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	<title>Carwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Oursana: typo fixed</title>
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		<updated>2026-03-09T20:39:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo fixed&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fallada-Haus.jpg|mini|[[Hans-Fallada-Haus|Hans-Fallada-Museum]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lake de Feldberg Schmaler Luzinsee Carwitz 2.JPG|mini|Der Schmale Luzin in Carwitz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [ˈkaʁvɪts] ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Feldberger Seenlandschaft]] im [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]], direkt an der Grenze zum Land [[Brandenburg]]. Carwitz ist ein [[Liste der Seebäder, Kurorte und Erholungsorte in Mecklenburg-Vorpommern|staatlich anerkannter Erholungsort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname stammt von dem [[Polabische Sprache|altpolabischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;karva&amp;#039;&amp;#039; für Kuh ab. Der Name wandelte sich über &amp;#039;&amp;#039;Carwytze&amp;#039;&amp;#039; (1216) zum heutigen &amp;#039;&amp;#039;Carwitz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 46, 1881, {{ISSN|0259-7772}}, S. 3–168, hier S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1216 wurde &amp;#039;&amp;#039;Carwytze&amp;#039;&amp;#039; als Fischerdorf erstmals urkundlich genannt. Carwitz gehörte zur [[Herrschaft Stargard]] und die zum Herrschaftsbereich der [[Herzogtum Pommern|Herzöge von Pommern]]. Ab 1292 war die Herrschaft Stargard ein [[Wittum]] der Markgrafentochter [[Beatrix von Brandenburg]]. Da sie die Frau des mecklenburgischen Fürsten [[Heinrich II. (Mecklenburg)|Heinrichs II. der Löwen]] war, kam die Herrschaft Stargard ab 1299 faktisch an die Fürsten (später Herzöge) zu  Mecklenburg. Am Ende des 14. Jahrhunderts – so eine weitere Notiz – wiesen die Herzöge von [[Mecklenburg-Stargard]] einem &amp;#039;&amp;#039;Henning [[Parsenow (Adelsgeschlecht)|Parsenow]]&amp;#039;&amp;#039; Pachtgeld aus &amp;#039;&amp;#039;Carwytze&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des 16. Jahrhunderts wurde das Gebiet endgültiger Besitz der mecklenburgischen Herzöge und das Dorf wurde dem [[Feldberg (Feldberger Seenlandschaft)|Amt Feldberg]] ([[Staatsdomäne|Domänenamt]]) zugeordnet. Kirchlich war das [[Angerdorf]] bis zum [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und dann wieder ab 1740 eine selbstständige Pfarrei. 1706 entstand am Anger die Dorfkirche als rechteckiger [[Fachwerkhaus|Fachwerkbau]] mit einem freistehenden Glockenstuhl vor dem Westgiebel. Der Glockenstuhl wurde 1912 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1683 lebten in Carwitz mehrere Vollbauern, dazu der [[Schultheiß|Freischulze]] sowie Kossaten (auch [[Kötter]] oder Kötner genannt) und landlose Einlieger (Mietsleute), die als Landarbeiter tätig waren. Der westlich des Dorfes gelegene &amp;#039;&amp;#039;[[Lehnschulzenhof|Freischulzenhof]]&amp;#039;&amp;#039; wurde 1858 aus Carwitz herausgelöst; er ist ab 1874 als &amp;#039;&amp;#039;Rosenhof&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Carwitz-Windmuehle-14-02-2009-21.jpg|mini|Carwitzer Windmühle (2009)]]&lt;br /&gt;
1896 konnte am Ortseingang die [[Holländerwindmühle|Holländermühle]] mit Sockelgeschoss und Galerie ihren Betrieb bis 1937 aufnehmen. Auch die meisten anderen Häuser sind um diese Zeit gebaut worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1969 wurde Carwitz in die Stadt [[Feldberg (Feldberger Seenlandschaft)|Feldberg]] eingemeindet. 1975 hatte Carwitz 216 Einwohner. Am 13. Juni 1999 ging Carwitz in der neu gegründeten Gemeinde [[Feldberger Seenlandschaft]] auf, nachdem die Stadt Feldberg ihre Kommunalautonomie aufgegeben hatte. 2007 hatte der Ort 325 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf und das Fallada-Anwesen wurden im Rahmen der [[Städtebauförderung]] von 1992 bis 2007 gründlich saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hans Fallada in Carwitz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DBP 1993 1683 Hans Fallada.jpg|mini|Fallada-Porträtkarikatur von [[e.o.plauen]]]]&lt;br /&gt;
