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	<title>Caspar Borner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gmünder: HC: Ergänze Kategorie:Schulleiter (Leipzig)</title>
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		<updated>2024-12-25T00:49:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Schulleiter_(Leipzig)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Schulleiter (Leipzig) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Schulleiter (Leipzig)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterschrift Caspar Borner.jpg|miniatur|Unterschrift von Caspar Borner]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Caspar Borner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1492]] in [[Großenhain]]; † [[2. Mai]] [[1547]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischer]] [[Theologe]], [[Philologe]], [[Jurist]], [[Humanist]], [[Mathematiker]] und [[Astronom]] sowie [[Rektor]] der [[Thomasschule zu Leipzig]] und [[Universität Leipzig]]. Er ist der Wegbereiter des Luthertums in Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20171108 Epitaph Borner.jpg|mini|Epitaph von Caspar Borner aus dem Leipziger [[Paulinum (Universität Leipzig)|Paulinum]]]]&lt;br /&gt;
Borner entstammt einem wohlhabenden Elternhaus. Auf der Lateinschule Großenhain gut vorbereitet, konnte Borner sich 1507 in der [[Universität Leipzig]] immatrikulieren. 1508 lernt er den Humanisten [[Johannes Aesticampianus]] kennen und schloss sich ihm an. 1509 erhält er den Bakkalaureus der Artistenfakultät, und als Aesticampianus aus Leipzig vertrieben wurde, folgte er ihm nach [[Italien]] und später auch über [[Paris]] nach [[Köln]]. Während seiner Reise widmete er sich der [[Mathematik]] und [[Astronomie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort schloss er mit [[Petrus Mosellanus]] Freundschaft und bestimmte diesen, mit ihm 1515 nach [[Sachsen]] zu wandern, um in [[Freiberg]] an einer von Aesticampianus begründeten Schule zu unterrichten. Im Jahre 1517 bezog Borner wieder die Leipziger Universität, wo er 1518 den akademischen Grad eines Magisters erwarb. Nach der [[Leipziger Disputation]], die ihn tief beeindruckte, wünschte sich [[Georg Fabricius]] seine Mitarbeit an Luthers Lehre. Er zog 1519 nach Wittenberg, wo er ein Jahr lang als [[Professor]] der Astronomie an der [[Universität Wittenberg|Universität]] wirkte. Im gleichen Jahr schlug ihn [[Philipp Melanchthon]] für das Nürnberger Gymnasium vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1522 kehrte er zurück nach Leipzig, um die Nachfolge [[Johannes Poliander]]s als Rektor an der Thomasschule anzutreten. Hier widmete er seine organisatorische und pädagogische Kraft in dieser Schule, und seine Schulbücher erfreuten sich großen Zuspruchs. Er war zudem [[Notar]] des [[Kloster St. Thomas (Leipzig)|Klosters St. Thomas]]. Daneben widmete er sich an der Universität einem Lehrauftrag für Mathematik und Astronomie, den er 1523 erhalten hatte. Sein Wirken wurde im Weiteren dadurch gestärkt, dass er 1532 und 1535 Vizekanzler der Universität wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Borner erhielt 1538 die [[Professur]] am Großen Kolleg, und damit lehrte erstmals eine Person, die dem Wittenberger Reformatorenkreis nahestand in Leipzig. Als Herzog [[Heinrich (Sachsen)|Heinrich von Sachsen]] 1539 die [[Reformation]] in Leipzig einführte, ermöglichte dies ihm den vollständigen Wechsel zur Universität, der er all seine Fähigkeiten widmete. Bei seiner großen organisatorischen Begabung war er der gegebene Mann für die Durchführung der Reformation an der Universität Leipzig. Als er im Wintersemester 1539 erstmals Rektor der Universität wurde, legte er die Grundlagen für eine Universitätsreform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541 erhielt er seinen ersten theologischen Grad, und als abermaliger Rektor im Wintersemester 1541/42 erneuerte er den Lehrkörper, erweiterte die [[Universitätsbibliothek Leipzig]] und konnte Philipp Melanchthons langjährigen Freund [[Joachim Camerarius der Ältere|Joachim Camerarius d. Ä.]] für die Universität gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1543 erwarb er den nächsthöheren akademischen Grad und las über Melanchthons &amp;#039;&amp;#039;[[Loci communes|Loci communes rerum theologicarum]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Wintersemester 1543/44, während seines dritten Rektorats, veranlasste er mit Unterstützung des Hofrates [[Georg von Komerstadt]] und Herzogs [[Moritz (Sachsen)|Moritz von Sachsen]], dass die Gebäude des [[Dominikanerkloster St. Pauli Leipzig|Dominikanerklosters St. Pauli]] der Universität übereignet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Bernward Springer: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Dominikaner in Widerstand und Anpassung während der Reformationszeit&amp;#039;&amp;#039;. Akademie Verlag, Berlin 1999, ISBN 978-3-05-003401-0, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Räumlichkeiten ließ er Arbeitsräume und Auditorien, Wohnungen