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	<title>Cedynia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cedynia&amp;diff=138571&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Demographie */</title>
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		<updated>2026-02-19T12:47:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Demographie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Cedynia&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Cedynia COA 2004.png|120px]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat             = Gryfino&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Gryfiński&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 52&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 53&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 12&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 1.00&lt;br /&gt;
| Höhe               = 64&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 74-520&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 91&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = ZGR&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga wojewódzka 124|DW 124]] [[Osinów Dolny]] ↔ [[Chojna]]&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Droga wojewódzka 126|DW 126]] [[Osinów Dolny]] ↔ [[Dębno]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Stettin-Goleniów|Stettin-Goleniów]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Stadt- und Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Schulzenämter      = 14&lt;br /&gt;
| Ortschaften        = 21&lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = 181.00&lt;br /&gt;
| TERYT              = 3206023&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Adam Zarzycki&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2012&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Pl. Wolności 1&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 74-520 Cedynia&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.cedynia.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cedynia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|t͜sɛˈdɨɲa}}] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Zehden&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Kleinstadt im [[Powiat Gryfiński]] der polnischen Woiwodschaft Westpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Als Wappen der Stadt Cedynia wurde das deutsche Wappen der Stadt Zehden übernommen. Aus diesem Grund trägt es noch den [[Liste der Wappen mit dem märkischen Adler|Märkischen Adler]] der preußischen Provinz Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt ein zweigeteiltes Wappenschild. Auf der linken Seite ist der [[Märkischer Adler|Märkischen Adler]] (auch askanischer oder brandenburgischer Adler), dargestellt. Rechts zeigt das Schild das rote [[Richtrad]] des neumärkischen Zweig des Adelsgeschlechts von [[Uchtenhagen (Adelsgeschlecht)|Uchtenhagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in der [[Neumark (Landschaft)|Neumark]], drei Kilometer östlich der [[Oder]] und 17&amp;amp;nbsp;Kilometer nordöstlich der Stadt [[Bad Freienwalde (Oder)]], die über eine Oderbrücke erreichbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandenburg Kr Königsberg.png|mini|links|Zehden südwestlich von [[Chojna|Königsberg Nm.]] und nördlich des [[Oderbruch]]s auf einer Landkarte von 1905]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologische Forschungen haben ergeben, dass das Gebiet um Cedynia um 3500&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. besiedelt wurde. Etwa im 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. entstand eine Burg, in deren Bereich erneut eine Siedlung angelegt wurde. Im Zuge der im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert beginnenden [[Völkerwanderung]] wurde das Gebiet entvölkert, ab dem 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde es von [[Slawen|slawischen]] Stämmen in Besitz genommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:18-06-12-Cedynia RRK4526.jpg|320px|mini|Luftbild von Cedynia]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cedynia z wieży widokowej - panoramio.jpg|320px|mini|Altstadt mit der Kirche der Geburt der Heiligen Jungfrau Maria]]&lt;br /&gt;
[[Datei:18-06-12-Cedynia RRK4539.jpg|mini|Kloster Cedynia]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cedynia ratusz.jpg|mini|Zehdener Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cedynia muzeum.jpg|mini|Regionalmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:18-06-12-Hohenwutzen-Osinów Dolny RRK4523.jpg|mini|Denkmal für die Schlacht bei Cedynia / Zehden (errichtet 1972)]]&lt;br /&gt;
