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	<title>Catherine Robbe-Grillet - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Catherine_Robbe-Grillet&amp;diff=902305&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Bild ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-07T09:38:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Catherine Rstakian.webp|mini|Catherine Robbe-Grillet, 2025]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Catherine Robbe-Grillet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. September]] [[1930]] als Catherine Rstakian in [[Paris]]) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Schriftsteller]]in, [[Filmschauspieler]]in und [[Fotograf]]in. Robbe-Grillet veröffentlichte unter den Pseudonymen &amp;#039;&amp;#039;Jean de Berg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Jeanne de Berg&amp;#039;&amp;#039; [[BDSM|sadomasochistische]] Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leona Stahlmann]] bezeichnete sie 2020 in der FAZ als „köstlich [[Politische Korrektheit|inkorrekt]]“ und „waschechten [[Libertin]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz20200422&amp;quot;&amp;gt;Leona Stahlmann: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/ein-treffen-mit-der-schriftstellerin-catherine-robbe-grillet-16735274.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 Warum Madame tut, was sie tut]. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Catherine Robbe-Grillet besuchte in Paris Grund- und weiterführende Schule. Sie traf 1951 erstmals den Schriftsteller, Drehbuchautor und das spätere Mitglied der [[Académie Française]] [[Alain Robbe-Grillet]], mit dem sie von 1957 bis zu dessen Tod 2008 verheiratet war.&amp;lt;ref&amp;gt;Judith Perrignon: [https://www.liberation.fr/portrait/2002/06/22/livre-echange_407876 Livre échange]. &amp;#039;&amp;#039;[[Libération]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Juni 2002. (franz.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 erschien in der [[Éditions de Minuit]] unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Jean de Berg&amp;#039;&amp;#039; Catherine Robbe-Grillets sadomasochistischer Roman &amp;#039;&amp;#039;[[L’Image]]&amp;#039;&amp;#039; über eine [[Bottom|submissive]] Frau namens Anne, die sich einer Frau und einem Mann unterwirft, die dabei ein Paar werden. Der Roman wurde 1976 von [[Radley Metzger]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[The Image]]&amp;#039;&amp;#039; werkgetreu [[Literaturverfilmung|verfilmt]]. Der Film ist auch unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;The Punishment of Anne.&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Der Roman enthält ein kurzes Vorwort, das mit &amp;#039;&amp;#039;P.R.&amp;#039;&amp;#039; unterzeichnet ist. Die Initialen wurden als Hinweis auf &amp;#039;&amp;#039;[[Pauline Reage]]&amp;#039;&amp;#039;, das damals noch nicht gelüftete Pseudonym von [[Anne Cécile Desclos]], der Autorin der &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der O]]&amp;#039;&amp;#039;, gedeutet. Robbe-Grillets Ehemann Alain Robbe-Grillet erwähnte in seiner fiktionalisierten Autobiographie &amp;#039;&amp;#039;Angélique ou l’enchantement&amp;#039;&amp;#039; von 1988, dass er für einen Roman seiner Frau das Vorwort schrieb und es ursprünglich unter dem Namen Pauline Reage veröffentlicht sehen wollte. Nachdem &amp;#039;&amp;#039;L’Image&amp;#039;&amp;#039; bei Minuit erscheinen sollte und dessen Verleger [[Jerome Lindon]] mit [[Jean Paulhan]] befreundet war, erfuhr dieser von der geplanten Veröffentlichung eines erotischen Romans, der Pauline Reage gewidmet sein und ein Vorwort von ihr abdrucken würde. Paulhan war der Arbeitgeber und Geliebte von Desclos, so dass er sich über das ihm unbekannte Projekt wunderte. Er bat darum, das Vorwort vor Abdruck lesen zu dürfen und beurteilte es als literarisch minderwertig, so dass der Verlag sich entschloss, das Vorwort nur unter den Initialen &amp;#039;&amp;#039;P.R.