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	<title>Castrum doloris - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Castrum_doloris&amp;diff=250258&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Grabkunst; Ergänze Kategorie:Grabarchitektur</title>
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		<updated>2025-02-21T13:37:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Grabkunst&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Grabkunst (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Grabkunst&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Grabarchitektur&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Grabarchitektur (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Grabarchitektur&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pompe funebre for Katarzyna Opalińska.jpg|mini|hochkant|Das &amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris&amp;#039;&amp;#039; 1747 für [[Polen-Litauen]]s Königin und Großherzogin [[Katharina Opalińska|Katarzyna Opalińska]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Willem.zwijger.grablege.delft.jpg|mini|Das &amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris&amp;#039;&amp;#039; 1645 für [[Wilhelm I. (Oranien)|Willems van Oranje]] in der Nieuwe Kerk, Delft (Porträt von [[Dirck van Delen]], Rijksmuseum Amsterdam)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS}} für &amp;#039;&amp;#039;Trauerburg&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man in der [[Renaissance]] und im [[Barock]] eine bei [[Prominenz|Prominenten]] zum Schutz und zur Begleitung ihres [[Katafalk]]s in Kirchen oder an anderen würdigen Orten temporär errichtete Trauerkapelle, die häufig im Bilde festgehalten wurde. Sie konnte den [[Sarg]] mit dem [[Leichnam]] enthalten, musste es aber nicht, da öfters in mehreren Kirchen gleichzeitig Castra doloris für den gleichen Verstorbenen errichtet wurden. Das Castrum doloris sollte zur „Abschiednahme“ und Trauerbewältigung der Hinterbliebenen einen abgeschirmten Raum um den Sarg des verstorbenen Prominenten bieten und bis zur [[Bestattung|Grablegung]] seine hohe Kultiviertheit repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Errichtung des Castrum doloris ging in der Regel die [[Aufbahrung]] der Leiche auf dem Totenbett oder einem [[Katafalk]] voraus, die ebenfalls im Bilde verewigt werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. die Totenbettbilder in Pforzheim, Inv. Baden IX, 6, Abb. 150–155, sowie das fälschlich Castrum doloris genannte Totenbettbild des Eberhard von Rappolstein, Elsaß-Lothr. Jb. 11, 1932, 149ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Feier der [[Exequien]] nach dem [[Caeremoniale Episcoporum]], die [[Leichenpredigt]] und Trauermusik sowie ein aufwendiges [[Licht]]spiel wurde das Trauererlebnis am Castrum doloris schließlich zur außergewöhnlich sinnlichen Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris&amp;#039;&amp;#039; ist seit dem 15. Jahrhundert überliefert. [[Charles du Fresne, sieur du Cange|Du Cange]] spricht von häufigen Erwähnungen in [[Johannes Burckard]]s Zeremonientagebuch [[Liber notarum]].&amp;lt;ref&amp;gt;ed. Thuasne I 13, zum Jahr 1484&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Caeremoniale Episcoporum]] verwendet im Buch II Kap.