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	<title>Cellitinnenkloster Zederwald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T17:07:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cellitinnenkloster_Zederwald&amp;diff=89514&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-27T13:41:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cellitinnenkloster Zederwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Kloster, das bis 1802 in [[Köln]] existierte. Die Ordensschwestern gehörten zur Ordensfamilie der [[Cellitinnen]] und widmeten sich der Krankenpflege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde am 2. April 1302 von Lufredus vom Holzmarkte (&amp;#039;&amp;#039;Lufredus de Foro lignorum&amp;#039;&amp;#039;) als [[Konvent (Kloster)|Konvent]] für arme [[Beginen und Begarden|Beginen]] an der damals noch Schmierstraße genannten Komödienstraße gegründet; auch wurde es &amp;#039;&amp;#039;zum Lisloch&amp;#039;&amp;#039; genannt, da es gegenüber einem Durchbruch durch die [[Stadtmauer_Köln#Römische_Stadtmauer|Römermauer]] lag. Zur Sicherung des Einkommens wurde ihnen auch das Nachbarhaus geschenkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arntz314&amp;quot;&amp;gt;Arntz, &amp;#039;&amp;#039;Die ehemaligen Kirchen&amp;#039;&amp;#039;, S. 314.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Konvent erfuhr in den ersten Jahren seines Bestehens beachtliche Vergrößerungen. So wurde ihm am 11. Juli 1303 von der Witwe Elisabeth Overstolz ein Nachbargrundstück geschenkt, am 4. Juni 1304 ein weiteres Nachbarhaus von Hermann Bonzstorp&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Keussen: &amp;#039;&amp;#039;Topographie der Stadt Köln im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände Köln 1910. Nachweise der ersten Schenkungen aus den Schreinskarten: Band 2 S. 104—108.&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Jahre 1314 stattete der Priester Johannes vom Burggrafenhofe die Gemeinschaft mit beträchtlichen Mitteln aus seinem Privatvermögen aus. Die Beginen beschäftigten sich vor allem mit der Krankenpflege und mit kirchlicher Handarbeit (etwa [[Parament]]e für die ehemalige Pfarrkirche [[St. Brigiden (Köln)|St. Brigiden]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Schaffer, &amp;#039;&amp;#039;Cellitinnen in Köln&amp;#039;&amp;#039;, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;arntz314&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 30. Juli 1328 wählte die Ordensgemeinschaft den Kanoniker Siegfried von Renneberg und den Patrizier Konstantin von [[Lyskirchen]] auf Lebenszeit in das Amt des [[Rektor]]en, bzw. Provisoren. In einem Revisionsprotokoll von 1452 werden den elf Beginen zahlreiche Besuche bei Kranken bescheinigt. Im Gegensatz zu vielen anderen Beginenkonventen war diesem Haus, das über genügend Räumlichkeiten für 20 Frauen verfügte, keine Höchstanzahl von Mitgliedern aufgetragen. Bis 1487 wuchs deren Zahl auch auf 16 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie schon immer in einem klösterlichen Charakter gelebt hatten, nahmen die Beginen erst 1496 die Regeln des [[Augustinus von Hippo|heiligen Augustinus]] an. Nicht alle 16 Mitglieder des Konventes gaben dazu ihr Einverständnis: Die beiden Schwestern, die sich weigerten, die Regel anzunehmen, konnten bis zu ihrem Tode ihren alten Status beibehalten. Obwohl der Stadtmagistrat eine Änderung in den alten Zustand wünschte und den Schwestern das Errichten einer Kapelle untersagte, nahm die Entwicklung ihren Gang. Schon recht bald wurde mit dem Bau einer Kapelle, welche 1502 durch den Weihbischof Johannes Spender O.F.M. eingeweiht wurde und einen öffentlichen Charakter trug, begonnen. Das Gotteshaus war dem heiligen Augustinus geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vermögen des Klosters hatte sich in den kommenden Jahren allgemein günstig entwickelt, wozu eine Reihe von Schenkungen und auch ihre handarbeitliche Tätigkeit, besonders das Fertigen und Ausbessern von [[Paramente]]n, beigetragen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Französische Revolution]] bedeutete das Ende der im Jahre 1800 noch neun Mitglieder zählenden Gemeinschaft. Da es keinen Ordensnachwuchs mehr gab und vier Schwestern den Konvent verlassen hatten, wurde das Kloster 1802 aufgehoben und den übrigen beiden Schwestern die Vereinigung mit den Cellitinnen „Zur Zelle“ freigestellt, wohin sie dann auch übersiedelten. Aus diesem Jahr stammt auch die überlieferte Vermögensaufstellung der Gemeinschaft, die neben ihrem Kloster noch zwei weitere Häuser in der Stadt besaß, welche einen Wert von 6.600 [[Französischer Franc|Francs]] ausmachten. Neben Kapital- und Rentenforderungen in Höhe von 17.605 Francs, lagen aber auch 3.948 Francs Schulden vor, so dass man auf einen Gesamtkapitalwert von 20.257 Francs kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Schaffer, &amp;#039;&amp;#039;Cellitinnen in Köln&amp;#039;&amp;#039;, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Klosterkirche abgerissen worden war, verpachtete man 1804 die übrigen Räumlichkeiten für 100 Francs und verkaufte sie am 9. Dezember 1806 schließlich zu einem Preis von 5.045 Francs. Das Klostervermögen wurde an das Kloster „Zur Zelle“ überwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Ludwig Arntz]] |Titel=Die ehemaligen Kirchen, Klöster, Hospitäler und Schulbauten der Stadt Köln |Reihe=Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln |Ort=Düsseldorf |Verlag=Schwann |Jahr=1937 |Seiten=314/15}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Everhard von Mering und Ludwig Reischert: &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe und Erzbischöfe von Köln nach ihrer Reihenfolge, nebst Geschichte des Ursprunges, des Fortganges und Verfalles der Kirchen und Klöster der Stadt Köln, mit besonderer Bezugnahme auf die Kirchen und Klöster der Erzdiözese&amp;#039;&amp;#039;, Band 2 Köln 1844 S. 148–153 (&amp;#039;&amp;#039;Das vormalige Kloster der Cellitinnen-Schwestern von der Regel des heil. Augustin &amp;quot;zum Cedernwald&amp;quot; und das Hospital zum Ipperwald.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Wolfgang Schaffer |Titel=Cellitinnen in Köln. Zum Schicksal einiger nicht aufgehobener Konvente 1790−1820 |Sammelwerk=Klosterkultur und Säkularisation im Rheinland |Jahr=2002 |Ort=Essen |Seiten=121–141 |Herausgeber=[[Georg Möhlich]]/[[Joachim Oepen]]/[[Wolfgang Rosen]] |ISBN=3-89861-099-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|autor= |url=https://altes-koeln.de/wiki/Cellitinnenkloster_Zederwald |titel=Cellitinnenkloster Zederwald |werk=altes-koeln.de |datum=2022-06-27 |abruf=2022-07-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.941698|EW=6.953354|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Cellitinnenkloster in Nordrhein-Westfalen|Zederwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Beginenkonvent in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Nordrhein-Westfalen|Koln, Zederwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt-Nord]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1302|Zederwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1802]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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