&amp;#039;&amp;#039; abzudrucken. Der englische Übersetzer wusste nichts von dieser Entscheidung und druckte das Vorwort unter „Pauline Reage“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo1994&amp;quot;&amp;gt;John Leo: {{Webarchiv|url=http://www.halfaya.org/leo/writing/story/deBerg.html |wayback=20200213012733 |text=Jean(ne) de Berg: A Journey}}, 1994&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zusammenhänge und damit die Identität von &amp;#039;&amp;#039;Jean de Berg&amp;#039;&amp;#039; wurden aber zumindest damals nicht erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er und 1970er Jahren spielte sie kleine und mittlere Rollen, vorwiegend aber nicht ausschließlich in Filmen ihres Mannes, aber auch am Theater. Mehrfach war sie als Fotografin an seinen Filmen beteiligt. In den 1970er Jahren kam sie in der New Yorker Schwulenszene&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAZMagazin1986&amp;quot;&amp;gt;[[Jürg Altwegg]]: &amp;#039;&amp;#039;Warum haben Sie Angst vor dem Fliegen, Madame Robbe-Grillet?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;FAZ-Magazin,&amp;#039;&amp;#039; 1986, 42. Woche (17. Oktober 1986), S. 114 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmals mit männlichen [[Bottom]]s in Berührung und fand von da an ihre eigene [[Top (BDSM)|Dominanz]], die sie seit etwa 1973 auslebt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vf2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Interview für &amp;#039;&amp;#039;[[Tel Quel]]&amp;#039;&amp;#039; erzählte sie 1981 erstmals von ihren BDSM-Szenen,&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Luc Hennig: &amp;#039;&amp;#039;Martyre de Sébastien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tel Quel.&amp;#039;&amp;#039; 87, 1981, S. 58–63.&amp;lt;/ref&amp;gt; woraufhin ein Verlag sie kontaktierte. Unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Jeanne de Berg&amp;#039;&amp;#039; erschien 1985 ihr Werk &amp;#039;&amp;#039;Cérémonies de femmes&amp;#039;&amp;#039;. Dieses schildert aufwändige, theatralische [[Femdom]]-Inszenierungen, bei denen sie als „Zeremonienmeisterin“&amp;lt;ref&amp;gt;Jeanne de Berg: &amp;#039;&amp;#039;Die Frau&amp;#039;&amp;#039;. Belleville, München 2004, ISBN 3-923646-38-0 (französisch: &amp;#039;&amp;#039;Cérémonies de femmes.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Michael von Killisch-Horn), S. 40&amp;lt;/ref&amp;gt; fungiert. Das Buch wurde zur literarischen Sensation in Frankreich und umfangreich in Publikumsmedien rezensiert. In einem Interview in &amp;#039;&amp;#039;[[Marie Claire]]&amp;#039;&amp;#039; sagte sie über ihre Inszenierungen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Sagen wir, es ist eine Theatralisierung … warten Sie, ich muss die genauen Worte finden … Es ist Sexualität, die wie eine Liturgie, wie eine Messe zelebriert und inszeniert wird. In der Messe gibt es Gebete, Gesten, ein Ritual. Sagen wir, daß meine Rituale etwas weniger starr sind als die der Messe.&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Mathieu im Gespräch mit Jeanne de Berg: &amp;#039;&amp;#039;Das Doppelleben einer Frau aus der Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Marie Claire,&amp;#039;&amp;#039; Dezember 1995, zitiert nach {{Literatur |Autor=Robert de Berg |Titel=Der Voyeur |Verlag=Belleville |Ort=München |Datum=1995 |ISBN=3-923646-18-6 |Seiten=8 |Übersetzer=Michael von Killisch-Horn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Michèle Bernstein]] schrieb, die &amp;#039;&amp;#039;Ceremonies&amp;#039;&amp;#039; sei geprägt durch „ihre vornehme Schlichtheit, ihren gesunden Menschenverstand. Die wohlerzogene Seite der Hölle.