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	<title>Chalkida - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;H1story2Writer: /* Mittelalter und Neuzeit */ + offizielle Übergabe an Griechenland, Ernennung des ersten Gouverneurs und Druck der ersten Zeitung Chalkidas</title>
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		<updated>2025-09-24T11:08:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mittelalter und Neuzeit: &lt;/span&gt; + offizielle Übergabe an Griechenland, Ernennung des ersten Gouverneurs und Druck der ersten Zeitung Chalkidas&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Chalkis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Kallikratis-Gemeinde Griechenland&lt;br /&gt;
|Name=Gemeinde Chalkida&lt;br /&gt;
|Name-el=Δήμος Χαλκιδέων&lt;br /&gt;
|Region=[[Mittelgriechenland]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk=[[Euböa (Regionalbezirk)|Euböa]]&lt;br /&gt;
|Fläche=424.956&lt;br /&gt;
|Einwohner=102223&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle=2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.statistics.gr/documents/20181/1210503/resident_population_census2011rev.xls Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ)] (Excel-Dokument, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ=34100&lt;br /&gt;
|Vorwahl=(+30) 22210&lt;br /&gt;
|Logobild=Datei:Chalkida Logo.png&lt;br /&gt;
|Sitz=Chalkida&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirke=5&lt;br /&gt;
|Stadtbezirke=7&lt;br /&gt;
|Ortsgemeinschaften=7&lt;br /&gt;
|LAU=2901&lt;br /&gt;
|lat_deg=38 |lat_min=27 |lat_sec=45&lt;br /&gt;
|lon_deg=23 |lon_min=35 |lon_sec=42&lt;br /&gt;
|Website=www.dimoschalkideon.gr&lt;br /&gt;
|Region-Lagebild=Datei:2011 Dimos Chalkideon.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chalkida&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Χαλκίδα|Chalkída|prefix=1|IPA=xalˈkʲiða}} {{F.Sg.}}), früher auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chalkis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Χαλκίς|Chalkís|variant=alt}}) genannt, ist die [[Hauptstadt]] der [[Griechenland|griechischen]] Insel [[Euböa]]. Als Gemeinde der Region [[Mittelgriechenland]] erstreckt sie sich zu beiden Seiten der schmalen Meeresstraße [[Euripos]] mit zwei Gemeindebezirken auf dem Festland und drei an der zentralen Westküste der Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den [[Euripos]] führte bereits seit 411 v. Chr. eine Brücke, die Chalkis mit dem Festland verband. Eine Besonderheit ist, dass es in der Bucht von Chalkida Gezeiten gibt und sich daher die Strömungsrichtung in der Meeresenge unter der Brücke mit Ebbe und Flut alle sechs Stunden ändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Archaische Zeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lelantischer Krieg.svg|mini|links|Chalkis und [[Eretria]] auf der [[Lelantische Ebene|Lelantischen Ebene]]]]&lt;br /&gt;
Chalkis war in der Antike die wichtigste Stadt Euböas und durch ihre Lage am Euripos auch verkehrspolitisch bedeutsam. Schon seit der frühen [[Bronzezeit]] existierten hier Siedlungen. Als älteste Bevölkerung galt der bereits von [[Homer]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; erwähnte Stamm der [[Abanten]]. Das antike Chalkis lag etwas südlich der heutigen Stadt. Seine größte Bedeutung erlebte es in archaischer Zeit, in der es zu den wichtigsten Handelsstädten des gesamten [[Hellas]] gehörte. Es besaß große Agrarflächen, u. a. die fruchtbare [[Lelantische Ebene]], um deren Besitz es mit der Nachbarstadt [[Eretria]] im 7. Jahrhundert v. Chr. den langwierigen und schließlich siegreichen [[Lelantischer Krieg|Lelantischen Krieg]] führte. Weitere Wirtschaftszweige waren [[Fischerei]] nach [[Purpurschnecke]]n, Herstellung chalkidischer Vasen und Metallverarbeitung. Die Einwohner kolonisierten unter anderem die Halbinsel [[Chalkidiki]], die von Chalkis ihren Namen herleitet. Zusätzlich gründeten sie ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. zahlreiche weitere griechische Kolonien in der [[Ägäisches Meer|Ägäis]], auf [[Sizilien]] (u. a. [[Himera]], [[Naxos (Sizilien)|Naxos]] und Messana, das heutige [[Messina]]) sowie in Unter[[italien]] (u. a. [[Cumae|Kyme]] und [[Reggio Calabria|Rhegion]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{KlP|1|1125||Chalkis 1|[[Ernst Meyer (Historiker)|Ernst Meyer]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klassische griechische Antike ===&lt;br /&gt;
