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	<title>Castelnaud-la-Chapelle - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2026-02-03T21:46:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Castelnaud-la-Chapelle&lt;br /&gt;
|région=[[Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Dordogne|Dordogne]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Sarlat-la-Canéda|Sarlat-la-Canéda]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Vallée Dordogne|Vallée Dordogne]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes de Domme Villefranche-du-Périgord|Domme Villefranche-du-Périgord]]&lt;br /&gt;
|insee=24086&lt;br /&gt;
|cp=24250&lt;br /&gt;
|longitude=01/08/55/O&lt;br /&gt;
|latitude=44/48/54/N&lt;br /&gt;
|alt mini=51&lt;br /&gt;
|alt maxi=283&lt;br /&gt;
|siteweb=[http://castelnaudlachapelle.fr/ castelnaudlachapelle.fr]&lt;br /&gt;
|image=1 Castelnaud-la-Chapelle 2016.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Blick auf Castelnaud-la-Chapelle&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Castelnaud-la-Chapelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA2|kastɛlˈno la ʃaˈpɛl}}, {{ocS|Castelnòu e La Capèla}}) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|24086}} Einwohnern (Stand: {{EWD|FR|24086}}) im [[Département Dordogne]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Nouvelle-Aquitaine]]. Sie gehört zum [[Arrondissement Sarlat-la-Canéda]] und zum [[Communauté de communes|Gemeindeverband]] [[Communauté de communes de Domme Villefranche-du-Périgord]]. Die Bewohner werden &amp;#039;&amp;#039;Castelnaudéziens&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Castelnaudéziennes&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Castelnaudariens&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Castelnaudariennes&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Castelnaud-la-Chapelle ist Mitglied der Vereinigung der [[Die schönsten Dörfer Frankreichs|schönsten Dörfer Frankreichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1827 wurde die bisherige Gemeinde Fayrac in die Gemeinde Castelnaud eingegliedert, die fortan den Namen Castelnaud-Fayrac trug. Am 1. Januar 1973 wurde die bisherige Gemeinde [[La Chapelle-Péchaud]] in die Gemeinde Castelnaud-Fayrac als [[Commune associée]] aufgenommen, die seitdem den Namen Castelnaud-la-Chapelle trägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Canoas en Castelnaud-la-Chapelle.jpg|mini|[[Kanu]]ten auf der [[Dordogne]] bei Castelnaud-la-Chapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:24086-Castelnaud-la-Chapelle-Sols.png|mini|[[Bodenbedeckung]], Hydrografie und Infrastruktur der Gemeinde (2018)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Castelnaud-la-Chapelle liegt etwa 53 Kilometer südöstlich von [[Périgueux]], etwa 10 Kilometer südwestlich von [[Sarlat-la-Canéda]] und etwa 52 Kilometer östlich von [[Bergerac]] am südöstlichen Rand des Départements in der [[Région naturelle in Frankreich|Région naturelle]] des [[Périgord noir]], Teil des [[Périgord noir (Tourismus)|gleichnamigen]], touristisch benannten Landesteils. Das Gemeindegebiet liegt am Südufer der [[Dordogne]] und wird außerdem entwässert von den Flüsschen [[Céou]], Antinol, Fonbounou und Embalay sowie von einem kleineren Fließgewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Département Dordogne liegt auf der Nordplatte des [[Aquitanisches Becken|Aquitanischen Beckens]] und grenzt im Nordosten an einen Rand des [[Zentralmassiv]]s. Es weist eine große geologische Vielfalt auf. Das Gelände ist in der Tiefe in regelmäßigen Schichten angeordnet, die von der [[Sedimentation]] auf dieser alten Meeresplattform zeugen. Das Département lässt sich daher geologisch in vier Stufen unterteilen, die sich nach ihrem geologischen Alter unterscheiden. Castelnaud-la-Chapelle liegt auf der zweiten Stufe von Nordosten, einer [[Hochebene]] aus sehr hartem [[Kalkstein]] aus dem [[Jura (Geologie)|Jura]], den