“&amp;lt;ref&amp;gt;Michèle Bernstein: &amp;#039;&amp;#039;Neigungen und Schmerzen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Liberation,&amp;#039;&amp;#039; 13. Dezember 1985, zitiert nach {{Literatur |Autor=Robert de Berg |Titel=Der Voyeur |Verlag=Belleville |Ort=München |Datum=1995 |ISBN=3-923646-18-6 |Seiten=43 |Übersetzer=Michael von Killisch-Horn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekanntheit ihres pseudonym veröffentlichten Buches brachte ihr Auftritte in Film- und Fernsehdokumentationen sowie ein Fernsehinterview in &amp;#039;&amp;#039;Apostrophes&amp;#039;&amp;#039;, der Literatursendung von [[France 2|Antenne 2]], ein. Dabei erschien sie stets als &amp;#039;&amp;#039;Jeanne de Berg&amp;#039;&amp;#039;, verschleiert und gab ihre Identität nicht preis. Dies obwohl es bereits Ende 1985 zur Veröffentlichung von &amp;#039;&amp;#039;Ceremonies de Femmes&amp;#039;&amp;#039; französische&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bertrand Poirot-Delpech]]: &amp;#039;&amp;#039;Dreistigkeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Le Monde,&amp;#039;&amp;#039; 13. Dezember 1985 und [[Jean-Dominique Bauby]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Herrin aus Aposthophes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Paris-Match]],&amp;#039;&amp;#039; 27. Dezember 1985, zitiert nach {{Literatur |Autor=Robert de Berg |Titel=Der Voyeur |Verlag=Belleville |Ort=München |Datum=1995 |ISBN=3-923646-18-6 |Seiten=22, 44 |Übersetzer=Michael von Killisch-Horn}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und internationale&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;: [https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/13517692 &amp;#039;&amp;#039;Nadeln und Eier.&amp;#039;&amp;#039;] 30. Dezember 1985, S. 122 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Medienberichte gab, die Jeanne de Berg als Catherine Robbe-Grillet identifizierten. Ende 1986 trat sie dann in einzelnen Interviews als Verfasserin der Bücher auf,&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAZMagazin1986&amp;quot; /&amp;gt; war aber noch nicht als die Autorin über Buchhandelskataloge zu ermitteln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo1994&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1988 und 1992 etablierten sowohl sie selbst, wie auch ihr Mann ihre Autorenschaft offen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo1994&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Raylene Ramsay: &amp;#039;&amp;#039;Robbe-Grillet and Modernity – Science, Sexuality, and Subversion.&amp;#039;&amp;#039; University Press of Florida, 1992, ISBN 0-8130-1145-0, S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland erschien 1995 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Voyeur&amp;#039;&amp;#039; bei [[Michael Farin]]s Verlag &amp;#039;&amp;#039;belleville&amp;#039;&amp;#039; ein Sammelband mit Interviews und kurzen Texten über Jeanne de Berg und Catherine Robbe-Grillet, die zwischen 1985 und 1992 geschrieben wurden, also den Zeitraum der Prominenz unter Pseudonym bis zu dessen Lüftung abdeckten. Ein ähnlicher Band mit aktualisierter Zusammenstellung wurde in Frankreich 2002 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Entretien avec Jeanne de Berg&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Catherine Robbe-Grillet, Irène Frain: &amp;#039;&amp;#039;Entretien avec Jeanne de Berg.&amp;#039;&amp;#039; Impressions nouvelles, 2002, ISBN 2-906131-52-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem meldet sich Catherine Robbe-Grillet als Intellektuelle und Autorin unregelmäßig in der Öffentlichkeit zu Wort oder wird für Interviews angefragt. Im Zuge der Diskussion über das &amp;#039;&amp;#039;Loi Sarkozy&amp;#039;&amp;#039;, das die [[Prostitution in Frankreich]] mit strengen Auflagen und Strafen versehen würde, verfasste sie Anfang 2003 zusammen mit [[Catherine Millet]] und [[Marcela Iacub]] ein Manifest in &amp;#039;&amp;#039;[[Le Monde]]&amp;#039;&amp;#039; zur Rolle der Frau und sprach sich darin ausdrücklich gegen einen Opfermythos und für eine Liberalisierung der [[Prostitution]] als Beruf aus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Le Monde&amp;#039;&amp;#039;: [https://www.lemonde.fr/archives/article/2003/01/08/ni-coupables-ni-victimes-libres-de-se-prostituer-par-marcela-iacub-catherine-millet-et-catherine-robbe-grillet_304673_1819218.html &amp;#039;&amp;#039;Ni coupables ni victimes : libres de se prostituer, par Marcela Iacub, Catherine Millet et Catherine Robbe-Grillet.