&amp;amp;nbsp;11 den Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris&amp;#039;&amp;#039; als liturgischen Teil der [[Exequien]], jedoch ohne scharfe Begriffsabgrenzung: „Si advenit in ecclesia lectus mortuorum, seu &amp;#039;&amp;#039;castrum doloris&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;…“, und: „Cum quo ibunt ad feretrum, seu &amp;#039;&amp;#039;castrum doloris&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;…“ Verwendet wurde der Begriff vor allem im 16. und 17. Jahrhundert, in welchem jedoch synonym für „Castrum doloris“ umgangssprachlich der Ausdruck [[Katafalk]] aufkam und die ältere Bezeichnung im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert schließlich verdrängte. Nach der Etablierung einer [[Historische Aufführungspraxis|Historischen Aufführungspraxis]] Ende des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts werden beide Begriffe heute wieder in ihrer ursprünglichen Wortbedeutung verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraus Castrum Doloris@Residenzmuseum Celle20160708.jpg|mini|Das Castrum Doloris das 1705 in der [[Stadtkirche St. Marien (Celle)|Celler Stadtkirche]] zur Aufbahrung des Sarges von [[Georg Wilhelm (Braunschweig-Lüneburg)|Herzog Georg Wilhelm]] errichtet wurde]]&lt;br /&gt;
Die Tradition der hochkultivierten [[Aufbahrung]] verstorbener Prominenter reicht weit bis ins frühe Christentum zurück&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Totenmesse und Jul. v. Schlosser, Gesch. der Porträtbildnerei in Wachs, Jb. Kaiserh. 29, 1910/11, 191ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bezieht sich auf die frühchristliche Tradition der [[Triduum Sacrum|Karliturgie]], bei der Christen nach der [[Feier vom Leiden und Sterben Christi]] am symbolischen Grab Christi („Grablegung Christi“) ohne liturgische Entlassung in Form einer Gebetswache verweilen und allein oder in Gemeinschaft der Leistungen [[Jesus von Nazareth|Jesu]] gedenken. Vergleichbar mit dem symbolischen Grab Christi am Karfreitag dient die Aufbahrung verstorbener Prominenter auf einem [[Katafalk]] bis heute der persönlichen Abschiednahme und Trauerbewältigung einer großen Anzahl von Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorläufer des Castrum doloris befanden sich im [[Italien]] und [[Burgund]] des 15. Jahrhunderts, etwa in der Form der Aufbahrung, wie sie das Turin-Mailänder Stundenbuch 1415–17&amp;lt;ref&amp;gt;H. Beenken, Hubert u. Jan van Eyck, München 19412, Abb. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; oder ein Bild des [[Boucicaut-Meister]]s in der Pariser [[Bibliothèque Mazarine]]&amp;lt;ref&amp;gt;Städel-Jb. 7/8, 1932, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigen, oder wie sie [[Giorgio Vasari]] als Werke des Andrea Feltrini nennt, der um 1500 in [[Florenz]] &amp;#039;&amp;#039;apparati&amp;#039;&amp;#039; für Hochzeiten und Beerdigungen schuf. Auch die &amp;#039;&amp;#039;cataletti&amp;#039;&amp;#039; für Bruderschaften, etwa von [[Domenico Beccafumi|Beccafumi]], [[Sodoma]] und [[Baldassare Peruzzi|Peruzzi]] gehören hierher.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Burckhardt, Gesch. d. Renss. in Italien, Eßlingen 19247, §&amp;amp;nbsp;187 S. 368, welcher für diese Architekturen den Namen „Dekorationen des Augenblicks“ fand&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Vorläufern des Castrum doloris kann man auch den riesigen Traueraufbau zählen, der in [[Brüssel]] 1558 für [[Karl V. (HRR)]] errichtet wurde und durch einen Stich überliefert ist; er war in Form eines von Seeungeheuern gezogenen und begleiteten Kriegsschiffes gebildet, welches die „Säulen des Herkules“ verließ; an Deck standen die Kardinaltugenden, Flaggen und Wimpel trugen eine Fülle von Emblemen und Allegorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Papst [[Sixtus V.]] im Jahr 1564 für die Exequien [[Michelangelo]]s in [[Basilica di San Lorenzo (Florenz)|San Lorenzo]], Florenz durch dessen Freunde einen höchst kunstvoll dekorierten Katafalk errichten ließ, der schon ganz dem Charakter der späteren Castra doloris entsprach,&amp;lt;ref&amp;gt;beschrieben von Jac. Giunti, gedruckt Florenz 