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	<title>Castiel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Plutowiki: Link auf Langwies GR</title>
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		<updated>2025-10-21T22:10:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Langwies GR&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Castiel&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Castiel wappen.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Plessur&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Arosa&lt;br /&gt;
| BFS = 3923&lt;br /&gt;
| BILD = Calfreisen 2020.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Castiel 2020&lt;br /&gt;
| PLZ = 7027&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.84&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.605&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1174&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 5.42&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 126&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2012&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.castiel.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Castiel 2010.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 31. Dezember 2012]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Castiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Roh-Castiel.ogg|[kɐˈʃtiə̯l]}}) ist eine [[Ortsteil|Fraktion]] der Gemeinde [[Arosa]], [[Kanton Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2012 bildete sie eine eigenständige Gemeinde. Am 1. Januar 2013 schloss sich Castiel mit den bis dahin ebenfalls selbständigen Gemeinden [[Calfreisen]], [[Langwies GR|Langwies]], [[Lüen]], [[Molinis]], [[Peist]] und [[St. Peter-Pagig]] der Gemeinde Arosa an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Castiel liegt sechs Kilometer (Luftlinie) östlich von [[Chur]] auf der nördlichen Talseite des [[Schanfigg]]s. Als schmaler Streifen, im Westen vom wilden &amp;#039;&amp;#039;Castieler Tobel&amp;#039;&amp;#039; begrenzt, erstreckt sich das ehemalige Gemeindegebiet von der [[Plessur]] (rund {{Höhe|750|CH-m}}) bis zum Grat der [[Hochwang (Schweiz)|Hochwangkette]], wo nahe dem &amp;#039;&amp;#039;Tüfelsch Chopf&amp;#039;&amp;#039; mit 2455 Metern der höchste Punkt erreicht wird. Das aus den beiden Ortsteilen &amp;#039;&amp;#039;Oberdorf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Unterdorf&amp;#039;&amp;#039; bestehende Dorf liegt auf einem Sporn an der Flanke des Castieler Tobels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom gesamten ehemaligen Gemeindegebiet von 541 Hektar sind 266 Hektar von Wald und Gehölz bedeckt. Immerhin 233 Hektar sind landwirtschaftliche Nutzfläche (meist Alpwirtschaften). Weitere 32 Hektar sind unproduktive Fläche (meist Gebirge) und 10 Hektar Siedlungsfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Obwohl erst 1132 als &amp;#039;&amp;#039;Castellum&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, ist der Ort bereits seit etwa 1500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. besiedelt. Der Ortsname (lateinisch für &amp;#039;&amp;#039;Burg&amp;#039;&amp;#039;) bezieht sich auf die Befestigungsanlagen des Hügels &amp;#039;&amp;#039;Carschlingg&amp;#039;&amp;#039; bei der heutigen Dorfkirche, wo man beim Bau des Schulhauses Siedlungsreste und Gegenstände aus der [[Bronzezeit]], [[Eisenzeit]], [[Römisches Reich|Römerzeit]] und dem [[Frühmittelalter|frühen Mittelalter]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Auflassung oder eingeschränkter Benützung fand im 6. und 7. Jahrhundert eine Neubelebung mit Holz- und Steinbauten sowie [[Ringmauer|Bering]] statt. Noch vor der [[Karolingerzeit]] scheint der Platz verlassen worden zu sein. Belege für eine vielfach vermutete [[hochmittelalter]]liche Burganlage fehlen. Das Geschlecht der de Castello (bis Ende 12. Jahrhundert), das eine kleine Grundherrschaft innehatte, schenkte 1132 seinen Kirchenanteil samt [[Zehnt]]en dem Churer [[Hochstift]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 12. Jahrhunderts erscheint in Urkunden auch die Georgskirche, nach der das Dorf zeitweilig den Namen St. Jörgen trug. Bis ca. 1200 war der Landesausbau des mittleren Schanfigg weitgehend abgeschlossen. Den [[Freiherren von Vaz|Vazern]] als bischöflichen [[Lehnswesen|Lehensnehmern]] folgten 1338 die [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|Werdenberger]], 1363 erstmals die [[Toggenburger]]. Als [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]] der [[Gerichtsgemeinde]] [[St. Peter GR|Sankt Peter]] schloss sich Castiel 1436 dem [[Zehngerichtenbund]] an. Landesherren waren ab 1437 die [[Montfort (Adelsgeschlecht)|Montforter]], nach 1471 die [[von Matsch|Matscher]], ab 1479 Österreich. Die Herrschaftsrechte wurden 1652 ausgekauft, die bischöflichen Lehensrechte 1657.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] erfolgte um ca. 1530. Noch 1570 [[Bündnerromanisch|romanisch]], ist Castiel seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert deutschsprachig. Wie die Ortsmundart zeigt, erreichte die Verdeutschung den Ort nicht vom ostschweizerischen Churer Rheintal, sondern vom talaufwärts gelegenen [[walser]]ischen Langwies her (siehe [[Schanfigg#Bevölkerung und Sprache]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Kessler: &amp;#039;&amp;#039;Zur Mundart des Schanfigg. Mit besonderer Berücksichtigung ihrer Diphthongierung.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Universität Zürich. Karras, Krüber &amp;amp; Nietschmann, Halle (Saale) 1931.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Podestà|Podestatshaus]] aus dem Jahr 1619 ist das einzige bedeutende Bürgerhaus des Tals. 1875 bis 1877 wurde die Fahrstrasse erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Castiel wappen.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Gold stehend [[Georg (Heiliger)|St. Georg]] mit silbernem [[Heiligenschein|Nimbus]], in blauer Rüstung, den grünen Drachen tötend.&lt;br /&gt;
