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	<title>Chaim Potok - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T08:27:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Erbsenesche am 2. Dezember 2023 um 22:45 Uhr</title>
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		<updated>2023-12-02T22:45:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herman Harold Potok&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, besser bekannt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chaim Potok&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Februar]] [[1929]] in [[New York City]]; † [[23. Juli]] [[2002]] in [[Merion Station|Merion]], [[Pennsylvania]]), war ein [[Jüdisch-amerikanische Literatur|US-amerikanisch-jüdischer]] [[Schriftsteller]] und [[Rabbiner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Potok war das älteste Kind von Benjamin Max Potok († 1958) und dessen Ehefrau Mollie Friedmann. Seine Eltern waren Immigranten aus [[Juden in Polen|Polen]], die ihm traditionsgemäß den hebräischen Namen „Chaim“ gaben, das hebräische Wort für „Leben“. Er wuchs mit seinen drei Geschwistern in einem [[Orthodoxes Judentum|orthodoxen]] Elternhaus in der [[Bronx]] auf und besuchte die [[Marsha Stern Talmudical Academy]] in [[Manhattan]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 schickte Potok eine erste Erzählung an die Zeitschrift „[[The Atlantic|The Atlantic Monthly]]“. Trotz Ablehnung hatte der Herausgeber Edward Meeks großes Lob dafür übrig. 1949 besuchte er die private [[Yeshiva University]], um englische und hebräische Literatur zu studieren. Im darauffolgenden Jahr erreichte er dafür seinen B.A, ein Jahr später wechselte er an das &amp;#039;&amp;#039;[[Jewish Theological Seminary|Jewish Theological Seminary of America]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde dort 1955 zum Rabbiner [[Semicha|ordiniert]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potok trat in die [[United States Army]] ein und wurde 1955 als [[Militärrabbiner]] nach [[Geschichte Südkoreas|Südkorea]] verpflichtet. 1957 kehrte er in die USA zurück und ließ sich in [[Kalifornien]] nieder. In [[Los Angeles]] betraute ihn die &amp;#039;&amp;#039;American Jewish University&amp;#039;&amp;#039; mit der Leitung des angeschlossenen [[Ferienlager]]s &amp;#039;&amp;#039;Camp Ramah&amp;#039;&amp;#039; in [[Ojai]] ([[Ventura County]]). Dort machte er die Bekanntschaft der Sozialarbeiterin Adena Mosevitzky und heiratete sie am 8. Juni 1958. Das Ehepaar Potok ging 1959 nach [[Philadelphia]] an die [[University of Pennsylvania]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1963 gehörte das Ehepaar Potok noch einmal zum Lehrpersonal von &amp;#039;&amp;#039;Camp Ramah&amp;#039;&amp;#039;. Im Herbst desselben Jahres ging Potok zusammen mit seiner Ehefrau nach [[Jerusalem]], wo er u. a. mit seiner Dissertation über den Philosophen [[Salomon Maimon]] begann. 1964 kehrte das Ehepaar Potok zurück und ließ sich in [[Brooklyn]] nieder. Parallel zu verschiedenen anderen Projekten beendete Potok dort seine Dissertation und wurde 1965 von der [[University of Pennsylvania]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 berief man Potok zum Nachfolger von [[Salomon Grayzel]] (1896–1980) als Chefredakteur der [[Jewish Publication Society]]. Dieses Amt hatte Potok bis 1974 inne. 1977 verließ Potok New York und ließ sich in Merion Station ([[Montgomery County]]) in Pennsylvania nieder. Er starb am 23. Juli 2002 und fand dort auch seine letzte Ruhestätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Potok wurde vor allem bekannt durch seinen Erstlingsroman &amp;#039;&amp;#039;The Chosen&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: Die Erwählten) aus dem Jahr 1967, der sofort ein Bestseller wurde, und den Fortsetzungsband &amp;#039;&amp;#039;The Promise&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: Das Versprechen) aus dem Jahr 1969. Der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die Erwählten|The Chosen]]&amp;#039;&amp;#039; erschien 1981. Hier spielte Chaim Potok in einem [[Cameoauftritt|Cameo-Auftritt]] als [[Talmud]]lehrer mit. Es gibt auch eine Bearbeitung für Theater und Musical.