<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carthausen</id>
	<title>Carthausen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carthausen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carthausen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T07:44:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carthausen&amp;diff=1636958&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sommerhitze: /* Geschichte */ lf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carthausen&amp;diff=1636958&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-01-05T13:57:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Carthausen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Halver&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/12/50.58/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 07/31/35.24/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 310&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 58553&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = alt 5884&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 02353 und&lt;br /&gt;
| Vorwahl2              = 02355&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland NRW Halver&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carthausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft bei [[Halver]] im [[Märkischer Kreis|Märkischen Kreis]] im [[Regierungsbezirk Arnsberg]] in [[Nordrhein-Westfalen]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Carthausen liegt auf 310 Meter über [[Normalnull]] nordöstlich des Halveraner Hauptortes an der Mündung des [[Schlechtenbach (Bräumke)|Schlechtenbachs]] in die [[Bräumke]]. Der Ort ist über die [[Landesstraße]] L868 zu erreichen; dort zweigt eine Zufahrt ab, die die anderen Orte im Schlechtenbachtal wie [[Obercarthausen|Ober-]] und [[Mittelcarthausen]], [[Solberg (Halver)|Solberg]], [[Clev]] und [[Schlechtenbach]] anbindet. Eine weitere dort abzweigende Straße führt nach [[Wiene (Halver)|Wiene]] und [[Othmaringhausen]]. Weitere Nachbarorte sind [[Bruch (Halver)|Bruch]], [[Lömmelscheid]], [[Steinbach (Halver)|Steinbach]] und der [[Heesfelder Hammer]]. Südöstlich erhebt sich die 350 Meter über Normalnull hohe [[Susannenhöhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst ab der Mitte des 20. Jahrhunderts änderte sich die Schreibweise von Niederkarthausen zu Niedercarthausen. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts fiel das Präfix &amp;#039;&amp;#039;Nieder-&amp;#039;&amp;#039; weg und der Ort wurde nur noch Carthausen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Carthausen wurde erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Niederkarthausen&amp;#039;&amp;#039; 1220 urkundlich erwähnt, die Entstehungszeit der Siedlung wird aber für den Zeitraum zwischen 600 und 700 in der Zeit der zweiten [[Sachsen (Volk)|sächsischen]] Landnahme vermutet. Somit ist Carthausen eine der früheren Siedlungen in Halver.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jung&amp;quot;&amp;gt;Alfred Jung: &amp;#039;&amp;#039;Halver und Schalksmühle. Untersuchung und Gedanken zur Siedlungsgeschichte des Amtes Halver, eines alten Kirchspiels im sächsisch-fränkischen Grenzraum.&amp;#039;&amp;#039; Freunde der Burg Altena, Altena 1978 (&amp;#039;&amp;#039;Altenaer Beiträge. Arbeiten zur Geschichte und Heimatkunde der ehemaligen Grafschaft Mark&amp;#039;&amp;#039; 13, {{ISSN|0516-8260}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] war (Nieder-)Carthausen ein von Adeligen, den [[Karthausen (Adelsgeschlecht)|Herren von Karthausen]], bewohnter, mit einem [[Wassergraben]] gesicherter [[Gräftenhof|Gräften-]] und [[Fronhof|Herrenhof]]. Allerdings ist kein besonderes [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] überliefert. Als (Nieder-)Carthausen sich im 15./16. Jahrhundert zu einem [[Rittergut]] entwickelte, besaß der Hof eine Größe von ca. 700 [[Morgen (Einheit)|Morgen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;jung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kirchenbuch der evangelisch-lutherischen Gemeinde Halver findet sich im Februar 1740 der Sterbeeintrag für den mit 82 Jahren verstorbenen Herrn „Stephan Johann Caspar Wippermann zu Obern-Karthausen, vorhin gewesener Besitzer und Erbherr des adelich freien Hauses niedern-Karthausen“. Sein Vater Johannes Wippermann „zu Niedern Carthaußen“ und sein verstorbener Großvater Heinrich werden 1692 als „Edelvest“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 lebten 15 Einwohner im Ort. 1838 gehörte Carthausen unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Niedern-Karthausen&amp;#039;&amp;#039; der [[Bauerschaft Gloerfeld|Gloerfelder Bauerschaft]] innerhalb der [[Bürgermeisterei Halver]] an. Der laut der &amp;#039;&amp;#039;Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg&amp;#039;&amp;#039; als Hof kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit vier Wohnhäuser, zwei Fabriken bzw. Mühlen und vier landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 38 Einwohner im Ort, allesamt evangelischen Glaubens.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg von Viebahn (Statistiker)|Johann Georg von Viebahn]]: Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg, nach der bestehenden Landeseintheilung geordnet, mit Angabe der früheren Gebiete und Aemter, der Pfarr- und Schulsprengel und topographischen Nachrichten. Ritter, Arnsberg 1841.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen&amp;#039;&amp;#039; von 1887 gibt eine Zahl von zehn Einwohnern an, die in zwei Wohnhäusern lebten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1887&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band X), Berlin 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carthausen besaß einen [[Haltepunkt]] an der [[Kreis Altenaer Eisenbahn|Hälvertalbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Halver}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Halver]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1220]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sommerhitze</name></author>
	</entry>
</feed>