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	<title>Cenzi von Ficker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T11:48:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cenzi_von_Ficker&amp;diff=2909156&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Ersetze Creszenz_von_ficker_c_1900.png durch Creszenz_von_Ficker_circa_1900_(Ausschnitt).png (von CommonsDelinker angeordnet: File renamed: proper name)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cenzi_von_Ficker&amp;diff=2909156&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-24T08:31:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ersetze Creszenz_von_ficker_c_1900.png durch &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:Creszenz_von_Ficker_circa_1900_(Ausschnitt).png&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:Creszenz von Ficker circa 1900 (Ausschnitt).png (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Creszenz_von_Ficker_circa_1900_(Ausschnitt).png&lt;/a&gt; (von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:CommonsDelinker&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:CommonsDelinker (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;CommonsDelinker&lt;/a&gt; angeordnet: &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: proper name)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Creszenz von Ficker circa 1900 (Ausschnitt).png|mini|Cenzi von Ficker um 1900]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cenzi von Ficker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Creszenz von Ficker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, verheiratete Sild; * [[1. September]] [[1878]] in [[München]]; † [[26. August]] [[1956]] auf [[Burgruine Stauf (Thalmässing)|Burg Stauf]]) war eine [[österreich]]ische [[Bergsteigen|Bergsteigerin]]. Sie gehörte vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] aufgrund ihrer Beteiligung an der Expedition zur Erstbesteigung des [[Uschba]] im [[Kaukasus]] unter dem Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;Uschba-Mädel&amp;#039;&amp;#039; zu den bekanntesten österreichischen Bergsteigerinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.historisches-alpenarchiv.org/data/dokumente/main/32/00134224_m.pdf Gedenkartikel von 1956] (abgerufen am 13. März 2013; PDF; 1,0&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Cenzi von Ficker wurde als zweitältestes Kind und zweite Tochter des an der Innsbrucker Universität lehrenden Historikers [[Julius von Ficker]] geboren. Ihre drei jüngeren Brüder waren [[Ludwig von Ficker|Ludwig]], [[Heinrich von Ficker|Heinrich]] und [[Rudolf von Ficker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit ihrem Bruder Heinrich begann sie in ihrer Jugend mit Touren im [[Karwendel]] und [[Wettersteingebirge]]. Mit 20 Jahren wurde sie Mitglied im [[Österreichischer Alpenklub|Österreichischen Alpenklub]] (ÖAK). Schnell erarbeitete sie sich einen Ruf als kühne Kletterin und gute [[Tourengeher]]in. 1901 machte sie erstmals Touren im [[Kanton Wallis|Wallis]] rund um [[Zermatt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÖAK&amp;quot;&amp;gt;[http://www.historisches-alpenarchiv.org/data/dokumente/main/32/00134224_m.pdf Nachruf auf Cenzi Sild in der Österreichischen Alpenzeitung, November/Dezember 1956, 74. Jahrgang] (abgerufen am 13. März 2013; PDF; 1,0&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bergsteigen war für sie ein Weg, „sich allein aus all der Stubenhockerei heraus einen Weg ins Freie zu bahnen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tt.com/artikel/4762419/gipfelsieg-in-langen-roecken &amp;#039;&amp;#039;Gipfelsieg in langen Röcken&amp;#039;&amp;#039;, Tiroler Tageszeitung, 10. Mai 2012] (abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;März 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Cenzi von Ficker vor allem durch ihre Teilnahme an der 1903 von [[Willi Rickmer Rickmers]] organisierten [[Kaukasus]]-Expedition. Gemeinsam mit Rickmers, ihrem Bruder und [[Adolf Schulze (Alpinist)|Adolf Schulze]] war sie am ersten Versuch der Erstersteigung des 4737 m hohen [[Uschba|Uschba-Südgipfels]] beteiligt, der damals als schwerster Berg der Welt galt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Meineke: Ein Leben voller Abenteuer. Adolf Schulze - ein vergessener Pionier des modernen Alpinismus. in: Alpenvereinsjahrbuch 2001, S. 101&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Schulze im [[Vorstieg]] schwer gestürzt war, wobei sich ihr Bruder als dessen [[Klettersicherung|Sicherungspartner]] erheblich verletzte, barg sie gemeinsam mit Rickmers und einem Träger die beiden Verletzten und sicherte den Abstieg ins Hochlager. Beim zweiten und erfolgreichen Versuch Schulzes nur wenige Tage später war sie allerdings nicht dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cenzi Sild + Tatarchan Dadeschkeliani + Willi Rickmer Rickmers 1903.png|mini|Die Kaukasus-Expedition 1903 mit Cenzi von Ficker (1. Reihe, 4. von links), Fürst Dadeschkeliani (1. Reihe, 5. von links) und Willi Rickmer Rickmers (1. Reihe, 6. von links)]]&lt;br /&gt;