Am 24. Juni 972 fand bei dem Ort die [[Schlacht von Zehden]] statt, in der [[Czcibor]], Bruder des Piastenherzogs, des Herrschers von Polen [[Mieszko&amp;amp;nbsp;I.]], die Truppen des [[Mark Lausitz|Lausitzer]] Markgrafen [[Hodo I. (Lausitz)|Hodo]] schlug.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard Roepell]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Polens&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Hamburg 1840, [http://books.google.de/books?id=zl0TAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA98 S. 98.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit wurde der Ort noch Cidin genannt. Um 1187 befand sich bei Zedin wahrscheinlich eine [[Herzogtum Pommern|pommersche]] Burg. Bereits vor dem Übergang des Ortes an die [[Mark Brandenburg]] unter den [[Askanier]]n um 1250 bestand eine deutsche Siedlung städtischen Charakters, ein [[Oppidum#Mittelalter|Oppidum]]. Markgraf [[Albrecht III. (Brandenburg)|Albrecht&amp;amp;nbsp;III.]] [[Lehnswesen|belehnte]] 1299 die [[Jagow (Adelsgeschlecht)|von Jagows]] mit dem Oppidum, die es 1356 dem [[Kloster Zehden|Zisterzienserinnenkloster Zehden]] überließen, das schon im 13. Jahrhundert seinen Sitz von [[Trzcińsko-Zdrój|Schönfließ]] in den Ort verlegt hatte. Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war Zehden ein [[Mediat]]städtchen mit Ratmannen, [[Schultheiß]] und Schöffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nach dem Tod Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karls&amp;amp;nbsp;IV.]] im Jahre 1378 die Mark Brandenburg unter den nur noch finanziell interessierten [[Haus Luxemburg|Luxemburgern]] in Anarchie zu zerfallen drohte, verkauften diese die [[Neumark (Landschaft)|Neumark]] und damit auch Zehden dem [[Deutscher Orden|Deutschen Ritterorden]]. 1454 erwarb der brandenburgische Kurfürst [[Friedrich II. (Brandenburg)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] aus dem [[Haus Hohenzollern]] von dem inzwischen geschwächten Orden die ertragsarme Neumark zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Reformation]] bildete 1555 der Kurfürst aus dem Besitz des Klosters, das aufgehoben wurde, das [[Amt Zehden]]. 1611 verließen es die letzten Nonnen. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] besetzte der schwedische König [[Gustav II. Adolf|Gustav&amp;amp;nbsp;II. Adolf]] 1631 Zehden und richtete dort für einige Zeit sein Hauptquartier ein. 1637 wurde die Stadt zum Kampfgebiet und dabei stark zerstört. Auch das Kloster hatte schwere Schäden erlitten; 1641 ließ Kurfürst [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm]] den Westflügel als [[barock]]es Jagdschloss wieder aufbauen. 1699 brach in der Stadt ein Großbrand aus, dem auch die Klosterkirche zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 kam Zehden infolge der Neueinteilung des [[Preußen|preußischen Staates]] zum [[Landkreis Königsberg Nm.|Kreis Königsberg/Neumark]] im [[Regierungsbezirk Frankfurt]]. Seit 1849 bestanden in [[Kreisgericht (Preußen)|Preußen Kreisgerichte]]. Das [[Kreisgericht Königsberg Nm.]] war dem [[Appellationsgericht Frankfurt a. d. Oder]] nachgeordnet. In Zehden bestand eine Zweigstelle (Gerichtskommission) des Kreisgerichts Königsberg. Im Rahmen der [[Reichsjustizgesetze]] wurden diese Gerichte 1879 aufgehoben. Von 1879 bis 1945 diente das [[Amtsgericht Zehden]] als Eingangsgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehden erhielt 1850 ein auf den Grundmauern des zerstörten Klosters errichtetes Postamt. Im Zuge der im 19. Jahrhundert begonnenen Industrialisierung entstanden in Zehden eine große Ziegelei und eine Bierbrauerei. Im Jahre 1885 lag die Einwohnerzahl bei 1892, sie sank bis 1910 auf 1533 und stieg bis 1939 wieder auf 1738 an. Anschluss an das jenseits der Oder liegende Eisenbahnnetz erhielt Zehden durch die am 5.&amp;amp;nbsp;Oktober 1930 eröffnete eingleisige [[Bahnstrecke Freienwalde–Zehden]]. Im März 1940 litt die Stadt unter einem großen Oderhochwasser, das den Zehdener Bruch und die Bahntrasse überschwemmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde im Februar 1945 bei Kämpfen zwischen der deutschen [[Wehrmacht]] und der [[Rote Armee|Roten Armee]] die Oderbrücke zerstört. Am 3. Februar 1945 eroberte die Rote Armee das zu 45 Prozent zerstörte Zehden und unterstellte es im Mai 1945 der Verwaltung der [[Volksrepublik Polen]]. Diese benannte die Stadt in &amp;#039;&amp;#039;Cedno&amp;#039;&amp;#039;, später in &amp;#039;&amp;#039;Cedynia&amp;#039;&amp;#039; um, [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieb]] im Juni 1945 durch die [[Polnische Volksarmee]] seine Einwohner und begann, an ihrer Stelle [[Polen (Ethnie)|Polen]] anzusiedeln. Die Bahntrasse wurde bis zur Oder hin abgerissen. Zum tausendjährigen Gedenken an die Schlacht von 972 wurde 1972 am Oderufer ein Denkmal errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. November 2012 zerstörte ein Großfeuer etwa ein Drittel der Buden und Lädchen des 1995 unmittelbar an der Oderbrücke eröffneten &amp;#039;&amp;#039;[[Polenmarkt]]s Hohenwutzen&amp;amp;nbsp;– Oder Center Berlin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/panorama/feuer-polenmarkt-11358748.html &amp;#039;&amp;#039;Feuer auf Polenmarkt.&amp;#039;&amp;#039;] [[Frankfurter Rundschau]], 5. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Markt konnte zwei Tage später wieder geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Anzahl Einwohner&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1750 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | {{0}}640 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;RS&amp;quot;&amp;gt;Riehl und Scheu (1861), [https://books.google.de/books?id=yatYAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA415 S. 415–416.