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	<title>Ceylon-Zimtbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T05:29:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ceylon-Zimtbaum&amp;diff=109127&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Auszeichnungsfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-21T09:32:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Auszeichnungsfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Ceylon-Zimtbaum&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cinnamomum verum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Jan Svatopluk Presl|J.Presl]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cinnamomum&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Lorbeergewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Lauraceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Lorbeerartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Laurales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Magnoliids&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Bedecktsamer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Magnoliopsida&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Cinnamomum verum - Köhler–s Medizinal-Pflanzen-182.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Ceylon-Zimtbaum (&amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum verum&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;br /&amp;gt; Illustration aus Koehler&amp;#039;s Medicinal-Plants 1887&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ceylon-Zimtbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Echter Zimtbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum verum&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Lorbeergewächse]] (Lauraceae). Die ursprüngliche Heimat ist [[Sri Lanka]] (früher Ceylon). Heute wird diese Art ebenfalls in vielen tropischen Ländern und Staaten wie [[Madagaskar]] und [[Sansibar]] angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kai Dräger |url= https://www.spicebar.de/ceylon-zimt-pulver-bio |titel= Herkunft, Anbau und Rezeptvorschläge von Ceylon Zimt |werk=Spicebar - Die Gewürzpioniere |hrsg=Spicebar |datum= 2016-02-01 |abruf= 2019-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist die Quelle für den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ceylon-Zimt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (genannt auch &amp;#039;&amp;#039;echter [[Zimt]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cinnamomum verum sey 2.jpg|mini|Borke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cinnamomum verum young leaves at Thattekkadu (2).jpg|mini|Junge Blätter des Zimtbaumes. Sie werden wie bei vielen tropischen Bäumen schubweise gebildet und sind oft anfangs rot]]&lt;br /&gt;
[[Datei:JardinDuRoi38.jpg|mini|Voll entwickelte Blätter und Blütenstände]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cinnamomum verum, Cinnamon 2.jpg|mini|Unreife Frucht]]&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild, Rinde und Laubblatt ===&lt;br /&gt;
Der Echte Zimtbaum ist ein immergrüner [[Baum]], der Wuchshöhen bis zu 18&amp;amp;nbsp;m erreicht. In Kultur werden die Bäume gestutzt, so dass sich Zweige und Äste bilden, deren Rinde zur Zimtgewinnung genutzt werden können. Der Stammdurchmesser kann bis 60&amp;amp;nbsp;cm betragen. Die [[Borke]] ist bräunlich bis gräulich, der Rinden[[Bast (Pflanze)|bast]] des früher auch &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum aromaticum&amp;#039;&amp;#039; genannten Baums riecht aromatisch, unter anderem durch [[Zimtaldehyd]], er wird zwei- bis dreimal im Jahr geerntet. Die fast zylindrischen (subterete)&amp;lt;!-- oder subtereten? -- Bitte das Wort doch durch ein anderes ersetzen; es kommt in der gesamten Wikipedia nur einmal vor: nämlich hier. Und es sagt nichts --&amp;gt; Zweige besitzen eine graue, etwas weiß gefleckte [[Rinde]]. Die Knospen sind seidig-flaumig behaart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen tropischen Bäumen werden ohne festen Zeitpunkt im Jahreslauf viele Blätter gleichzeitig gebildet (Laubausschüttung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkens&amp;quot; /&amp;gt;), dabei sind die jungen Blätter bei vielen Arten durch [[Anthocyan]] mehr oder weniger stark rot gefärbt, was vor zu starker UV-Strahlung schützt. Auch bei dieser Art sind die Laubblätter im jungen Stadium leuchtendrot, später aber dunkelgrün mit weißen Blattadern. Die meist gegenständig an den Zweigen angeordneten, aromatischen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der kahle, kurze Blattstiel ist bis 2,5&amp;amp;nbsp;cm lang. Die große, mehr oder weniger ledrige, kahle, einfache sowie ganzrandige Blattspreite ist mit einer Länge von 11 bis 16&amp;amp;nbsp;cm und einer Breite von 4,5 bis 5,5&amp;amp;nbsp;cm [[Blattform#Gestalt der Spreite|eiförmig bis eilanzettlich]] mit spitzer bis gerundeter, auch verschmälerter Spreitenbasis und zugespitztem oder spitzem bis rundspitzigem Ende. Die Blattunterseite ist hellgrün, die Oberseite der vollentwickelten Blattspreite ist glänzend dunkelgrün. Typisch sind die meistens drei bis fünf, unterseits erhabenen, helleren und gelblichen [[Blattader|Hauptadern]] und eine dazwischen liegende feine Netzaderung. Es sind keine [[Nebenblatt|Nebenblätter]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstand und Blüte ===&lt;br /&gt;