für Professoren und Unterkünfte für Studenten errichten. Beträchtlich erweiterte er auch die Bestände der Universitätsbibliothek aus den Beständen der Klöster und legte ein Universitätsarchiv an. So erarbeitete er sich die Wertschätzung Herzog Moritz’, aber auch [[Martin Luther]] erkannte ihn durchaus an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Borner auf theologischem Gebiet wenig Akzente setzte, war er ein lebenskundiger, vorsichtiger und umsichtiger Mann, der trotz aller Schwierigkeiten der Reformation in Leipzig zum Durchbruch verhalf. Auch mit [[Jacob Schenck]] wusste er fertigzuwerden. Mit unermüdlichem Eifer wirkte er für die Universität, ohne die Früchte seiner Arbeit zu sehen. Als Leipzig im [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]] belagert wurde, erkrankte Borner an einer grassierenden Epidemie und verstarb entkräftet am 2. Mai 1547.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar Borner ist der Namensgeber für die &amp;#039;&amp;#039;Caspar-Borner-Medaille&amp;#039;&amp;#039;, die für Verdienste um die Erneuerung der &amp;#039;&amp;#039;Universität Leipzig&amp;#039;&amp;#039; vergeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Einführung in die lateinische Grammatik, 1524&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Enno Bünz]], [[Franz Fuchs (Historiker)|Franz Fuchs]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Humanismus an der Universität Leipzig. Akten des in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Sächsische Landesgeschichte an der Universität Leipzig, der Universitätsbibliothek Leipzig und dem Leipziger Geschichtsverein am 9./10. November 2007 in Leipzig veranstalteten Symposiums&amp;#039;&amp;#039; (Pirckheimer-Jahrbuch für Renaissance- und Humanismusforschung 23, 2008). Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-447-06079-0, S. 44 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Caspar Borner&amp;#039;&amp;#039;. In: Dietrich Hanspach, Haik Thomas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Großenhainer Pflege. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Großenhain und Radeburg&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Köln, S. 357.&lt;br /&gt;
* Heinrich Bornkamm: &amp;#039;&amp;#039;Das Ringen reformatorischer Motive in den Anfängen der sächsischen Kirchenverfassung&amp;#039;&amp;#039;, in: Archiv für Reformationsgeschichte 41 (1948), S. 93 ff.&lt;br /&gt;
* Georg Erler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Matrikel der Universität Leipzig 1409–1599&amp;#039;&amp;#039;. 1. Band, Giesecke &amp;amp; Devrient, Leipzig 1895, S. 31, 449, 533.&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|469|470|Borner, Caspar|[[Herbert Helbig]]|116255498}}&lt;br /&gt;
* Heiko Jadatz: Die Theologische Fakultät und die Einführung der Wittenberger Reformation im Spiegel der ersten evangelischen Kirchenvisitationen, in: Die theologische Fakultät der Universität Leipzig, hrsg. v. Andreas Gößner unter Mitarb. v. Alexander Wieckowski, Leipzig 2005, S. 68.&lt;br /&gt;
* Richard Kallmeier: &amp;#039;&amp;#039;Caspar Borner in seiner Bedeutung für die Reformation und für die Leipziger Universität&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Leipzig 1898.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Borner, Caspar |Hrsg=[[Heinz Scheible]] |Sammelwerk=Melanchthons Briefwechsel |Band=Bd. 11, Personen A–E |Ort=Stuttgart–Bad&amp;amp;nbsp;Cannstatt |Datum=2003 |Seiten=180}}&lt;br /&gt;
* [[Walther Killy]]: &amp;#039;&amp;#039;Borner, Caspar&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Rudolf Vierhaus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche biographische Enzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039; (DBE). K. G. Saur Verlag, München 2007, S. 34.&lt;br /&gt;
* Friedrich Zarncke: &amp;#039;&amp;#039;Kaspar Borner und die Reformation der Universität Leipzig&amp;#039;&amp;#039; in: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: Aufsätze und Reden zur Cultur- und Zeitgeschichte, Leipzig 1898, S. 75–96.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rektoren der Thomasschule zu Leipzig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116255498|LCCN=no/98/69244|VIAF=64753378}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Borner, Caspar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissance-Humanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Leucorea)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1547]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Universitätsbibliothek Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Borner, Caspar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Borner, Kaspar&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe und Reformator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1492&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Großenhain]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Mai 1547&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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