das Meer durch chemische [[Karbonatplattform#Karbonatsedimentation|Karbonatsedimentation]] in dicken und massiven Schichten abgelagert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://espritdepays.com/comprendre/geographie-geologie-climat/dordogne-relief-geologie|title=Géologie de la Dordogne-Périgord|accessdate=2025-11-24|publisher=Esprit de Pays|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gemeindegebiet befindet sich auf der [[Causse]] de Daglan, südwestlich von [[Daglan]], zwischen [[Saint-Cyprien (Dordogne)|Saint-Cyprien]], [[Domme]] und [[Villefranche-du-Périgord]], einem weitläufigen, zerklüfteten Gebiet mit zahlreichen [[Fazies|Kalksteinfazies]], das hauptsächlich aus Trockengrasland, Steppen und im Winter laublosen Wäldern besteht. Die im Gemeindegebiet hervortretenden Schichten bestehen aus Oberflächenformationen aus dem [[Quartär (Geologie)|Quartär]], die aus dem [[Känozoikum]] stammen, sowie [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]] aus dem [[Mesozoikum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Relief des Gemeindegebiets weist eine teilweise bewaldete Hügellandschaft auf, die durch das breite Tal der Dordogne im Norden, vom Tal des Céou im Osten begrenzt und von den Tälern der anderen Flüsse markant eingeschnitten wird. Die Höhen der Erhebungen nehmen nach Süden hin zu. Der topografisch höchste Punkt mit {{Höhe|283}} Höhe ist deshalb im Norden des Ortsteils La Chapelle-Péchaud an der Grenze zur Nachbargemeinde [[Veyrines-de-Domme]] zu finden, der niedrigste Punkt mit {{Höhe|51}} beim Austritt der Dordogne aus dem Gemeindegebiet. Das Zentrum an einem Hang oberhalb der Dordogne liegt auf etwa {{Höhe|150}} Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 54 % der Fläche der Gemeinde sind bewaldet, etwa 43 % werden landwirtschaftlich, zumeist heterogen genutzt, etwa 3 % entfallen auf [[Binnengewässer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.statistiques.developpement-durable.gouv.fr/corine-land-cover-0|title=Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole)|accessdate=2024-11-24|date=2018|publisher=[[CORINE Land Cover]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Castelnaud-la-Chapelle wird von folgenden neun Gemeinden umgeben:&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=[[Saint-Vincent-de-Cosse]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Allas-les-Mines]]&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Beynac-et-Cazenac]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=[[Vézac (Dordogne)|Vézac]]&lt;br /&gt;
 | OST=[[Cénac-et-Saint-Julien]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Saint-Cybranet]]&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Saint-Laurent-la-Vallée]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[Grives]]&lt;br /&gt;
 | WEST=Veyrines-de-Domme&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natürliche und technologische Risiken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:24086-Castelnaud-la-Chapelle-argile.jpg|mini|Risikokarte zur Quellungs/Schrumpfung von Tonmineralen in Böden für Castelnaud-la-Chapelle]]&lt;br /&gt;
Naturrisiken manifestieren sich in Castelnaud-la-Chapelle als&lt;br /&gt;
* [[Überschwemmung]]en und den mit ihnen assoziierten [[Murgang|Schlammströmen]] und [[Hangrutschung]]en, besonders entlang der Dordogne und dem Flüsschen Céou&lt;br /&gt;
* [[Dürre]]n&lt;br /&gt;
* Waldbrände&lt;br /&gt;
* Bodensetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Schäden, die durch Überschwemmungen und Schlammlawinen in den Jahren 1982, 1993 und 1996 verursacht wurden, wurde für die Gemeinde der [[Naturkatastrophe]]nzustand ausgerufen. Im Dossier des Départements über Hauptrisiken sind vorbeugende Maßnahmen zur Reduktion von Hochwasserschäden festgelegt. Dazu gehören u.&amp;amp;nbsp;a. die Ausweisung von Zonen, die nicht oder nur nach Genehmigung bebaut werden dürfen, die Instandhaltung des Wasserlaufs, um Hindernisse zu begrenzen, und die Schaffung von [[Regenrückhaltebecken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nahezu gesamten Gemeindegebiet bis auf ein kleines baumloses Gebiet im Norden besteht zur Vorbeugung von Waldbränden eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser, Straßen und andere Einrichtungen oder Geräte und eine zeitliche und räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Risikokarte zeigt, ist etwa ein Drittel des Gemeindegebiets, insbesondere im Süden im Ortsteil La Chapelle-Péchaud von einer mittleren bis starken Gefahr durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen. Die Dürreperiode im Jahr 1989 ist als Naturkatastrophe der Gemeinde klassifiziert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Erdbeben]]gefahr ist als relativ niedrig einzustufen. Das Gemeindegebiet ist einer geringen [[Radon]]gefahr ausgesetzt und wird der Zone 1 zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.georisques.gouv.fr/mes-risques/connaitre-les-risques-pres-de-chez-moi/rapport2?city=Castelnaud-la-Chapelle&amp;amp;typeForm=adresse&amp;amp;codeInsee=24086&amp;amp;lon=1.148611&amp;amp;lat=44.815&amp;amp;go_back=%2F&amp;amp;adresse=Castelnaud-la-Chapelle|title=Les risques près de chez moi|accessdate=2025-11-24|publisher=Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt flussabwärts des Staudamms Bort-les-Orgues im [[Département Corrèze]], einem Bauwerk der Klasse A (Höhe des Stauwehrs ≥ 20 Meter), das seit 2009 einem sog. Spezifischen Interventionsplan (PPI) unterliegt. Dieser findet Anwendung bei diesem Staudamm der Klasse A mit einem Stauseevolumen von über 15 Millionen m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;. Er ist ein Notfallplan, der die Maßnahmen zur Alarmierung der Behörden und der Bevölkerung, die Organisation der Hilfsmaßnahmen und die Umsetzung von Evakuierungsplänen detailliert beschreibt. Daher ist es wahrscheinlich, dass die Gemeinde von der Hochwasserwelle betroffen sein wird, die durch den Bruch dieses Bauwerks entstünde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.dordogne.gouv.fr/contenu/telechargement/34103/235156/file/DDRM%20en%20Dordogne%20version%20double%20page.pdf|title=Dossier des Départements über Hauptrisiken|accessdate=2025-11-24|format=PDF|publisher=Département Dordogne|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name der Burg erschien im 12. Jahrhundert in der Form &amp;#039;&amp;#039;Castellum nomine Castrum novum&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Burg, genannt „Neue Festung“}}) (1124). Wenig später wurde das Dorf in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Castelnou&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, das mehrmals seinen Namen wechselte: &amp;#039;&amp;#039;Castelnau-sur-Dordogne&amp;#039;&amp;#039;, dann &amp;#039;&amp;#039;Castelnau-de-Berbières&amp;#039;&amp;#039; (16. Jahrhundert) und &amp;#039;&amp;#039;Castelnau-des-Mirandes&amp;#039;&amp;#039; (1625). &amp;#039;&amp;#039;Castelnau&amp;#039;&amp;#039; ist aus zwei [[Okzitanische Sprache|okzitanischen]] Wörtern zusammengesetzt: &amp;#039;&amp;#039;castèl&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|befestigter Ort}}) und &amp;#039;&amp;#039;nau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;nòu&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|neu}}). Das erste ist eine Fortsetzung des [[latein]]ischen &amp;#039;&amp;#039;castellum&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Festung}}), im [[Mittellatein]] „befestigtes Dorf“, abgeleitet von &amp;#039;&amp;#039;castrum&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|befestigter Ort}}). Das zweite Wort kommt vom lateinischen &amp;#039;&amp;#039;novum&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der ehemaligen Gemeinde Fayrac wurde im 13. Jahrhundert in der Form &amp;#039;&amp;#039;Afayrac&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, im 14. Jahrhundert in der [[Latinisierung|latinisierte]] Form &amp;#039;&amp;#039;Feyracum&amp;#039;&amp;#039;. Er könnte von dem Namen einer Person [[Germanen|germanischen]] Ursprungs, &amp;#039;&amp;#039;°Fara&amp;#039;&amp;#039;, stammen, dem das Suffix [[-acum]] als Eignertitel angehängt wurde (somit &amp;#039;&amp;#039;Faracum&amp;#039;&amp;#039;, Domäne des Fara). Sein Name ist mit dem heutigen deutschen [[Verb]] „fahren“ verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;La Chapelle-Péchaud&amp;#039;&amp;#039; hat ebenfalls oft seinen Namen geändert. Im 18. Jahrhundert erschien das Dorf in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;La Chapelle-près-Saint-Laurent&amp;#039;&amp;#039; (1740). Mit Saint-Laurent ist der Name der Nachbargemeinde Saint-Laurent-la-Vallée gemeint. Der Vicomte de Gourgues führte auch &amp;#039;&amp;#039;La Chapelle-Castelnau&amp;#039;&amp;#039; an. &amp;#039;&amp;#039;Péchaud&amp;#039;&amp;#039; steht für eine geografische Bezeichnung, zusammengesetzt aus einem okzitanischen Wort &amp;#039;&amp;#039;pèch&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Hügel}}), hervorgegangen aus dem lateinischen &amp;#039;&amp;#039;podium&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Erhöhung}}) und aus &amp;#039;&amp;#039;aut&amp;#039;&amp;#039;, entsprechend dem lateinischen &amp;#039;&amp;#039;altus&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|hoch}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Tanet, Hordé, Seiten 85–87&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die menschliche Besiedlung des Gebiets reicht bis in die Antike zurück. So wurden beispielsweise an der Steilwand von Comte am rechten Ufer des Céou etwa dreißig Höhlen entdeckt, die in [[Urgeschichte|urgeschichtlicher]] Zeit bewohnt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 12. Jahrhundert entwickelte sich die Gemeinde im Schatten ihrer im gleichen Jahrhundert errichteten Burg Castelnaud, die dem Katharerfürsten [[Seigneur]] Bernard de Casnac, einem [[Katharer]] und [[Vasall]] des [[Grafschaft Toulouse|Grafen von Toulouse]] gehörte. 1214, während des [[Albigenserkreuzzug]]s, wurde sie von [[Simon de Montfort, 5. Earl of Leicester|Simon de Montfort]] erobert, von Bernard de Casnac nahem die Burg wieder eingenommen, aber 1215 vom [[Erzbistum Bordeaux|Erzbischof von Bordeaux]] in Brand gesteckt. Die Burg wurde wiederaufgebaut und um einen [[Donjon]] und eine [[Kurtine]] erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Kriegs]] ging die Burg in die Hände der Familie Caumont über, unterstützt von den [[Königreich England|Engländern]]. Während des langen Kriegs wechselte sie bis 1442 regelmäßig den Besitzer. Der französische König [[Karl VII. (Frankreich)|Karl VII.]] ordnete die [[Belagerung]] der Burg an, die von [[Partisan]]en des englischen Königs gehalten wurde. Nach drei Wochen gaben die Belagerten gegen eine Zahlung von 400 [[Écu]] in Gold auf. Die Burg fiel endgültig an die französische Krone, die elf Jahre später den Hundertjährigen Krieg gewann. Der Landstrich wurde schwer von der großen [[Pest]]epidemie von 1348 getroffen. Am Ende des [[Mittelalter]]s wurde das Schloss Les Milandes von der Familie Caumont erbaut, die sich einen komfortableren Wohnsitz wünschte. [[Architektur]] und Ausstattung entsprachen besser dem damaligen Geschmack. Von da an war die Burg Castelnaud nur noch von Soldaten und ihrem Hauptmann in den neuen Wohntrakten im Osten und im Süden bewohnt. [[Geoffroy de Vivans]], ein gebürtiger &amp;#039;&amp;#039;Castelnaudézien&amp;#039;&amp;#039;, verteidigte die Festung für seinen [[Comte]] des Caumont, der die [[Protestantismus|protestantische]] [[Konfession]] angenommen hat. Aufgrund moderner Verteidigungsanlagen, darunter [[Schießscharte]]n für [[Kanone]]n und [[Artillerie]]türme, versuchte niemand, die Burg während der [[Hugenottenkriege]] anzugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wurde die Burg vollständig aufgegeben und als [[Nationalgut]] verkauft. Im 19. Jahrhundert wurde