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	<title>Castle Gate - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T12:56:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-48723-6: /* Daten */</title>
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		<updated>2026-03-14T13:18:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Daten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Glimbach Bunker.jpg|mini|NATO-Bunker]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Castle Gate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Codename für eine unterirdische [[NATO]]-[[Bunker]]anlage in der Stadt [[Linnich]]-[[Glimbach]] im [[Kreis Düren]] und wird offiziell heute als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Static War Headquarters (SWHQ) Castlegate for Joint Force Command (JFC) Headquarters Brunssum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Statisches Kriegs-Hauptquartier Burgtor des vereinten Streitkräftekommandos [[Brunssum#NATO|Brunssum]]) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
Der quaderförmige Bunkerkomplex umfasst 14.000 Quadratmeter (53 m lang und 45 m breit) und sechs unterirdische Stockwerke (bis 28 Meter tief). Er bietet Schutz gegen konventionelle, [[Biologische Waffe|biologische]] oder [[Chemische Waffe|chemische]] Angriffe, gegen [[Stoßwelle]]n und [[Elektromagnetischer Impuls|elektromagnetische Impulse]] durch in der Nähe einschlagende [[Kernwaffe]]n. Die Bunkeranlage soll mehr als 1000 Personen ein [[autark]]es Überleben über mehrere Wochen ermöglichen. Die Baukosten werden auf rund 85 Millionen Euro geschätzt, davon alleine 22,5 Millionen für die elektronische Ausstattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] wurde der Bunker ab 1983 direkt am Südrand des Ortsteils [[Glimbach]] auf dem Moolberg als Befehlsstand angelegt und sollte im Kriegsfall das gesamte [[Allied Forces Northern Europe|AFNORTH]]-[[Hauptquartier]] aus [[Brunssum]] aufnehmen. Heute dient er als Krisen- und Ausweichstandort des [[Allied Joint Force Command Brunssum]], des Nachfolgers des AFNORTH. Der Bunker sollte ursprünglich AFCENT – [[Allied Joint Force Command Brunssum|Allied Forces Central Europe]] – im Kriegsfall als Hauptquartier dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planungen für „Castle Gate“ reichen bis zum Anfang der 1960er zurück, als eine „sichere Burg“ für zwei NATO-Stäbe ([[Northern Army Group|NORTHAG]] und 2. ATAF) in [[Mönchengladbach]] konzipiert wurde. Der Baubeginn erfolgte 1983, die Fertigstellung 1992. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:friedensacker glimbach.png|mini| Eine 1992 von buddhistischen Mönchen errichtete, kleine Friedenspagode mit Material aus dem KZ Groß-Rosen]]&lt;br /&gt;
Die Bunkerbaustelle war in den 1980er Jahren Schauplatz mehrerer [[Demonstration]]en der [[Friedensbewegung]]. Angrenzend wurde 1986 ein „[[Friedensacker]]“ durch eine Vielzahl von Bürgern erworben, um eine weitere Ausdehnung der Anlage zu verhindern. An der zu diesem Zweck gegründeten „Gesellschaft Friedensacker GbR“ beteiligten sich Prominente und [[Politiker]] der [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]]. &lt;br /&gt;
Rund 1200 Menschen erwarben Besitzanteile an dem Friedensacker, u.&amp;amp;nbsp;a. Prominente wie [[Robert Jungk]], [[Walter Jens]], [[Petra Kelly]], [[Antje Vollmer]], [[Horst Eberhard Richter]] und der Fernsehpfarrer [[Jürgen Fliege]], damals evangelischer Pfarrer in [[Aldenhoven]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit hatte sich die militärpolitische Lage grundlegend verändert. Nach einer Änderung der [[NATO-Kommandostruktur]] schien der Bunker zunächst überflüssig und lag lange „auf Eis“. Erst 1998 wurde die Anlage „wiederentdeckt“ und ihre Notwendigkeit für die NATO-Führungsstäbe in Brunssum konstatiert. Die Möblierung und der Einbau der elektronischen Infrastruktur folgten. Zwölf Stellen für Wartungsarbeiten wurden geschaffen. Seitdem gibt es wieder Aktivitäten am Ortsrand von Linnich-Glimbach, das Anfang der 1990er Jahre noch Ziel vieler Demonstrationen der Friedensbewegung war. So ist in direkter Nachbarschaft seinerzeit von buddhistischen Mönchen eine Friedens[[pagode]] errichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 2001 wurde der Bunker der NATO übergeben und dient seit 2004 als alternative Kommandostelle für das [[Allied Joint Force Command Brunssum]]. Vom 9. bis 15. April 2008 wurde im Rahmen des [[Combined Joint Task Force|CJTF]]-Konzepts die NATO-Übung „Conducted Exercise Steadfast Joist 2008“ durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.fulda-gap.de/castle_gate.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Der NATO Bunker Castle GATE&lt;br /&gt;
   |hrsg=Ulrich Santana Jäger (Fulda-GAP.de)&lt;br /&gt;
   |abruf=2024-06-14&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-276729&lt;br /&gt;
   |titel=NATO-Bunkeranlage „Castle Gate“ in Glimbach&lt;br /&gt;
   |hrsg=[[KuLaDig]]&lt;br /&gt;
   |abruf=2024-06-14&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.9896|EW=6.295369|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Linnich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strategischer Bunker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunker in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung (NATO)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär (Kreis Düren)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-48723-6</name></author>
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