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	<title>Chambaran - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chambaran&amp;diff=2099957&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 1. Juli 2025 um 15:25 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das Plateau de &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chambaran&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Frankreich|französischen]] [[Département]] [[Département Isère|Isère]] ist eine Hochebene der Bas-Dauphiné (Niederdauphiné), die sich mit ihren [[Schotter (Geowissenschaften)|Schotterterrassen]], Plateaus und Bergländern in einem Abschnitt zwischen der [[Rhone]] und den [[Alpen]] erstreckt. Nach Süden fällt das Plateau de Chambaran gegenüber den Ausläufern des [[Vercors]] steil ab in das Tal der [[Isère]], im Norden ist das Bièvre-Valloire-Tal die Abgrenzung zur nächsten jener höher gelegenen [[pleistozän]]en Schotterablagerungen, den Terres Froides. „Kalte Böden“ ist die Übersetzung ins Deutsche, und dies beschreibt auch die Verhältnisse auf dem um {{Höhe|700|FR|link=true}} pendelnden Plateau de Chambaran, mit seinen durchlässigen, nährstoffarmen und feuchten Böden. Das raue, regnerische Klima gestattet keinen Weinbau, Obstbäume wachsen hier nicht und selbst die verbreitete Forstwirtschaft weist nur [[Niederwald]] ohne größeren Wert auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittendrin, ca. 80&amp;amp;nbsp;km südwestlich von [[Lyon]], liegt der Ort [[Roybon]], eine ländliche Gegend, in der die Menschen in Weilern und verstreuten Häusern leben. Die nächstgelegenen wichtigen Städte sind [[Romans-sur-Isère|Romans]] und [[Voiron]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Internement-Chambaran}}Auf dem Plateau de Chambaran, in der Nähe der kleinen Ortschaft [[Viriville]] befand sich ein altes militärisches Übungsgelände, das &amp;#039;&amp;#039;Camp de Chambaran&amp;#039;&amp;#039;. Mit dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das Camp zum [[Internierungslager]] für 750 deutsche und österreichische Staatsangehörige, die dort als [[Zwangsarbeit#Das System der Arbeitslager in Frankreich 1939 – 1944|Prestataires]] (Dienstleistungserbringer) [[Waldarbeit]]en verrichten mussten. Wegen herannahender deutscher Truppen wurde das Lager um den 21. Juni 1940 herum evakuiert, die Marschkolonne löste sich aber schon nach wenigen Stunden auf, als die Internierten – unter ihnen politisch Verfolgte – die Leitung vom Vorteil einer eigenständigen Flucht in kleinen Gruppen überzeugen konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Alain Dugrand und Frédéric Laurent: &amp;#039;&amp;#039;Willi Münzenberg. Artiste en révolution (1889–1940).&amp;#039;&amp;#039; Librairie Arthème Fayard, Paris 2008, S. 542&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Webseite der [[La Fondation pour la Mémoire de la Déportation]] (FMD) gibt es zu diesem Lager einige abweichende Details. Demnach diente das Lager anfangs als Sammellager für „[[Enemy Alien|feindliche Ausländer]]“ und „für die Landesverteidigung gefährliche Personen“. Bereits am 17. September 1939 seien Internierte auf andere Lager verteilt worden: die Österreicher nach [[Saint-Savin (Isère)]], ältere Menschen nach [[Loriol-sur-Drôme]], Juden nach [[Arandon]] und Saarländer nach [[Vif]]. Gleichwohl sollen sich Mitte Oktober 1939 wieder 750 Internierte im Camp aufgehalten haben, wovon im November 1939 etwa 200 nach [[Bourgoin-Jallieu]] verlegt wurden. Im März 1940 hätten sich noch etwa 400 &amp;#039;&amp;#039;Prestataires&amp;#039;&amp;#039; im Lager aufgehalten, darunter 250 Juden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bddm.org/int/details.php?id=73327&amp;amp;display=0 Fondation pour la mémoire de la déportation: Camp de Chambaran]. Siehe auch: [https://www.apra.asso.fr/Camps/Fr/Camp-Chambaran.html Liste des camps d&amp;#039;internement: Camp de Chambaran]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
* René Lebeau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Atlas et Géographie de la Région Lyonnaise.&amp;#039;&amp;#039; Flammarion et Editions Famot, Paris 1976, ISBN 2-08-201302-2, S. 243 f. (&amp;#039;&amp;#039;Portrait de la France moderne&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Ernst Ulrich Große, Udo Kempf, Rudolf Michna: &amp;#039;&amp;#039;Rhône-Alpes. Eine europäische Region im Umbruch.&amp;#039;&amp;#039; Berlin Verlag Arno Spitz, Berlin 1998, ISBN 3-87061-748-9, S. 70–71.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://foret.chambaran.free.fr Der Forst von Chambaran (französische Sprache)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Auvergne-Rhône-Alpes)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internierungslager (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsgefangenschaft und Internierung (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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