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	<title>Chamsin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Muck am 2. Juni 2025 um 10:24 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Wüstenwind Chamsin. Für den gleichnamigen Film siehe [[Chamsin (Film)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Hieroglyphen&lt;br /&gt;
|NAME = &amp;lt;hiero&amp;gt;P5-G43-Z3-M24-G43&amp;lt;/hiero&amp;gt;&lt;br /&gt;
|NAME-TRANSKRIPTION = &amp;#039;&amp;#039;Ṯ3w-rsw&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br /&amp;gt; Tjau-resu &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Die Südwinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;CLA&amp;quot;&amp;gt;Christian Leitz: &amp;#039;&amp;#039;Altägyptische Sternuhren&amp;#039;&amp;#039;. Peeters, Leuven 1995, S. 22–23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BILD1 = Dust storm over Libya.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BREITE = 280px&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = Staubsturm über Libyen ([[National Aeronautics and Space Administration|NASA]]/[[Earth Observing System|EOS]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chamsin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chamasin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (arabisch für „fünfzig“; [[Altägyptische Sprache|altägyptisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tjau-resu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; [[Hebräische Sprache|hebräisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sharav&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein sehr heißer und trockener [[Wüste]]nwind ([[Scirocco]]), der zeitweise in [[Libyen]], [[Ägypten]] sowie in [[Israel]], [[Palästinensische Autonomiegebiete|Palästina]], [[Syrien]], dem [[Libanon]] und auf [[Zypern]] im Frühjahr, zumeist Mitte [[April]] oder Anfang [[Mai]] auftritt, in seltenen Fällen auch im [[März]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der arabische Name &amp;#039;&amp;#039;Chamsin&amp;#039;&amp;#039; geht auf das Wort &amp;#039;&amp;#039;khamsin&amp;#039;&amp;#039; (خمسين) zurück und rührt daher, dass diese Sturmart immer innerhalb eines ab der [[Tagundnachtgleiche]] beginnenden 50-tägigen Zeitraums durchschnittlich für drei bis vier Tage weht.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Wagner: {{Webarchiv |url=https://blog.br.de/studio-tel-aviv/2013/04/09/chamsin.html | wayback=20161121180403 |text=&amp;#039;&amp;#039;Chamsin, der heiße Wüstenwind.&amp;#039;&amp;#039;}} Auf: &amp;#039;&amp;#039;blog.br.de&amp;#039;&amp;#039; vom 9. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein ähnliches Wort ist &amp;#039;&amp;#039;khamasin&amp;#039;&amp;#039; (خماسين), das übersetzt „der Fünfzigste“ bedeutet. Die Alten Ägypter nannten diese Sturmart &amp;#039;&amp;#039;Tjau-resu (ṯ3w rsw)&amp;#039;&amp;#039;, was „die Südwinde“ bedeutet und ihre Windrichtung beschreibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CLA&amp;quot;/&amp;gt; Im Hebräischen ist das Wort &amp;#039;&amp;#039;Sharav&amp;#039;&amp;#039; (שרב) überliefert, das „Hitzewelle“, aber auch „Sengender Wind“ bedeuten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physik und meteorologische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Der Chamsin entsteht durch eine typische Umstellung der Wetterlage im Frühjahr und Herbst, insbesondere bei einem [[Hochdruckgebiet]] über [[Mesopotamien]] und einem gleichzeitigen [[Tiefdruckgebiet]] über dem [[Mittelmeer]]. Die Folge ist das Einströmen heißer und trockener kontinentaler Luft (nur 10–20 % Luftfeuchtigkeit), oft auch verbunden mit einem [[Sandsturm]], wobei die Geschwindigkeit des Sturms eher eine untergeordnete Rolle spielt. Der Chamsin weht aus Süd und West. In Israel erreichen die Temperaturen während der Chamsintage die Jahreshöchstwerte (bis über 40&amp;amp;nbsp;°C).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Altes Ägypten|Alten Ägypten]] war der Chamsin als &amp;#039;&amp;#039;Tjau-resu&amp;#039;&amp;#039; bekannt, die im Durchschnitt drei Tage lang im [[Nildelta]] für ein unangenehmes Klima verantwortlich waren, ehe die Nordwinde Linderung brachten. Im [[Ägyptische Mythologie|altägyptisch-mythologischen]] Kalender des [[Nektanebos I.]] waren die &amp;#039;&amp;#039;Tjau-resu&amp;#039;&amp;#039; der 20.&amp;amp;nbsp;Dekade (10.&amp;amp;nbsp;bis 19.&amp;amp;nbsp;April) und der ersten Woche des [[Pa-en-inet|Talfestmonats]] zugeordnet: „Der große Gott am Uranfang, der die südlichen Winde am Himmel entstehen lässt. Er ist der, der entstehen lässt, … Bitternis für drei Tage. … Er kann nichts einatmen, nachdem er Blut erbrochen hat.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;CLA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chamsin kann nicht selten auch die Sichtweite stark beeinflussen, so dass sie bis auf wenige Meter Entfernung herabgesetzt wird. Im Anschluss an den Chamsin regnet es beinahe immer an der [[Levante]]. Für den Menschen ist der Chamsin durch die extremen Temperaturen ein unangenehmes Wetterphänomen; der israelische Satiriker [[Ephraim Kishon]] umschreibt diese Erfahrung in folgender Weise: „Außerdem gibt es bei uns einen trockenen, brennheißen Wüstenwind, eine Art von Superschirokko, … (…) Wenn der Chamsin bläst, bekommt man keine Luft, kann sich kaum auf den Beinen halten und fühlt das Verdorren der Nervenstränge beinahe plastisch.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chamsin ist mitunter nicht ungefährlich. So führt die sandige Luft bei vielen Menschen zu starken Atemproblemen und forderte im Jahr 2015 sogar zwei Tote.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christoph Ehrhardt, Hans-Christian Rößler&amp;quot; &amp;gt;Christoph Ehrhardt, Hans-Christian Rößler: [http://www.wz-newsline.de/home/panorama/sahara-sand-die-wueste-schwebt-1.229638 &amp;#039;&amp;#039;Sandsturm „Chamsin“: Sand unter.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 10. September 2015, {{ISSN|0174-4909}}, Auf: &amp;#039;&amp;#039;wz-newsline.de&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 11. Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chamsin führt bei bestimmten Wetterlagen dazu, dass Sandstaub bis ins deutsche [[Rheinland]] vordringt, sich dort als feiner Belag niederlegt und besonders als Verschmutzungsschicht auf der Oberfläche von bewegten und unbewegten Kraftfahrzeugen auffällt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christoph Ehrhardt, Hans-Christian Rößler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bawarih]]&lt;br /&gt;
* [[Winde und Windsysteme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Leitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Altägyptische Sternuhren&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Orientalia Lovaniensia Analecta&amp;#039;&amp;#039;, Band 62). Peeters, Leuven 1995, ISBN 90-6831-669-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ägyptische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ägyptischer Kalender (Altertum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wind]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetter und Klima Asiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetter und Klima des Mittelmeeres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetter und Klima Afrikas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muck</name></author>
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