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1800 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | {{0}}947 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;RS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1450 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;RS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1482 || darunter 42 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Berghaus (1856), [http://books.google.de/books?id=ygg_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA404 S. 404–405.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1621 || darunter drei Katholiken und 22 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;RS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1892 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |   1989   || am 3. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;KSB&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preußischen Staats und ihre Bevölkerung&amp;#039;&amp;#039;. Teil II: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1873, S. 118–119, Nr. 18 ([https://books.google.de/books?id=VP0_AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA118 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |   1939       || am 1. Dezember, darunter 1916 Evangelische,  sieben Katholiken,  16 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;KSB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1642 ||  darunter elf Katholiken und neun Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL20S862&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, Band 20, Leipzig/Wien 1909, S. 862–863 ([http://www.zeno.org/nid/20007717156    online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1533  ||  am 1. Dezember&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?brandenburg/koenigsberg.htm |titel=Landkreis Königsberg (Neumark) |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230403220628if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?brandenburg/koenigsberg.htm |archiv-datum=2023-04-03 |abruf=2026-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1775 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=koenigsberg_n.html#ew39kbnmezehd}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1738 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1957 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1040 ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die nächstgelegene Stadt östlich der Oder ist [[Chojna]] (Königsberg/Neumark), die an der [[Bahnstrecke Wrocław–Szczecin]] liegt. Hier befindet sich die [[Droga krajowa 31|Landesstraße 31]], auf der die Kreisstadt [[Gryfino]] &amp;#039;&amp;#039;(Greifenhagen)&amp;#039;&amp;#039; und nach 80&amp;amp;nbsp;Kilometern die Stadt Szczecin ([[Stettin]]) zu erreichen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Freienwalde–Zehden]] ist [[Streckenstilllegung|stillgelegt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche der Geburt der Heiligen Jungfrau Maria, um die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert im gotischen Stil aus Granit erbaut. Auf rechteckigem Grundriss erbaute Halle mit separatem rechteckigen Chor und einem neugotischen Backsteinturm von 1893. Zur Ausstattung der Kirche gehören zwei Grabsteine und ein barocker Kanzelaltar von 1720.&lt;br /&gt;
* Das [[Kloster Zehden|Zisterzienserkloster]] in Cedynia wurde vor 1248 gegründet und wahrscheinlich vor 1278 erbaut. Später wurde es mehrmals umgebaut und nach der Reformation 1555 aufgelöst. Die letzten Nonnen blieben dort bis 1611, da sich im Gebäude eine Schule für Mädchen adeliger Herkunft befand. Später wird das Kloster zum Amtssitz des brandenburgischen Kurfürsten umgestaltet. 1699 wurde es durch einen Brand zerstört. Es wurde bald wieder aufgebaut. Später wurde es in den Jahren 1811–1870 in ein Landgut umgewandelt. Im Kloster gab es ein Postgasthaus, dann war es bis 1940 wieder Sitz des Gutsbesitzers. Das Kloster wurde 1945 während der Feindseligkeiten von der sowjetischen Armee niedergebrannt. Von 1997 bis 2005 wurde der erhaltene Westflügel von einem privaten Eigentümer unter der Aufsicht des Landesdenkmalpflegers wieder aufgebaut und wird derzeit als Hotel und Restaurant „Klasztor Cedynia“ genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde Cedynia ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Westernmost Point of Poland.jpg|mini|hochkant|Der westlichste Punkt Polens in der Gemeinde Cedynia]]&lt;br /&gt;
Die Stadt ist Sitz der [[Stadt- und Landgemeinde]] (&amp;#039;&amp;#039;gmina miejsko-wiejska&amp;#039;&amp;#039;) Cedynia, die sich neben dem gleichnamigen Hauptort in 14 Schulzenämter ([[sołectwo]]) gliedert, denen wiederum sechs Ansiedlungen zugeordnet sind. Die Ortsteile und ihre Einwohnerzahlen 2007&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cedynia.pl/strony/menu/76.dhtml Einwohnerzahlen der Gemeinde Cedynia] (polnisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;60%&amp;quot; | Ortsteil || width=&amp;quot;20%&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Barcie (Cedynia)|Barcie]] &amp;#039;&amp;#039;(Försterei Schneidemühle)&amp;#039;&amp;#039; || {{0}}{{0}}1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bielinek]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Bellinchen)&amp;#039;&amp;#039; || 225&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Czachów (Cedynia)|Czachów]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Zachow)&amp;#039;&amp;#039; || 196&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Golice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Grüneberg)&amp;#039;&amp;#039; || 