Ab etwa 530 v. Chr. wurden in Chalkis eigene Münzen geprägt. Bald darauf verlor es aber seine bisherige Machtstellung. 506 v. Chr. wurde es von den [[Athen]]ern unterworfen, woraufhin sich 4000 attische Siedler in der Lelantischen Ebene niederließen. Diese begaben sich 490 v. Chr. in ihre Heimat zurück. Chalkis stand aber weiterhin unter dem Einfluss Athens, den es 446 v. Chr. durch einen Aufstandsversuch vergeblich abzuschütteln versuchte. [[Perikles]] verhinderte den Abfall der Stadt; die herrschenden adligen Hippoboten wurden vertrieben. Die Chalkidier wurden nun förmliche Untertanen Athens. Nach Misserfolgen Athens im [[Peloponnesischer Krieg|Peloponnesischen Krieg]] konnten sie aber 411 v. Chr. ihre Unabhängigkeit zurückerlangen. Dennoch trat die Stadt bereits 377 v. Chr. erneut in den zweiten [[Attischer Seebund|Attischen Seebund]] ein. Nach der [[Schlacht von Leuktra]] (371 v. Chr.) musste Chalkis wie die anderen euböischen Städte der aufstrebenden [[Theben (Böotien)|thebanischen]] Macht unter [[Epaminondas]] Heeresfolge leisten. Durch den Sieg König [[Philipp II. (Makedonien)|Philipps II.]] in der [[Schlacht von Chaironeia]] (338 v. Chr.) kam Chalkis wie ganz Euböa unter die Herrschaft der [[Makedonien (antikes Königreich)|Makedonier]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{KlP|1|1126||Chalkis 1|[[Ernst Meyer (Historiker)|Ernst Meyer]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hellenismus; Unterwerfung durch die Römer ===&lt;br /&gt;
In früher [[Hellenismus|hellenistischer Zeit]] befand sich Chalkis, zu einer starken Festung ausgebaut, weiterhin meist unter der Oberhoheit der makedonischen Machthaber. So stand es am Beginn der [[Diadochen]]-Zeit unter der Herrschaft [[Kassander]]s, wurde aber 304 v. Chr. von [[Demetrios I. Poliorketes]] besetzt und für frei erklärt. Dann blieb es in den Händen der [[Antigoniden]] ein fester Stützpunkt makedonischer Herrschaft und wichtig als Flottenstation. Um 253 v. Chr. fiel [[Alexandros von Korinth|Alexandros]], Kommandant der Besatzungen von [[Korinth]] und Chalkis, von seinem Onkel, dem Makedonenkönig [[Antigonos II. Gonatas]], ab und herrschte in beiden Städten als unabhängiger Fürst. Nach seinem um 245 v. Chr. erfolgten Tod kam Chalkis mit Euböa wieder an Antigonos II. Auch dessen Nachfolger [[Demetrios II. (Makedonien)|Demetrios II.]] und [[Antigonos III. Doson]] blieben wohl ungestört im Besitz von Chalkis. Der folgende, ab 221 v. Chr. regierende Makedonenkönig [[Philipp V. (Makedonien)|Philipp V.]] bezeichnete Chalkis mit Korinth und [[Demetrias]] als die „Fesseln“ Griechenlands. In der späteren Phase des [[Zweiter Punischer Krieg|Zweiten Punischen Kriegs]] griffen der römische Feldherr [[Publius Sulpicius Galba Maximus]] und der pergamenische König [[Attalos I.]] 207 v. Chr. Chalkis an, konnten es aber infolge seiner festen Lage und heftiger Meeresströmungen im Euripos nicht einnehmen. Dies gelang zwar 200 v. Chr. [[Gaius Claudius Centho (Legat)|Gaius Claudius Centho]], doch war er es ihm nicht möglich, die Stadt längere Zeit zu behaupten. Nach seiner Niederlage in der [[Schlacht von Kynoskephalai]] (197 v. Chr.) gegen die [[Römische Republik|Römer]] musste Philipp V. schließlich der Herrschaft über Chalkis entsagen, das unter römische Kontrolle kam. 192 v. Chr. vermochte [[Antiochos III.]] die Stadt vorübergehend in seinen Besitz bringen, verbrachte hier den Winter 192/191 v. Chr. und feierte seine Hochzeit, doch fiel Chalkis bald wieder unter römische Herrschaft. 