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	<title>Castellar de la Frontera - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mussklprozz: HC: Ergänze Kategorie:Die schönsten Dörfer Spaniens</title>
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		<updated>2024-11-28T17:03:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Die_sch%C3%B6nsten_D%C3%B6rfer_Spaniens&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Die schönsten Dörfer Spaniens (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Die schönsten Dörfer Spaniens&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Spanien&lt;br /&gt;
| nombre            =&lt;br /&gt;
| Bild              = Castillo de Castellar de la Frontera, vista sur.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung  = Die Burg von Castellar de la Frontera&lt;br /&gt;
| escudo            = Escudo de Castellar de la Frontera.svg&lt;br /&gt;
| latitude          = 36/17/11/N&lt;br /&gt;
| longitude         = 5/25/00/W&lt;br /&gt;
| isoreg            =&lt;br /&gt;
| ccaa              = {{ES-AN}}&lt;br /&gt;
| provincia         = Cádiz&lt;br /&gt;
| comarca           = Campo de Gibraltar&lt;br /&gt;
| altitud           = 47&lt;br /&gt;
| superficie        = &lt;br /&gt;
| cp                = 11350&amp;lt;br /&amp;gt; 11349 La Almoraima &lt;br /&gt;
| cod_ine           = 11013&lt;br /&gt;
| alcalde           = Juan Casanova Correa ([[Izquierda Unida]])&lt;br /&gt;
| web               = [https://www.castellardelafrontera.es/ Castellar de la Frontera]&lt;br /&gt;
| mapa              = Karte Gemeinde Castellar de la Frontera 2022.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Castellar de la Frontera&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Spanien|südspanische]] Gemeinde (&amp;#039;&amp;#039;[[Municipio]]&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Provinz Cádiz]] der [[Autonome Gemeinschaften Spaniens|Autonomen Region]] [[Andalusien]] ca. 121 Kilometer von der Provinzhauptstadt [[Cádiz]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Castellar de la Frontera ist eine Kleinstadt auf der östlichen Seite des Naturschutzgebietes [[Los Alcornocales|Parque Natural Los Alcornocales]]. Sie liegt in der [[Comarca]] [[Campo de Gibraltar]]. Sie grenzt im Nordwesten an die Gemeinde Alcalá de la Frontera, im Nordosten an [[Jimena de la Frontera]], im Südosten an [[San Roque (Cádiz)|San Roque]] und im Südwesten an [[Los Barrios]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat drei Siedlungskerne: &amp;#039;&amp;#039;Castellar Nuevo&amp;#039;&amp;#039; (Neues Castellar) ist der Hauptort.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.castellardelafrontera.es/index.php/turismo/donde-estamos www.castellardelafrontera.es] Homepage der Kommune Castellar de la Frontera; spanisch, abgerufen am 29. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Castillo de Castellar&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;Castellar Viejo&amp;#039;&amp;#039; (Altes Castellar) oder einfach &amp;#039;&amp;#039;El Castillo&amp;#039;&amp;#039; (die Burg), liegt neun Kilometer nordnordwestlich davon am Rande des Stausees &amp;#039;&amp;#039;Embalse de Guadarranque&amp;#039;&amp;#039;. Das aus einem ehemaligen Kloster hervorgegangene &amp;#039;&amp;#039;La Almoraima&amp;#039;&amp;#039; schließt sich südöstlich an den Hauptort an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Castellar Nuevo stellt eine Besonderheit dar, da es erst in den Jahren 1968 bis 1971 im Rahmen des Plans zur Entwicklung des &amp;#039;&amp;#039;Campo Gibraltar&amp;#039;&amp;#039; für die Einwohner des ursprünglichen Siedlungskerns Castellar Viejo und die Bewohner des durch einen Industriebetrieb sehr stark angewachsenen La Almoraima neu erbaut wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet liegt westlich von Castellar Viejo der in den 1960er Jahren geschaffene Stausee des &amp;#039;&amp;#039;Río Guadarranque&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|ES|11013}} lebten in der Gemeinde Castellar de la Frontera {{EWZ|ES|11013}} Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Soto Grande - smpgallagher.jpg|mini|Gasse in der Medina der Burg von Castellar de la Frontera]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Campo de Gibraltar war seit der Steinzeit besiedelt. In der Nähe von Castellar Viejo finden sich Spuren von Steinverarbeitung und Höhlenmalereien, die auf eine häufige bis dauerhafte Anwesenheit von Menschen hindeuten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iaph.es/patrimonio-inmueble-andalucia/frmSimple.do IAPH INSTITUTO ANDALUZ DEL PATRIMONIO HISTÓRICO] Auflistung der historisch relevanten Funde im Gemeindegebiet von Castellar de la Frontera; spanisch, abgerufen am 29. