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	<title>Centrum-Moschee Hamburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-07-17T10:08:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Centrum-Moschee Hamburg im Jahr 2019.jpg|alternativtext=Centrum-Moschee Hamburg (Blick vom Steindamm aus)|mini|Centrum-Moschee in Hamburg (Blick vom Steindamm aus)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Centrum-Moschee Hamburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{trS|[[Merkez]] Camii}}) ist die Moschee eines 1977 gegründeten [[Moscheeverein]]s mit Sitz im [[Hamburg]]er Stadtteil [[Hamburg-St. Georg|St. Georg]]. Die „Islamische Gemeinde Hamburg - Centrum-Moschee e.V.“ ist Gründungsmitglied des [[Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland|Bündnisses der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland]] e.V. (BIG) und Mitglied der „[[Schura Hamburg]]“ e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Mitgliederliste auf der Website von [https://schurahamburg.de/mitglieder/ „Schura Hamburg e.V.“], abgerufen am 22. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit der das Land Hamburg einen [[Staatsvertrag]] unterhält. Am 27. Februar 2016 wurde der muslimische Theologe [[Mehmet Karaoğlu]] zum [[Imam]] und Vorsitzenden der Centrum-Moschee gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Akif Sahin |Titel=BIG und Centrum-Moschee |Hrsg= |Sammelwerk=Public Muslim |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Hamburg |Datum=2016-02-18 |ISBN= |Seiten= |Online=https://www.public-muslim.de/2016/02/18/big-und-centrum-moschee/ |Abruf=2019-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist außerdem Landesvorsitzender der [[IGMG]]-Hamburg und Vorsitzender des BIG.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.postaktuel.com/gazeteler/hamburg-mart-2016/ S. 11 Post Gazetesi März 2016]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Stellvertreter wurde Fatih Yıldız gewählt. [[Karaoğlu]] und Yıldız lösten damit nach fast zwei Jahrzehnten den bisherigen Vorsitzenden und Imam Ramazan Uçar und seinen Stellvertreter Ahmet Yazici ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Centrum-Moschee Hamburg.jpg|alternativtext=Gebetsraum in der Centrum-Moschee Hamburg|mini|Gebetsraum in der Centrum-Moschee Hamburg]]&lt;br /&gt;
Die Moscheegemeinde wurde von türkischen Gastarbeitern gegründet und hieß ursprünglich „Gesellschaft der türkischen Arbeiter in Hamburg und Umgebung zur Gründung und Errichtung einer Moschee“. In dem Gebäude, das 1977 erworben wurde, befand sich um die Jahrhundertwende eine Badeanstalt, das ehemalige [[Hammonia-Bad]]. Im Jahr 1990 wurde ein Neubau begonnen, der zum alten Gebäude angedockt wurde. Darauf befanden sich nach dem Abschluss eine Kuppel und zwei Minarette. Dadurch wurde das Gebäude auch nach außen hin als Moschee kenntlich. Zur Grundsteinlegung im Jahr 1992 kam auch der damalige türkische Ministerpräsident [[Necmettin Erbakan]], der zu dem Zeitpunkt die Führungsperson der [[Millî Görüş|Milli-Görüs-Bewegung]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hurriyet.com.tr/dunya/yesil-benekli-minare-acilimi-12200222 |titel=Yeşil benekli minare açılımı |werk=Türkische Zeitung Hürriyet |hrsg= |datum=2009-08-03 |abruf=2018-06-17 |sprache=türkisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2001 wurde der Name des Vereins in „Islamische Gemeinde Hamburg - Centrum-Moschee e.V.“ geändert.&amp;lt;ref&amp;gt;buergerverein-stgeorg.de: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Christlich-islamischer Dialog in St. Georg am 24. Januar 2008&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.buergerverein-stgeorg.de/berichte/beitrag47.htm |wayback=20100920001701 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen ==&lt;br /&gt;
In die öffentliche Diskussion kam die Moscheegemeinde, als 2006 bekannt wurde, dass im Buchladen der Moschee gewaltverherrlichende und antijüdische Kinderfilme verkauft wurden. Nach Angaben des Verfassungsschutzes schüre der Film „Die Kinder der Al-Aksa-Moschee“ in tendenziöser und böswilliger Weise Abneigung gegen Juden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt&amp;quot;&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article230042/Kein-Einzelfall.html Kein Einzelfall. Verfassungsschutz: Kinderserie nur ein Anhaltspunkt für antisemitische Tendenzen innerhalb Milli Görus], Die Welt am 18. Juli 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Evangelische Pressedienst epd kommentierte, dass „auch unter dem Gesichtspunkt der Gewaltdarstellung dieser Film für Kinder gänzlich ungeeignet“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2006-07-20 |offline=ja |url=http://www.pro-medienmagazin.de/themen/fernsehen/fernsehen-single/article/kinderhassprogramm-wie-islamisten-im-tv-erklaeren-wer-die-israelis-sind/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&amp;amp;cHash=8661029fc2 |werk=pro-medienmagazin.de |titel=Kinderhassprogramm – Was Islamisten im TV erklären }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vierteilige Serie stamme aus dem Iran und werde über einen in der Türkei ansässigen Verlag vertrieben. Als ein weiteres Indiz für die Verbreitung