145&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lubiechów Dolny&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Nieder Lübbichow)&amp;#039;&amp;#039; || 192&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Lubiechów Górny]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Hohen Lübbichow)&amp;#039;&amp;#039; || 245&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Łukowice (Cedynia)|Łukowice]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Altenkirchen)&amp;#039;&amp;#039; || 118&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Markocin &amp;#039;&amp;#039;(Vorwerk Markentun)&amp;#039;&amp;#039; || {{0}}{{0}}9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Niesułów &amp;#039;&amp;#039;(Neues Vorwerk)&amp;#039;&amp;#039; || {{0}}34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Orzechów (Cedynia)|Orzechów]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Wrechow)&amp;#039;&amp;#039; || 128&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Osinów Dolny]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Niederwutzen)&amp;#039;&amp;#039; || 199&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Parchnica &amp;#039;&amp;#039;(Parchnitz)&amp;#039;&amp;#039; || {{0}}19&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Piasecznik &amp;#039;&amp;#039;(Försterei Klein Peetzig)&amp;#039;&amp;#039; || {{0}}{{0}}1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Piasek (Cedynia)|Piasek]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Peetzig)&amp;#039;&amp;#039; || 475&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radostów&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Karlstein)&amp;#039;&amp;#039; || 201&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Siekierki (Cedynia)|Siekierki]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Zäckerick)&amp;#039;&amp;#039; || 173&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stara Rudnica&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Altrüdnitz)&amp;#039;&amp;#039; || 151&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Stary Kostrzynek]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Altcüstrinchen)&amp;#039;&amp;#039; || 104&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trzypole &amp;#039;&amp;#039;(Försterei Dreipfuhl)&amp;#039;&amp;#039; || {{0}}{{0}}0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Żelichów&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Dürrenselchow)&amp;#039;&amp;#039; || 186&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der westlichste Punkt der Gemeinde ist zugleich der westlichste Punkt Polens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Lüben]] (1821–1889), Landwirt und Mitglied des Deutschen Reichstags&lt;br /&gt;
* [[Julius Krautz]] (1843–1921), preußischer [[Scharfrichter]]&lt;br /&gt;
* [[Alfred Peyser]] (1870–1955), HNO-Arzt in Berlin&lt;br /&gt;
* [[Fritz Schönebeck]] (1903–1978), deutscher Politiker (NDPD)&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Oestreich]] (1910–1978), deutscher Historiker&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Strecker (Aktivist)|Reinhard Strecker]] (* 8. September 1930), deutscher politischer Aktivist, der die Ausstellung [[Ungesühnte Nazijustiz]] initiierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm August Bratring]]: &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Berlin 1809, [https://books.google.de/books?id=r9pNAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA109 S. 109–110].&lt;br /&gt;
* W. Riehl, J. Scheu (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafenthum Nieder-Lausitz in ihrer Geschichte und in ihrem gegenwärtigen Bestande.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1861, [https://books.google.de/books?id=yatYAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA415 S. 415–416.]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch der Mark Brandenburg und des Markgrafthums Nieder-Lausitz&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, Brandenburg 1856, [http://books.google.de/books?id=ygg_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA383 S. 383–384] und [http://books.google.de/books?id=ygg_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA404 S. 404–405.]&lt;br /&gt;
* [[Johannes Schultze (Historiker)|Johannes Schultze]]: &amp;#039;&amp;#039;Zehden.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerd Heinrich (Historiker)|Gerd Heinrich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 10: &amp;#039;&amp;#039;Berlin und Brandenburg. Mit Neumark und Grenzmark Posen-Westpreußen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 311). 3., überarbeitete und ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 1995, ISBN 3-520-31103-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cedynia|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cedynia.pl Offizielle Website der Stadt] (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Cedynia&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Gryfiński&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5109070-3|LCCN=n83059134|VIAF=146220158}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Cedynia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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