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	<title>Caspar Oechsle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T06:53:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Caspar_Oechsle&amp;diff=1766258&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buchstapler: +Nachfolgeleiste</title>
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		<updated>2025-12-15T19:02:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Nachfolgeleiste&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Caspar Oechsle.jpg|mini|Porträt Caspar Oechsle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schömberg Caspar-Oechsle-Denkmal img02.jpg|mini|Porträtrelief am Caspar-Oechsle-Denkmal in Schömberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Caspar Oechsle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Oexle&amp;#039;&amp;#039;, * [[24. Februar]] [[1752]] in [[Schömberg (Zollernalbkreis)|Schömberg]] bei [[Rottweil]]; † [[21. Juni]] [[1820]] in [[Schloss Kirchberg (Immenstaad am Bodensee)|Kirchberg]], Amt Überlingen) war [[Reichsprälat]] und der letzte [[Abt]] der [[Reichsabtei Salem]].&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Julius Weber: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland, oder Briefe eines in Deutschland reisenden Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 3. Auflage, Hallberger, Stuttgart 1855, S. 298 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10468705_00302.html?zoom=1.0 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Caspar Oechsle wurde am 24. Februar 1752 geboren und, vermutlich am Tag danach, auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Johann Nepomuk&amp;#039;&amp;#039; getauft. Sein Vater war der [[Orgelbauer]] Samuel Oexle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Berthold Schuß |Titel=Weihbischof Balthasar Wurer und Reichsabt Caspar Oechsle, zwei verdiente Geistliche aus Schömberg |Hrsg=Kirchengemeinde Sankt Peter und Paul Schömberg |Datum=2024-10 |Seiten=4-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besuchte das Gymnasium in [[Salem (Baden)|Salem]], wo er 1770 in das [[Reichsabtei Salem|Zisterzienserkloster Salem]] eintrat. Die [[Ordensgelübde|Profess]] legte er am 21. November 1771 unter Abt [[Anselm II. Schwab]] ab und erhielt den [[Ordensname]]n &amp;#039;&amp;#039;Caspar.&amp;#039;&amp;#039; Seine Weihe zum Priester empfing er am 20. September 1778. Während der Zeit von Abt [[Robert Schlecht]] war Oechsle von 1778 bis 1802 zuerst als [[Bibliothekar]] und später als [[Sekretär]] des Abts eingesetzt. Zudem war er als [[Professor]] am Gymnasium Salem tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] und den [[Friede von Lunéville|Friedensvertrag von Lunéville]] von 1801 musste Deutschland die [[Linkes Rheinufer|linksrheinischen]] Gebiete abtreten. Die geschädigten Fürsten sollten durch den Einzug geistlichen Eigentums entschädigt werden. Das [[Haus Baden]] verlangte neben dem [[Kloster Petershausen]] auch das Kloster Salem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wurde Oechsle am 11. März 1802 vom Konvent im dritten Wahlgang zum Abt von Salem gewählt. Die [[Abt#Abtsbenediktion|Benediktion]] durch [[Gabriel-Melchior de Messey]], den Bischof von [[Bistum Valence|Valence]], fand am 5. September 1802 statt. Am 15. September erhielt er aus [[Rom]] die [[Vollmacht]] zum [[Generalvikar]] der [[Oberdeutsche Zisterzienserkongregation|oberdeutschen Zisterzienserkongregation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem [[Reichsdeputationshauptschluss]] vom 25. Februar 1803 begann die Säkularisation und die Reichsabtei hörte auf zu bestehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Als Reichsprälat in Salem war er auch stimmberechtigtes Mitglied des [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstags]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]]. Es ist jedoch nicht bekannt, ob Oechsle noch an einer Sitzung teilnehmen konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Oechsle entließ alle Beamten, Diener und Untertanen und übergab sie dem [[Markgrafschaft Baden|Markgraf von Baden]]. Baden beabsichtigte vorerst nicht, das Konvent aufzulösen, verbot jedoch die Aufnahme von [[Noviziat|Novizen]]. Oechsle [[Ratifikation|ratifizierte]] diesen Vertrag, der eine Besonderheit in der süddeutschen Säkularisationsgeschichte darstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oechsle war der Überzeugung, die über Jahrhunderte geltenden Bräuche der Zisterzienser aufrechterhalten zu können. Jedoch wurde ihm die Unterstützung zunehmend verwehrt und es kam zu „unfreundlicher Ablehnung und zu Machenschaften gegen ihn“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die anschließenden Lockerungen kamen zu spät, was bereits am 8. August 1803 zu tiefgreifenden Veränderungen im mit Baden geschlossenen Vertrag führte. Es kam zu einer vollständigen Entmachtung, der allmählichen Auflösung der Klosterverfassung und der Lockerung des Gemeinschaftslebens. Austrittswilligen wurde Hilfe in Form von Pensionen zugesichert. Oechsle und die verbliebenen Mönche zogen in den bisherigen Sommersitz Kirchberg bei [[Immenstaad am Bodensee|Immenstaad]] um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge entschloss sich Oechsle, seine Heimatgemeinde Schömberg zu fördern. Versteckt in einem mit Heu beladenen und von Pferden gezogenen Wagen, brachte er [[Liturgisches Gut|liturgische Gegenstände]] wie Messkelche, kunstvoll bestickte Messgewänder sowie Bücher, Bilder und Schriften mit. Besonders wertvoll war die große, [[Barock|barocke]] [[Monstranz]], die bis heute in der Kirchengemeinde verwendet wird. Bereits während seiner kurzen Zeit als Reichsabt wurden Geldspenden von Oechsle nach Schömberg dokumentiert und in Stiftungen angelegt, jedoch im Laufe der Zeit Opfer der Inflation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. November 1804 verließen die letzten Mönche das Kloster Salem.