es sogar als Steinbruch genutzt und verfiel immer weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://visites.aquitaine.fr/castelnaud-la-chapelle|wayback=20160909041516|text=Castelnaud-la-Chapelle (französisch)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.perigord.com/de/listings/sites-touristiques-visites/chateau-de-castelnaud/|title=Château de Castelnaud|accessdate=2025-11-24|publisher=Perigord.com|language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;castelnaud&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://castelnaud.com/geschichte/?lang=de|title=Die Geschichte des Schlosses|accessdate=2025-11-24|publisher=Schloss Castelnaud|language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm|Name=Castelnaud-la-Chapelle|float=none|color=1|width=500|quelle=[[École des Hautes Études en Sciences Sociales|EHESS]]/Cassini bis 1999,&amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/fiche.php?select_resultat=7117|title=Notice Communale Castelnaud-la-Chapelle|accessdate=2025-11-24|publisher=[[École des Hautes Études en Sciences Sociales|EHESS]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]] ab 2006&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/2129090?geo=COM-24086|title=Populations légales 2006 Commune de Castelnaud-la-Chapelle (24086)|accessdate=2025-11-24|publisher=[[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/2021173?geo=COM-24086|title=Populations légales 2013 Commune de Castelnaud-la-Chapelle (24086)|accessdate=2025-11-24|publisher=[[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/6676182?geo=COM-24086|title=Populations légales 2020 Commune de Castelnaud-la-Chapelle (24086)|accessdate=2025-11-24|publisher=[[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|anm=Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz|werte=(1793,406)(1800,490)(1806,488)(1821,507)(1831,807)(1836,767)(1841,736)(1846,823)(1851,787)(1856,778)(1861,757)(1866,752)(1872,726)(1876,708)(1881,686)(1886,654)(1891,635)(1896,589)(1901,604)(1906,601)(1911,564)(1921,512)(1926,502)(1931,441)(1936,449)(1946,394)(1954,362)(1962,336)(1968,292)(1975,380)(1982,374)(1990,408)(1999,426)(2006,457)(2013,475)(2020,447)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die aus [[Beynac-et-Cazenac]] stammende Familie Rossilon kaufte 1965 die [[Burg Castelnaud|Burgruine Castelnaud]] und begann mit den Restaurierungsarbeiten. Das Kriegsmuseum des Mittelalters, das sich hauptsächlich im östlichen Hauptgebäude und im Donjon befindet, ist ab 1985 zur gleichen Zeit wie die Burg für die Öffentlichkeit eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;castelnaud&amp;quot; /&amp;gt; Die Burganlage mit Ausnahme der [[Torburg]] ist seit 1980 als [[Monument historique]] klassifiziert, die Torburg seit 1980 als solche eingeschrieben.&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Fayrac]] stammt aus dem 15. und 16. Jahrhundert und ist seit 1928 als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; eingeschrieben.&lt;br /&gt;
* Das Schloss Lacoste wurde im 18. und 19. Jahrhundert erbaut und ist heute ein Hotel. Sein Park ist seit 1969 eine &amp;#039;&amp;#039;Site classé&amp;#039;&amp;#039;. Fassaden und Dächer des Schlosses sind seit 1970 als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; eingeschrieben. Die [[Neogotik|neogotische]] Schlosskapelle stammt aus dem 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Les Milandes]] liegt mitten in einer terrassierten Parkanlage im nordwestlichen Teil der Gemeinde in der Nähe der Mündung des Flüsschens Embalay in die Dordogne. Der Bau der Anlage begann 1489, im ausgehenden 19. Jahrhundert wurde sie restauriert. Das Schloss wurde weithin bekannt, seitdem [[Josephine Baker]] es bis Ende der 1960er Jahre bewohnte. Seit 2009 ist die Anlage als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; eingeschrieben, der Park ist seit 2004 als [[Jardin remarquable]] ausgezeichnet. Die angrenzende Kirche oder Kapelle