Der end- oder achselständige und lockere [[Rispe|rispige]] [[Blütenstand]] ist 10 bis 12&amp;amp;nbsp;cm lang. Blütenstandsschaft und -[[rhachis]] sind sehr fein seidig-flaumig behaart. Die zwittrigen, [[radiärsymmetrisch]]en, kleinen und gestielten, unangenehm duftenden [[Blüte]]n weisen einen Durchmesser von 3–6&amp;amp;nbsp;mm auf. Es sind meist sechs, selten bis zu neun gelb-grüne, längliche bis verkehrt-eiförmige und leicht bootförmige, fast gleiche [[Blütenhüllblätter]] vorhanden, die nur an ihrer Basis verwachsen und außen weiß-gräulich und feinflaumig behaart sind. In drei Kreisen stehen jeweils drei fertile, kurze [[Staubblätter]]. Die nahe ihrer Basis leicht behaarten, freien Staubfäden besitzen im dritten Kreis jeweils zwei Drüsen. Im vierten, innersten Kreis sind drei kleine Staminodien ausgebildet. Der mittelständige, einkammerige [[Fruchtknoten]] ist mit einer Länge von 10 bis 15&amp;amp;nbsp;mm eiförmig und kahl. Der kurze [[Griffel (Botanik)|Griffel]] endet in einer scheibenförmigen [[Narbe (Botanik)|Narbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frucht ===&lt;br /&gt;
Die mit einer Länge von 10 bis 15&amp;amp;nbsp;mm eiförmige, glatte [[Steinfrucht]] färbt sich bei Reife bläulich-schwarz. An der Frucht mit „[[Fruchtbecher]]“ sind noch die Reste der Blütenhüllblätter erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die gültige [[Erstbeschreibung]] von &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum verum&amp;#039;&amp;#039; (der Zimt davon wurde früher auch &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum vulgare&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt) erfolgte 1825 durch [[Jan Svatopluk Presl]] in &amp;#039;&amp;#039;O Prirozenosti Rostlin&amp;#039;&amp;#039;, 2 (2), S. 36, 37–44.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum verum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|J.Presl}} sind: &amp;#039;&amp;#039;Laurus cinnamomum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}, &amp;#039;&amp;#039;Camphorina cinnamomum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Farw.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum aromaticum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|J.Graham}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum barthii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum bengalense&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum biafranum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum bonplandii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum boutonii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum capense&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum carolinense&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;oblongum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Kaneh.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum cayennense&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum ceylanicum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Nees}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum cinnamomum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) H.Karst.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum commersonii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum cordifolium&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum decandollei&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum delessertii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum ellipticum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum erectum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum humboldtii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum iners&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Wight}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum karrouwa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum leptopus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|A.C.Sm.