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	<title>Chandolin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Martin Sg.: /* Weblinks */ «»</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; «»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde Chandolin im Val d&amp;#039;Anniviers. Für die Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;Chandolin&amp;#039;&amp;#039; bei Savièse ebenfalls im Kanton Wallis siehe [[Chandolin-près-Savièse]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Chandolin&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Chandolin COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Chandolin - septembre 2022.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Das Dorf Chandolin&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-VS&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Siders|Siders]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Anniviers]]&lt;br /&gt;
| BFS = 6233&lt;br /&gt;
| PLZ = 3961&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://ch.postleitzahl.org/wallis/chandolin/|titel=Postleitzahl Chandolin - Wallis (ch.Postleitzahl.ORG / PLZ Schweiz)|titelerg=|autor=|hrsg=|werk=ch.postleitzahl.org|seiten=|datum= |zugriff=2012-09-05|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.252774&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.597218&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1936&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 16.65&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 134&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2007&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.chandolin.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Chandolin 2007.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chandolin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Pfarrgemeinde]] des [[Dekanat Siders|Dekanats Siders]] sowie eine [[Burgergemeinde#Kanton Wallis|Burgergemeinde]] mit einem Burgerrat im [[Bezirk Siders]] und war bis zum 31. Dezember 2008 eine [[politische Gemeinde]] im [[Val d’Anniviers]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons Wallis]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den 1. Januar 2009 hat Chandolin mit den übrigen fünf Gemeinden des Tals ([[Ayer (Val d’Anniviers)|Ayer]], [[Grimentz]], [[Saint-Jean VS|Saint-Jean]], [[Saint-Luc VS|Saint-Luc]] und [[Vissoie]]) zur Gemeinde [[Anniviers]] fusioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem alten [[Dorf#Haufendorf|Haufendorf]] Chandolin wächst seit 1950 eine touristische [[Streusiedlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde liegt zwischen 755 m bis 2700 m ü.&amp;amp;nbsp;M. unterhalb des [[Illhorn]]s am steilen Westhang des [[Val d’Anniviers]] im [[Romandie|französischsprachigen]] Teil der Schweiz. Vom Dorf hat man Sicht auf die [[Walliser Alpen]] vom [[Zinalrothorn]], [[Besso (Berg)|Besso]], [[Ober Gabelhorn]], [[Zinalspitze]] bis zum [[Dent Blanche]]. Die Gemeinde umfasste die Ortschaften Chandolin, [[Soussillon]] und [[Fang VS|Fang]]. Der Ort Chandolin liegt auf {{Höhe|1936|CH|link=true}} und ist damit eine der höchstgelegenen Kirchgemeinden Europas und war vor der Fusion die am zweithöchsten gelegene Gemeinde der Schweiz (vgl. [[Avers GR|Avers]] und [[Lü GR|Lü]]). Eine Besonderheit ist, dass die [[Maiensäss]]e unterhalb des Dorfes liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf dem ehemaligen Gemeindegebiet wurden prähistorische [[Schalenstein]]e gefunden. Um 1250 wird Chandolin als &amp;#039;&amp;#039;Eschandulyns&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt. Eine Dorfgemeinschaft ist für Chandolin schon im 16. Jahrhundert nachgewiesen. Um 1600 bildete die Dorfgemeinschaft einen Teil der Gegend von [[Saint-Luc VS|Saint-Luc]]. Bis zum Ende der [[Alte Eidgenossenschaft|Alten Eidgenossenschaft]] 1798 gehörte Chandolin zur [[Landvogt#Schweiz|Kastlanei]] Anniviers im [[Zehnden|Zenden]] Siders. Während der [[Helvetik]] wurde die Gemeinde der Gemeinde Luc (heute Saint-Luc) zugeteilt, erlangte aber bereits 1821 den Status einer selbstständigen Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Chandolin bis 1804 zur grossen Pfarrei Anniviers, die ihre Hauptkirche in [[Vissoie]] hatte. Sie bildete danach (ohne Fang, das bei Vissoie blieb) eine Kirchgemeinde mit Saint-Luc. Diese Verbindung wurde 1884 getrennt. 1848 war Chandolin die einzige Gemeinschaft im Tal, die den Übergang der Güter des Bischofs von [[Bistum Sitten|Sitten]] an den Staat Wallis befürwortete. Der Dorfkern von Chandolin war das bauliche Vorbild für den Schweizer Themenbereich im [[Europapark]]; zum Dank ernannte die Gemeinde dessen Geschäftsführer [[Roland Mack]] zum Ehrenbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per 1. Januar 2009 wurden sämtliche Gemeinden im [[Val d’Anniviers]] zur neuen Gemeinde [[Anniviers]] fusioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Bergbau in bescheidenem Rahmen ist nachgewiesen. 1836 begann man mit dem Abbau von Kupfer.&lt;br /&gt;
Die eigentliche Einnahmequelle von Chandolin wurde Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt: Das erste Hotel, das [[Grand Hotel Chandolin]], öffnete 1897 seine Tore und beherbergte in der Folge eine Vielzahl prominenter Gäste wie [[Paul Hindemith]] oder [[Konrad Adenauer]], der über 20 Jahre immer wieder kam. Seit dem Jahre 1916 sorgte ein kleines Elektrizitätswerk für Strom. 1971 kam der Bau eines Sessellifts hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seit 1960 erschliesst eine Fahrstrasse von Vissoie über [[Saint-Luc VS|St. Luc]] das Dorf Chandolin. Daher kam die früher übliche saisonale Auswanderung zum Erliegen. Anfang des 21. Jahrhunderts ist Chandolin zu einem Winter- und Sommerkurort geworden. Trotz des Tourismus ist die Abwanderung aus dem Ort stetig. Im Jahre 2000 (Volkszählung) arbeiteten zudem rund 28 % aller Erwerbstätigen als Wegpendler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1821|| 1850|| 1900|| 1950|| 1990|| 2000|| 2007&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 136|| 139|| 200|| 138|| 74|| 95|| 134&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Chandolin war der letzte Wohnort der Schweizer Reiseschriftstellerin und Sportlerin [[Ella Maillart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Anniviers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Illhorn und Chandolin.JPG|[[Illhorn]] oberhalb von Chandolin.&lt;br /&gt;
Ponchet.jpg|Walliser Alpen bei Chandolin&lt;br /&gt;
Chandolin (4).jpg|Kirche von Chandolin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|2780|Autor=Danielle Allet-Zwissig|Datum=2017}}&lt;br /&gt;
* F. Cordonier: &amp;#039;&amp;#039;Chandolin dans le Val d’Anniviers entre tradition et modernité 1880-1980.&amp;#039;&amp;#039; 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.valdanniviers.ch/tourismus/chandolin.html Touristische Website von Chandolin]&lt;br /&gt;
* [http://www.sympathisants-chandolin.ch Website der «Freunde von Chandolin»]&lt;br /&gt;
* [http://www.rma.ch/anniviers/schweiz.html Bergbahnen Anniviers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Siders}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4440724-5|LCCN=n82255508|VIAF=138407431}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Wallis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Anniviers)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Sg.</name></author>
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