1564, hiernach Vasari; Steinmann-Wittkower, Mich. Bibliogr. Nr. 619&amp;lt;/ref&amp;gt; folgten ihm schließlich [[Aristokrat]]en in ganz Europa und ließen um ihren aufgebahrten Leichnam eine &amp;#039;&amp;#039;Trauerburg&amp;#039;&amp;#039; (lat. „Castrum doloris“) errichten. Man fand sie an weltlichen und geistlichen Fürstenhöfen, auch beim Adel, bei Domkapiteln und Stiften, sogar bei der verarmten [[Szlachta]]. Der Kaiserhof ging sowohl zeitlich wie auch in der prunkvollen Ausführung bzw. in der Anzahl der gleichzeitig errichteten Castra doloris den übrigen Höfen voran. Da die Zahl der bekannten Castra doloris unübersehbar ist, seien nur ein paar Beispiele genannt: 1) Das &amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris 1619&amp;#039;&amp;#039; für Kaiser [[Matthias (HRR)]] in der Wiener Augustinerkirche als verhältnismäßig frühes Werk, 2) Die &amp;#039;&amp;#039;Castra doloris 1705&amp;#039;&amp;#039; für Kaiser [[Leopold I. (HRR)]] in zahlreichen Kirchen und 3) Das &amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris 1711&amp;#039;&amp;#039; für Kaiser [[Joseph I. (HRR)]] in der Wiener Augustinerkirche (fast eine Theaterdekoration). Solche Castra doloris konnten sehr kostspielig sein. So ist vom &amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris 1745&amp;#039;&amp;#039; für Kaiser [[Karl VII. (HRR)]] in der Münchner Theatinerkirche bekannt, dass es 3700 Gulden kostete.&amp;lt;ref&amp;gt;Kreisarchiv München; Mitt. Dr. N. Lieb&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch von den Castra doloris seiner Vorgänger in Wien sind die hohen Kosten bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Zeit der Castra doloris war das 17. und 18. Jahrhundert. Seine Errichtung blieb auch durch das ganze 19. Jahrhundert hindurch Brauch, wenn auch als Ausnahme und ohne die betont architektonische Note. So gab es ein &amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris 1881&amp;#039;&amp;#039; für Zar [[Alexander II. (Russland)|Alexander II.]], ein &amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris 1888&amp;#039;&amp;#039; für Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] und ein &amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris 1894&amp;#039;&amp;#039; für Frankreichs Staatspräsident [[Marie François Sadi Carnot|Sadi Carnot]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Gestalt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufbahrung Augusts des Starken.jpg|mini|Das &amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris&amp;#039;&amp;#039; 1733 für [[August II. (Polen)|August den Starken]] in Warschau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris&amp;#039;&amp;#039; diente als Mittel der Trauerbewältigung größerer Bevölkerungsgruppen, die sich von ihrem verstorbenen Prominenten persönlich verabschieden, seine Leistungen im tiefen, individuellen Gebet würdigen und dabei eine außergewöhnlich sinnliche Erfahrung machen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War eine Prominenz bei den Römisch-katholischen Klerikern sehr beliebt, so wurden ihr fast in allen Klöstern und von jeder Bruderschaft Castra doloris erbaut. Bei [[Kleriker]]n wurde das Castrum doloris stets so ausgerichtet, dass ihr Haupt zum Altar zeigte; bei allen anderen hingegen so, dass die Füße zum Altar zeigten. Die Castra doloris wurden mit den schönsten allegorischen Statuen oder Tugenden, die mit den wahren Umständen der verstorbenen Person harmonierten, mit der schönsten Architektur- und Bildhauerarbeit, mit Fackeln und Illuminationen ambelliert, und mit Piedestalen, [[Symbol|Sinnbildern]] und Inschriften verziert. Bei den Castra Doloris sah man auch hin und wieder Statuen, die entweder aus [[Alabaster]], [[Marmor]], [[Holz]] oder [[Pappe]] errichtet wurden; klagende Frauen und Knaben mit umgekehrten und ausgelöschten Lebensfackeln, [[Romanik|romanische]] Urnen und Inschriften, die hin und wieder an den [[Gesims]]en, an den [[Portal (Architektur)|Portalen]] und zwischen den [[Kolonnade]]n und dem Säulenwerk angebracht wurden. An der Hauptfassade des Castrum doloris standen ein paar [[Marschall|Marschälle]] bzw. an den Seiten herum andere [[Kavalier]]e. Über dies wurden die Kirchen ganz und gar mit einem schwarzen Tuch bekleidet und auf den Fürstenkirchen (auch bisweilen an anderen Kirchenplätzen) das Familien- bzw. Amtswappen des Prominenten angeheftet. Bisweilen war die ganze Kirche wie ein [[Mausoleum]] dekoriert. Man sah allenthalben [[Zypressen]], Sinnbilder, Statuen, Illuminationen, und brennende Wachskerzen, die an kristallenen oder silbernen Kronenleuchter hingen. Das Pendant der Kronleuchter schien als feuriger Obelisk. Zudem fand man noch kostbare Monumenta, die mit sehr viel massiven Silberwerk orniert, von unten bis oben mit Wachskerzen befleckt, und oft auch die Verdienste der Vorfahren mit den sinnreichsten Inschriften vorstellten. Die Pfeiler der Kirchen waren oft mit Sinnbildern ausgeschmückt, welche die geschätzten Taten des Verstorbenen abbildeten. Man sah auch bei Castra doloris des Hochadels brodierte Wappen sämtlicher Provinzen auf schwarzen Samt. Dergleichen Mausolea blieben bisweilen einige Wochen, Monate, auch zu halben Jahren bestehen, bevor sie abgetragen wurden. Nachgehend wurden [[Kupferstich]]e angefertigt und den gedruckten [[Leichenpredigt]]en angehängt.&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Bernhard von Rohr, in: „Einleitung zur Ceremonial-Wissenschaft der großen Herren“ usw., Berlin 1729, I. Teil Kap. 16: „Von der Fürstl. Personen Vorbereitungen zu ihrem Tode und von ihrem Sterben selbst.“ §§&amp;amp;nbsp;25–32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Coffin portrait of Stanisław Woysza.jpg|mini|[[Sargporträt]] des polnischen Landadligen Stanisław Woysz, 1677]]&lt;br /&gt;
Ein besonders wertvolles und hilfreiches Schmuckelement war im europäischen Maßstab das in [[Polen-Litauen]] übliche [[Sargporträt]] des Verstorbenen. Es ermöglichte eine angenehm besinnliche Abschiednahme vom Verstorbenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Castra doloris wurden durch Tischler und Zimmerleute von leichtem, ungehobeltem Holz errichtet und danach mit schwarzen Tüchern und silbernen Dressen, Moor oder Zindel bezogen und mit allerhand Bildhauerei, die allgemein nur aus Pappe gemacht wurde, und mit Malerei auf weißer Leinwand oder wenigstens auf geöltem Papier zum Illuminieren ausgeschmückt, wozu denn ein guter Poet die Aufschriften, dieselbe gleichsam zu beleben, erfand. Die ganze Disposition aber kam dem Baumeister zu. Die Illuminationen mussten das meiste dabei tun. Da sollte vorerst das Contrefait des Verstorbenen, in einer Glorie oder Sonne gemalt, in der Luft schweben oder von einem aus gesteifter Leinwand oder Papier über subtilen danach geformten Draht und inwendig mit Licht besteckten, fliegenden Engel getragen werden. Zur Verschönerung konnte über dem Sarg eine Ehrenpforte stehen „mit cörperlich aus Holtz gemachter, und schön auf Marmorart und Metall-Art angestrichener Architectur“.