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	<title>Ceridwen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T05:57:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ceridwen&amp;diff=802060&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-05-23T16:18:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ceridwen.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ceridwen&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde von [[Christopher Williams (Künstler)|Christopher Williams]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ceridwen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Walisische Sprache|walisisch]] [{{IPA|ke&amp;#039;ridwen}}], auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carridwen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kerridwen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Figur mittelalterlicher Sagen der [[Keltische Mythologie|keltischen Mythologie]] von [[Wales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pair Ceridwen 00.JPG|mini|Gwion Bach, Tegid Foel und Ceridwen]]&lt;br /&gt;
Sie soll die Gattin des Seegeistes [[Tegid Foel]] gewesen sein und Mutter der wunderschönen [[Creirwy]] und des [[Morfran]] ap Tegid sowie des abgrundtief hässlichen [[Afaggdu]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Korn&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Felix Korn|Titel=Etymologisch-symbolisch-mythologisches Real-Wörterbuch zum Handgebrauch für Bibelforscher, Archäologen und bildende Künstler, enthaltend die Thier-, Pflanzen-, Farben- und Zahlensymbolik: mit Rücksichtnahme auf die symbolische …|Band=Band 1|Verlag=Cast|Ort=Stuttgart|Jahr=1843|OCLC=833121377|Online=[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10435592_00351.html online]|Seiten=337–339}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um dessen Hässlichkeit auszugleichen, braute sie in einem magischen Kessel einen Trank, der ihren Sohn zum weisesten aller Wesen machen sollte. Gwion Bach, der den Kessel bewachen und den Trank ständig umrühren sollte, bekam, als der Trank vollendet war, zufällig die ersten drei Tropfen des heißen Gebräus auf seinen Daumen. Der steckte den Finger in den Mund, so dass der Zauber auf ihn anstelle von Afaggdus wirkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vollmer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Wilhelm Vollmer, W. Binder, [[Johannes Minckwitz (Schriftsteller)|Johannes Minckwitz]]|Titel=Dr. Vollmer’s Wörterbuch der Mythologie aller Völker |Verlag=Hoffmann|Ort=Stuttgart|Jahr=1874|OCLC=10203756|Online=[https://www.vollmer-mythologie.de/ceridwen/ &amp;#039;&amp;#039;Ceridwen – Britt. Mythologie&amp;#039;&amp;#039;]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus Ärger darüber versuchte Ceridwen Gwion zu töten und so kam es zu einer langen Verfolgungsjagd. Der Junge wechselte die Gestalt zu einem Hasen; sie wandelte sich zu einer schwarzen Jagdhündin. Sie nahmen immer neue tierische und pflanzliche Gestalten an bis Gwion zu einem Getreidekorn wurde und sich im Korn versteckte. Ceridwen wurde zu einer Henne und pickte es auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessel&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Kessel der Ceridwen.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.helmutwpesch.de/page4/downloads-2/files/ArtusDerHeiligeGral.pdf |wayback=20160304093557}} In: {{Literatur|Autor=Diana L. Paxson|Titel=Die heilige Insel. […]: Die Herrin von Camelot / mit einem Nachw. von [[Helmut W. Pesch]]|Auflage=1.|Verlag=Bastei Lübbe|Ort=Bergisch Gladbach|Jahr=2004|ISBN=3-404-20484-0|Seiten=259–278|Kommentar=Nachwort: &amp;#039;&amp;#039;Der Heilige Gral und die Schätze Britanniens&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf wurde Gwion als Sohn von Ceridwen wiedergeboren und wurde später der größte Dichter und Barde der Britannier. Diese Geschichte ist im &amp;#039;&amp;#039;[[Hanes Taliesin]]&amp;#039;&amp;#039; („Die Geschichte Taliesins“), einer walisischen Erzählung aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, überliefert. Ceridwen setzte ihren jungen Sohn in einem Boot auf dem Meere aus, wo er von Elphins gefunden und nach Hause getragen wurde. Hier wurde ihm der Name [[Taliesin]] („strahlende Stirne“) gegeben, da er sehr weise war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vollmer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Korn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutung und Attribute ==&lt;br /&gt;
Es wird oft vermutet, dass Ceridwen auf eine alte [[Kelten|keltische]] [[Gott]]heit zurückzuführen ist. Viele setzen sie der irischen [[Brigid]] gleich. Ceridwen ist eine Hüterin des Kessels der [[Keltische Anderswelt|Anderswelt]] und die Herrin des Getreides. Dargestellt wird sie zumeist als alte Frau, mit dunklen prophetischen Eigenschaften. Als Symbol der Fruchtbarkeit wird sie zumeist von einer Muttersau begleitet. Ihre beiden Kinder Creirwy und Afaggdu waren in Aussehen und Wesen gegensätzlich, so war ihre Tochter als das schönste Mädchen bekannt, das je geboren wurde. Sie war warmherzig und strahlte Licht aus. Ihr Sohn hingegen galt als der hässlichste Knabe, der je gelebt hat. Er war kalt und abweisend und zeichnete sich durch ein dunkles Gemüt aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessel&amp;quot; /&amp;gt; Aus dieser Darstellung einer alten Frau mit einem brodelnden Kessel entstand vermutlich das Bild der Hexe im Volksmärchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vollmer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste keltischer Götter und Sagengestalten]]&lt;br /&gt;
* [[Liste inselkeltischer Mythen und Sagen#Mythen und Sagen aus Wales und Britannien|Mythen und Sagen aus Wales und Britannien]]&lt;br /&gt;
* [[Keltischer Kesselkult]]&lt;br /&gt;
* [[Keltische Frauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hannes Taliesin.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bernhard Maier (Religionswissenschaftler)|Bernhard Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der keltischen Religion und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 466). Kröner, Stuttgart 1994, ISBN 3-520-46601-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125827741|LCCN=sh99004500|VIAF=15744571}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walisische Gottheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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