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Bücher handeln von der Freundschaft zweier Jungen, wobei einer aus einem streng [[Chassidismus|chassidischen]] Umfeld kommt und der andere [[Liberales Judentum|jüdisch-liberal]] erzogen wurde. Das Thema, also die Spannung zwischen den zwei Welten, kannte Potok aus seinem eigenen Leben. Er wuchs in einer [[Orthodoxes Judentum|orthodox-jüdischen]] Familie auf. Seine literarischen Ambitionen weckten viel Widerstand in seinem Umfeld; man meinte, dass er seine Zeit verschwende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere bekannte Bücher von Potok sind &amp;#039;&amp;#039;My Name is Asher Lev&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: Mein Name ist Ascher Lev) aus dem Jahr 1972 und &amp;#039;&amp;#039;The Gift of Asher Lev&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1990. Auch in diesen zwei Büchern geht es um einen Künstler, der seiner orthodox-jüdischen Familie und Umgebung trotzen muss, um aus seinem Talent einen Beruf machen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer Romanen schrieb Potok auch Theaterstücke, Kinderbücher, Kurzgeschichten und Sachbücher. Er fungierte auch als [[Ghostwriter]] bei der Autobiographie des [[Violinist|Geigers]] [[Isaac Stern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
; Belletristik&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;My name is Asher Lev&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Mein Name ist Ascher Lev.&amp;#039;&amp;#039; Wunderlich, Tübingen 1973 (übersetzt von [[Margaret Carroux]]). &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In the beginning&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 2000, ISBN 3-499-14012-8 (EA Tübingen 1977, übersetzt von Margaret Carroux). &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The promise&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Das Versprechen.&amp;#039;&amp;#039; Wunderlich, Tübingen 1976, ISBN 3-8052-0265-2 (übersetzt von Margaret Carroux). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Sachbücher&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jewish ethics&amp;#039;&amp;#039;. 1964/69 (14 Bände)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wanderings&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen. Geschichte des jüdischen Volkes.&amp;#039;&amp;#039; Wunderlich, Tübingen 1980, ISBN 3-8052-0336-5 (übersetzt von Margaret Carroux). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Scherer: &amp;#039;&amp;#039;Amerikanisch-jüdische Lebensentwürfe. [[Saul Bellow]], [[Bernard Malamud]], [[Cynthia Ozick]], Chaim Potok, [[Philip Roth]]&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Stuttgart 2004, ISBN 3-476-45317-0.&lt;br /&gt;
* Sanford Sternlicht: &amp;#039;&amp;#039;Chaim Potok. A critical companion&amp;#039;&amp;#039;. Greenwood Press, Westport, Conn. 2000, ISBN 0-313-31181-1.&lt;br /&gt;
* Daniel Walden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The world of Chaim Potok&amp;#039;&amp;#039; (= Studies in American Jewish Literature, 4). University Press, Albany, N.Y. 1985.&lt;br /&gt;
* Daniel Walden: &amp;#039;&amp;#039;Conversations with Chaim Potok&amp;#039;&amp;#039;. University Press, Jackson, Miss. 2001, ISBN 1-57806-345-0.&lt;br /&gt;
* Daniel Walden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chaim Potok. Confronting modernity through the lens of tradition&amp;#039;&amp;#039;. University Press, University Park, Penn. 2013, ISBN 978-0-2710-6268-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Jüdisch-amerikanische Literatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122379136}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0693160}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122379136|LCCN=n50019835|VIAF=51694687}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Potok, Chaim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdischer Militärseelsorger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (United States Army)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bronx)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Potok, Chaim&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Potok, Herman Harold&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=amerikanisch-jüdischer Schriftsteller und Rabbi&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bronx]], [[New York City]], Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juli 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Merion, [[Pennsylvania]], Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Erbsenesche</name></author>
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