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	<title>Cay Diedrich Lienau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T00:03:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cay_Diedrich_Lienau&amp;diff=1256640&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Literatur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2026-04-20T19:29:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HL Damals – Lübecker Senatorenalbum – Cay Diedrich Lienau.jpg|mini|Senator Dr. Cay Diedrich Lienau (1908)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Sen Lienau.jpg|mini|Senator Dr. Cay Diedrich Lienau (1919)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Senat.jpg|mini|Beginn einer Senatssitzung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Museum für Kunst- und Kulturgeschichte – Eröffnungsfeier.png|mini|Eröffnungsrede des &amp;#039;&amp;#039;Museums für Kunst- und Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (1915)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Liebesgaben.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lübecker Liebesgaben-Abordnung beim Stabe der Ersatz-Brigade 81&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: (von links nach rechts) Lt. Meier (Adjutant), &amp;#039;&amp;#039;Senator Lienau&amp;#039;&amp;#039;, [[Theodor Melior|Gen.-Lt. Melior]], Rud. Köhn, [[Gustav Schaumann (Offizier)|Major Schaumann]], Oberltn. Lorenz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Lienau – Roeckstraße – 2 – 2022.jpg|mini|Lienaus Wohnhaus in der [[Roeckstraße]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cay Diedrich Lienau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. August]] [[1867]] in [[Lübeck]]; † [[14. April]] [[1953]] ebenda) war ein deutscher Jurist und [[Senator|Polizeisenator]] der Hansestadt Lübeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Lienau entstammte einer alteingesessenen Kaufmannsfamilie und war der Sohn von [[Cay Dietrich Lienau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Ab 1880 besuchte Lienau das [[Progymnasium Dr. Bussenius|Progymnasium]] von [[Otto Bussenius]] und danach bis zum Abitur Ostern 1886 das [[Katharineum zu Lübeck]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Genzken: &amp;#039;&amp;#039;Die Abiturienten des Katharineums zu Lübeck (Gymnasium und Realgymnasium) von Ostern 1807 bis 1907.&amp;#039;&amp;#039; Borchers, Lübeck 1907. (Beilage zum Schulprogramm 1907), Nr. 874.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1883 ist er in der [[Petrikirche (Lübeck)|Petrikirche]] [[Konfirmation|konfirmiert]] worden. Von 1886 bis 1889 studierte er [[Rechtswissenschaft]] an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]], der [[Universität Leipzig]] und der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. Er machte 1889 das [[Referendar]]examen beim [[Kammergericht]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] in Leipzig zum [[Dr. iur.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889/90 war er [[Einjährig-Freiwilliger]] beim [[Infanterie-Regiment „Graf Bose“ (1. Thüringisches) Nr. 31]], das zum [[IX. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vaterstädtische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; Lübeck, den 14. September 1919, Artikel: Senator Dr. Cay Diedrich Lienau&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1895 war er Referendar beim [[Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht|Oberlandesgericht]] in [[Kiel]], machte sein [[Staatsexamen|Assessorexamen]] in &amp;#039;&amp;#039;Berlin&amp;#039;&amp;#039; und begann umgehend als Hilfsrichter beim [[Amtsgericht Lübeck]]. Am 1. August 1895 wurde er zum [[Staatsanwalt]] ernannt. Der [[Senat]] zu &amp;#039;&amp;#039;Lübeck&amp;#039;&amp;#039; ernannte ihn am 15. März 1902 zum [[Landgericht Lübeck|Landrichter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 wurde er in die [[Bürgerschaft (Vertretungsorgan)|Bürgerschaft]] gewählt und war ab 1906 Mitglied des [[Bürgerausschuss]]es. Am 9. September 1908 wurde er zum [[Senator]] der [[Hansestadt]] berufen. Von 1908 bis 1917 war er stellvertretender, bis zu seinem Ausscheiden aus dem Senat im Jahr 1919 Polizeiherr der Stadt. Er bekleidete das Amt des Vorsitzenden des Gesundheitsrates, der Behörde für Wohnungspflege, des Werk- und Zuchthauses sowie der Behörde für das Feuerlöschwesen. Des Weiteren war er Mitglied der Justizkommission, des Disziplinarhofs für Beamte, der Zollkommission, des Stadt- und Landamtes, der Betriebsbehörde und des [[Kirchenrat]]s. Er gehörte damit als für Sicherheit und Ordnung verantwortlicher Senator dem Senat unter dem [[Lübecker Bürgermeister]] [[Emil Ferdinand Fehling]] an, der als einzige Landesregierung im Deutschen Reich die [[Novemberrevolution]] 1918 überstand und im Amt blieb. Am 3. September 1919 erklärte Lienau auf Grund einer Entschließung, die der &amp;#039;&amp;#039;Bürgerausschuss&amp;#039;&amp;#039; bei der Kritik der Vorgänge des 14. Juni fasste, seinen Austritt aus dem Senat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Austritt aus dem Senat nahm Lienau zunächst seine Richtertätigkeit am Landgericht Lübeck wieder auf und wurde 1921 zum [[Leitender Oberstaatsanwalt|Ersten Staatsanwalt]] in Lübeck bestellt. Dieses Amt übte er später als Oberstaatsanwalt bis zum 1. Oktober 1933 aus. In die letzte Zeit seiner Amtsführung als Oberstaatsanwalt fiel der Aufsehen erregende [[Calmette-Prozess]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von [[Johann Martin Andreas Neumann]] im April 1928 wurde Lienau zum Vorsitzenden des Kirchenrates der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Lübeck|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Lübeck]] gewählt; seine eigentlich auf 12 Jahre angelegte Amtszeit endete mit der Machtübernahme der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] im Sommer 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cay Diedrich Lienau war von 1900 bis 1906 war er Schriftführer der [[Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit]] und 1915 bis 1918 ihr Direktor.