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	<title>Castello di Santa Maria - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-16T15:55:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt eine Brugruine im [[Tessin]] in der Schweiz. Für die gleichnamige, ehemalige Burg in der [[Emilia-Romagna]] in Italien siehe [[Castello di Castellina]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Castello di Santa Maria&lt;br /&gt;
|Bild = Maria del Castello Hügel.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burghügel mit Kirche Santa Maria di Castello&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 11. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Bruchsteine&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Giornico]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 46/24/04.09/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 08/52/16.52/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = CH-TI&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 425&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = CH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Ruinen des Kirchenkastells von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Santa Maria di Castello&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;del Castello&amp;#039;&amp;#039;) stehen auf einem markanten Felshügel im Westen oberhalb der Gemeinde [[Giornico]] in der [[Valle Leventina|Leventina]] im schweizerischen [[Kanton Tessin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:S.Maria Castello Hügel2.JPG|mini|Zugang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Castello Plan.JPG|mini|hochkant|Plan der Anlage]]&lt;br /&gt;
Die Kirche von Santa Maria steht mitten in den Ruinen einer [[mittelalter]]lichen Burganlage. Heute erfolgt der Zugang über die Nordwestseite des Hügels. Der alte Zugang führte vermutlich über ein kompliziertes System von [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]]- und Toranlagen von der Ostseite her.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1954/55 wurden anlässlich von Freilegungs- und Restaurierungsarbeiten zahlreiche Mauerzüge ausgegraben und zum Teil recht willkürlich rekonstruiert. Da die Arbeiten ohne wissenschaftliche Leitung vorgenommen wurden, liegen keine Untersuchungsergebnisse vor. Rings um den Burgfelsen herum ziehen sich Terrassen mit den Resten von Umfassungsmauern. Die Kernburg stand auf der länglichen Kuppe. Im Norden liegen die Fundamente eines mächtigen Viereckturms. Südlich der Kirche führt ein wieder aufgebauter Torbogen in einen kleinen Hof, auf dessen Südseite die Wände eines Wohnhauses stehen. Daneben liegen die Ruinen eines vielteiligen Gebäudekomplexes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Auf diesen Trümmern steht im mittleren Abschnitt des Burgareals die zweischiffige [[Romanik|romanische]] Kirche [[Santa Maria di Castello (Giornico)|Santa Maria di Castello]]. Sie wurde in zwei Hauptetappen erbaut. Im Nordwesten greifen die Fundamente eines viereckigen Gebäudes ins Innere der Kirche. Vermutlich handelt es sich dabei um ein Wohngebäude aus der Frühzeit der Burg. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:S.Maria Castello Seite.JPG|Ansicht von Süden&lt;br /&gt;
Datei:Castello Sta Maria3.JPG|Hof&lt;br /&gt;
Datei:Castello Sta Maria1.JPG|Nebengebäude&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wann die Anlage gebaut wurde, ist nicht bekannt. Eine erste Anlage, bestehend aus einem Wohntrakt mit Kapelle und Umfassungsmauer, könnte aus dem 11. Jahrhundert stammen. Bedeutende Ausbauten erfolgten wohl im Verlauf des 12. und 13. Jahrhunderts. Die äusseren Ringmauern und Annäherungshindernisse entstanden möglicherweise erst im 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründer der Anlage dürften die Herren von Giornico gewesen sein. Dieses [[edelfrei]]e Geschlecht stand in der Gunst des Kaisers [[Friedrich I. (HRR)|Barbarossa]] und plante um 1175, in der Leventina eine Landesherrschaft zu errichten, vergleichbar mit derjenigen des Hauses [[Freiherren von Sax|Sax-Misox]] in der [[Misox|Mesolcina]]. Barbarossas Niederlage in der [[Schlacht von Legnano]] im Jahr 1176 setzte diesen Plänen ein Ende: Bernardo von Giornico, der um 1160 als kaiserlicher Vogt in der Leventina amtete, musste sich den Domherren von Mailand unterwerfen. Die Burg von Giornico kam als [[Lehen]] in deren Herrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Mitte des 14. Jahrhunderts gingen die Hoheitsrechte der Mailänder Domherren in der Leventina an die Familie der [[Visconti]] über. Die Burg von Giornico verlor nun an Bedeutung, da sich die Visconti und nach ihnen die [[Sforza]] auf die Verstärkung der Talsperre von [[Bellinzona]] konzentrierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lauf des 15. Jahrhunderts dürfte die Burg von Giornico jedenfalls verlassen worden sein. In den Auseinandersetzungen von 1479 zwischen Mailand und den Eidgenossen spielte sie keine Rolle mehr. Gemäss dem italienischen Chronisten Giovanni Rigolo (1640–1711) soll die verwahrloste Festung 1518 auf Befehl der Urner von den Eidgenossen niedergelegt worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://api.geo.admin.ch/main/wsgi/feature/5470.html?layer=ch.babs.kulturgueter&amp;amp;lang=it&amp;amp;baseUrl=http%3A%2F%2Fmap.geo.admin.ch%3Ftopic%3Dkgs |text=Castello di Santa Maria |archivebot=2018-04-03 16:47:35 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Simona Martinoli et alii: &amp;#039;&amp;#039;Guida d&amp;#039;arte della Svizzera italiana&amp;#039;&amp;#039;, (Hrsg. GSK), Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, 119–120.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Meyer (Historiker, 1937)|Werner Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Silva Verlag. Zürich 1983.&lt;br /&gt;
* Fritz Hauswirth: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Neptun Verlag, Kreuzlingen 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Castello di Santa Maria}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenwelt.org/schweiz/santa_maria/object.php Castello di Santa Maria] auf burgenwelt.org&lt;br /&gt;
* {{HLS|15368|Bernardo da Giornico|Autor=Gianna Ostinelli Lumia|Datum=2007-09-06}}&lt;br /&gt;
* [http://www.flickr.com/photos/renzodionigi/sets/72157625055863833/ Renzo Dionigi: Fresken] auf www.flickr.com/&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/tessin/giornicomaria_d.html Castello di Santa Maria] auf swisscastles,cch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==                  &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Tessin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Kanton Tessin|Santa Maria di Castello]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Kanton Tessin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Tessin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Giornico]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche|Giornico]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgkirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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