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum leschenaultii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum madrassicum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum maheanum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum mauritianum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum meissneri&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum ovatum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum pallasii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum pleei&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum pourretii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum regelii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum roxburghii&amp;#039;&amp;#039;{{Person| Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum sieberi&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum sonneratii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum vaillantii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum variabile&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum wolkensteinii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum zeylanicum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Blume}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum zeylanicum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Breyne}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum zeylanicum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;cassia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Meisn.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum zeylanicum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;cordifolium&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hayne}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum zeylanicum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;foeniculaceum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Meisn.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum zeylanicum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;inodorum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Meisn.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum zeylanicum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;microphyllum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Meisn.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum zollingeri&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lukman.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Heimat ist [[Sri Lanka]] (Ceylon). Heute wird diese Art in vielen tropischen Ländern angebaut. Im tropischen Asien, auf den Karibischen Inseln und den Seychellen ist die Art verwildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung als Gewürz und Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cinnamomum verum spices.jpg|mini|Rinde und „Zimtblüten“ als Gewürz]]&lt;br /&gt;
Zimt ist eines der ältesten [[Gewürz]]e. Es wurde angeblich schon vor 2000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in [[Indien]] und [[China]] als Gewürz verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;R. A. Donkin: &amp;#039;&amp;#039;Dragon&amp;#039;s Brain Perfume: An Historical Geography of Camphor.&amp;#039;&amp;#039; Brill, 1999, ISBN 90-04-10983-8, S.&amp;amp;nbsp;12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Frederick J. Simoons: &amp;#039;&amp;#039;Food in China: A Cultural and Historical Inquiry.&amp;#039;&amp;#039; CRC Press, 1991, ISBN 0-8493-8804-X, S.&amp;amp;nbsp;392–395.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Portugiese [[Vasco da Gama]] brachte 1502, nach seiner Landung im Jahre 1498 auf der südindischen Insel Ceylon, dem heutigen [[Sri Lanka]], dieses Gewürz schließlich nach Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist der Echte Zimtbaum insbesondere durch das Gewürz [[Zimt]]rinde. Das Aroma des Zimtbaumes geht auf das in ihm enthaltene [[Zimtöl]] zurück, das zu 75 % aus [[Zimtaldehyd]] besteht. Die Zimtblätter werden als Ersatz für [[Indisches Lorbeerblatt|indische Lorbeerblätter]] verwendet. Die „Zimtblüten“ auch „Zimtnelken“ genannten, unreifen, sehr jungen und getrockneten ganzen Früchte werden auch als Gewürz verwendet; Fruchtbecher mit Blütenhülle und kleinen Früchten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Katzers&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ersatzstoff ===&lt;br /&gt;
In der Lebensmittelindustrie wird statt echtem Zimt häufig auch der in den Vereinigten Staaten und den [[Niederlande]]n oft verwendete indonesische Zimt &amp;#039;&amp;#039;[[Cinnamomum burmannii]]&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Cinnamomum+burmannii &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum burmannii&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants, abgerufen am 24. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum cassia&amp;#039;&amp;#039; (Cassiazimt) wird eingesetzt, welcher von der [[Zimtkassie]], dem chinesischen Zimtbaum, stammt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Eisenbrand, Peter Schreier: &amp;#039;&amp;#039;RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Thieme, 2006, ISBN 978-3-13-736602-7, S.