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Iberer|Iberische]] Stämme wie die [[Turdetaner]] siedelt später ebenfalls hier. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Iberer die strategisch hervorragend gelegene Bergkuppe mit weitem Rundumblick bis zum Felsen von Gibraltar zum Bau eines Wachturms, d.&amp;amp;nbsp;h. zu militärischen Zwecken nutzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus sind im Campo de Gibraltar [[Kelten|keltische]] Spuren zu finden. Ab dem 8. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. landeten [[Phönizier]] an, danach vermutlich [[Griechen]], später [[Karthager]] und [[Römer]]. Ab dem 2. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. gehörte das Gebiet von Castellar zur römischen Provinz [[Hispania ulterior]] und nach deren Teilung unter Kaiser [[Augustus]] zur Provinz [[Baetica]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Castellar Viejo verläuft auf dem Gemeindegebiet eine &amp;#039;&amp;#039;Calzada romana&amp;#039;&amp;#039;, eine gepflasterte [[Römerstraße]], die den ehemals bedeutendsten Hafen [[Carteia]] in der Bucht von [[Algeciras]] mit der römischen Provinzhauptstadt [[Córdoba (Spanien)|Corduba]] verband. Sehr wahrscheinlich zum Schutz und zur Überwachung der Straße wurde auf der Bergkuppe von Castellar eine Siedlung angelegt, von der Reste gefunden wurden. Darüber hinaus finden sich Spuren römischer Bewirtschaftung in Form von Steinblöcken, in die Wannen mit Abfluss geschlagen wurden, um darin vermutlich Trauben zu keltern. Das lässt auf eine landwirtschaftliche Nutzung der Gegend schließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Niedergang des Römischen Reiches wurde das an der Meerenge von Gibraltar liegende Gebiet von [[Vandalen]]stämmen, danach von [[Westgoten]] und dem [[Ostrom|Oströmischen Reich]] erobert. Ab dem frühen 8. Jahrhundert gehörte es zum arabisch-maurischen Territorium [[al-Andalus]]. Im 13. Jahrhundert wurde aufgrund der Bedrohung durch die nordspanischen Reiche, insbesondere [[Königreich Kastilien|Kastiliens]], auf der Bergkuppe die heute noch zu sehende [[Castillo de Castellar|Burg Castellar]] als eine von mehreren Grenzfestungen der [[Nasriden (Granada)|Nasriden]] von [[Granada]] gebaut. Der Namensteil &amp;#039;&amp;#039;de la Frontera&amp;#039;&amp;#039; (an der Grenze) bezieht sich auf die Grenzlage im [[Emirat von Granada]] und findet sich bei einer Reihe benachbarter Orte wie dem nördlich gelegenen Jimena de la Frontera. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Castellar wurde 1434 im Rahmen der [[Reconquista]], also der Rückeroberung der Iberischen Halbinsel durch christliche Nachkommen der Bevölkerung des Westgotenreichs, von Juan de Saavedra eingenommen und dessen Nachfahre Juan Arias de Saavedra wurde im Jahr 1539 von [[Karl V. (HRR)|Karl V.]], dem ersten spanischen König, die Adelswürde mit der Herrschaft über die &amp;#039;&amp;#039;Condado de Castellar&amp;#039;&amp;#039; (Grafschaft Castellar) verliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1603 wurde von den Grafen von Castellar das Kloster San Miguel de La Almoraima für den katholischen Männerorden der [[Mercedarier]]n gegründet. Es war der Siedlungskeim des heutigen La Almoraima. 1945 wurde hier die Korkfabrik &amp;#039;&amp;#039;Empresa Corchera Almoraima&amp;#039;&amp;#039; errichtet, in der viele Bewohner Castellars arbeiteten oder Kork aus den ausgedehnten [[Korkeiche]]nwäldern der Umgebung anlieferten. Die Zahl der Arbeiter wuchs in den folgenden Jahren stark an, sodass La Almoraima zeitweise über 1500 Einwohner zählte. Der größte Teil seiner Bevölkerung siedelte, ebenso wie der größte Teil der Einwohner von Castellar Viejo, nach dem Bau der neuen Stadt 1971 nach Castellar Nuevo um. Im Vordergrund stand wahrscheinlich die Verbesserung der Lebenssituation hin zu hygienischen Wohnverhältnissen und einer technischen und sozialen Infrastruktur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Seit 2011 ist Juan Casanova Correa von der [[Izquierda Unida]] Bürgermeister in Castellar de la Frontera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Das [[Castillo de Castellar]] ist eine historische Sehenswürdigkeit in Castellar Viejo. Es liegt ca. acht Kilometer oberhalb des Hauptortes. Es stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde 1963 als nationales Kulturerbe &amp;#039;&amp;#039;[[Bien de Interés Cultural]]&amp;#039;&amp;#039; eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mcu.es/bienes/buscarBienesInmuebles.do Patrimonio Cultural] Datenbank der Geschützten Kulturgüter in Spanien; spanisch, abgerufen am 29. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die innerhalb der Burgmauern liegende Siedlung, die [[Medina (Stadtteil)|Medina]], stammt aus der maurischen Zeit. Die Burg ist, ähnlich der [[Alhambra]], eine der wenigen in Spanien, die eine solche Medina innerhalb der Burgmauern haben. Die Außenanlagen und die zum Teil bewohnte Medina können kostenlos besichtigt werden. In der Burg gibt es ein Hotel, ein Restaurant, Geschäfte für Kunsthandwerk und eine Falknerei. Einige der alten Gebäude der Medina sind zu Ferienwohnungen umgebaut worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alcornocales situación.jpg|mini|Parque Natural Los Alcornocales]]&lt;br /&gt;
Zu einem großen Teil liegt das Gemeindegebiet von Castellar de la Frontera im östlichen Teil des Naturparks [[Los Alcornocales|Parque Natural Los Alcornocales]]. Der Naturpark hat seinen Namen von den hier wachsenden [[Korkeiche]]n, deren auffälligstes Merkmal die geschälten und dadurch braunrot erscheinenden Stämme sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Römerstraße unterhalb von Castellar Viejo verband ehemals Carteia, den zu römischer Zeit bedeutendsten Hafen der Bucht von Algeciras, mit der Provinzhauptstadt Córdoba. Die &amp;#039;&amp;#039;Calzada romana&amp;#039;&amp;#039; zieht sich steil den Hang zum Castillo hinauf und kann auf einer Länge von ca. zwei Kilometern begangen werden. Weitere Reste aus römischer Zeit liegen ca. zwei Kilometer nördlich von Castellar Viejo neben der [[Dehesa]] &amp;#039;&amp;#039;[[Finca|Finca La Boyal]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv | url=http://www.castellardelafrontera.es/index.php/finca-la-boyal/historia | wayback=20130617041629 | text=Geschichte der Dehesa &amp;#039;&amp;#039;La Boyal&amp;#039;&amp;#039;}} auf der Web-Seite der Gemeinde Castellar de la Frontera; spanisch, abgerufen am 31. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; die die Kommune 1981 in einem Gerichtsverfahren von den Grafen von Castellar nach jahrhundertelangem Streit erhielt. Am Verfahren war u.&amp;amp;nbsp;a. der spätere spanische Ministerpräsident [[Felipe González]] aufseiten der Gemeinde beteiligt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil La Almoraima gibt es einen Zoo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Wirtschaftliche Grundlage der Kommune sind vor allem die Nutzung der Korkeichenbestände, aber auch Viehwirtschaft und zunehmend Tourismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptort Castellar Nuevo liegt 12 Kilometer nördlich der Anschlussstelle [[Taraguilla]] der Küstenautobahn [[Autovía A-7]], die entlang der Mittelmeerküste von Algeciras nach [[Barcelona]] verläuft. Er ist jeweils 23 Kilometer von den Zentren Algeciras und [[La Línea de la Concepción]] sowie 40 Kilometer von [[Estepona]] entfernt. [[Gibraltar]] liegt 25 Kilometer südlich von Castellar Nuevo und ist über eine Schnellstraße ebenfalls gut zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Castellar de la Frontera hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke &amp;#039;&amp;#039;[[Algeciras]]–[[Ronda]]–[[Granada]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.renfe.com/ RENFE] Homepage der spanischen Staatsbahn; spanisch, abgerufen am 31. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Linie &amp;#039;&amp;#039;MD 70&amp;#039;&amp;#039; der [[Red Nacional de los Ferrocarriles Españoles|Spanischen Staatsbahn RENFE]] fährt hier mit [[RENFE-Baureihe 599|Dieseltriebwagen]]. Die Haltestelle liegt im Ortsteil La Almoraima und ist nach ihm &amp;#039;&amp;#039;Almoraima&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=bqF3SGFigdY Wie der Korken geerntet wird] (Video)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden in der Provinz Cádiz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5337828-3|LCCN=n/86/67366|VIAF=149007013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Castellar De La Frontera}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Andalusien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die schönsten Dörfer Spaniens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mussklprozz</name></author>
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