146 v. Chr. schloss sich Chalkis dem von Kritolaos geleiteten Aufstand Griechenlands gegen die Römer an, nach dessen Scheitern die Stadt geplündert und ihre Mauer geschleift wurde. Sie blieb aber militärisch bedeutsam und diente den Feldherren des Königs [[Mithridates VI. (Pontos)|Mithridates VI.]] von Pontos während dessen [[Mithridatische Kriege|ersten Kriegs]] gegen Rom von 88–85 v. Chr. als wichtiger Stützpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|III,2|2078|2088|Chalkis 1)|[[Eugen Oberhummer]]|RE:Chalkis 1|hier: Sp. 2084 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Neuzeit ===&lt;br /&gt;
In der [[Römische Kaiserzeit|Kaiserzeit]] bewahrte Chalkis einen gewissen Grad an wirtschaftlicher Blüte und gehörte zur römischen Provinz [[Achaea]]. Als Festung und Handelsstadt blieb es auch über das ganze [[Mittelalter]] von Bedeutung. Im 6. Jahrhundert n. Chr. liefert der Historiker [[Prokopios von Caesarea|Prokop]] eine nähere Schilderung des Euripos mit einer beweglichen Holzbrücke unter der Regierung [[Justinian I.|Justinians]]; auch soll der Kaiser die Befestigung der Stadt erneuert haben. In [[Byzantinisches Reich|byzantinischer Zeit]] änderte sich der Name der Stadt allmählich in &amp;#039;&amp;#039;Euripos&amp;#039;&amp;#039;, der dann mit leichter Änderung der Aussprache in &amp;#039;&amp;#039;Egripos&amp;#039;&amp;#039; abgewandelt wurde. Anfang der 880er Jahre griff der von den [[Abbasiden]] eingesetzte Emir von [[Tarsus (Türkei)|Tarsos]], [[Yazaman al-Khadim]], Chalkis mit 30 Schiffen an, wurde aber vom Satrapen des Hellas, Oineiates, zurückgeschlagen. Im 12. Jahrhundert war die Stadt eine [[Venedig|venezianische]] Handelsstation, die 1171 von einer venezianischen Flotte angegriffen und 1209 nach dem [[Vierter Kreuzzug|Vierten Kreuzzug]] von Venedig eingenommen wurde. In der westlichen Welt war die Stadt im Mittelalter unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Negropont&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Negroponte&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Den Venezianern verdankt sie eine neue Befestigung, [[Wasserleitung]], überhaupt ihre architektonische Physiognomie bis zur [[Neuzeit]]. Sie wurde der Sitz eines Bistums der [[Lateinische Kirche|lateinischen Kirche]]. 1317 griff die [[Katalanische Kompanie]] und 1350/51 eine türkische Armee Negroponte an. Die venezianische Periode endete schließlich mit der im Juli 1470 erfolgten Eroberung von Negroponte durch die [[Osmanisches Reich|Osmanen]] während der Regierung des Sultans [[Mehmed II.]] Unter ihrer Herrschaft war die Stadt Sitz des Admirals des Archipels der Ägäischen Inseln. 1688 wehrten die Osmanen einen Angriff Venedigs ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{RE|III,2|2078|2088|Chalkis 1)|Eugen Oberhummer|RE:Chalkis 1|hier: Sp. 2086 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Griechische Revolution|Griechischen Unabhängigkeitskrieg]] ging die Stadt am 25. März&amp;lt;sup&amp;gt;[[Julianischer Kalender|Jul]].&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://eviaportal.gr/i-istoria-tis-chalkidas/ |titel=Η ιστορία της Χαλκίδας |titelerg=[Die Geschichte von Chlakida] |werk=Eviaportal.gr |datum=2013-09-10 |sprache=el |abruf=2025-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;/7. April&amp;lt;sup&amp;gt;[[Gregorianischer Kalender|Greg]].