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	<title>Caudron G-III - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T08:11:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Caudron_G-III&amp;diff=773040&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-17T01:42:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name = Caudron G.III&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:CaudronLaFoudre.jpg|300px|Caudron G-III Wasserflugzeugvariante auf dem [[Seeflugzeugträger]] &amp;#039;&amp;#039;La Foudre&amp;#039;&amp;#039;, 1914]]&lt;br /&gt;
|Typ = Aufklärer, Bomber&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland = {{FRA}}&lt;br /&gt;
|Hersteller = [[Caudron|Aeroplanes Caudron]]&lt;br /&gt;
|Erstflug = Dezember 1913&lt;br /&gt;
|Indienststellung = 1914&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1914–1916&lt;br /&gt;
|Stückzahl = ca. 2850&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Caudron G-III&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Frankreich|französisches]] Militärflugzeug im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Der Anderthalbdecker Caudron G-III besaß anfangs noch eine [[Querruder#Flügelverwindung|Flügelverwindung]] zur Steuerung um die Längsachse, die aber bald durch [[Querruder]] ersetzt wurde. Der Pilot und der Beobachter saßen hintereinander in offenen [[Pilotenkanzel|Cockpits]] einer hinten gekappten Rumpfgondel, in deren Nase der Motor eingebaut war. Doppelte Seitenflossen und -ruder waren an vier Heckauslegern montiert, deren unteres Paar zugleich als Kufen für das aus zwei Radpaaren bestehende Fahrwerk fungierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkriegseinsätze ==&lt;br /&gt;
Die Gebrüder René und Gaston Caudron produzierten mit ihrer Firma &amp;#039;&amp;#039;Société des aeroplanes Caudron&amp;#039;&amp;#039; in Issy-les-Moulineaux seit 1909 Flugzeuge. Im Dezember 1913 flog die G-III erstmals einen [[Looping (Kunstflug)|Looping]], im Mai 1914 überbot eine Caudron G-III in [[Le Crotoy]] mit 16 Stunden und 28 Minuten den bisher von deutschen Flugzeug gehaltenen Dauerflugrekord. Das Konzept beruhte unmittelbar auf der 1913 aus der Type B entwickelten G-II. Ihr waren rund zwanzig verschiedene Typen vorausgegangen, von denen insgesamt etwa 150 Exemplare gebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegseinsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Caudron G.3 German.jpg|mini|Von deutschen Truppen erbeutete Caudron]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges war die Escadrille C.11 in Montmédy bereits mit G-III ausgerüstet worden, und mehrere Flugzeuge waren nach [[Dänemark]] und [[China]] exportiert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://users.skynet.be/BAMRS/GIII/GIII-en.htm |titel=Caudron G.3 |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304123835/http://users.skynet.be/BAMRS/GIII/GIII-en.htm |archiv-datum=2016-03-04 |abruf=2020-02-12}} abgerufen am 19. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Nun wurde die Großserienproduktion der G-III aufgenommen. Auch die Escadrilles C.17, C.18 und C.30 wurden nun mit ihr ausgestattet. Das Muster fand zunächst Verbreitung als G-IIIA.2, also als zweisitziger [[Aufklärungsflugzeug|Aufklärer]] sowie Artilleriebeobachter und erwies sich als sehr robust. In der Version G-IIIB.2 kam die Caudron auch als Bomber zum Einsatz. G-III flogen Einsätze an der Westfront, in Russland und in Mittleren Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen ihrer geringen Bewaffnung und Geschwindigkeit wurde sie ab Mitte 1916 aus den Frontverbänden der [[Aéronautique Militaire|französischen Fliegertruppe]] zurückgezogen. Die italienische Luftwaffe setzte die G-III bis 1917 als Aufklärer ein. Britische G-III blieben als Kampfbomber bis Oktober 1917 im Einsatz.&lt;br /&gt;
Nach dem Abzug aus den Fronteinheiten wurde die G-III in der Version E.2 oder D.2 als Schulflugzeug oder Fortgeschrittenentrainer verwendet. Etwa 17.000 Piloten sollen auf der Caudron G-III geschult worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die französische Produktion belief sich auf 2.450 G-III, davon allein 1.423 bei Caudron selbst, der Rest bei französischen Lizenznehmern. Die Caudron-Tochterfirma British Caudron in Großbritannien baute 233 weitere Maschinen, von denen 124 an das Royal Flying Corps (RFC) und 109 an den [[Royal Naval Air Service]] (RNAS) gingen, wo sie bis Ende 1916 bzw. 1917 in Dienst standen. Die italienische Firma A.E.R baute weitere 166 G-III als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;G-III.12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Lizenz mit 100 PS Anzani 10-Motor. In Deutschland baute [[Gothaer Waggonfabrik|Gotha]] Kopien der G-III unter den Werksbezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LD.3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;=Land