&amp;amp;nbsp;1315.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch ist der erhöhte Gehalt an dem potentiell [[Karzinogen|kanzerogenen]] und [[Hepatotoxizität|hepatotoxischen]] [[Cumarin]] der anderen Zimtsorten gegenüber dem echten Zimt. Das [[Bundesinstitut für Risikobewertung]] rät daher zum maßvollen Verzehr von „Cassia-Zimt“, eine Sammelbezeichnung für chinesischen Zimt (&amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum cassia, Cassiazimt&amp;#039;&amp;#039;), indonesischen Zimt (&amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum burmannii&amp;#039;&amp;#039;) und vietnamesischen Zimt (&amp;#039;&amp;#039;[[Cinnamomum loureiroi]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bundesinstitut für Risikobewertung |Titel=Neue Erkenntnisse zu Cumarin in Zimt – Stellungnahme Nr. 036/2012 |Datum=2012 |Online=https://www.bfr.bund.de/cm/343/neue-erkenntnisse-zu-cumarin-in-zimt.pdf |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Lebensmittelzubereitung im Haushalt empfiehlt sich daher die Verwendung von echtem Zimt, oft als &amp;#039;&amp;#039;Ceylon-Zimt&amp;#039;&amp;#039; deklariert. Die Angaben auf den Produktverpackungen von Zimtpulvern sind aber nicht immer eindeutig. Bei Stangen ist der Unterschied&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfr.bund.de/cm/343/cassia-und-ceylon-zimt-unterschied.jpg &amp;#039;&amp;#039;Vergleich: Echter Zimt und Cassiazimt&amp;#039;&amp;#039;] bei BfR - Bundesinstitut für Risikobewertung.&amp;lt;/ref&amp;gt; hingegen ersichtlich. Echter Zimt besteht aus mehreren, feinen Lagen, die zu einer geschlossenen Stange zusammengerollt sind und im Querschnitt einer Zigarre ähneln. Andere Zimtsorten bestehen meist nur aus einer einzelnen, dicken Rindenschicht, die sich an beiden Enden einrollt und daher keine geschlossene Stange ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung als Heilpflanze ==&lt;br /&gt;
Als Heildroge wird die sogenannte Zimtrinde &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomi cortex&amp;#039;&amp;#039; (oft auch &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum cortex&amp;#039;&amp;#039; genannt) verwendet. Es ist die von ein- bis zweijährigen Wurzelschösslingen oder Stockausschlägen geerntete, von der äußeren Schicht durch Abschaben befreite Rinde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.medizinalpflanzen.de/systematik/6_droge/cinnam-c.htm &amp;#039;&amp;#039;Zimtrinde – Cinnamomi cortex&amp;#039;&amp;#039;] auf medizinalpflanzen.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin wird das [[Zimtöl]], das ätherische Öl der Rinde, verwendet und das [[Zimtblätteröl]], das ätherische Öl der Blätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkstoffe: In der Rinde befinden sich bis zu 4 % ätherisches Öl mit [[Zimtaldehyd]] als Hauptkomponente (65–75 %), [[Eugenol]] (10 %), [[Zimtalkohol]], [[Zimtsäure]] und weiteren Phenylpropanen, insektizid wirksame [[Diterpene]], [[Procyanidine]], [[Phenolcarbonsäuren]] und [[Schleimstoffe]]. In den Blättern befindet sich [[ätherisches Öl]] mit reichlich Eugenol (ca.&amp;amp;nbsp;80 %) und nur wenig Zimtaldehyd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendung: Viele frühere Indikationen für [[Zimt]] als Heildroge wurden inzwischen aufgegeben. Heute nutzt man noch die appetitanregende und verdauungsfördernde  Wirkung, die durch die Anregung der Speichel- und Magensaftsekretion hervorgerufen wird. Entsprechend gibt man Zimt bei Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl und Blähungen, bei Appetitlosigkeit und leichten krampfartigen Schmerzen u.&amp;amp;nbsp;a. im Zusammenhang mit der [[Menstruation]]. Die Droge allein wird als Teeaufguss kaum noch verwendet, zuweilen ist sie aber in Teemischungen enthalten, häufiger noch die [[Tinktur]] in kombinierten Magen-Darm-Mitteln. In erster Linie verwendet man Zimtrinde und das daraus gewonnene Zimtöl heute um den Geschmack von Medikamenten zu verbessern und Haustees zu aromatisieren. In Zubereitungen zur äußerlichen Anwendung ist Zimt gelegentlich noch als Haut reizender Wirkstoff enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In therapeutischen Dosen darf die Droge nicht während der Schwangerschaft oder bei Magen- und Darmgeschwüren angewendet werden. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen [[Perubalsam]] sollten auf Zimt ganz verzichten. Allergische Haut- und Schleimhautreaktionen sind durch den Gehalt an Zimtaldehyd relativ häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blattöl ist deutlich billiger als das Rindenöl und wird für Zahnpasten, Mundpflegemittel und weitere kosmetische Produkte sowie zur Herstellung von Eugenol verwendet. Der besonders in den Blättern enthaltene Zimtalkohol, auch als Styron bezeichnet, ist ein [[Allergen]].