&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1833 an die Regierung des neuen[[Königreich Griechenland| Griechischen Königreichs]] über. Bei der Übergabe der Schlüssel der Festung von Chalkida auf einem Silbertablett war unter anderem Georgios Ainian anwesend. Er wurde von der neuen Regierung unter König [[Otto (Griechenland)|Otto]] zum ersten Gouverneur (Ναύαρχος κυβερνήτης) der Insel [[Euböa]] ernannt. Er gründete in Chalkida rasch eine [[Lancasterschule]] (αλληλοδιδακτικό σχολείο) und eine Druckerei, in der kurz darauf die erste Zeitung Euböas, &amp;#039;&amp;#039;Ellin&amp;#039;&amp;#039;, erschien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1899 bis 2010 war Chalkida Verwaltungssitz der [[Euböa (Regionalbezirk)|Präfektur Euböa]]. [[Titularbistum Chalcis in Graecia|Chalcis in Graecia]] ist ein [[Titularbischof|Titularbistum]] der katholischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chalkis weist die älteste ununterbrochen bestehende [[Juden|jüdische]] Gemeinde Europas auf, die bereits seit der Antike existiert und zur Gruppe der griechischsprachigen [[Jevanische Sprache|Romanioten]] zählt. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] konnten dank der Hilfe ihrer christlichen Nachbarn von 327 Gemeindemitgliedern 305 [[Holocaust in Griechenland|gerettet]] werden. Heute hat die Gemeinde noch 66 Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde die neue zweite Brücke eröffnet, die Chalkida und die Insel Euböa mit dem Festland verbindet. Im Jahr 2002 fanden die [[Ringer-Weltmeisterschaften 2002|Ringer-Weltmeisterschaften der Frauen]] in Chalkida statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aristoteles Statue.jpg|mini|links|150px|Aristoteles-Statue vor dem Rathaus in Chalkida]]&lt;br /&gt;
* Der griechische [[Philosoph]] [[Aristoteles]] starb im Jahre 322 v. Chr. in Chalkida, dem Geburtsort seiner Mutter.&lt;br /&gt;
* Der [[Grammatiker]] und Dichter [[Lykophron aus Chalkis]] (um 290/250 v. Chr.) stammt wahrscheinlich aus der Stadt.&lt;br /&gt;
* In Chalkida wurde 1904 der Komponist [[Nikos Skalkottas]] geboren. Er starb 1949 in [[Athen]].&lt;br /&gt;
* Der griechische Politiker und ehemalige Ministerpräsident [[Nikolaos Kalogeropoulos]] (1851–1927) wurde in Chalkida geboren.&lt;br /&gt;
* [[Mardocheos Frizis]] (1893–1940), Oberst der griechischen Streitkräfte, fiel als erster höherer griechischer Offizier am 5. Dezember 1940 an der albanischen Front.&lt;br /&gt;
* [[Angelos Basinas]] (* 1976), griechischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chalkida.JPG|mini|Chalkida]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 44.847&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1991 || 51.646 (Stadt), 60,646 (urbaner Siedlungsraum)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001 || 53.584&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaft und Städtefreundschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 1999 besteht eine Städtepartnerschaft mit [[Brühl (Rheinland)|Brühl]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bruehl.de/staedtepartnerschaften.aspx Städtepartnerschaften auf Bruehl.de] Abgerufen am 2. März 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurde eine Städtefreundschaft mit [[Menden (Sauerland)|Menden]] vereinbart.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.menden.de/leben-in-menden/kultur-bildung/kulturbuero/staedtepartnerschaften/chalkida/griechenland/ |text=Chalkida auf Menden.de |wayback=20211128181041}} Abgerufen am 2. März 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2011 besteht eine Städtepartnerschaft mit der Insel [[Salamis (Insel)|Salamis]] in Griechenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altebrücke1 1.jpg|mini|links|Die alte Brücke in Chalkida. Links der Inselteil, rechts das Festland der Stadt]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1992 wurde die [[Euripus-Brücke]], eine mehrspurige [[Hängebrücke]] über den [[Euripos]]-Kanal fertiggestellt. Sie trägt wesentlich zur Verbesserung der Erreichbarkeit der Stadt Chalkida und den anderen Teilen der Insel Euböa bei. Vor der Eröffnung der neuen Brücke gab es nur eine kleine Klappbrücke an der engsten Stelle der Meerenge, die – mitten in der Stadt gelegen – die Hauptverbindung zwischen der Insel Euböa und dem zentralgriechischen Festland darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßennetz ===&lt;br /&gt;
