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	<title>Chamunda - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T16:12:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chamunda&amp;diff=2417014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ArnoldBetten: /* Siehe auch */</title>
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		<updated>2023-11-10T13:51:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum sambischen Manager und Sportfunktionär siehe [[Patrick Chamunda]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Chamunda.jpg|mini|Chamunda (11./12. Jh.) im [[Nationalmuseum Neu-Delhi]]. Unter dem [[Lotosblüte|Lotos]]thron der achtarmigen Göttin liegt ein Leichnam; um den Hals trägt sie eine Schädelgirlande und eine Hand hält einen abgetrennten Kopf. Selbst im Laub des Baumes über ihr hängen abgetrennte Köpfe. Auf ihrer Stirn ist ein drittes Auge erkennbar.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chamunda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sanskrit]]: {{lang|sa|चामुण्डा}}, &amp;#039;&amp;#039;{{IAST|Cāmuṇḍā}}&amp;#039;&amp;#039;), auch bekannt unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chamundi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chamundeshwari&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charchika&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist der grauenvolle und Furcht einflößende Aspekt von [[Devi]] oder [[Mahadevi]], der &amp;#039;Großen Göttin&amp;#039; des [[Hinduismus]] und steht somit in engem Zusammenhang mit den Göttinnen [[Kali (Göttin)|Kali]], [[Durga]] aber auch mit der gütigen [[Parvati]]. Gleichzeitig ist sie häufig eine der so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Matrikas]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;Mütter&amp;#039;), einer Gruppe von sieben (&amp;#039;&amp;#039;Sapta Matrikas&amp;#039;&amp;#039;) oder acht (&amp;#039;&amp;#039;Ashta Matrikas&amp;#039;&amp;#039;) weiblichen Gottheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungslegenden ==&lt;br /&gt;
Wie bei indischen Göttern üblich, so existieren auch für Chamunda mehrere Ursprungsmythen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf gegen Sumbha und Nisumbha ===&lt;br /&gt;
Eine der wichtigsten Schriften über die Göttin, das &amp;#039;&amp;#039;[[Devi Mahatmya]]&amp;#039;&amp;#039;, erzählt folgende Legende: Die beiden [[Asura (Hinduismus)|Asuras]] (Dämonen) &amp;#039;&amp;#039;Sumbha&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nisumbha&amp;#039;&amp;#039; hatten wegen ihrer strengen asketischen Übungen als Belohnung von [[Shiva]] das Versprechen erhalten, dass sie unverletzlich sein würden. In der Gewissheit ihrer Unverletzlichkeit erhoben sie sich fortan sogar gegen die Götter. Der zornigen Stirn der Göttin [[Ambika (Göttin)|Ambika]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Kaushika&amp;#039;&amp;#039; genannt) entsprang daraufhin &amp;#039;&amp;#039;Chandika Jayasundari&amp;#039;&amp;#039;, eine Göttin von überirdischer Schönheit. Die Diener bzw. Generäle der beiden Asuras, &amp;#039;&amp;#039;Chanda&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mundi&amp;#039;&amp;#039;, berichteten Sumbha davon, woraufhin er diese Göttin zur Frau nehmen wollte. Sie stimmte zu, bestand jedoch auf einem Zweikampf mit Sumbha vor der Hochzeit. Während des Kampfes entsprangen ihrem Haar bewaffnete Götter und sie brüllte so laut, dass die Dämonen scharenweise vernichtet wurden. Ambikas zorniger Stirn entsprang zu ihrer Unterstützung eine weitere Gestalt – eine schreckliche Form der Durga, von grauenhafter Erscheinung. Diese tötete alle Dämonen einschließlich der beiden Diener Chanda und Mundi; aus den beiden Namen der beiden Diener entstand ihr Name Chamunda (auch Chamundi).&amp;lt;ref&amp;gt;Keilhauer, S. 204&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Fassung derselben Legende berichtet, dass &amp;#039;&amp;#039;Chandika Jayasundara&amp;#039;&amp;#039; der Kaushika/Ambika die abgeschlagenen Köpfe der beiden Dämonen Chanda und Munda überbrachte. Diese zeigte sich darüber hocherfreut und verlieh ihrer Kreatur den Ehrentitel &amp;#039;Chamunda&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen – wahrscheinlich späteren – Fassungen derselben Legende, in der ebenfalls Dämonen niedergemetzelt werden, wird Chamunda mit der Göttin Kali, aber auch mit Parvati gleichgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf gegen Andhaka ===&lt;br /&gt;
