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	<title>Chřiby - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |NS=49/09//N |EW=17/20//E |type=mountain |elevation=970 |region=CZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Chriby.png|mini|Das Marsgebirge innerhalb der [[Geomorphologische Einteilung Tschechiens|Geomorphologischen Einteilung Tschechiens]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PP Kazatelna Chriby.JPG|mini|Naturdenkmal &amp;#039;&amp;#039;Kazatelna&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chřiby&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Marsgebirge&amp;#039;&amp;#039;) ist ein 335 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; großes touristisches Gebiet und ein Naturpark. Es befindet sich in [[Südmähren]] in [[Tschechien]] und bietet eine Vielfalt von Naturschönheiten und zahlreiche historische Denkmäler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Gebirge ist der höchste Teil der [[Mittelmährische Karpaten|Mittelmährischen Karpaten]] (Středomoravské Karpaty) und breitet sich vom [[Zlínský kraj]] bis zum [[Jihomoravský kraj]] aus. Höchster Punkt ist der [[Brdo]]. Weitere wichtige geographische Punkte sind Bunč und Komínky. In drei Bezirken, in denen sich der Naturpark befindet, kann man historische Denkmäler besichtigen. Das Gebirge bildet mit dem Nachbargebirge [[Ždánický les]] eine natürliche Grenze zweier Regionen. Nach Süden und Osten breitet sich [[Region Slovácko|Slovácko]] aus, im Norden beginnt die [[Hanna (Mähren)|Hanna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebirge selbst besteht aus Ton- und Sandsteinfelsen, bedeckt durch dichte Laubwälder und durchzogen von dem Fluss [[March (Fluss)|March]]. Das angenehme und warme Klima zog schon seit langer Zeit Tiere verschiedenster Art an, die hier ihre Heimat fanden. Die Flora ist typisch für die mitteleuropäischen Karpaten. Neben Lilienarten findet man hier weitere seltene Pflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet wurde auch von Menschen früh besiedelt. Bei Ausgrabungen in [[Bělov]], [[Žlutava]], [[Nová Dědina]] wurden Gegenstände der ersten Jäger aus dem [[Paläolithikum|paläolithischen]] [[Zeitalter]] gefunden sowie Werkzeuge der Landwirte, die sich später ansiedelten. Damals gehörte diese Gegend zu den dichtbesiedelten Gebieten. Aus dieser frühen Zeit stammen auch die Überreste von [[Mammuts]] und [[Wollnashorn|Wollnashörnern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegend lag auf dem Handelsweg von der [[Adriatisches Meer|Adria]] zum [[Baltikum]]. Um 1200 bis 800 vor Christus wurde auf dem Holý kopec der erste Burgwall erbaut. In der gleichen Zeit bewachte die Burg bei [[Roštín]] den Weg, der vom Salzkammergut ausging. Die [[Bernsteinstraße]] und die [[Salzstraße]] trafen sich bei [[Kroměříž]] und Chřiby und bildeten somit einen wichtigen Teil dieser Handelswege. Am Zusammenfluss der Morava mit dem Fluss [[Olšava (March)|Olšava]] entstand später eine vorgelagerte Festung der [[Römisches Reich|Römer]]. Nach der Besiedlung durch [[Slawen]] wurde die Gegend zum Handels- und Verwaltungszentrum mit wichtigen Standorten der Armee und der Kirche. Man geht davon aus, dass die Gegend der Ursprung des [[Großmähren|Großmährischen Reichs]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Mittelalter, wahrscheinlich bereits zu Großmährischer Zeit, bildeten die Eichen-Buchen-Wälder einen landesherrlichen [[Wildbannforst]]. Zu dessen Schutz ließen die [[Přemysliden]] in [[Stříbrnice u Uherského Hradiště|Stříbrnice]] und [[Lubná u Kroměříže|Lubná]] zwei Jagdgerichte einrichten. Das [[Burg Buchlov#Lowczowe prawo|Lowczowe prawo]] von Stříbrnice erhielt später auch die [[Blutgerichtsbarkeit]] der [[Burg Buchlov]] übertragen und übte diese bis 1748 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1939 begannen die Arbeiten an der Autobahn von Prag über Brünn zur Slowakischen Grenze, die von [[Zástřizly]] bis [[Kostelany]] über das Marsgebirge führen sollte. Bauarbeiten an der Trasse fanden dort zwischen März 1939 und 1942 statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Trasse 1948 verworfen. Heute umgeht die fertiggestellte Autobahn [[Dálnice 1]] das Gebirge nördlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.autobahn.cz/geschichte.php Geschichte der tschechischen Autobahnen auf autobahn.cz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Chřiby}}&lt;br /&gt;
* http://www.chriby.cz/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chriby}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in den Karpaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mähren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geomorphologische Einteilung der Äußeren Westkarpaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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