&amp;lt;ref&amp;gt;Leonh. Christoph Sturm: „Vollständige Anweisung, Grabmale zu Ehren der Verstorbenen, wie auch Parade-Betten und Castra Doloris … anzugeben“, Augsburg 1720&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Joh. Friedr. Penthers „Lexicon architectonicum“, Augsburg 1744&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wesentlichste Merkmal eines Castrum doloris war das zum Schutz und zur Begleitung des Katafalks errichtete Schmuckgerüst, das einen kunstvoll gearbeiteten [[Baldachin]] zur Überdachung des Totenbetts trug. Es war mit dem [[Wappen]] des Verstorbenen, seinen Herrschaftsinsignien, [[Kerzen]], Trauerblumen, einem [[Epitaph]] sowie [[Allegorie|allegorischen]] [[Statue]]n und Wachsbildern dekoriert. Von der Zeit der [[Renaissance]] bis zum [[Barock]] wurden die Ausschmückungen immer verschwenderischer, bis das Castrum doloris im Barock von der Entfernung schließlich wie eine einzige Flamme aussehen sollte und dafür mehr als tausend Kerzen auf dem Baldachin aufgestellt wurden. Die Lust zum [[Spektakel]] und festlichen Anlässen fand hier ihren Ausdruck. Die Darstellung des Ruhmes und der eigenen Herrlichkeit rückte immer weiter in den Vordergrund der Riten und Bräuche. Kerzen wurden an die Besucher der Liturgie verteilt. Dabei war die Anzahl der verteilten Kerzen mit dem Prestige des Verstorbenen verknüpft, denn Kerzen waren teuer. So kam es in öffentlichen Kirchen regelmäßig zu Tumulten und Störungen wegen des Andranges auf die Kerzenverteiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion in der Totenliturgie ==&lt;br /&gt;
Das [[Caeremoniale Episcoporum]] verwendet im Buch II Kap. 11 den Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris&amp;#039;&amp;#039; als Ort für einen Teil der kirchlichen [[Exequien|Totenliturgie]]. Es fasst die Gesänge und Gebete zusammen, die in der Renaissance und im Barock bei Prominenten am Castrum doloris verwendet wurden, wenn der Bischof bei der Liturgie mitwirkte. Es waren die Gesänge und Gebete zur Erteilung der [[Absolution]] verstorbener Prominenter im Anschluss an die [[Requiem|Totenmesse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Absolution für Verstorbene war seit alten Zeiten ein Bestandteil der kirchlichen Liturgie, insbesondere am Begräbnistag sowie am dritten, siebenten und dreißigsten Tag nach dem Verscheiden. Nach Jan K. Siedleckis &amp;#039;&amp;#039;Cantionale ecclesiasticum&amp;#039;&amp;#039; und dem römischen [[Missale Romanum|Messbuch]] fand sie zuerst am Begräbnistage statt im Zusammenhang mit dem eigentlichen Begräbnis als Übergang vom Altar zum Grabe. Bei den Gedenktagen stand statt des Sarges eine &amp;#039;&amp;#039;[[Tumba#Tumba als Scheinsarg|Tumba]]&amp;#039;&amp;#039; (Scheinsarg) in der Kirche, an der der Ritus vollzogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhalt und Form bestimmten die Rubriken beider Rituale wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter fünf [[Prälat]]en oder [[Kanoniker]]n wurde der [[Zelebrant]] bestimmt. Dieser Zelebrant legte nach der Totenmesse [[Kasel (liturgische Kleidung)|Kasel]] und [[Manipel]] ab, bekleidete sich mit dem [[Pluviale]], welches in der [[Liturgische Farbe|Farbe]] der Trauerliturgie entsprach, und begab sich bedeckten Hauptes unter Vortritt der anderen, ohne Manipel und bedeckten Hauptes gekleideten Prälaten bzw. Kanoniker zum Katafalk im Castrum doloris. Alle nahmen sie nach Ablegung des [[Birett]]s um den Katafalk herum Platz: der jüngste der vier Prälaten oder Kanoniker (mit dem [[Kruzifix]] in der Hand) an der Ecke, an der sich der rechte Fuß des Verstorbenen befand; der zweitjüngste an der Ecke, an der sich die linke Schulter des Verstorbenen befand; der drittjüngste am linken Fuß des Verstorbenen und der viertjüngste ehrenhalber zur rechten Schulter des Verstorbenen. Der Zelebrant aber setzte sich zwischen sie ans Kopfende des Verstorbenen und begann, das Gebet &amp;#039;&amp;#039;Non intres in judicium cum servo tuo&amp;#039;&amp;#039; zu singen, betend, dass der Verstorbene „es verdient, der rächenden Strafe Gottes zu entkommen, er der, als er lebte, mit dem Siegel der Heiligen Dreifaltigkeit gekennzeichnet