Saint-Jacques-le-Mineur ist eine Stiftskirche aus dem 15. Jahrhundert mit einem [[Joch (Architektur)|zweijochigen]] [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]], dessen Mitteljoch von zwei Kapellen flankiert wird, die ein [[Kirchenschiff#Querschiff|Querschiff]] bilden. Sie schließt mit einer polygonalen [[Apsi]]s ab, die von drei großen Fenstern erhellt wird. Über der südlichen Kapelle befindet sich eine [[Empore]], die über eine [[Wendeltreppe]] erreichbar ist. Diese Empore war vermutlich für den örtlichen Lehnsherrn bestimmt. Die Kirche ist seit 1926 als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; eingeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00082450|Eglise ou chapelle des Milandes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kirche Saint-Eutrope in Fayrac&lt;br /&gt;
* Kirche Saint-Michel-Archange in Castelnaud&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1996 wurde das [[Echte Walnuss|Walnuss]]-Ökomuseum in einem malerischen, aus dem 18. Jahrhundert stammenden Bauernhaus am Fuße des Schlosses Castelnaud gegründet, das von einem rund sieben Hektar großen Bio-Walnusshain umgeben ist.&lt;br /&gt;
;in La Chapelle-Péchaud&lt;br /&gt;
* Das Schloss Péchaud wurde im 17. oder 18. Jahrhundert in der Nähe des Dorfes La-Chapelle-Péchaud erbaut. Es besteht aus einem rechteckigen Hauptgebäude mit zwei Stockwerken (und einem Dachgeschoss) im klassischen Stil. Das Gebäude ist in regelmäßige und symmetrische Joche unterteilt. Die dem heiligen [[Blasius von Sebaste|Blasius]] geweihte Kapelle Péchaud zeichnet sich durch die für die [[Sakralbau|Sakralarchitektur]] des Périgord typische Schlichtheit aus. Ursprünglich im [[romanik|romanischen]] Stil erbaut, wurde sie im 16. und 17. Jahrhundert umfassend umgestaltet. Sie besitzt eine halbrunde Apsis mit gestuften Strebepfeilern und ist mit skulptierten [[Kragstein]]en verziert. Der Glockenturm stammt aus dem 19. Jahrhundert. Er hat einen Spitzgiebel und eine rundbogige Öffnung für die Glocken. Das [[Portal (Architektur)|Eingangsportal]] wird von einem dekorativen [[Ochsenauge (Architektur)|Okulus]] bekrönt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.chateau-fort-manoir-chateau.eu/chateaux-dordogne-chateau-a-castelnaud-chateau-pechaud.html|title=Château Péchaud à La Chapelle-Péchaud|accessdate=2025-11-24|publisher=chateau-fort-manoir-chateau.eu|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;175&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Castle of Castelnaud 26.jpg|Burg Castelnaud&lt;br /&gt;
 Castelnaud-la-Chapelle Fayrac chapelle.jpg|Kapelle des Schlosses Fayrac&lt;br /&gt;
 Castelnaud Lacoste façade ouest.JPG|Schloss Lacoste&lt;br /&gt;
 Catelnaud-la-Chapelle Château des Milandes.jpg|Schloss Les Milandes&lt;br /&gt;
 Afhalen van Josephine Baker in Frankrijk Josephine in haar tuin Les Milandes, Bestanddeelnr 912-6479.jpg|[[Josephine Baker]] im Schlossgarten von Les Milandes (1961)&lt;br /&gt;
 Château des Milandes - Garten 1.jpg|Schlossgarten von Les Milandes&lt;br /&gt;
 Castelnaud-la-Chapelle Milandes église (5).jpg|Kirche Saint-Jacques-le-Mineur in Les Milandes&lt;br /&gt;
 Castelnaud-la-Chapelle Fayrac église (3).jpg|Kirche Saint-Eutrope in Fayrac&lt;br /&gt;
 Saint Michael and All Angels Church in Castelnaud-la-Chapelle 01.jpg|Saint-Michel-Archange in Castelnaud&lt;br /&gt;
 La Chapelle-Péchaud église (2).jpg|Kapelle Péchaud&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über eine öffentliche Vor- und Grundschule (École primaire).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.education.gouv.fr/annuaire/24250/castelnaud-la-chapelle/ecole/0240718a/ecole-primaire.html|title=École primaire|accessdate=2025-11-24|publisher=Nationales Bildungsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 2022 waren 189 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Castelnaud-la-Chapelle erwerbstätig, entsprechend 73,1 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse, wobei der Anteil der Frauen (73,2 %) leicht höher war als bei den Männern (73,1 %). Die Zahl der Arbeitslosen war mit 24 Personen im Jahr 2022 höher als im Jahr 2016 (21). Die Arbeitslosenquote stieg von 10,6 % (2016) auf 12,7 % (2022).&amp;lt;ref name=&amp;quot;INSEE&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=COM-24086|title=Dossier complet Commune de Castelnaud-la-Chapelle (24086)|accessdate=2025-11-19|publisher=[[INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Branchen und Betriebe ===&lt;br /&gt;