| Zusatz = Das dem Gemeindesiegel nachgebildete Wappen zeigt den Patron der Castieler Kirche. Farben des [[Zehngerichtenbund]]es.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-center&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  || 1808 || 1850 || 1900 || 1950 || 2000 || 2005 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 54 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 72 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 90 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 92 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 119 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 128 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=right| &amp;lt;small&amp;gt;Quelle&amp;lt;/small&amp;gt; || colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Von den Ende 2004 123 Bewohnern waren 116 Schweizer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das ländlich geprägte Dorf entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten auch zu einer Pendlerwohngemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Castiel Haus Podesta.jpeg|mini|Podestatshaus]]&lt;br /&gt;
Castiel liegt an der Kantonsstrasse von Chur nach [[Arosa]], der [[Schanfiggerstrasse]], welche die topographisch schwierige, steinschlaggefährdete Partie im Castieler Tobel seit 2004 mit einer rund 300&amp;amp;nbsp;m langen [[Castielertobel-Brücke|Brücke]] überwindet. Die ehemalige Gemeinde ist seit dem 15. Mai 1940&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bündner Woche]] vom 22. Mai 2013, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch eine [[Postauto]]verbindung (heute Postautolinie Chur–Peist) ans Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen. Seither hat die weit unterhalb des Dorfes gelegene [[Bahnhof Lüen-Castiel|Station Lüen-Castiel]] der [[Bahnstrecke Chur–Arosa]] der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]] nur untergeordnete Bedeutung. Nach der Gemeinde benannt ist das von der Rhätischen Bahn befahrene [[Castielertobel-Viadukt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Arosa}}&lt;br /&gt;
In aussichtsreicher Lage an der Spitze des Bergsporns thront die [[Reformierte Kirche Castiel|reformierte Kirche]], ehemals St.&amp;amp;nbsp;Georg, ein einheitlich [[Gotik|spätgotischer]] Bau vom Anfang des 16. Jahrhunderts. Als bedeutendstes Bürgerhaus des Tales gilt das 1619 für den [[Podestà]] und [[Landammann]] Schmidt erbaute Podestatshaus (auch Tobelhaus genannt), das sich mit seiner weissen Fassade von den umliegenden [[walser]]ischen Holzhäusern abhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb Castiel liegt das aus [[Traubeneiche]]n bestehende Sonderwaldreservat «Eichwald».&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aroser Zeitung]] vom 15. August 2014, S. 22 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Danuser (Autor)|Hans Danuser]], Walser-Vereinigung Graubünden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alte Wege im Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Walser-Vereinigung Graubünden, Splügen 1997.&lt;br /&gt;
* Die Gemeinden des Kantons Graubünden. Chur/Zürich, 2003. ISBN 3-7253-0741-5.&lt;br /&gt;
* C. Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Land und Leute im Tale Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Manatschal Ebner &amp;amp; Cie., Chur 1905.&lt;br /&gt;
* Peter Masüger: &amp;#039;&amp;#039;Vom Alträtoromanischen zum &amp;quot;Tschalfiggerisch&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Terra Grischuna.&amp;#039;&amp;#039; 48. Jahrgang, Heft 1, Terra Grischuna Verlag, Chur 1990, {{ISSN|1011-5196}}.&lt;br /&gt;
* Christian Patt: &amp;#039;&amp;#039;Schanfigger Wörter. Eine Ergänzung zum Davoser Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Walservereinigung Graubünden, Chur 1986.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons  Graubünden II. Die Talschaften Herrschaft, Prättigau, Davos, Schanfigg, Churwalden, Albulatal.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1937.{{DNB|811066703}}.&lt;br /&gt;
* E. Rud: &amp;#039;&amp;#039;Das Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Buchdruckerei AG Arosa, Arosa (um 1920).&lt;br /&gt;
* {{HLS|1589|Castiel|Autor=Jürg Simonett}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Castiel|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1589|Castiel|Autor=Jürg Simonett}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Plessur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Schanfigg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Arosa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;/div&gt;</summary>
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