Cenzi von Ficker gelang zum Abschluss der Kaukasus-Expedition noch die Erstbesteigung mehrerer kleinerer Gipfel, darunter eines bislang namenlosen, 3860 Meter hohen Bergs, der daraufhin nach ihr benannt wurde und den Namen „Tsentsi Tau“ erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/1256744085579/Berg--und-Talwaerts-Locker-vom-Hocker Horst Christoph: &amp;#039;&amp;#039;Locker vom Hocker. Wie Berge, Wände und Kanten zu ihrem Namen kamen und kommen&amp;#039;&amp;#039;, Der Standard vom 5. November 2009] (abgerufen am 13. März 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Fürsten [[Dadeschkeliani]] von [[Swanetien]] hatte der Mut von Cenzi von Ficker bei der Rettung ihrer verletzten Gefährten sehr imponiert – sie erhielt von ihm den Uschba formell geschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Lukan: &amp;#039;&amp;#039;Berge. Das große Abenteuer&amp;#039;&amp;#039;, Otto Maier Verlag, Ravensburg 1979, S. 126&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schenkungsurkunde befindet sich im [[Alpines Museum (München)|Alpinen Museum]] in [[München]]. Nach ihrer Rückkehr wurde sie in Deutschland und Österreich als unerschrockene Alpinistin gefeiert und als „Uschba-Mädel“ populär. In den Folgejahren absolvierte sie weitere Bergtouren, meist in Begleitung ihres Bruders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 nahm sie an einer von Rickmers organisierten Expedition nach [[Turkestan]] teil, die sie bis in den [[Pamir (Gebirge)|Pamir]] und dort an den riesigen [[Fedtschenko-Gletscher]] führte. Auf dieser Expedition bestieg sie mehrere bislang unerstiegene Gipfel in der Peter-I.-Kette des Pamir.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÖAK&amp;quot; /&amp;gt; 1908 heiratete Cenzi von Ficker den Wiener Rechtsanwalt und Bergsteiger [[Hans Sild]] († 15. November 1937). Sild löste auch ihren Bruder als Partner bei Berg- und Skitouren ab. Gemeinsam mit ihm reiste sie 1913 erneut in den Pamir und nach [[Samarkand]]. Im gleichen Jahr stand sie als erste Skifahrerin auf dem [[Großvenediger]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÖAK&amp;quot; /&amp;gt; Das Ehepaar bekam in den Folgejahren drei Söhne. 1914 musste ihr Mann als Offizier der [[k.u.k. Kaiserjäger]] in den Krieg, aus dem er 1917 schwer verwundet heimkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren ging das inzwischen in [[Wien]] wohnende Ehepaar Sild weiterhin regelmäßig auf alpine Touren, allmählich begleitet von den drei Söhnen, die ebenfalls gute Bergsteiger wurden. 1937 ernannte der ÖAK Cenzi Sild zum ersten weiblichen Ehrenmitglied.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÖAK&amp;quot; /&amp;gt; Im gleichen Jahr stürzte allerdings ihr ältester Sohn Ulrich Sild (1911–1937)&amp;lt;ref&amp;gt;[[oewiki:Ulrich Sild|Ulrich Sild]] im ÖsterreichWiki abgerufen am 13. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;, genannt „Uli“, in der Südwestwand der [[Stangenwand]] der [[Hochschwabgruppe]] tödlich ab,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Uli Sild&amp;#039;&amp;#039;, in: Österreichische Alpenzeitung, Folge 1182, Juni 1937, S. 142–145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.historisches-alpenarchiv.org/data/dokumente/main/27/00130098_m.pdf Historisches Alpenarchiv der Alpenvereine in Deutschland, Österreich und Südtirol], Personenmappe Uli Sild, Signatur: DAV PER 1 SG/2041/0 (PDF-Datei; 859 kB), auf: historisches-alpenarchiv.org, abgerufen am 15. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; wenige Monate danach starb ihr Mann nach längerer Krankheit. Die beiden anderen Söhne Hans Henning und [[Meinhart Sild|Meinhart]] (letzterer war ab 1938 persönlicher Referent von [[Arthur Seyß-Inquart]] für den [[Deutscher Alpenverein|Deutschen Alpenverein]])&amp;lt;ref&amp;gt;Sean Moore Ireton, Caroline Schaumann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heights of Reflection – Mountains in the German Imagination from the Middle Ages to the Twenty-first Century&amp;#039;&amp;#039;, Camden House Publishing, Rochester, NY, 2012. ISBN 978-1-57113-502-5, S. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift des Deutschen Alpenvereins, Band 70, München 1939, S. 1 f., S. 5 ff. und S. 7 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; fielen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg lebte Cenzi von Ficker vor allem bei Freunden der Familie, unter anderem in Innsbruck, [[Nürnberg]] und [[St. Gallen]], sowie den Sommer über auf dem [[Karwendelhaus]]. Sie starb 1956 nach kurzer Krankheit im Alter von 77 Jahren und wurde in Wien beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bergnews.com/service/biografien/uschba.php Biographie auf bergnews.com]&lt;br /&gt;
* {{Alpenarchiv|32/00134224|NAME=Cenzi von Ficker (1)}}&lt;br /&gt;
* {{Alpenarchiv|27/00130097|NAME=Cenzi von Ficker (2)}}&lt;br /&gt;
* {{Alpenarchiv|30/00131107|NAME=Cenzi und Heinrich von Ficker}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11762974X|VIAF=30318654}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ficker, Cenzi von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteiger (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ficker, Cenzi von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sild, Cenzi&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Bergsteigerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. September 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. August 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Burgruine Stauf (Thalmässing)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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