu den wichtigsten kommerziell anerkannten Flankern, die aus der ursprünglichen Komposition hervorgegangen sind, gehören: &amp;#039;&amp;#039;Chanel No. 5 Eau de Toilette&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Chanel No. 5 Eau Première&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Chanel No. 5 L’Eau&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://5chanel.ru/ |titel=Chanel No. 5: History, Composition, and Cultural Impact |abruf=2026-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Nach dem Roman [[Chanel Nr.5 (Roman)|&amp;#039;&amp;#039;Chanel Nr.5&amp;#039;&amp;#039;]] von [[Bobby E. Lüthge]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21976763.html &amp;#039;&amp;#039;Libbe, Erijotik und Zoff&amp;#039;&amp;#039;], Der Spiegel 16/1952, bei spiegel.de&amp;lt;/ref&amp;gt; entstand 1947 die [[Operette]] [[Chanel Nº 5 (Operette)|&amp;#039;&amp;#039;Chanel Nº 5&amp;#039;&amp;#039;]] (Libretto: Bobby E. Lüthge, Musik [[Friedrich Schröder (Komponist)|Friedrich Schröder]], Liedtexte [[Günther Schwenn]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[http://www.friedrichschroeder-komponist.de/start.htm?Chanel5.htm Chanel Nr.5], Operette (mit Inhaltsangabe) auf der Webpräsenz von Friedrich Schröder.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese wurde am 23. Dezember 1947 im [[Lichtburg (Berlin)|Corso-Theater]] anlässlich dessen Wiedereröffnung uraufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.filmothek.bundesarchiv.de/video/583570?q=Hohenzollern&amp;amp;set_lang=de |titel=Welt im Film 138/1948 |werk=Das Bundesarchiv |datum=15.01.1948 |abruf=2022-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://freidok.uni-freiburg.de/fedora/objects/freidok:13700/datastreams/FILE1/content |titel=Deutsches Musicalarchiv: Sammlung Klaus Baberg |hrsg=Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Zentrum für Populäre Kultur und Musik |datum=26.09.2017 |seiten=10 |sprache=de |abruf=2022-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tilar J. Mazzeo: &amp;#039;&amp;#039;Chanel Nº&amp;amp;nbsp;5: Die Geschichte des berühmtesten Parfüms der Welt&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Taschenbuch Verlag dtv, 2. Auflage, München 2015, ISBN 978-3-423-34817-1&lt;br /&gt;
* [[Karl Schlögel]] &amp;#039;&amp;#039;Der Duft der Imperien. &amp;quot;Chanel No 5&amp;quot; und &amp;quot;[[Rotes Moskau]]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2020, ISBN 978-3-446-26582-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://chanel.com/en_WW/fragrance-beauty/fragrance/c/n5.html Chanel Nº 5 – Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* {{ARDAudiothek |Autor=Ariane Hoffmann  |Item=88667760 |Titel=Chanel No.5 kommt auf den Markt (am 05.05.1921) |Datum=2021-05-05 |Sendung=ZeitZeichen |Sender=WDR 5 |Abruf=2021-07-11 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parfüm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jossi2</name></author>
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