88 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2023 in Castelnaud-la-Chapelle wirtschaftlich aktiv:&amp;lt;ref name=&amp;quot;INSEE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable centre&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! scope=col rowspan=2|Branche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!scope=col| Anzahl||scope=col| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;#039;center&amp;#039;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;88&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fertigung, Bergbau und andere Industrien||align=&amp;#039;center&amp;#039;|5||align=&amp;#039;right&amp;#039;|5,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Baugewerbe||align=&amp;#039;center&amp;#039;|7||align=&amp;#039;right&amp;#039;|8,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie||align=&amp;#039;center&amp;#039;|35||align=&amp;#039;right&amp;#039;|39,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Finanzen und Versicherungen||align=&amp;#039;center&amp;#039;|4||align=&amp;#039;right&amp;#039;|4,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Immobilien||align=&amp;#039;center&amp;#039;|7||align=&amp;#039;right&amp;#039;|8,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten||align=&amp;#039;center&amp;#039;|17||align=&amp;#039;right&amp;#039;|19,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln||align=&amp;#039;center&amp;#039;|8||align=&amp;#039;right&amp;#039;|9,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Andere Dienstleistungen||align=&amp;#039;center&amp;#039;|5||align=&amp;#039;right&amp;#039;|5,7 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Polykulturen und/oder Mischbetriebe in der Tierhaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://stats.agriculture.gouv.fr/cartostat/#bbox=534642,6425982,34991,25691&amp;amp;c=indicator&amp;amp;i=otex_2020_1.otefdd20&amp;amp;selcodgeo=24086&amp;amp;t=A02&amp;amp;view=map15|title=Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020|accessdate=2025-11-24|publisher=[[Landwirtschaftsministerium (Frankreich)|Französisches Landwirtschaftsministerium]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 37 bei der Landwirtschaftszählung von 1988, auf 25 im Jahr 2000, auf 16 im Jahr 2010 und auf 14 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 62,2 % in 32 Jahren. Die [[landwirtschaftlich genutzte Fläche]] verringerte sich von 601 Hektar im Jahre 1988 auf 409 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg von 16,2 auf 29,2 Hektar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://recensement-agricole.agriculture.gouv.fr/index.php?module=fiche&amp;amp;metier=frontoffice&amp;amp;geo_id=12509&amp;amp;the_id=4&amp;amp;cha_id=1|title=Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Castelnaud-la-Chapelle|accessdate=2025-11-24|publisher=Französisches Landwirtschaftsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://stats.agriculture.gouv.fr/cartostat/#bbox=534642,6425982,34991,25691&amp;amp;c=indicator&amp;amp;i=stru_2020_1.nbexpl20&amp;amp;i2=stru_2020_1.saumoy20&amp;amp;selcodgeo=24086&amp;amp;t=A02&amp;amp;t2=A02&amp;amp;view=map15|title=Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020|accessdate=2025-11-24|publisher=Französisches Landwirtschaftsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://stats.agriculture.gouv.fr/cartostat/#bbox=534642,6425982,34991,25691&amp;amp;c=indicator&amp;amp;i=stru_2020_1.sau20&amp;amp;i2=stru_2020_1.saumoy20&amp;amp;selcodgeo=24086&amp;amp;t=A02&amp;amp;t2=A02&amp;amp;view=map15|title=Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020|accessdate=2025-11-24|publisher=Französisches Landwirtschaftsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernwanderweg ==&lt;br /&gt;