Doppeldecker&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LD.4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[Aéronautique Militaire]] verwendeten die [[Aviation Militaire Belge|belgische]], die [[Geschichte der italienischen Luftstreitkräfte|italienische]], die [[Fliegertruppe (Russisches Kaiserreich)|russische]], die serbische, die [[Geschichte der militärischen Luftfahrt der Vereinigten Staaten#Erster Weltkrieg|US-amerikanische Fliegertruppe]], die [[Royal Flying Corps|britischen Heeres]]- und [[Royal Naval Air Service|Marineflieger]], die finnische, die polnische und zahlreiche andere Luftwaffen die Caudron G-III. Das Flugzeug wurde in 21 Ländern der Welt geflogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://1000aircraftphotos.com/Contributions/SmithGaryL/8922.htm |titel=No. 8922. Caudron G.3 (c/n 6656) French Air Force |werk=1000aircraftphotos.com |datum=2009-05-31 |sprache=en |abruf=2020-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegsverbleib ==&lt;br /&gt;
Einige Caudron wurden noch nach 1918 in den kriegerischen Auseinandersetzungen in China und der [[Mandschurei]] eingesetzt; über ihren Verbleib ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Januar 1919 landete der Pilot Jules Védrines mit seiner G-III auf der nur 28&amp;amp;nbsp;m langen Dachterrasse der [[Galeries Lafayette]] in Paris. Er gewann damit einen Wettbewerb, den das Kaufhaus noch vor dem Ersten Weltkrieg ausgeschrieben hatte, und bekam das Preisgeld von 25.000 Francs. Allerdings wurde sein Flugzeug dabei beschädigt und er musste eine Strafe für das unerlaubte Überfliegen der Hauptstadt zahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;ina.fr: [https://m.ina.fr/contenus-editoriaux/articles-editoriaux/jules-vedrines-un-pilote-sur-les-galeries-lafayette Jules Védrines, un pilote sur les Galeries Lafayette]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ereignis ist in einem kurzen Film überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;youtube: [https://www.youtube.com/watch?v=KcNJr7pQI_w Jules Védrines 1881–1919]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fliegerin de la Roche stellte mit einer G-III den Höhenflugrekord der Frauen mit 3900&amp;amp;nbsp;m auf und [[Adrienne Bolland]] überquerte am 1.&amp;amp;nbsp;April 1921 mit einer solchen Maschine die Anden. Am 30.&amp;amp;nbsp;Juli 1921 landete François Durafour mit einer Caudron G-III am 4303&amp;amp;nbsp;m hohen [[Dôme du Goûter]], einem Nebengipfel des [[Mont Blanc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehören G-III zum Bestand des [[Royal Air Force Museum|&amp;#039;&amp;#039;RAF Museum&amp;#039;&amp;#039; in Hendon]], des &amp;#039;&amp;#039;[[Musée de l’air et de l’espace]] &amp;#039;&amp;#039; in [[Paris]], des &amp;#039;&amp;#039;Royal Army and Military History Museum&amp;#039;&amp;#039; in [[Brüssel]], des &amp;#039;&amp;#039;Museu Aeroespacia&amp;#039;&amp;#039; in [[Rio de Janeiro]] und des &amp;#039;&amp;#039;Hallinportti Aviation Museum&amp;#039;&amp;#039; in [[Finnland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Caudron G.3 coloured drawing.jpg|mini|Dreiseitenriss Caudron G.III]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 6,40 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 13,40 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 2,50 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 27,00 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 447 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 735 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Standardtriebwerk || ein luftgekühlter [[Umlaufmotor]] Clerget oder Gnôme-Rhône&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startleistung || 59 kW (80 PS)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 115 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Marschgeschwindigkeit || 105 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mindestgeschwindigkeit || 50 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steiggeschwindigkeit auf 2000 m || 20 min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gipfelhöhe || 3500 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 360 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || 1 MG 7,7 mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Munson, Kenneth: &amp;#039;&amp;#039;Bomber 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Orell, Füssli Verlag, Zürich&lt;br /&gt;
* Nowarra, Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Flugzeuge 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; München 1959&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Société des avions Caudron}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Ersten Weltkrieges (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1913]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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