wurde“. Nach Auffassung der Kirche erschienen der Zelebrant und die anderen mitwirkenden Kleriker nicht nur als Repräsentanten der Kirche, sondern handelten &amp;#039;&amp;#039;[[In persona Christi]]&amp;#039;&amp;#039;, als [[Jesus Christus|Christi]] Stellvertreter und in seinem Namen. Wie ein Blick auf den ersten Hauptteil des liturgischen Aktes zeigt, war die Form der Fürbitte so gewählt, dass ihre Diener aus dem Herzen der Verstorbenen heraus beteten und gleichsam ihre Zunge und Lippe demjenigen liehen, für welche das heilige Opfer dargebracht und mündliche liturgische Bitte verrichtet wurde. Hinter dem Zelebranten hielten sich zu seiner Linken [[Akolyth]]en mit [[Weihrauchfass]] und [[Weihrauch]], [[Weihwasser]] und einem [[Aspergill]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An das Gebet &amp;#039;&amp;#039;Non intres&amp;#039;&amp;#039; schloss sich das erste [[Responsorium]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kirchliche Sterbegebete#Subvenite sancti Dei|Subvenite]]&amp;#039;&amp;#039; aus den kirchlichen Sterbegebeten. Es wurde mit dem Ruf des Kantors &amp;#039;&amp;#039;[[Kyrie eleison]]&amp;#039;&amp;#039; beendet. Und als alle darauf &amp;#039;&amp;#039;Christe eleison&amp;#039;&amp;#039; antworteten, standen alle auf. Es folgte noch einmal &amp;#039;&amp;#039;Kyrie eleison&amp;#039;&amp;#039; und alle setzten sich wieder. Der ehrbarste Prälat zur rechten Schulter des Verstorbenen sprach nun die erste Zeile des [[Vaterunser|Pater noster]], das leise weitergebet wurde. Währenddessen kamen [[Diakon]], [[Subdiakon]], [[Thuriferar]] und sämtliche [[Kleriker]] mit Weihwasser an die Seite des ehrbarsten Prälaten, um ihn zu assistieren; der ehrbarste Prälat nahm daraufhin das Aspergill, tunkte es beim Diakon ins Weihwasser und besprengte damit das Totenbett; dabei umschritt er von seiner Ecke ausgehend das Totenbett und grüßte an dessen Ecken jeweils die Prälaten. Anschließend empfing er vom Diakon das Weihrauchfass und [[Inzens|beweihräucherte]] damit den Sarg in der gleichen Art und Weise. Schließlich sprach er laut den letzten Satz des &amp;#039;&amp;#039;Pater noster&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Et ne nos inducas in tentationem&amp;#039;&amp;#039; („und führe uns nicht in Versuchung“), den alle mit &amp;#039;&amp;#039;sed libera nos a malum&amp;#039;&amp;#039; („sondern erlöse uns von dem Bösen“) beantworteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach setzten alle ihre Birette auf, der Bischof die [[Mitra]], und der Chor sang das zweite Responsorium &amp;#039;&amp;#039;Qui Lazarum resuscitasti&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ad pedis dextris Responsorium:&amp;#039;&amp;#039; Qui Lazarum resuscitasti a monumento foeditum. Tu eis, Domine, dona requiem et locum indulgentiae.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;V:&amp;#039;&amp;#039; Qui venturus es iudicare vivos et mortuos, et saeculum per ignem.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;A:&amp;#039;&amp;#039; Kyrie eleison.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;R:&amp;#039;&amp;#039; Christe eleison. Kyrie eleison.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch dies wurde mit dem Wechselgesang des &amp;#039;&amp;#039;Kyrie eleison&amp;#039;&amp;#039; wie beim ersten Responsorium beendet. Während des Singens kamen zwei Akolythen mit dem Weihrauchfass, Weihwasser und Aspergill auf den drittjüngsten Prälaten zu und platzierten sich zu seiner Rechten. Er sprach nun das &amp;#039;&amp;#039;Pater noster&amp;#039;&amp;#039;, besprengte und beweihräucherte den Sarg, so wie es sein Vorgänger tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Responsorium &amp;#039;&amp;#039;Domine, quando veneris&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ad pedis sinistris Responsorium:&amp;#039;&amp;#039; Domine, quando veneris iudicare terram, ubi me abscondam a vultu irae tuae? Quia peccavi nimis in vita mea.