&amp;#039;&amp;#039;] 8. Januar 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 erschien unter ihrem eigenen Namen bei [[Fayard (Verlag)|Fayard]] &amp;#039;&amp;#039;Jeune mariée: Journal, 1957–1962&amp;#039;&amp;#039;, eine Beschreibung der frühen Jahre ihrer Ehe, in der sie auch den sadomasochistischen Charakter der Beziehung zu ihrem Mann und [[Top (BDSM)|Dom]] darstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Vanity Fair (Magazin)|Vanity Fair]]:&amp;#039;&amp;#039; [https://www.vanityfair.com/news/2014/01/Catherine-robbe-grillet-contract-prostitution &amp;#039;&amp;#039;Read the Legal Contract Between a Famous French Novelist And His Submissive Wife.&amp;#039;&amp;#039;] 10. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2011 publizierte sie einen Bildband erotischer Fotografie bei [[Epitheme]]. 2012 veröffentlichte sie eine Biographie ihres Mannes unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Alain&amp;#039;&amp;#039;. Darüber hinaus schrieb sie eine Vielzahl von [[Essay]]s und anderen kurzen Texten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 veröffentlichte sie bei Fayard den erotischen Roman &amp;#039;&amp;#039;Le petit carnet perdu : récit&amp;#039;&amp;#039;. In der Folge wurde sie in mehreren Porträts in internationalen Medien als Frankreichs berühmteste Domme bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Toni Bentley: [https://www.vanityfair.com/culture/2014/02/catherine-robbe-grillet-french-dominatrix &amp;#039;&amp;#039;The Thin End of the Whip.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Vanity Fair,&amp;#039;&amp;#039; 22. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;La cérémonie&amp;#039;&amp;#039; von 2014 sprach die beim Dreh 83-jährige Robbe-Grillet über ihre gesellschaftlichen und sexuellen Rollen und Aktivitäten. Daneben kamen auch Partner und Partnerinnen ihrer elaborierten Inszenierungen und [[Tableau vivant|tableaux vivantes]] zu Wort. Für den Film wurden mehrere der Zeremonien wiederholt, die sie in &amp;#039;&amp;#039;Cérémonies de femmes&amp;#039;&amp;#039; beschrieben hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;La cérémonie&amp;#039;&amp;#039;, 2014. Regie: Lina Mannheimer, 78 min. Originalsprache: französisch. IMDB.com: [https://www.imdb.com/title/tt3589290/ La cérémonie (2014)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2018 gehörte sie zu den über 100 prominenten Frauen, darunter [[Catherine Deneuve]], [[Ingrid Caven]], [[Gloria Friedmann]] und Catherine Millet, die in einem Beitrag für &amp;#039;&amp;#039;[[Le Monde]]&amp;#039;&amp;#039; vor der [[MeToo]]-Bewegung warnten, weil diese zu weit gehe. Der Eifer, die Einschüchterung und Denunziation nütze nicht den betroffenen Frauen, sondern den Interessen der „Feinde der sexuellen Befreiung“, „der religiösen Extremisten und schlimmsten Reaktionäre“.&amp;lt;ref&amp;gt;Tagesspiegel: [https://www.tagesspiegel.de/kultur/catherine-deneuve-und-die-metoo-bewegung-die-opfer-der-opfer/20833884.html &amp;#039;&amp;#039;Die Opfer der Opfer.&amp;#039;&amp;#039;] 10. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Robbe-Grillet war eine der fünf Verfasserinnen des Textes, zusammen mit Catherine Millet, [[Peggy Sastre]], [[Sarah Chiche]] und [[Abnousse Shalmani]]. Der Beitrag gilt als Ursache, warum &amp;#039;&amp;#039;MeToo&amp;#039;&amp;#039; in Frankreich nie eine Bewegung wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürg Altwegg]]: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/metoo-in-frankreich-der-kleine-unterschied-15393547.html &amp;#039;&amp;#039;Der kleine Unterschied.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]],&amp;#039;&amp;#039; 13. