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	<title>Cavaione GR - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Plutowiki: Genitiv</title>
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		<updated>2025-10-15T17:08:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Genitiv&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|GR|Graubünden|Cavaione}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Cavaione&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Bernina&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Brusio&lt;br /&gt;
| BILD = &lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
| PLZ = 7748&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.249209&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 10.117896&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1310&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cavaione&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis 1997 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cavajone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Streusiedlung in der politischen Gemeinde [[Brusio]] im [[Italienische Schweiz|italienischsprachigen]] Teil des [[Kanton Graubünden|Kantons Graubünden]] in der [[Schweiz]]. Cavaione liegt auf 1200 bis 1500 m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M. am steilen Abhang links des Bachs Sajento.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1233 als &amp;#039;&amp;#039;Cavalono&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. 1873 lebten 14 staatenlose Familien mit 103 Einwohnern in Cavaione, 1950 waren es noch 65. Als [[Veltlin]]er [[Maiensäss]]komplex war Cavaione im [[Mittelalter]] Besitz der [[Basilika Madonna di Tirano|Madonna-Kapelle]] von [[Tirano]] im Bann von Tirano. Im frühen 16. Jahrhundert wurde die Grenzziehung zugunsten von Brusio verändert. Bis ins 17./18. Jahrhundert blieb Cavaione Sommersiedlung. Die 1777 erbaute Kapelle S. Croce gehörte bis ins 19. Jahrhundert zur Pfarrei Tirano, danach zu Brusio. Nachdem das Veltlin im Jahre 1797 von Graubünden abgetrennt worden war, blieb der Grenzverlauf bis 1815 in Cavaione und im Val dal Saent erneut unklar. Damals verkaufte die Madonna-Kapelle ihre Güter in Cavaione an Veltliner Familien, die das bis 1874 ohne staatliche Zugehörigkeit bleibende und somit auch steuerfreie Cavaione zu ihrem Wohn- oder Sommersitz machten. Bis 1874 besass die traditionelle Schmugglerbasis Cavaione, mit Ausnahme eines Flurwächters und (Vieh-)Pfänders, keine dörfliche Organisation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definitiv schweizerisches Staatsgebiet wurde Cavaione erst durch die [[Völkerrechtliche Verträge in der Schweiz|Übereinkunft]] zwischen Italien und der Schweiz vom 27. August 1863, genehmigt durch die [[Bundesversammlung (Schweiz)|Bundesversammlung]] am 5. Dezember 1864 und in Kraft getreten am 18. Juni 1865.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/start.do |titel=Übereinkunft zwischen der Schweiz und Italien betreffend Festlegung der Grenze zwischen dem Kanton Graubünden und dem Veltlin |titelerg=Staatsverträge Band I (Band 11 der Gesamtsammlung) |werk=Bereinigte Sammlung der Bundesgesetze und Verordnungen 1848–1947 |hrsg=Bundesarchiv |seiten=74–80 |abruf=2025-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei war noch ein Irrtum unterlaufen, der durch einen weiteren, am 31. Dezember 1873 abgeschlossenen Vertrag berichtigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/start.do |titel=Übereinkunft betreffend die Berichtigung von Paragraph 4 über die Mautsteinsetzung an der italienisch-schwezerischen Grenze zwischen Brusio und Tirano vom 27. August 1863 |titelerg=Staatsverträge Band I (Band 11 der Gesamtsammlung) |werk=Bereinigte Sammlung der Bundesgesetze und Verordnungen 1848–1947 |seiten=83–86 |abruf=2025-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahrbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Riccardo Tognina |Titel=Cavaione, das vergessene Dorf |Sammelwerk=Bündner Jahrbuch: Zeitschrift für Kunst, Kultur und Geschichte Graubündens |Nummer=5 |Datum=1963 |Seiten=116–119 |DOI=10.5169/seals-972321}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den Grenzregelungen zur [[Dappentalfrage]] und zum [[Verenahof]] handelt es sich dabei um die einzige grössere Modifikation des schweizerischen Staatsgebiets seit 1815. 1875 erhielten die Einwohner in Cavaione das [[Schweizer Bürgerrecht|Bürgerrecht]] von Brusio und wurden damit Schweizer Bürger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Keystone-sda |url=https://www.swissinfo.ch/ger/letzte-masseneinb%C3%BCrgerung-fand-vor-150-jahren-in-cavaione-statt/89669527 |titel=Letzte Masseneinbürgerung fand vor 150 Jahren in Cavaione statt |werk=SWI swissinfo.ch |datum=2025-07-12 |abruf=2025-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Einbürgerung verursachte Kosten von 43&amp;#039;500 Franken, inklusive 19&amp;#039;000 Franken für die Einrichtung einer Schule. Mit Beschluss der Bundesversammlung leistete der Bund einen Beitrag von 17&amp;#039;900 Franken. Der Bundesrat hatte in seiner [[Botschaft des Bundesrates|Botschaft]] die soziale Situation von Cavaione wie folgt dargestellt: «Die ganze Bevölkerung beschäftigt sich ausschließlich mit Landwirthschaft, ist aber allen Berichten zufolge arm und überhaupt in hohem Grade verwahrlost.»&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/10008031.pdf?id=10008031 |titel=Botschaft des Bundesrathes an die hohe Bundesversammlung, betreffend die Einbürgerung der Einwohner von Cavajone, Kantons Graubünden |werk=Bundesblatt |hrsg=Bundeskanzlei |datum=1873-12-29 |format=PDF |abruf=2025-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde die Strasse nach Cavaione erneuert. 1997 wurde die Stiftung pro Cavaione gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; 1875 lebten noch über 100 Menschen ganzjährig in Cavaione.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SRF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/das-letzte-schweizer-dorf-ohne-pass-und-staat-cavaiones-langer-weg-zur-zugehoerigkeit |titel=Cavaione GR: Wie ein Schweizer Bergdorf fast staatenlos blieb |werk=srf.ch |datum=2025-07-12 |abruf=2025-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2025 standen die meisten Häuser einen Grossteil des Jahres leer. Nur noch acht Personen wohnten dauerhaft im Dorf. 1971 musste die Dorfschule geschlossen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahrbuch&amp;quot; /&amp;gt; Die Stiftung Cavaione will das kulturelle Erbe des Dorfs und seiner Landschaft erhalten. Diese ist geprägt durch eine Terrassenlandschaft mit 16 Kilometer Trockenmauern in extrem steilem Gelände.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SRF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cavaione ist mit einem [[PubliCar]] mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{HLS|8100|Cavajone|Autor=Adolf Collenberg}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|8100|Cavajone|Autor=Adolf Collenberg}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Puschlav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiler im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Puschlav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brusio]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
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