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;V:&amp;#039;&amp;#039; Commissa mea pavesco, et ante te erubesco: dum veneris iudicare, noli me condemnare.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;A:&amp;#039;&amp;#039; Kyrie eleison.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;R:&amp;#039;&amp;#039; Christe eleison. Kyrie eleison.&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte denselben Ablauf, den jetzt der zweitjüngste Prälat vollzog, beim vierten Responsorium &amp;#039;&amp;#039;Ne recorderis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ad humerum sinistrum Responsorium:&amp;#039;&amp;#039; Ne recorderis peccata mea, Domine: dum veneris iudicare, saeculum per ignem.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;V:&amp;#039;&amp;#039; Dirige, Domine, Deus meus, in conspectu tuo viam meam.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;A:&amp;#039;&amp;#039; Kyrie eleison.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;R:&amp;#039;&amp;#039; Christe eleison. Kyrie eleison.&amp;lt;/ref&amp;gt; war es der jüngste Prälat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Abschluss machte das letzte Responsorium &amp;#039;&amp;#039;Libera me&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ad humerum dextrum Responsorium:&amp;#039;&amp;#039; Libera me, Domine, de morte aeterna, in die illa tremenda.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;V:&amp;#039;&amp;#039; Quando caeli movendi sunt et terra. Dum veneris iudicare saeculum per ignem. Tremens factus sum ego, et timeo, dum discussio venerit atque ventura ira.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;V:&amp;#039;&amp;#039; Quando caeli movendi sunt et terra. Dies illa, dies irae, calamitatis et miseriae, dies magna et amara valde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;V:&amp;#039;&amp;#039; Dum veneris iudicare saeculum per ignem.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;V:&amp;#039;&amp;#039; Requiem aeternam dona eis Domine et lux perpetua luceat eis.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;R:&amp;#039;&amp;#039; Libera me&amp;amp;nbsp;…&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;V:&amp;#039;&amp;#039; Kyrie eleison.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;R:&amp;#039;&amp;#039; Christe eleison. Kyrie eleison.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei dem der Zelebrant den Ritus vollzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der vom Kantor gesungenen [[Antiphon]] &amp;#039;&amp;#039;[[In paradisum]]&amp;#039;&amp;#039; begann am Begräbnistag jetzt der Prozessionszug mit dem Sarg zum Grab und zur Beisetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Meisterwerke der Castra doloris sind als [[Kupferstich]]e und [[Lithographie]]n dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris&amp;#039;&amp;#039; ([[Buxtehude-Werke-Verzeichnis|BuxWV]] 134) ist der Titel einer [[Abendmusiken|Abendmusik]] von [[Dietrich Buxtehude]] anlässlich des Todes von Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] 1705. Während das Textbuch erhalten ist, ist die Komposition verschollen. Erhalten sind die Responsorien &amp;#039;&amp;#039;Subvenite / Qui Lazarum / Domine, quando veneris&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ne recorderis&amp;#039;&amp;#039; dagegen in Andrzej Piotrkowczyks &amp;#039;&amp;#039;Processionale&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1621 in [[Krakau]] und wurden vor wenigen Jahren mit der &amp;#039;&amp;#039;Schola Gregoriana Silesiensis&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Bornus Consort]] und dem &amp;#039;&amp;#039;Chór Sarmacki im. G.G. Gorczyckiego&amp;#039;&amp;#039; unter der Leitung von Robert Pożarski eingespielt. Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris – Old Polish Burial Ceremonies&amp;#039;&amp;#039; wurden sie 2014 als CD bei [[Dux Records]] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Künstler und Maler übertrafen sich gegenseitig mit den prunkvollsten Entwürfen, so dass in mehreren Kirchen verschiedene Castra doloris aufgestellt wurden. Beim Tod Kaiser Leopolds&amp;amp;nbsp;I. wurden in Wien alleine fünf Castra doloris errichtet. Es zeigte sich, dass das Castrum doloris und die Darstellung einer herrschaftlichen [[Apotheose]] den tatsächlichen Umständen der Regierungszeit nicht selten widersprachen. Sie bildeten ein idealisiertes Gesamtbild, das auf der Illusion vom tugendhaften und verdienstvollen Fürsten beruhte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Edmund Wilhelm Braun|Edmund W. Braun]]: &amp;#039;&amp;#039;Castrum doloris.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;3(1952), Sp.&amp;amp;nbsp;372–379 ([http://www.rdklabor.de/wiki/Castrum_doloris Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Benjamin Favrin: &amp;#039;&amp;#039;Praxis sollemnium functionum episcoporum ac praclatorum episcopis interiorum iuxta ritum Romanum.&amp;#039;&amp;#039; Editio altera. Pustet, Regensburg 1926, S. 124–131.&lt;br /&gt;
* Magdalena Hawlik-van de Water: &amp;#039;&amp;#039;Der schöne Tod. Zeremonialstrukturen des Wiener Hofes bei Tod und Begräbnis zwischen 1640 und 1740.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 1989, ISBN 3-210-24945-8 (Zugleich: Wien, Univ., Dissertation 1989).&lt;br /&gt;
* Liselotte Popelka: &amp;#039;&amp;#039;Castrum Doloris oder „Trauriger Schauplatz“. Untersuchungen zu Entstehung und Wesen ephemerer Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1994, ISBN 3-7001-2089-3 (= &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Akademie der Wissenschaften. Veröffentlichungen der Kommission für Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 2).&lt;br /&gt;
* Julius Bernhard von Rohr: &amp;#039;&amp;#039;Einleitung zur Ceremonial-Wissenschaft der großen Herren&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1729, I. Teil Kap. 16: „Von der Fürstl. Personen Vorbereitungen zu ihrem Tode und von ihrem Sterben selbst“&lt;br /&gt;
* Georg Schrott: &amp;#039;&amp;#039;Trauer- und Festdekorationen in den bayerischen Klöstern des 17. und 18. Jahrhunderts. Kunstgeschichtliche Hinweise aus der Personalschriftenforschung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige.&amp;#039;&amp;#039; 109, 1998, {{ISSN|0303-4224}}, S. 275–290.&lt;br /&gt;
* Jan Kazimierz Siedlecki: &amp;#039;&amp;#039;Cantionale ecclesiasticum ad usum ecclesiarum Poloniae&amp;#039;&amp;#039;, 1886&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/emblalle.html?inpKng=paut&amp;amp;inpBegriff=Gille,%20Paris Digitalisat] von Paris Gille: &amp;#039;&amp;#039;Castrum Doloris&amp;#039;&amp;#039; für den Salzburger Fürsterzbischof [[Paris von Lodron]] (1586–1653).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4367331-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattung (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur der Renaissance|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur des Barock|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattungsbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabarchitektur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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