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	<title>Carzig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carzig&amp;diff=1732795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T15:54:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Fichtenhöhe&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 52/27/35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/27/35/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 53 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 4.43&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 80&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2007&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 15306&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 033602&lt;br /&gt;
| Vorwahl2              = &lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Brandenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carzig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Fichtenhöhe]] im [[Brandenburg]]er [[Landkreis Märkisch-Oderland]]. Zusammengeschlossen mit vier weiteren Gemeinden werden die Amtsgeschäfte durch das [[Amt Seelow-Land]] getätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 14. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Carzig wurde 1324 erstmals urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;Kartzk&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der Name könnte sich aus dem [[Slawische Sprachen|slawischen]] &amp;#039;&amp;#039;karta&amp;#039;&amp;#039; ableiten, was so viel wie &amp;#039;&amp;#039;vom Wasser weggespülter Baum&amp;#039;&amp;#039; bedeutet. Bodenfunde der sogenannten Göritzer Kultur zeigen noch weit frühere Besiedlungsspuren. 1394 muss es bereits eine [[Dorfkirche]] gegeben haben, denn die Zuständigkeit der [[Pfarrkirche]] wechselte zu einer [[Filialkirche]] nach [[Niederjesar]]. Dies war jedoch nur von kurzer Dauer, denn bereits 1405 war Carzig wieder Mutterkirche.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.carzig.net/carzig/carzig/ Kirche Carzig], Webseite von Carzig, abgerufen am 6. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Gassendorf]] war seit Jahrhunderten von der Landwirtschaft geprägt. Aus dem Jahr 1427 ist die Existenz einer Wassermühle überliefert. 1600 wurde Carzig erneut Filialkirche, dieses Mal zu [[Podelzig]] gehörig. 1805 erschien Carzig als Adeliges Gut und Kolonie mit neun [[Kötter]]n, zwei Einliegern, einer Schmiede sowie einer „entfernt liegenden“ Wassermühle. In Carzig lebten 88 Menschen in 15 [[Wohngebäude|Feuerstellen]], die 10 [[Hufe]]n Land bewirtschafteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bratring&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Wilhelm August Bratring: &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Zweiter Band. Die Mittelmark und Ukermark enthaltend.&amp;#039;&amp;#039; VIII, 583 S., Berlin, Maurer, 1805 [http://books.google.de/books?id=TAk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA524 Online bei Google Books], S. 306&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts lag das [[Kirchenpatronat]] bei [[Eugen von Burgsdorff]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.altekirchen.de/aktuelles/pressespiegel/einmal-im-jahr-gottesdienst-und-kultureller-rahmen-carzig Einmal im Jahr Gottesdienst und kultureller Rahmen (Carzig)], Artikel von Ines Rath, veröffentlicht am 20. März 2019 in der [[Märkische Oderzeitung|Märkischen Oderzeitung]], Webseite des Förderkreises Alte Kirchen Berlin-Brandenburg, abgerufen am 6. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf sein Geheiß hin errichteten Handwerker auf einem Vorgängerbau eine neue Kirche in [[Neogotik|neogotischen]] Formen. Zu dieser Zeit lebten im Jahr 1864 im Ort 159 Menschen. Es kam zu einem bescheidenen wirtschaftlichen Aufschwung, der durch den Anschluss an die [[Bahnstrecke Eberswalde–Frankfurt (Oder)]] befördert wurde. 1871 erschien &amp;#039;&amp;#039;Karzig&amp;#039;&amp;#039; als Domänenamt im Verzeichnis des &amp;#039;&amp;#039;Königlich Statistischen Bureaus&amp;#039;&amp;#039; und wies 32 Haushalte sowie 174 Einwohner auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden und Gutsbezirke1873&amp;quot;&amp;gt;Königlich Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871. II. Die Provinz Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Königlich Statistischen Bureau, Berlin 1873 [https://books.google.de/books?id=VP0_AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA43 Online bei Google Books], S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. bis 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1904 fanden [[Archäologe]]n zahlreiche Gegenstände aus [[Silber]], die sie auf das Jahr 1621 datieren konnten. Einige der Funde sind im Jahr 2019 im [[Gustav-Seitz-Museum]] in [[Müncheberg]] zu sehen. 1930 wurde das [[Rittergut]] mit 1444 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Land aufgelöst und von einem Großbauern sowie zahlreichen Kleinbauern übernommen. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Carzig stark von der [[Schlacht um die Seelower Höhen]] betroffen. Der Ort wurde evakuiert, die Kirche vermutlich von deutschen Soldaten gesprengt. Der Ortsbürgermeister gab in Abstimmung mit der [[SMAD]] die Trümmer für den Wiederaufbau beschädigter Häuser frei und der [[Sakralbau]] verkam zu einer [[Ruine]]. Die Ländereien des ehemaligen Ritterguts wurden im Zuge der [[Bodenreform in Deutschland]] 1946 an Umsiedler und Neubauern verteilt. Seit 1953 wird der Ort seelsorgerisch von [[Mallnow]] betreut. Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] sank die Einwohnerzahl und erreichte am 31. Mai 1994 mit 64 Einwohnern ihren vorläufigen Tiefstand. Wenige Tage zuvor, am 28. Mai 1994 wurde der Betrieb der Bahnstrecke eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 2003 entstand die Gemeinde Fichtenhöhe durch den freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden [[Alt Mahlisch]], Carzig und [[Niederjesar]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;background:#DDEEFF; width:400px;&amp;quot;  align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#BBCCFF; text-align:center;&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1875 || 1890 || 1910 || 1925 || 1933 || 1946 || 2006&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#BBCCFF; text-align:center;&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Carzig |val=CARZIGJO72FL |abruf=2025-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 160 || 143 || 120 || 175 || 131 || 134 || 88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- bitte NICHT jedes Jahr was zu finden ist aufnehmen! .. alle 5 oder 10 Jahre sollte reichen außer es ist gravierendes passiert! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
{{ChartDirektEW |x=1875, 1890, 1910, 1925, 1933, 1946, 1993, 2006|y1=160, 143, 120, 175, 131, 134, 88}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carzig, Kirche 1.jpg|mini|Dorfkirche Carzig]]&lt;br /&gt;
* Ruine der neugotischen [[Dorfkirche Carzig]]. Ein Förderverein kümmert sich um den Wiederaufbau und führt kulturelle Veranstaltungen in dem Bauwerk durch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Märkische Oderzeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2022-10 |url=http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Seelow/id/147722 |text=Rätselhafte Mauern an der Kirche Carzig |archivebot=2022-10-16 13:24:55 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Juli 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Frühjahr blühen an den Hängen im Oderbruch die [[Adonisröschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-seelow-land.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=52836 Homepage vom Amt Seelow-Land – Carzig]&lt;br /&gt;
* [https://www.carzig.net/carzig/carzig/ Carzig – Aus unserer Dorfgeschichte], Webseite carzig.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Fichtenhöhe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fichtenhöhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Märkisch-Oderland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Land Lebus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1324]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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