Im [[Puranas|Matsya Purana]] wird der Mythos von Chamunda anders dargestellt: Zusammen mit anderen weiblichen Gottheiten, den &amp;#039;&amp;#039;Matrikas&amp;#039;&amp;#039;, half sie Shiva in dessen Kampf gegen den Dämon [[Andhaka]]. Dieser hatte die Kraft, aus seinem zur Erde herabtropfenden Blut immer neue Dämonen entstehen zu lassen, was ihn letztlich unzerstörbar machte. Chamunda trank – je nach Fassung dieser Legende mit oder ohne Hilfe der anderen &amp;#039;&amp;#039;Matrikas&amp;#039;&amp;#039; – das Blut Andhakas, wodurch ihr Körper eine blutrote Farbe annahm. Nach dem siegreichen Kampf begann Chamunda einen die ganze Welt zerstörenden Tanz. Dabei spielte sie auf einem Musikinstrument, dessen Schaft der Berg [[Meru (Mythologie)|Meru]], dessen Saiten die kosmische Schlange [[Shesha]] und dessen Bauch bzw. Klangkörper ein Halbmond war. Sie stimmte dieses gewaltige Instrument während einer Flut, die die Welt zerstörte, und spielte darauf während der Nacht des Weltuntergangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Orissa State Museum, Bhubaneswar (5) - Oct 2010.jpg|mini|Chamunda (12./13. Jh.) im &amp;#039;&amp;#039;[[Odisha State Museum]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Bhubaneshwar]]. Das Haar der hier fast mumienhaft dargestellten Göttin besteht aus einer Flammenkrone. Sie sitzt auf einem Leichnam; um ihren Hals trägt sie eine Schädelgirlande. Eine der ehemals vier Hände hält einen abgetrennten Kopf; eine andere, die eine weitgehend zerstörte Schädelschale hält, ist noch vor ihrer Brust erkennbar.]]&lt;br /&gt;
== Ikonographie ==&lt;br /&gt;
In Teilen ist die Ikonographie Chamundas angelehnt an die Darstellungen Kalis und die Attribute Shivas bzw. [[Bhairava]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chamunda wird zumeist dargestellt als nackte und überaus hässliche alte Frau mit skelettartig ausgemergeltem, schwarzem oder blutrotem Körper und schlaffen Brüsten. Ihr Kopf ist bedeckt von Flammenhaar, ihre Augen treten oft rollend hervor, ihr Mund ist manchmal weit aufgerissen und ihre Zunge herausgestreckt. In manchen Fällen zeigt sie auch ein grässliches Grinsen. Oft sitzt sie auf einem Leichnam oder auf ihrem Reittier (&amp;#039;&amp;#039;[[vahana]]&amp;#039;&amp;#039;), einem Löwen, und hält einen abgetrennten Kopf und/oder eine Schädelschale in ihren Händen. Um ihren Hals hängt zumeist eine Schädelgirlande. In den Händen hält sie oft Dreizack und [[Sanduhrtrommel]] (&amp;#039;&amp;#039;[[damaru]]&amp;#039;&amp;#039;) und/oder einen Totenkopfstab; ihre Waffen sind das Schwert (Zeichen der Erkenntnis&amp;lt;ref&amp;gt;Keilhauer, S. 206&amp;lt;/ref&amp;gt;) oder eine Keule (&amp;#039;&amp;#039;[[Gada (Keule)|gada]]&amp;#039;&amp;#039;). Die Arme sind manchmal mit Schlangen-Armbändern geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Chamundas Ursprünge liegen wahrscheinlich im vorarischen, ländlichen Indien, wo in hohem Maße Naturgottheiten und Dämonen verehrt wurden. Als Form der [[Mahadevi]] ist sie eng mit der Schöpfung verbunden, die jedoch – nach der Auffassung Kinsleys und anderer Forscher – nur in Gang gehalten werden kann, wenn die eigene, sich selbst verzehrende Energie der Göttin immer wieder durch Blut von Menschen- und Tieropfern erneuert wird. Wie Shiva ist Chamunda Schöpferin und Zerstörerin in einem; beide Aspekte sind unauflöslich miteinander verbunden: „Leben und Tod bilden einen Prozeß von Geben und Empfangen, einen Prozeß, durch den die Energie der Mahadevi fortwährend wieder erneuert wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;Kinsley, S. 203f&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Chinnamasta]]&lt;br /&gt;
* [[Bhairava]]&lt;br /&gt;
* [[Erichtho]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anneliese und Peter Keilhauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildsprache des Hinduismus. Die indische Götterwelt und ihre Symbolik.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1983, ISBN 3-7701-1347-0.&lt;br /&gt;
* David Kinsley: &amp;#039;&amp;#039;Indische Göttinnen. Weibliche Gottheiten im Hinduismus.&amp;#039;&amp;#039; Insel, Frankfurt 1990, ISBN 3-458-16118-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliche Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gottheit des Hinduismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArnoldBetten</name></author>
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