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2018 ist sie mit Beverly Charpentier verheiratet, einer 33 Jahre jüngeren Schauspielerin, mit der sie seit 2006 zusammenlebt. Charpentier ist als Domme im Zirkel der dominanten Damen um Robbe-Grillet aktiv, unterwirft sich ihr aber als [[Bottom|Sub]]. Die beiden leben in einem Landschlösschen in der Nähe von [[Caen]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;L’express:&amp;#039;&amp;#039; [https://www.lexpress.fr/culture/livre/catherine-robbe-grillet-la-veuve-cinglante_1197290.html &amp;#039;&amp;#039;Catherine Robbe-Grillet, la veuve cinglante.&amp;#039;&amp;#039;] 10. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in zwei benachbarten Appartements im Pariser Vorort [[Neuilly-sur-Seine]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;vf2014&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vanity Fair&amp;#039;&amp;#039;: [https://www.vanityfair.com/culture/2014/02/catherine-robbe-grillet-french-dominatrix &amp;#039;&amp;#039;The Thin End of the Whip.&amp;#039;&amp;#039;] Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Robert de Berg |Titel=Der Voyeur |Verlag=Belleville |Ort=München |Datum=1995 |ISBN=3-923646-18-6 |Übersetzer=Michael von Killisch-Horn}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jeanne de Berg |Titel=Das Bild |TitelErg=Geschichte einer Obsession |Verlag=Rowohlt |Ort=Reinbek bei Hamburg |Datum=2001 |ISBN=3-499-22984-6 |Kommentar=früherer deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Der Dorn im Fleisch&amp;#039;&amp;#039; |Originaltitel=L&amp;#039;image |Originalsprache=fr |Übersetzer=Michael von Killisch-Horn}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Catherine Robbe-Grillet, Irène Frain |Titel=Entretien avec Jeanne de Berg |Verlag=Impressions nouvelles |Datum=2002 |ISBN=2-906131-52-0 |Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jeanne de Berg |Titel=Die Frau |Verlag=Belleville |Ort=München |Datum=2004 |ISBN=3-923646-38-0 |Originaltitel=Cérémonies de femmes |Originalsprache=fr |Übersetzer=Michael von Killisch-Horn}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Catherine Robbe-Grillet |Titel=Jeune mariée. Journal 1957–1962 |Verlag=Fayard |Datum=2004 |ISBN=2-213-62014-8 |Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119269546}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0207385}}&lt;br /&gt;
* [[Vanity Fair (Magazin)|Vanity Fair]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.vanityfair.com/culture/2014/02/catherine-robbe-grillet-french-dominatrix The Thin End of the Whip.]&amp;#039;&amp;#039; Interview mit Catherine Robbe-Grillet, Februar 2014&lt;br /&gt;
* L’Express: [https://www.lexpress.fr/culture/livre/jeune-mariee-journal-1957-1962_809634.html &amp;#039;&amp;#039;Sex fan des sixties.&amp;#039;&amp;#039;], 1. November 2004 – Kritik zu &amp;#039;&amp;#039;Jeune mariée&amp;#039;&amp;#039; (franz.)&lt;br /&gt;
* Catherine Robbe-Grillet, [[Catherine Millet]]: [https://www.lemonde.fr/archives/article/2003/01/08/ni-coupables-ni-victimes-libres-de-se-prostituer-par-marcela-iacub-catherine-millet-et-catherine-robbe-grillet_304673_1819218.html &amp;#039;&amp;#039;Manifeste de femmes: „Ni coupables ni victimes: libres de se prostituer.“&amp;#039;&amp;#039;], 2003 (franz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119269546|LCCN=n86869255|VIAF=101580933}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:RobbeGrillet, Catherine}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sadomasochistische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homosexualität in der Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Robbe-Grillet, Catherine&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rstakian, Catherine; de Berg, Jean&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französische Schriftstellerin, Filmschauspielerin und Fotografin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. September 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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