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Behrens: &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre Gemeinnütziges Wirken&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1964, S. 143 (Liste der Direktoren)&amp;lt;/ref&amp;gt; in seiner Amtszeit wurde 1915 das [[St.-Annen-Kloster Lübeck|St.-Annen-Museum]] (damals Museum für Kunst- und Kulturgeschichte) eröffnet, das mit den weiteren Lübecker Museen für Kulturgeschichte bis zu deren Verstaatlichung 1934 von der Gesellschaft betrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Behrens: &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre Gemeinnütziges Wirken&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1964, S. 82–92.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Onkel [[Robert Emil Lienau]] setzte ihn vor seinem Tod 1920 zum Testamentsvollstrecker seines Vermögens sowie seines [[Robert Lienau Musikverlag|Musikverlages]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
1896 heiratete mit Marie Emma eine Tochter von [[Bernhard Eschenburg (Philologe)|Bernhard Eschenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Paar hatte drei Söhne und eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul, der am 22. September 1897 Erstgeborene, wird seit 1945 in [[Sowjetunion|Russland]] [[Vermisste Person|vermisst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ernst Günther ====&lt;br /&gt;
[[Datei: HL Damals – Kriegsfreiwillige – Ernst Günther Lienau – Katharineum – 1916.png|mini|hochkant=0.5]]&lt;br /&gt;
Ernst Günther, der Zweitgeborene, wurde am 21. Oktober 1898 geboren. Bei Kriegsausbruch noch zu jung, trat er der [[Jugendwehr (Deutsches Kaiserreich)|Jugendwehr]], wo man ihm die Offiziersfähigkeit bescheinigte, bei. Nach dem erhaltenen Reifezeugnis am [[Katharineum zu Lübeck|Katharineum]] trat der [[Freiwilliger (Militär)|Kriegsfreiwillige]] in das [[Königin Elisabeth Garde-Grenadier-Regiment Nr. 3|3. Garde-Regiment zu Fuß]], diente zunächst einige Monate in der Garnison und zog dann im Frühjahr 1917 nach Frankreich ins [[Kriegsschauplatz|Feld]]. Kurz vorher und nach einer Minenverschüttung im Sommer zur Erholung sah er seine Heimatstadt noch einmal. Bei seinem letzten Besuch traf er seinen Jugendfreund Albrecht Suckau, Enkel von [[Johannes Albrecht Suckau]], nochmal. Am zweiten Tag der [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Frühjahrsoffensive]] fiel er östlich von [[Ham (Somme)|Ham]] bei [[Fontaine-lès-Clercs]]. Er liegt auf dem Friedhof [[Roupy]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Erinnerungstafel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vaterstädtische Blätter&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1917/18, Nr. 21, Ausgabe vom 9. Juni 1918, S. 81–82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Emil Ferdinand Fehling]]: &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Ratslinie&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1925, Nr. 1034.&lt;br /&gt;
* Georg Behrens: &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre Gemeinnütziges Wirken&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1964.&lt;br /&gt;
* Henning von Beust und Heye Heyen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Calmette-Anklage im Wortlaut / Die Anklagereden von Lienau.&amp;#039;&amp;#039; Nach stenografischen Aufzeichnungen, Albrecht &amp;amp; Vorkamp, Lübeck 1932.&lt;br /&gt;
* Karl-Ernst Sinner: &amp;#039;&amp;#039;Tradition und Fortschritt. Senat und Bürgermeister der Hansestadt Lübeck 1918–2007&amp;#039;&amp;#039;, Band 46 der Reihe B der &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben vom [[Archiv der Hansestadt Lübeck]], Lübeck 2008, S. 164&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Senator Dr. Cay Diedrich Lienau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Anzeigen|Vaterstädtische Blätter.]]&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1918/19, Nr. 25, Ausgabe vom 14. September 1919, S. 97.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|137768443}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137768443|VIAF=297200370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lienau, Cay Diedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bürgerschaft (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lienau, Cay Diedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lienau, Cay Diederich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Polizeisenator der Hansestadt Lübeck&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. August 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. April 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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