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verzicht Oechsles auf alle Rechte an Schweizer Klöstern am 3. Oktober 1806 ermöglichte das [[Breve (Schriftstück)|Breve]] &amp;#039;&amp;#039;In sublimi Apostolicae Sedis Specula&amp;#039;&amp;#039;, durch das [[Papst]] [[Pius VII.]] die Schweizer [[Zisterzienserkongregation]] gründete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citeaux.net/observantiae/de/P4.htm |titel=Die Zisterzienserkongregation von Oberdeutschland |abruf=2020-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oechsle wurde Prälat und lebte mit seinem Sekretär zurückgezogen auf Schloss Kirchberg. Er starb am 21. Juni 1820 im Alter von 68 Jahren. Er wurde am 24. Juni 1820 im [[Salemer Münster]] unweit des Hochaltars beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In [[Schömberg (Zollernalbkreis)|Schömberg]] wurde der Caspar-Oechsle-Platz am Pfarrhaus nach ihm benannt und ein Denkmal zu seinen Ehren aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.balingen-caspar-oechsle-stele-feierlich-enthuellt.bc9883da-34ee-4f53-bcfd-e5af5a3d3569.html Schwarzwälder Bote: &amp;#039;&amp;#039;Caspar-Oechsle-Stele feierlich enthüllt&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Praecipua theologiae et historiae ecclesiasticae capita: quae salemii pro exercitatione litteraria.&amp;#039;&amp;#039; Salem 1787.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theses ex universa philosophia ss. theologiae prodroma: B. V. M. Monasterio de Salem publicae disputationi subjectae&amp;#039;&amp;#039; praeside Alexandro Pelhamer … defendent Melchior Falger, Marianus Sillmann et Casparus Oexle. Literis Salemitanis, o. O. 1772&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Julius Weber|Carl Julius Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland, oder Briefe eines in Deutschland reisenden Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 3. Auflage, Hallberger, Stuttgart 1855, S. 298 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10468705_00302.html?zoom=1.0 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Bruno Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Säkularisation des ehemaligen Reichsstiftes Salem und sein letzter Abt Caspar Öchsle.&amp;#039;&amp;#039; 1965.&lt;br /&gt;
* Leodegar Walter: &amp;#039;&amp;#039;Abt Caspar Oechsle von Salem 1802–1804, gest. 1820.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cistercienserchronik&amp;#039;&amp;#039; ({{ISSN|0379-8291}}). Band 59 (1952), S. 92–100; Band 61 (1954), S. 35–43.&lt;br /&gt;
* Joseph Klein: &amp;#039;&amp;#039;Caspar Öchsle, der letzte Abt von Salem.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Birnauer Kalender.&amp;#039;&amp;#039; Band 2 (1922), S. 60–68.&lt;br /&gt;
* Rainer Brüning: &amp;#039;&amp;#039;Zum Wohl des Vaterlandes? Abt Caspar Oexle und die badische Inbesitznahme des Klosters Salem (1802–1804).&amp;#039;&amp;#039; In: Volker Rödel, Hans Ammerich, Thomas Adam (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Säkularisation am Oberrhein&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Oberrheinische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Band 23). Thorbecke, Ostfildern 2004, S. 115–128.&lt;br /&gt;
* Mère Marie-Christiane Dubois: &amp;#039;&amp;#039;Les moniales de Cîteaux.&amp;#039;&amp;#039; In: Armelle Bonis, Sylvie Dechavanne, Monique Wabont (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Cîteaux et les femmes.&amp;#039;&amp;#039; Créaphis, Paris 2001, ISBN 2-907150-99-5, S. 334–342, hier S. 335 (französisch) ([http://books.google.de/books?id=q3p7OB6-XZcC&amp;amp;pg=PA54&amp;amp;lpg=PA54&amp;amp;dq=C%C3%AEteaux+Et+les+femmes&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=lEvD_LsXG5&amp;amp;sig=6I1WnruIObhLWegil-DcWfsrdzY#v=onepage&amp;amp;q=oechsle&amp;amp;f=false])&lt;br /&gt;
* Berthold Schuß: &amp;#039;&amp;#039;Weihbischof Balthasar Wurer und Reichsabt Caspar Oechsle, zwei verdiente Geistliche aus Schömberg.&amp;#039;&amp;#039; Kirchengemeinde Sankt Peter und Paul Schömberg (Hrsg.), Oktober 2024, S. 4–15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{BioCist|Oechsle,_Kaspar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Robert Schlecht]]|AMT=[[Kloster Salem|Abt von Salem]]|ZEIT=1802–1803|NACHFOLGER=Finis Abbas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11711006X|VIAF=49994614}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oechsle, Caspar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Salem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zisterzienser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schömberg, Zollernalbkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1752]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1820]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oechsle, Caspar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oechsle, Johann Nepomuk (Geburtsname); Oexle, Caspar&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reichsprälat, letzter Abt de Reichsabtei Salem&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Februar 1752&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schömberg (Zollernalbkreis)|Schömberg]] bei [[Rottweil]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juni 1820&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schloss Kirchberg (Immenstaad am Bodensee)|Kirchberg]], Amt Überlingen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Buchstapler</name></author>
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