* [[Nationalstraße 44 (Griechenland)|Nationalstraße 44]]&lt;br /&gt;
* [[Nationalstraße 77 (Griechenland)|Nationalstraße 77]]&lt;br /&gt;
* [[Ethniki Odos 1|Nationalstraße 1]]&lt;br /&gt;
* [[Aftokinitodromos 1|GR-A1]] [[Europastraße 75|E&amp;amp;nbsp;75]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Chalkida weist keine überragende Attraktion auf und wird von Touristen eher als Durchgangsstation zur Insel Euböa verstanden. Trotzdem gibt es einige Sehenswürdigkeiten, die sich vornehmlich im südlichen (älteren) Teil der Stadt befinden. Zu nennen sind vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das im Mai 2021 neu eröffnete Archäologische Museum &amp;quot;Arethusa&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archaeologicalmuseums.gr/en/museum/5df34af3deca5e2d79e8c172/archaeological-museum-of-chalkida-arethousa Internetauftritt des Archäologischen Museums &amp;quot;Arethusa&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Kirche Agia Paraskevi wurde zeitweise von Katholiken genutzt, was auch die gotischen Zusätze erklärt. Die Kreuzrippengewölbe sind bis auf zwei kleinere in der osmanischen Zeit entfernt worden, da das Gebäude als Lagerhaus genutzt wurde. Nach der Gründung des griechischen Staates wurde das Gebäude wieder zum Gotteshaus, die Ikonostase wurde klassizistisch ausgeführt.&lt;br /&gt;
* Die Emir Zade Moschee ist unweit der Kirche und wird heute von Archäologen genutzt. Davor befindet sich ein osmanischer Brunnen zur rituellen Waschung.&lt;br /&gt;
* Das kleine archäologische Museum ist direkt im Zentrum. Es zeigt nur wenige Fundstücke, die auf die Bedeutung der Stadt als Keramikproduzent in der Antike hinweisen, dafür einige sehr wertvolle Skulpturen aus hellenistischer und römischer Zeit.&lt;br /&gt;
* Das römische Aquädukt (Kamares)&lt;br /&gt;
* das „Rote Haus“ im [[Neoklassizismus (bildende Kunst)|neoklassizistischen]] Stil&lt;br /&gt;
* die Festung Karababa auf der Festlands-Seite der Stadt&lt;br /&gt;
* die [[Synagoge (Chalkida)|Synagoge]] in der Kotsou-Straße (Baujahr 1855) und der alte [[Jüdischer Friedhof|jüdische Friedhof]] in der Odos Ellinon Evräon Martyron (ehem. Messapion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fotis Ioannidis]] (* 2000), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebbe in Chalkida.jpg|Ebbe in der Bucht von Chalkida&lt;br /&gt;
Strandpromenade Chalkida.jpg|Die Strandpromenade des Inselteils der Stadt Chalkida&lt;br /&gt;
Chalkis-Agia-Paraskevi.JPG|Die mittelalterliche Kirche Agia Paraskevi&lt;br /&gt;
Chalkis-Archaelogical-Museum.JPG|Das kleine archäologische Museum&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|III,2|2078|2088|Chalkis 1|[[Ludwig Bürchner]]|RE:Chalkis 1}}&lt;br /&gt;
* Gerd Sachs: &amp;#039;&amp;#039;Die Insel Euböa. Chalkis und Eretria. Archäologie und Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Antiquitates.&amp;#039;&amp;#039; Band 75). Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2021, ISBN 978-3-339-12188-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Chalkida}}&lt;br /&gt;
* [http://www.chalkida.gr/ chalkida.gr]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Mittelgriechenland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4009713-4|VIAF=238331912}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Euböa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Mittelgriechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Mittelgriechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chalkida| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ägäisches Meer)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;H1story2Writer</name></author>
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