Bekannt wurde das Dorf durch den Schriftsteller [[Hans Fallada]] (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Ditzen&amp;#039;&amp;#039;), der sich nicht entschließen konnte, Nazideutschland zu verlassen, und von 1933 bis 1944 in einem um 1875 gebauten Büdnerhaus mit seiner Frau [[Anna Ditzen]] wohnte. Als Feldberger Bürgermeister war er kurzzeitig noch einmal 1945 in Carwitz wohnhaft. Seine letzte Ruhestätte befindet sich nach seiner Umbettung im Fallada-Park (ehemaliger Friedhof) in Carwitz. Heute ist in den Gebäuden das [[Hans-Fallada-Haus|Hans-Fallada-Museum]] mit dem Fallada-Archiv untergebracht. Der [[DEFA]]-Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Fallada – Letztes Kapitel]]&amp;#039;&amp;#039; (Regie: [[Roland Gräf]], 1988) wurde zu großen Teilen in Carwitz gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hans-Fallada-Gesellschaft will das frühere Bootshaus Hans Falladas nach alten Plänen wieder entstehen lassen. Am Ufer finden sich noch einige Pfähle, die den einstigen Standort markieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten, Kultur und Natur ==&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmale in Feldberger Seenlandschaft#Carwitz|Liste der Baudenkmale in Feldberger Seenlandschaft]]&amp;#039;&amp;#039; sind für Carwitz sieben [[Baudenkmal]]e aufgeführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Carwitz Kirche 2010-10-30 103.JPG|mini|Kirche in Carwitz]]&lt;br /&gt;
* Das [[Hans-Fallada-Haus|Fallada-Haus]] mit dem Museum und dem Archiv. Ende August 2009 wurde das Archiv wegen fehlender Fördermittel des Kultusministeriums von Mecklenburg-Vorpommern geschlossen.&lt;br /&gt;
* Die [[Holländerwindmühle|Holländermühle]] mit Sockelgeschoss und Galerie von 1896 am Südwestrand von Carwitz.&lt;br /&gt;
* Die bescheidene Dorfkirche am Anger&lt;br /&gt;
* Der [[Carwitzer See]] ist 3,95 [[km²]] groß. An ihm befindet sich ein [[Wasserwanderrastplatz]].&lt;br /&gt;
* Der 5 km lange [[Schmaler Luzin|Schmale Luzin]] (Fläche: 1,45 km²)&lt;br /&gt;
* Der 2 km lange [[Dreetzsee (Carwitz)|Dreetzsee]] (Fläche: 63 [[Hektar|ha]])&lt;br /&gt;
* Das Haus &amp;#039;&amp;#039;Dreiseidel&amp;#039;&amp;#039; am Kirchenanger mit seinem mit Biberschwanz-Tondachziegeln gedeckten großen Krüppel[[walmdach]] ist ein gutes Beispiel der Ortssanierung.&lt;br /&gt;
=== Wanderwege ===&lt;br /&gt;
Carwitz ist Ausgangspunkt von mehreren Wanderwegen. Der nach einem Kinderbuch von Hans Fallada bezeichnete Fridolinweg steigt zunächst zum Hauptmannsberg auf dem Hullerbusch auf, von dem man am Teufelsstein vorbei zur Luzinfähre kommt, mit der über den Schmalen Luzin übergesetzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Goetz]], &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburgische Seenplatte&amp;#039;&amp;#039;, Bergverlag Rother, München 2021, ISBN 978-37633-4356-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Westufer des Schmalen Luzin führt ein naturnaher Pfad nach Carwitz zurück. Südlich von Carwitz kann in etwa zwei Stunden der Dreetzsee umrundet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Goetz]], &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburgische Seenplatte&amp;#039;&amp;#039;, Bergverlag Rother, München 2021, ISBN 978-37633-4356-0&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter ===&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Moldenhauer]] (1845–1898), Mediziner und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Hans Fallada]], Schriftsteller, lebte 1933–1944 in &amp;#039;&amp;#039;Carwitz&amp;#039;&amp;#039;. Ihm zu Ehren finden alljährlich die &amp;#039;&amp;#039;Hans-Fallada-Tage&amp;#039;&amp;#039; im Hans-Fallada-Haus statt.&lt;br /&gt;
* [[Anna Ditzen]], Ehefrau von Hans Fallada, lebte seit 1933 in Carwitz&lt;br /&gt;
* [[Ruth Werner]], Schriftstellerin, lebte seit 1953 in den Sommermonaten in Carwitz&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Wittdorf]], Maler und Graphiker, kaufte 1964 ein über hundert Jahre altes Fachwerkhaus in Carwitz, das er selbst sanierte und seitdem in den Sommermonaten bewohnte.&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Meyer-Dennewitz]], Grafikerin und Malerin, lebte und arbeitete von 1991 bis zu ihrem Tode 2011 in Carwitz&lt;br /&gt;
* Frank Merker, Maler und Grafiker, lebte und arbeitete bis zu seinem Tod 2008 in Carwitz&lt;br /&gt;
* [[Charly Hübner]], Schauspieler, ist in Carwitz als Hotelierssohn aufgewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Detlef Naumann: &amp;#039;&amp;#039;Carwitz – Abschlussdokumentation der Sanierung 1992–2007.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Feldberger Seenlandschaft, Feldberg 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.feldberger-seenlandschaft.de www.feldberger-seenlandschaft.de]&lt;br /&gt;
* [https://fallada.de www.fallada.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Feldberger Seenlandschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/18/7/N|EW=13/26/24/E|type=city|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16338152-5|LCCN=nb2005015483|VIAF=227749013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Feldberger Seenlandschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Oursana</name></author>
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