&amp;lt;ref&amp;gt;K. Jason Dennis and Takayuki Shibamoto: &amp;#039;&amp;#039;Photochemical Products of trans-Cinnamic Alcohol: Possible Formation of Skin Irritants and Allergens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[J. Toxicol. Cutan. Ocul. Toxicol.]]&amp;#039;&amp;#039; 9(2), 1990, S.&amp;amp;nbsp;149–157, ({{DOI|10.3109/15569529009036319}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Dickel: &amp;#039;&amp;#039;Implementierung eines relationalen Datenbanksystems in der Universitäts-Hautklinik Köln mit Auswertung einer bikontinentalen Multizenterstudie – BAER-Studie – zur Frage der Allergenhäufigkeit bei Kontaktallergien&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, TH Aachen, 1996, {{DNB|97070903x/34}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivialnamen ==&lt;br /&gt;
Für den Ceylon-Zimt bestehen bzw. bestanden auch folgende weitere deutschsprachige [[Trivialname]]n: Caneel, Canel, Cedemonie, Cedwezrinden, Ceylonzimt, Cimerinten, Cinamein, Cinamin, Cinamom, Cinamomen, Cinamon, Cinemein, Cinemen, Cinimen, Cymet-renen, Cynnamet, Cynmay, Cynneban, Czimarind, Czynamein, Czynamomey, Czynamyn, Zimain, Zimbet, Zimei, Zimin, Zimit, Zimitbluot (das feinste, mittelhochdeutsch), Zimmantrinde, Zinmend, Zimment, Zimmint, Zimmendboum, Zimmerrinde, Zimmerröre, Zimmerrörlein, Zimmt, Zimundrinde, Zinemin, Zymmat (bereits 1483 belegt), Zymet, Zymetrörly ([[mittelhochdeutsch]]). Cincimen,  Cinciment, Cinment, Rindeken, Ryndeken, Synamin ([[althochdeutsch]]). Kanél ([[Norddeutschland]]), Kanell, Kneel ([[mittelniederdeutsch]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 100 ({{archive.org|diedeutschenvol00pritgoog#page/n119/mode/2up}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Xi-wen Li, Jie Li, Henk van der Werff: &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|9781930723818|Seite=181}} [http://flora.huh.harvard.edu/china/PDF/PDF07/Cinnamomum.pdf (PDF)], [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200008735 &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum verum&amp;#039;&amp;#039; online] (Abschnitt Beschreibung).&lt;br /&gt;
* Ingrid Schönfelder, [[Peter Schönfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Handbuch der Heilpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Sonderausgabe. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-440-12932-6.&lt;br /&gt;
* Lutz Roth, Max Daunderer, Kurt Kormann: &amp;#039;&amp;#039;Giftpflanzen – Pflanzengifte. Vorkommen, Wirkung, Therapie, allergische und phototoxische Reaktionen. Mit Sonderteil über Gifttiere.&amp;#039;&amp;#039; 6., überarbeitete Auflage, Sonderausgabe. Nikol, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86820-009-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cinnamomum verum|Ceylon-Zimtbaum (&amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum verum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [https://prosea.prota4u.org/view.aspx?id=570 &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum verum&amp;#039;&amp;#039;] bei PROSEA.&lt;br /&gt;
* {{GRIN|ID=2615|WissName=Cinnamomum|Rang=genus}}&lt;br /&gt;
* [http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Cinn_zey.html &amp;#039;&amp;#039;Ceylonesischer Zimt&amp;#039;&amp;#039;] auf Gernot Katzers Gewürzseiten.&lt;br /&gt;
* [http://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Cinnamomum+verum &amp;#039;&amp;#039;Cinnamomum verum&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants, abgerufen am 24. Juli 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=17800682|WissName=Cinnamomum verum}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Katzers&amp;quot;&amp;gt;[http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Cinn_zey.html Ceylonesischer Zimt auf &amp;#039;&amp;#039;Gernot Katzers Gewürzseiten&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkens&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. Volkens |Jahr= 1912 |Titel= Laubfall und Lauberneuerung in den Tropen |Verlag= Gebrüder Bornträger |Ort= Berlin |Seiten= 56–59 |Online = [http://catalog.hathitrust.org/Record/009073251 online bei HathiTrust]| Kommentar= Ausschütten und Laubausschütten}} gefunden in: {{Literatur |Autor=Herwig Teppner |Titel=Recensio. Wagenitz Gerhard 1996. Wörterbuch der Botanik |Sammelwerk=[[Phyton|Phyton (Horn)]] |Band=39 |Nummer=2 |Datum=1999 |Seiten=292 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/PHY_39_2_0292.pdf}} |Format=PDF |KBytes=458 |Abruf=2023-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lorbeergewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rindengewürz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blattgewürz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blütengewürz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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