antisemitischer Literatur innerhalb der [[Islamische Gemeinschaft Millî Görüş|Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş]] wertete das Landesamt für Verfassungsschutz, dass in einer der DVD beigelegten Werbebroschüre auch Bücher von [[Harun Yahya]] angepriesen wurden. Der Verantwortliche des Buchladens wurde nach Angaben der Moscheegemeinde im Mai 2006 entlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt&amp;quot; /&amp;gt; Der Verfassungsschutz vermutet hinter dem Vertrieb der DVD türkische Islamisten aus der [[Millî Görüş|Milli-Görüş-Bewegung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/daten/2006/07/15/586518.html Hetz-Filme für Kinder in Moschee verkauft], Hamburger Abendblatt am 15. Juli 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittlerweile erscheint die Moschee allerdings in einem anderen Licht. Der Verfassungsschutz hat die Beobachtung der IGMG in Hamburg aufgegeben und begründet dies mit einem Wandel in den Ansichten der Mitglieder und Gemeinde. Es werden nur noch Organisationen und Personen beobachtet, die bestimmten Kreisen innerhalb der Millî-Görüş-Bewegung zugerechnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hamburg.de/innenbehoerde/schlagzeilen/4369426/milli-goerues-bewegung-verfassungsschutz/], Verfassungsschutz setzt neue Schwerpunkte in der Beobachtung der Milli Görüs-Bewegung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lindenbazar ==&lt;br /&gt;
Der „Lindenbazar“ in St. Georg wird von der Centrumsgemeinde betrieben und dient ihr zur Finanzierung ihrer Aktivitäten. Ein notwendiger Umbau scheiterte vor Jahren an fehlenden Finanzierungsmöglichkeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;gw-stgeorg.de: {{Webarchiv|url=http://www.gw-stgeorg.de/ld/ausgaben/2006/2006_12.pdf |wayback=20190418025652 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bislang kein Kredit an Moslems – Kann die Centrumsmoschee bleiben?&amp;#039;&amp;#039; |format=PDF; 3,56 MB , Seite 11 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/welt_print/article1158258/Kein-Kredit-von-Hamburg-fuer-den-Lindenbazar.html Kein Kredit von Hamburg für den „Lindenbazar“], Die Welt am 5. September 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hamburger Senat entließ die Moschee aus der Verpflichtung eines Umbaus und hob einen städtebaulichen Vertrag, der den Umbau notwendig machte, auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/hamburg/article915059/Lindenbazar-Ausbauplaene-gescheitert.html Lindenbazar Ausbaupläne gescheitert], Hamburger Abendblatt&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Lindenbazar fördert seit seiner Gründung im Jahr 1999 die Berufsausbildung für Jugendliche mit Migrationshintergrund und türkischen, kurdischen, russischen, tschetschenischen, bosnischen sowie afghanischen Wurzeln. Unter den rund 55 Mitarbeitern sind sieben Auszubildende in den Berufen Bürokauffrau/-mann, Reiseverkehrskauffrau/-mann, Einzelhandelskauffrau/-mann sowie Verkäufer/-in. Für dieses Engagement verlieh der ehemalige Bürgermeister [[Ole von Beust]] der „Lindenbazar Handels GmbH“ den Förderpreis „Vielfalt in Ausbildung 2007“.&lt;br /&gt;
Geschäftsführer der Lindenbazar Handels GmbH ist [[Ahmet Yazici]].&amp;lt;ref&amp;gt;big-ev.org: {{Webarchiv|url=http://www.big-ev.org/big-ev/article/390/buergermeiste.html |wayback=20090506073853 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister von Beust verleiht Lindenbazar Handels GmbH den Förderpreis „Vielfalt in Ausbildung 2007“&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstprojekt Minarett ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Minarets, Centrum-Moschee Hamburg IMG 6687 edit.jpg|mini|Minarette der Centrum-Moschee im Juli 2011]]&lt;br /&gt;
Die Minarette der Centrum-Moschee wurden im Jahr 2009 durch eine Zusammenarbeit des Künstlers Boran Burchhardt und der Leitung der Moschee in einem neuen Muster aus grünen und weißen Sechsecken angemalt. Das Projekt sorgte weltweit für großes Interesse. Es war dies das erste Mal, dass ein Kunstwerk aus einem Gebäudeteil gemacht wurde, das äußerlich eine Moschee als solche kenntlich macht und außerdem transportabel ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.minare.de&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damalige Bischöfin der nordelbischen Kirche [[Maria Jepsen]] unterstützte das Anliegen der Muslime nach einem täglichen Muezzin-Ruf.&amp;lt;ref&amp;gt;Hamburger Abendblatt: [https://www.abendblatt.de/leserbriefe/article107623810/Muezzin-Ruf-waere-vorstellbar.html Bischöfin Maria Jepsen &amp;quot;Muezzin-Ruf wäre vorstellbar&amp;quot;] 22. Dezember 2009, abgerufen am 5. Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53/33/15/N|EW=10/1/00/E|type=landmark|region=DE-HH|dim=50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moschee in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralmoschee|Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-St. Georg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orientalisierende Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Hamburg-Mitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knowledge2need</name></author>
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