Der 84 Kilometer lange [[GR-Fernwanderwegenetz|Fernwanderweg]] GR 64 von der Brücke über die [[Ouysse]] ([[Département Lot]]) nach [[Les Eyzies-de-Tayac-Sireuil]] durchquert das Gemeindegebiet von West nach Ost.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.gr-infos.com/gr64.htm|title=GR®64 - Du pont sur l&amp;#039;Ouysse (Lot) aux Eyzies-de-Tayac-Sireuil (Dordogne)|accessdate=2025-11-24|publisher=gr-infos.com|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Castelnaud-la-Chapelle liegt fernab von größeren Verkehrsachsen, die auf der gegenüberliegenden Seite der Dordogne liegen. Die [[Route départementale|Departementsstraße]] D 57 überquert die Dordogne und verbindet das Zentrum von Castelnaud-la-Chapelle mit Vézac. Sie wird in südlicher Richtung am Céou-Ufer weitergeführt und triff am Weiler Pont de Cause auf die D 50, die von Saint-Cybranet kommend nach Westen abknickt und nach Veyrines-de-Domme führt. Nachgeordnete Departementsstraßen und lokale Landstraßen verbinden das Zentrum mit La Chapelle-Péchaud, den Weilern der Gemeinde und weiteren Nachbargemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalbusse einer Linie im Auftrag der Region Nouvelle-Aquitaine verbinden Castelnaud-la-Chapelle und insbesondere auch das Schloss Les Milandes mit Sarlat-la-Canéda.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://transports.nouvelle-aquitaine.fr/sites/default/files/documentation_files/Informations%20pratiques-tarifs_abonnements_plan-Cars%20r%C3%A9gionaux-Dordogne.pdf|title=Cars régionaux Dordogne|accessdate=2025-11-24|format=PDF|publisher=Region Nouvelle-Aquitaine|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnstrecke von Bergerac nach Sarlat-la-Canéda durchquert das nördliche Gemeindegebiet, nachdem sie zweimal die Dordogne überquert hat. Der frühere [[Haltepunkt]] Castelnaud-Fayrac wird heute nicht mehr angefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Geoffroy de Vivans (1543–1592), französischer Militärhauptmann der Hugenotten, geboren auf Burg Castelnaud&lt;br /&gt;
* [[Fernand de La Tombelle]] (1854–1924), französischer [[Organist]] und [[Komponist]], verstorben auf Schloss Fayrac&lt;br /&gt;
* [[André Malraux]] (1901–1976), französischer [[Schriftsteller]], [[Drehbuchautor]], [[Filmregisseur]], [[Abenteuer|Abenteurer]] und [[Politiker]], wohnte 1944 in der Burg Castelnaud&lt;br /&gt;
* Josephine Baker (1906–1975), US-Amerikanerin, später Französin, [[Tanz|Tänzerin]], [[Gesang|Sängerin]], [[Schauspieler]]in und Mitglied der [[Résistance]]&lt;br /&gt;
* [[Jo Bouillon]] (1908–1984), französischer [[Kapellmeister|Orchesterleiter]], lebte mit seiner Ehefrau Josephine Baker von 1947 bis 1957 im Schloss Les Milandes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor   = Chantal Tanet, Tristan Hordé&lt;br /&gt;
| Titel   = Dictionnaire des noms de lieux du Périgord&lt;br /&gt;
| Ort     = Périgueux&lt;br /&gt;
| Datum   = 2000&lt;br /&gt;
| Verlag  = Editions Fanlac&lt;br /&gt;
| Sprache = fr&lt;br /&gt;
| ISBN    = 2-86577-215-2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sarlat-la-Canéda&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der schönsten Dörfer Frankreichs in Nouvelle-Aquitaine}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4350252-0|LCCN=no/99/76252|VIAF=141045728}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die schönsten Dörfer Frankreichs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Castelnaud-la-Chapelle| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Dordogne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1124]]&lt;/div&gt;</summary>
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